Vom Ende Englands
Könnte man eigentlich in Endland umbenennen.
Aktuelles aus den Social Media.
In England kocht gerade wieder ein Detail hoch:
Whitechapel in "Modern London".
Muslims circle a Christian as he preaches the gospel, a Met Police officer is called in to stop them harming the gentleman.
The Muslims tell Police "this is a Muslim area". pic.twitter.com/koLXgdEVMH
— Tommy Robinson 🇬🇧 (@TRobinsonNewEra) February 20, 2026
Während Muslime sich ständig herausnehmen, einfach überall zu beten und sogar vor wichtigen Gebäuden die Plätze oder – noch derber – den laufenden Verkehr unterbrechen, weil sie ihre Gebete auf der Straße oder einer Kreuzung verrichten, reagieren sie – ich hatte erst aggressiv geschrieben, würde es aber nach etwas reingucken in das längere Video zu „gereizt“ herabstufen – gereizt und ablehnend, wenn ein Christ bei ihnen vorbeikommt und predigt.
Wobei ich ehrlicherweise dazu sagen muss, dass ich nicht alles verstehe, was die da in diesem Ausschnitt reden. Ich verstehe sinngemäß, dass die sich über „praying in our religion“ usw. aufregen, während ich „this is a muslim area“ dem zwar durchaus sinngemäß entnehmen kann, aber nicht bisher nicht wörtlich.
Wobei das auch nur das größte Durcheinander ist. Das ist wohl ein Ausschnitt aus einem einstündigen Youtube-Film, in dem es zumindest am Anfang um diesen Vorgang geht, und der deutlich besser zu verstehen ist, weil nicht alle durcheinander reden. Allerdings wirkt das dann auch so, als habe da jemand systematisch Streit gesucht, um dann darüber zu berichten. Im Englischen gibt es die Redewendung „asking for trouble“, die das recht gut trifft. Und sich da vor eine irgendwie islamische Veranstaltung zu stellen und mit dem Lautsprecher zu plärren, bis es eben Ärger gibt, ist jetzt auch nicht seriös oder verwertbar.
British ist daran allerdings gar nichts mehr außer vielleicht noch die Uniform der Polizisten.
Es zeigt aber sehr gut, wohin es mit England geht und was daraus wird. Beispielsweise der Polizist, der selbst nur noch gebrochen oder zumindest mit sehr starkem Akzent Englisch spricht.
Ich war das erste mal so Ende der Siebzieger, Anfang der Achtziger Jahre in England (3xSprachreisen zu Ostern mit je zwei Tagesbesuchen in London), und da hört sich das alles noch sehr stark nach diesem typischen Londoner-Englisch an. Ich weiß nicht genau, wie man den Dialekt nennt – ich habe oft gehört, dass man es Cockney nennt, aber das ist wohl nicht das, was ich meine, sondern der nachlässige Arbeiterslang des East-End ohne h (ouse statt house). Ich meine dieses schwere, im Klang so nach unten sackende Englisch mit den absinkenden Vokalen, die London wie „Lanndähnn“ aussprechen. Wenn ich mich recht erinnere, hat man für den Disney-Film extra eine besondere Sprecherin für die Teekanne Mrs. Potts in Beauty and the Beast gesucht, damit die Teekanne auch London-Accent spricht. Inzwischen haben sie so etwas wie Pidgin English, was man nun „MLE“ (Multiculturual London English) nennt. Und dann gibt es da noch das Estuary English. Und die posh Received Pronunciation (RP). Und Upper Class English. Jetzt weiß ich immer noch nicht, wie dieses schwere, aber urbritische London-Englisch heißt.
Jedenfalls hat das Englisch, das ich damals erlebt habe, und bei dem ich eigentlich jeden außer Schotten ohne weiteres verstand, überhaupt gar nichts mehr mit dem zu tun, was ich da in diesem Video sehe. Akustisch könnte das auch irgendwo in Pakistan oder Indien spielen.