Ansichten eines Informatikers

Ein Hoch auf Frau Hodl

Hadmut
27.2.2026 15:27

Ehre, wem Ehre gebührt.

Ein Leser schreibt mir:

“Eine seltsame Karriere – BND, Epstein, SPD?” – Ursprung der Infos zu Sigl-Glöckner

Hallo Hadmut,

Deine Frage nach den Quellen (“Da würde mich die Quellenangabe als Beleg interessieren.”) kann ich nicht beantworten. Allerdings habe ich mitbekommen, daß die ursprüngliche Recherche zu Philippa Sigl-Glöckner von einer Dame erfolgte, die unter dem X-Konto mit dem Namen FrauHodl (https://x.com/FrauHodl) veröffentlicht. Sie beklagt sich mehrmals zu Recht, daß andere die Ergebnisse von vielen Stunden Recherche übernehmen, ohne sie als Quelle anzugeben. Auch den von Dir zitierten Rene Dierkes antwortete sie gerade entsprechend:

FrauHodl @FrauHodl 2 Std.
Wenn Sie schon Content über Philippa Sigl-Glöckner verbreiten, den Sie nicht selbst erstellt haben, dann recherchieren Sie bitte entweder auch die restlichen 99 Prozent selbst oder bezahlen sie jemanden anständig dafür, dass die Recherchen für sie übernommen werden! ÄTZEND!!!
https://x.com/FrauHodl/status/2027108608836809005

Hier gibt FrauHodl Quellen zu einigen bei Dir zitierten Aussagen an:

EpsteinFiles Deutschland – EFTA00929414 Philippa Sigl-Glöckner war von Mai 2019 bis November 2020 Privatsekretärin von Olaf Scholz im Bundesministerium der Finanzen. Im August 2018 hatte Sie, nach Beendigung Ihrer Master Thesis, innerhalb von lediglich 3 Monaten bei der Deutsche Bundesbank in Frankfurt am Main, von Tony Blair’s Africa Governance Initiative zum Bundesministerium der Finanzen gewechselt. Während Ihrer Tätigkeit für Tony Blair in London erhielt die „Africa Governance Initiative“ im November 2015 von der Gates Foundation $291.960 für eine vermeintliche Ebola-Emergency-Response in Sierra-Leone. Quellen: – Lebenslauf: LinkedIn – EpsteinFiles Library – Funding: Gates Foundation – Persönliche Webseite von PSG

https://x.com/FrauHodl/status/2024143796229869789

Ansonsten müsste man wahrscheinlich die Posts von FrauHodl nach “Philippa Sigl-Glöckner” durchsuchen und sich selbst ein Bild von ihren Recherechen zu machen. Leider gibt es keinen zusammenfassenden Post zum Thema. Ich hatte leider keine Zeit mir da einen Überblick zu verschaffen.

Ich hoffe das hilft ein wenig.

Ich danke für den Hinweis. Das wusste ich nicht. Ich hatte zwar schon einige Male „Frau Hodl“ in dem Zusammenhang gesehen, konnte das aber nicht einordnen, warum und was die damit zu tun hat. Außerdem war ich mir nicht sicher, ob das ein Pseudonym oder echter Name ist.

Wenn sie aber diejenige ist, die das alles recherchiert hat, dann sei sie natürlich mit allen gebührenden Ehren als Quelle benannt: Ein Hoch auf Frau Hodl!

Dafür muss dann auch Zeit und Platz sein.

Etwas irritiert mich jetzt aber gerade sehr. Da verstehe ich gerade etwas nicht.

Stephanie zu Guttenberg.

Die hatte ich vor vielen Jahren schon mal im Blog. Die ist ja so als reiche gelangweilte Gattin mit „Innocence in Danger“ aufgefallen, wo sie aktiv war. Zur Erinnerung:

Ziel von Innocence in Danger ist der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt Missbrauch – insbesondere im digitalen Raum

Wie kam ich damals auf die? Nicht nur wegen der geplatzen Dissertation des Herrn Gatten, sondern auch über Ursula von der Leyen mit ihrer Kinderpornosperre. Das war ja damals eng verzahnt.

Und zu Ursula von der Leyen hatte ich ja schon vor Jahren den Verdacht geäußert, dass es der gar nicht um Kinder oder deren Schutz ging, sondern die Politiker vor den Aktionen der CIA schützen wollte, die mit Kinderpornos Politiker fangen (Stichworte: Jörg Tauss, Sebastian Edathy), dass das nicht von von der Leyen kommt, sondern eine Geheimdienstabwehraktion ist, weil ein Geheimdienst – womöglich CIA – versucht, deutsche Politiker in solche „Venusfallen“ zu locken. Noch vor 50, 60, 70 Jahren hat zum Erpressen ein Seitensprung mit einer hübschen Frau, heimlich gefilmt, ausgereicht, heute muss es derber sein, um noch Skandalpotential zu haben – und um Leute zu ködern.

Mir kam das alles damals schon so falsch und aufgesetzt vor, was von der Leyen da trieb. Und Innocence in Danger/Stephanie zu Guttenberg hatten da irgendwie Aktien dran. Ich dachte damals, das sind einfach Aufmerksamkeitshuren, die da trittbrettfahren und sich wichtig machen wollen.

Jetzt wird das so dargestellt – und ja, die Kanzlei Schertz bestreitet das, man weiß also nicht, was stimmt – als bestehe da ein Zusammenhang zwischen Stephanie zu Guttenberg (inzwischen heißt sie anscheinend von Bismarck-Schönhausen) zu Jeffrey Epstein, ausgerechnet dem Kinder- und Jugendschänder.

Ist das nicht alles sehr, sehr seltsam? Und ein bisschen viel Zufall?

Wenn es irgendwie immer um – für oder gegen – sexuellen Kindesmissbrauch geht und dann irgendwie alle zusammenhängen?