Ansichten eines Informatikers

Die Grünen versuchen neue Männlichkeit

Hadmut
15.2.2026 22:24

Die femninistische Vergiftung zeigt Wirkung.

Die NZZ berichtet, dass die Grünen damit hadern, dass vor allem Frauen sie wählen, und Männer eher nicht.

Um das zu ändern, will der Grünen-Vorsitzende Felix Banaszak den Mustermann machen, auch habe er dem Playboy ein Interview gegeben:

Auch die Idee «moderner Männlichkeit», die in Milieus wie dem von Banaszak ohnehin schon längst Idealform ist, reagiert sozialverträglicher, aber letztlich nicht weniger hilflos auf die Phänomene, die auch die Entstehung einer radikalen Subkultur wie jener der Incels begünstigten. So etwa die fundamentale Auflösung von tradierten Geschlechternormen und damit verbundenen Machtverhältnissen. Offenbar haben diese für viele junge Menschen nicht, wie erhofft, zu einer grossen Befreiung geführt, sondern bloss zu einer fundamentalen, existenziell empfundenen Verunsicherung.

Banaszak versucht mit seiner Neuerfindung als Guru einer «modernen Männlichkeit», die selbstbewusst und linksprogressiv zum Mannsein steht, die Wählergunst der jungen Männer zu erlangen. Ob ein Interview in einem Altherrenmagazin wie dem «Playboy» dazu beitragen wird, ist zweifelhaft. Auch fragt sich, ob er mit dieser Positionierung die Stimmen der noch viel linkeren jungen Frauen zurückbekommt, die seine Grünen doch so dringend benötigen.

Die Geschlechternummer (Judith Butler: Gender Trouble) war eine der dümmsten Ideen, die es je gab. Mit sowas bekommt man Freiburger Studenten, sicherlich auch Tübinger, aber keine Männer. Also wollen die jetzt eine neue „Männlichkeit“ erfinden um mehr Männerstimmen zu bekommen.

Das Frauenproblem der Grünen

Interessanter ist aber eine andere Stelle. Es ist nämlich nicht so, wie die Grünen sich das vorstellen, dass die Männer nach rechts driften. Denn das tun sie nicht.

Es sind die Frauen, die immer weiter nach links driften – und mit ihnen die Grünen:

Warum werden junge Frauen immer linker?

Dem Anschein nach wird der «Gap», von dem Banaszak spricht, entgegen den Überzeugungen des Grünen-Chefs von jungen Frauen getrieben. Eine Datenanalyse der «Financial Times» aus dem Jahre 2024 kam zu einem ähnlichen Schluss. Es gebe aber «Anzeichen dafür, dass junge Männer in Deutschland nach rechts rücken», heisst es da. Sie tun dies von einem deutlich nach links verschobenen Punkt aus.

Auch eine Studie von Gallup über die Weltanschauungen junger Menschen in den Vereinigten Staaten bestätigt das. Zwischen 2000 und 2023 sind junge Männer mal progressiver, mal konservativer geworden – immer jedoch in grob demselben Bereich geblieben. Seit 2015 ist aber eine stetige, sich zuspitzende Verschiebung der politischen Ansichten junger Frauen in den linksprogressiven Bereich festzustellen, die um das Jahr 2020 gipfelte.

Wie die konservative amerikanische Autorin Helen Andrews in einem vieldiskutierten Essay im vergangenen Jahr feststellte, fiel diese Verschiebung in etwa mit dem Zeitpunkt zusammen, an dem Frauen begannen, in vielen professionellen und akademischen Bereichen die Mehrheit zu stellen.

Andrews führt das darauf zurück, dass Wokeness dem Gruppenverhalten von Frauen ähnele: «Der wichtigste geschlechtsbezogene Unterschied bei Gruppendynamiken besteht in der Einstellung zu Konflikten», schreibt sie. «Männer tragen Konflikte offen aus, während Frauen ihre Feinde heimlich diskreditieren oder ausgrenzen.» Sie unterfüttert das unter anderem mit Daten, die belegen sollen, dass amerikanische Studentinnen sich eher für die Einschränkung der freien Rede zugunsten von gesellschaftlichem Zusammenhalt aussprechen, während männliche Studenten für das Gegenteil einstehen.

