Ansichten eines Informatikers

Biometrische Gesichtserkennung

Hadmut
27.2.2026 12:26

Interessante Frage:

Es gibt doch mehr Kriminalität in Japan, als ich gedacht und gefühlt hatte. Neulich hatte ich gelesen, dass es in Japan erstaunlich viel Betrug und Scam gebe, dass die da in großen Stil Kreditkartendaten missbrauchen und so weiter. Ich hatte mir anscheinend in Japan auch meine Kreditkarte „verbrannt“, es gab Versuche fauler Abbuchungen. Die Bank hat die Karte dann gesperrt und mir eine neue mit neuer Nummer gegeben.

Gerade geht das rum: Eine Brasilianerin machte ein Reisevideo und nimmt dabei zufällig einen Taschendiebstahl hinter hier mit auf. Eine alte Frau hatte ihren Rucksack offen, und der Mann greift, abgedeckt durch eine Jacke, unauffällig hinein und zieht deren Geldbeutel heraus. Die Frau in Schwarz hinter ihm gehört anscheinend dazu.

Interessante Frage: Ab wann sind die biometrischen Datenbestände und die KI so weit, dass die Polizei den Täter anhand eines solchen Videos identifizieren kann? Zumal hier ja noch weitere Informationen dazu kommen, wie Großraum Tokio und die Begleitung der Frau. Selbst wenn eine biometrische Suche mehrere Treffer liefert, lässt sich das damit dann recht gut eingrenzen, und per KI auf Plausibilität prüfen (Beruf, Einkommen,…)

Wir geben ja auch bei uns für den Antrag auf Reisepass oder Personalausweis „biometrische Fotos“ ab.

Im Prinzip sind wir damit immer und überall identifizierbar, etwa auch bei Demonstrationen, Besuch im Rotlichtviertel und so weiter.