Klassenkampf
Bis 2032 bekommen wir hier den großen Klassenk(r)ampf.
Aber ganz anders, als Kommunisten sich das vorstellen.
Tagesschau: Prognose der Bildungsministerkonferenz Zahl der Schüler wächst in den kommenden Jahren
Die Zahl der Schülerinnen und Schüler in Deutschland wird in den kommenden Jahren weiter steigen. Nach veröffentlichten Prognosen der Kultusministerkonferenz (KMK) wächst die Schülerzahl von rund 11,2 Millionen im Jahr 2024 bis 2032 auf knapp 11,8 Millionen an. Das sind fast 600.000 zusätzliche Kinder und Jugendliche. Umgerechnet auf ganz Deutschland bedeutet das demnach rund 24.000 zusätzliche Klassen oder fast 1.200 neue Schulen.
24.000 zusätzliche Klassen oder fast 1.200 neue Schulen.
Bis 2032.
Das wären 200 neue Schulen pro Jahr. Wer soll die bauen? Von welchem Geld? Und wohin, wo ist noch Platz? Dabei bekämen wir bis 2032 nicht mal die Baugenehmigung.
Und wo kommen die Lehrer für 24.000 zusätzliche Klassen herkommen? Berlin findet jetzt schon nicht genug Lehrer und stellt „Seiteneinsteiger“ (=Leute ohne Lehrerausbildung) ein. Selbst wenn man jetzt freiwillige fände – die wären bis 2032 nicht einsatzbereit ausgebildet. Dafür sind dann aber bis 2032 die Boomer weg.
Wie soll das gehen?
Ich traue mich ja gar nicht, zu fragen, wo diese 600.000 zusätzlichen Kinder wohnen sollen – und ihre Eltern erst.
Wir fahren da mit Ansage gegen die Wand – und keinen stört’s.
Die einen sehen hier ein Problem, die anderen eine schöne bunte Gesellschaft. Was siehst du? pic.twitter.com/CXbt4InlOw
— Dirk Dre. (@dregenus) November 10, 2025
Gut, da wird mancher sagen, das ist ja nicht neu, Deutschmuttersprachler waren in Bayern schon immer eine Seltenheit. Erinnert mich an den Witz, den ich damals im Studentenheim in der Küche beim Kochen erzählt habe: Was ist der Unterschied zwischen Türken und Bayern? Die Türken sprechen besser Deutsch.
Da bin ich mal gespannt, wie das Land 2030 aussehen wird.