Unklar bleibt aber, was Henne ist und was Ei. Andrews’ Argument funktioniert nur unter der Prämisse, dass die empirisch beobachteten Verhaltensweisen der Geschlechter ihnen wesenseigen seien und nicht wiederum selbst das Ergebnis geschlechtsspezifischer Erziehung und Sozialisierung. Sie glaubt daran, die Eigenschaften der Geschlechter seien biologisch-evolutionären Ursprungs. Und damit kaum veränderbar. Andrews muss deswegen auch Faktoren wie soziale Herkunft – Linksprogressivismus ist ein Phänomen kultureller und akademischer Eliten – und Technologie ausblenden.

Der Grünen-Parteichef Banaszak wiederum hängt wohl eher der Vorstellung an, dass geschlechtliche Eigenschaften Produkt von gesellschaftlichem Diskurs seien.

Natürlich. Banaszak hat Sozial- und Kulturanthropologie und Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin studiert, auf Bachelor. Außer tumben Marxismus lernt man da nichts. Die erzählen da linken Mist und so Leute wie Banaszak glauben das blind. Deshalb liegen die auch mit allem falsch, es stimmt nämlich nicht.

Helen Andrews hatte ich neulich schon, da gibt es ein Video von einem Vortrag von ihr. Und ihre Aussage

«Männer tragen Konflikte offen aus, während Frauen ihre Feinde heimlich diskreditieren oder ausgrenzen.»

kann ich voll bestätigen. Ich habe das im normalen Leben, privat, vor allem aber am Arbeitsplatz schon so oft erlebt. Und es ist, neben den Leistungsunterschieden, ein zentraler Punkt, warum „diverse“ Teams nicht funktionieren. Es sind zwar nicht alle so, aber nach meiner Erfahrung reicht es, wenn in einer 100-Personen-Firma zwei solche Intrigantinnen darunter sind.

Nicht nur Ursula von der Leyen verhält sich genau so.

Ich hatte das ja auch mal erzählt: So gegen Ende meines angestellten Berufslebens bekam ich mal Krach mit einem Kollegen. Der Kollege war bekanntermaßen von der unsachlichen Sorte und wurde in Diskussionen schnell laut, weil er nicht argumentieren konnte (und wollte), sondern meinte, wer lauter brüllt gewinnt. Und auch nur so mittel-kompetent. Aber ich selbst hatte mit dem nie ein Problem, hatte immer gut mit dem zusammengarbeitet, war gut mit dem ausgekommen und hatte auch nie Krach oder Streit mit dem, nie einen Konflikt oder so etwas, wir sind da fachlich immer gleicher Meinung gewesen. Ganz normales kollegiales Verhältnis zu dem.

Eines Tages wollte er eine Besprechung. Und fing an, sehr aggressiv an meinem Sicherheitskonzept herumzunölen. Das ginge nicht, und das passt ihm nicht und pardauz und töber und blablabla.

Ich war völlig erstaunt, denn mein Konzept bestand seit einigen Jahren und bisher hatte sich niemand daran gestört. Auch von ihm nie ein Wort der Kritik. Und dann plötzlich so aggressiv aus blauem Himmel.

Was mich noch mehr erstaunte, war, dass seine Kritik überhaupt nicht hielt. Er regte sich über Probleme auf, die es gar nicht gab. Irgendwas gehe nicht, und ich sagte, doch, geht doch ganz einfach, man muss gar nichts ändern. Irgendwas passe nicht, und ich sagte, doch, lies doch, passt doch wunderbar. Wo ist denn das Problem? Ich bin ja gerne bereit, Probleme zu beheben, aber keines der Probleme, die er da ansprach, war echt, existierte überhaupt. Und der wurde dann auch sehr laut. Dabei fiel mir auf, dass der aus irgendwelchen Gründen einen Streit künstlich erfand, und in Wirklichkeit überhaupt keinen Grund zu streiten hatte, und das ganze irgendwie gespielt, inszeniert wirkte. Das ganze Ding war aufgesetzt.

Nach rund einer Stunde hin und her und Erklärungen von mir, dass keines seiner Probleme existierte und alles, was er wollte mit dem Sicherheitskonzept nicht nur ginge, sondern schon lange in Gebrauch ist, rückte er irgendwann damit heraus, dass er selbst eigentlich gar kein Problem mit meinem Sicherheitskonzept habe, sondern seine Vorgesetzte ihn angewiesen hatte, das Sicherheitskonzept anzugreifen und schlecht zu machen.

