Ansichten eines Informatikers

Die Verflechtung von Kommunismus und Antisemitismus

Hadmut
19.10.2023 1:53

Könnt Ihr mal gucken:

Schaut Euch mal die Tweets von „REVOLUTION Germany“ an.

Eine Gruppe von eher jungen Kommunisten, die „we want Communism!“ als Motto haben und kaum wissen, was das ist, und denen ihre Bildungsdefizite schier aus dem Gesicht gucken, die aber gleichzeitig für die Palästinenser demontrieren wollen, Palästinensertuch tragen und so weiter.

Eine Webseite haben sie auch.

Und da findet man jede Menge leeres Geschwätz in üblichem Kommunistengeschwafel wie

Bis 150 Menschen diskutierten auf der Konferenz „15 Jahre Solid und Linkspartei – Welche Organisation für den Klassenkampf?“ über die Notwendigkeit eines revolutionären Bruchs mit der Linkspartei und dem Reformismus. Im Folgenden veröffentlichen wir die Abschlusserklärung der Konferenz, die von einer Mehrheit von zwei Dritteln der Anwesenden angenommen wurde, und die Minderheitsresolution. Die Mehrheitsresolution basiert auf einem Entwurf der Revolutionären Internationalistischen Organisation / Klasse Gegen Klasse. Die Minderheitsposition wurde von vier Genoss:innen einbracht wurde und von der Gruppe Arbeiter:innenmacht und von REVOLUTION unterstützt.

Gegen die Logik des geringeren Übels: Für den Aufbau einer von Staat und Kapital unabhängigen revolutionären sozialistischen Kraft der Arbeiter:innen, der Jugend, der Frauen, LGBTQIA+ und Migrant:innen!

[…]

Wir sind der Meinung, dass die einzige Kraft, die nicht nur einen Kampf gegen die imperialistische Politik der Regierung führen, sondern tatsächlich ein Ende von Ausbeutung und Unterdrückung erkämpfen kann, die Arbeiter:innenklasse ist. Aber nicht als gesichtslose Masse ohne Ansehen von Sexismus-, Homophobie- und Rassismuserfahrung(en), sondern im Gegenteil als Klasse, die insbesondere in einem Land wie Deutschland auch sehr migrantisch ist und immer weiblicher und offen queerer wird. Sie kann aufgrund ihrer Stellung im kapitalistischen Produktionsprozess nicht nur die zentralen Hebel der Wirtschaft lahmlegen. Sondern sie kann die Gesamtheit aller unterdrückten Teile der Bevölkerung im Kampf gegen Staat und Kapital anführen. Dafür muss sie sich deren Forderungen zu eigen machen und sich selbst an die Spitze der Kämpfe gegen Sexismus, Rassismus und jegliche Form von Unterdrückung stellen, anstatt nur eine von vielen gleichrangig getrennt voneinander agierenden Bewegungen zu bilden, wie es beispielsweise die Bewegungslinke propagiert.

Da bin ich aber mal gespannt, was die machen, wenn es hier bald keinen „kapitalistischen Produktionsprozess“ mehr geben wird.

Und was sie dann mit all ihren befreiten Migranten, Frauen und Queeren machen, wenn sie die Wirtschaft lahmgelegt haben. Wenn keine Steuern mehr reinkommen und es im Supermarkt nichts mehr gibt.

Die alte Verbindung aus dummem deutschen Kommunismus und gewalttätigem palästinensischen Terror, wie in den Siebzigern.

Das wird sicher wieder lustig.