Eine Zimmersteuer?
Mmmh.
Echt oder fake?
Ballert gerade durch die social media:
Uk Families face a £50 bedroom fee starting December! pic.twitter.com/HzmDZZBtoD
— Essex Bloke (@EssexgoonerMr) November 23, 2025
Man beachte: Oben steht klein dran, dass das per KI erzeugt ist, was aber nichts darüber sagt, ob die KI nur das Video produziert oder auch die Nachricht erfunden hat.
Man soll demnach bald eine „bedroom tax“ von 50 Pfund pro überflüssigem Zimmer und Monat zahlen. Dazu muss man wissen, dass in England (Australien, Zypern,…) die Wohnungen anders gezählt werden als in Deutschland. In Deutschland zählt man so wie „3ZKB = 3 Zimmer Küche Bad“, während in den englischen Bereichen ein zentrales Wohnzimmer meist mit Küche dran existiert, in das die Eingangstür direkt führt, und darum herum satellitenartig Zimmer angebaut sind, die als „Bedrooms“ bezeichnet und meist auch so genutzt werden. Egal, was man damit macht, ob Büro oder was auch immer, sie heißen immer „Bedrooms“, bezeichnen also die Zimmer, die man zusätzlich zum großen Wohnzimmer hat. Man kennt das auch aus den vielen US-Sitcoms, die ja immer in diesen Wohnzimmern direkt am Eingang spielen.
Das ist jetzt nicht einfach zu verifizieren, weil es den Begriff der „bedroom tax“ in UK schon länger und real gibt, sich aber wohl darauf bezog, dass man irgendwelche Beihilfen und Vergünstigungen nur reduziert bekommt, wenn man Wohnungen in öffentlichem Besitz mietet und mehr bedrooms hat als man für Familienmitglieder braucht.
Einige halten das für ernst, sprachen schon früher darüber, es geht um den Begriff der „empty nests“, der leerstehenden Zimmer, nachdem die Kinder ausgezogen sind.
Die Diskussion kocht schon, dass UK das macht, weil sie zu wenig Wohnraum für die vielen Einwanderer haben, und dass das mit Sicherheit dann auch in Australien kommen werde, wo sie ebenfalls Wohnungsnot haben.
Und wenn es das dann in einigen Ländern gibt, wird das garantiert auch in Deutschland gefordert werden.
Der Punkt ist nämlich, dass es eigentlich völlig egal ist, ob das Fake oder echt ist – es reicht, um die Idee, den Gedanken in Umlauf zu setzen. Und Linke wollen ja schon lange den Wohnraum begrenzen, egal wie.
Wohl dem, der ein Loft hat, und damit insgesamt nur ein Zimmer.
Viele werden dann auch einfach nicht-tragende Wände herausreißen, um bei gleicher Fläche die Zahl der Zimmer zu reduzieren.
Beachtliche Frage: Kann man die Zimmersteuer dann als Kosten des häuslichen Arbeitszimmers von der Einkommensteuer absetzen?