Also bin ich zum Geschäftsführer. Was für mich kein weiter Weg war, denn mit dem saß ich im selben Büro. Und habe ihn darauf angesprochen, dass das so nicht geht, dass eine Mitarbeiterin ihre Mitarbeiter anweist, völlig grundlos gegen mein Sicherheitskonzept zu stänkern. Das vor allem deshalb, weil ich schon mal Grund hatte, die Geschäftsführung gegen die Frau einzuschalten. Denn schon kurz nachdem die in der Firma angefangen hatte, fiel die auf, weil die mir in meiner Sicherheitseinweisung für neue Mitarbeiter ständig ins Wort fiel, meinte, alles besser zu wissen (aber nichts besser wusste), und kurz darauf meinte, dass mein Sicherheitskonzept für sie keine Gültigkeit habe. Ich hatte sie dann über die Geschäftsführung belehren lassen, dass die Anwendung solcher Sicherheitskonzepte a) gesetzlich und b) von der obersten Konzernleitung gefordert werde und deshalb ausnahmslos für alle gälten – sogar für sie. Dabei konnte sie schon damals nicht sagen, was ihr daran nicht passt. Es ging eher darum, dass sie keine Vorgaben akzeptieren wollte, die von mir kamen.

Nachdem die damit zum zweiten Mal zum Geschäftsführer musste, um das zu erklären, kam heraus: Mein Sicherheitskonzept störte und belastete sie überhaupt nicht. Aber mein Blog passte ihr nicht.

Auf meine Frage, was sie das angehe, ich stünde ja auch nicht vor ihrem Haus und schaue, was sie nach Feierabend machten – keine Antwort.

Da die Frau auch feministisch unterwegs war und einmal einen Seminarraum für eine firmenfremde feministische Veranstaltung missbraucht hat, sie also mit diesen linken feministischen Kreisen verwoben war, hatte ich sie auch in Verdacht, mit den – ungefähr zeitgleich ankommenden – Drohbriefen und Antifa-Aktionen gegen die Konzernleitung, mich an die Luft zu setzen, verbandelt war. Beweisen konnte ich es freilich nie. Aber es würde zeitlich und inhaltlich exakt zu dem Vorgang mit dem Kollegen passen.

Übles Beispiel dafür, wie dann hintenrum intrigiert und diffamiert wird. Statt selbst den Mund aufzumachen, kommandiert sie einen Kollegen rum, Streit mit mir vom Zaun zu brechen, wegen etwas völlig anderem. Mit solchen Leuten in der Firma kann man nicht arbeiten.

Und das ist kein Einzelfall. So etwas habe ich über die Jahre oft erlebt. Diese Giftmischerei. Kommt man rein, lächeln sie und grüßen, und kaum ist man aus dem Zimmer raus, geht’s los. Es heißt ja auch, dass Giftmörder häufig weiblich sind. Und Männer beschimpft man als „toxisch“.

Und sogar dann, wenn man das nachweist, nutzt es einem nichts, weil die meisten Leute das Frauen einfach durchgehen lassen, das für normal halten.

Das ist nicht nur ein zentraler Grund, warum ich ungern in „diversen“ Teams arbeite. Eine Menge Frauen sagten mir schon, dass das der Grund ist, warum sie nicht in reinen Frauenteams arbeiten wollen – da gehe das nämlich immer so zu.

Deshalb haben die Intrige, Diffamierung, Beschimpfung, Ausgrenzung zu ihren Methoden der Politik gemacht.

Und dieses Verhalten hat mit der Frauenquote eben auch Grüne und SPD geprägt. Und im Prinzip ist deren ganze Politik, diese ganze political correctness, diese „Brandmauer“ nichts anderes als weibliches Intrigieren. Was ihnen nicht passt, wird ausgesperrt und zum Buhmann gemacht.

Und am stärksten ist mir das an der dicken Belgierin in Australien aufgefallen, die ich schon so oft erwähnt habe. Deren Verhalten war krankhaft und ungezügelt, unkontrolliert, völlig außer Kontrolle geraten, und deshalb gut zu beobachten und erkennen. Aber es war eben das evolutionär programmierte weibliche Verhalten, eben ungefiltert.

Deshalb geht die Kombination aus Diversität und Frauenquote – und dem Zwang, jede einstellen zu müssen, egal wie unfähig – eben schief.

Und das merken jetzt auch die Grünen.