Ansichten eines Informatikers

Noch eine Rochade: Die Verschwörungswahrwerdung von München

Hadmut
12.3.2024 15:23

Ein Detail zur Zeitgeschichte, zur Medienkompetenz und zur Propaganda.

Ist Euch mal aufgefallen, dass man heute den „Kampf gegen Rechts“ genau mit dem Zustand begründet, den man vor ein paar Jahren noch als „Verschwörungstheorie“ hingestellt hat?

Die Stadt München hat eine Erklärung abgegeben:

München ist eine Stadt der Vielfalt.

Hier leben Menschen aus mehr als 180 Nationen. Nahezu ein Drittel der Münchner*innen hat einen ausländischen Pass und mehr als 60 Prozent der Münchner*innen unter 18 Jahren haben in ihren Familien Migrationsgeschichten.

Diese Vielfalt zeichnet München aus und ist eine Bereicherung für die gesamte Stadt.

Vor noch gar nicht langer Zeit, noch vor zwei, drei Jahren, beschimpfte man jeden als rechten Verschwörungstheoretiker, Populisten, Panikmacher, Hetzer, Rassisten und so weiter, der sagte, dass es zu einer „Umvolkung“, „feindlichen Übernahme“, zu einem „Bevölkerungsaustausch“ kommen werde. Alles nur Hetze, unmöglich, ausgeschlossen. Da war noch die Rede davon, dass es in jeder Schulklasse ein migrantisches Kind geben werde.

Das war auch mal Thema in den Talkshows: Wie schlimm das sei, dass die „Rechten“, „Pegida“ und so weiter da ein Lügenbild zeichnen würden, dass wir ersetzt und verdrängt würden. Gab es da nicht auch mal so einen dramatischen Auftritt eines Schauspielers, der sich darüber aufregte und faselte, dass es nie mehr als ein migrantisches Kind pro Klasse geben werde? Weiß nicht mehr genau, wer das war. Til Schweiger oder so jemand?

Und jetzt hat man geräuschlos und unbemerkt die Positionen gewechselt:

Jetzt argumentiert man „gegen Rechts“ damit, dass wir faktisch genau den Zustand haben, vor dem „Rechte“ gewarnt haben und die man deshalb als Spinner, Populisten und Verschwörungstheoretiker abtat, und wovon man sagte, dass es das nie geben werde.