Ansichten eines Informatikers

Wie die Briten lernten, den Tee zu verachten: London von 90% auf 36% Weißenanteil

Hadmut
28.11.2025 17:29

Vom Niedergang eines Weltreiches.

Oder besser gesagt: Vom Aufschlag nach dem Niedergang.

Schaut Euch mal das an:

Ein „Comedian“ mit auf mich abstoßend wirkender Gestik, Mimik und Intonation, und eine Moderatorin und Musikmanagerin, die aussieht, als hätte sie bei den Schönheitsoperationen den Billigsten genommen, freuen sich darüber, dass in London der Anteil der Weißen von 90 auf 36% gesunken ist, und dass die Teegeschäfte durch Kebabgeschäfte ersetzt wurden.

Sie freuen sich, dass die „traditional“ Sachen, die Traditionen, endlich weg sind, und es sei falsch, sich gegen Veränderungen zu stellen, weil Veränderungen sowieso kämen.

Nur dass es dann, wenn das einmal alles auf Kebab umgestellt ist, nie wieder Veränderungen geben wird. Alles, die ganze Welt, wird nur noch Kebab zu essen bekommen.

Eigentlich gibt es – merkt man auch in Berlin – nur noch vier Gerichte zur Auswahl: Döner/Kebab/Falafel – Asianudeln – Pizza – Burger.

Sonst bekommt man eigentlich nichts mehr. Und so weit es da schon gekommen, dass man sogar der notorisch entsetzlichen britischen Küche nachtrauern müsste.

In Australien kann man sehr gut essen, obwohl auch da vieles zu Burger mit Pommes neigt. (Ich habe mir das Sushi-Essen erst in Neuseeland angewöhnt, weil ich schon nach drei Tagen keine Burger mit Pommes mehr sehen konnte, man Sushi aber aus irgendwelchen Gründen länger durchhält.) Es gibt aber auch viele, wirklich sehr gute Restaurants in Australien, weil sie dort auch richtig gutes Fleisch haben, und man auch Sachen wie Känguru, Krokodil, Kamel (nicht so empfehlenswert, etwas zäh), Lamm, Emu und ganz viele Sorten Fisch und „Seafood“ jeder Art bekommt, Barramundi und so weiter. In Australien kann man sogar die Burger variieren und ab und zu auch mal einen Krododil-Burger oder einen „Barra-Burger“ essen, die australische Interpretation eines Fischwecks.

Sie sagen allerdings und geben zu, dass die Australier erst mit den vielen Einwanderern kochen lernten, dass die australische Küche, solange sie von den Briten abstammte, eigentlich noch schlechter als die britische gewesen sei, und das will etwas heißen.

Es bleibt allerdings fraglich, ob auch die britische Küche wirklich davon profitiert, indem man alles durch Kebab-Stände ersetzt, die Traditionen abschafft und eine Art weltweiten Einheitsbrei anrührt.

Auch in Deutschland fällt das auf. Früher gab es Currywurst, Hamburger, Buletten, Bockwurst, Bratwurst, Leberkässemmel, Brezel, Lapskaus, Grünkohl, Bohnensuppe, Erbsensuppe, Linsensuppe, Tomatensuppe, Kartoffelsuppe, Kürbissuppe, Eintopf, Schnitzelbrötchen, Fischweck, Sauerkraut, Schupfnudeln, Käsespätzle, Steak vom Grill, Bratkartoffeln, Pommes, Stockfisch, Schaschlik, Gulasch, Sojanka, Dampfnudeln, Schmalzringe, Saumagen, Mettbrötchen, belegte Brötchen, belegte Brote, und noch viel mehr anderen „diversen“ Kram, und heute gibt es nur noch

  • Döner
  • Burger
  • Asia-Nudeln
  • selten noch Pizza

und das nennen sie jetzt „Vielfalt“.

Allerdings kommentieren da auch Leute, die meinen, Bill Maher habe überhaupt keine Meinung, sondern erzähle völlig beliebig und ständig wechselnd einfach immer das, was zu dem passt, mit dem er gerade zusammensitze. Sie sei das Problem.

Man kann durchaus die Frage stellen, was da auch einer tut, ob man nicht mit derselben Begründung die Kolonialisierung rechtfertigen und sagen „sorry, nothing stays the same“.

Aber wir haben ja auch bei uns jede Menge Leute, die gleichzeitig die Kolonialisierung verdammen und die Übernahme das Landes betreiben.