Ansichten eines Informatikers

Aufstocken

Hadmut
27.4.2023 17:48

Von der Türkei lernen heißt Einstürzen lernen. [Nachtrag]

Könnt Ihr Euch noch daran erinnern, dass ich neulich zum Erdbeben in der Türkei einige Blogartikel darüber hatte, dass die Häuser dort eingestürzt sind, weil man auf Häuser nachträglich noch Etagen aufgestockt hat, für die die Häuser statisch, von den Fluchtwegen und so weiter nicht gebaut waren? Was dann in die Katastrophe führte?

Das ZDF berichtet, dass unsere Bundesbauministerin Klara Geywitz das bei uns jetzt auch will: Hier als Video und hier als Text. Ihre Aussage:

Man muss natürlich in den Innenstädten nachverdichten, zum Beispiel oben auf das Dach noch mal drei, vier Etagen, in die Innenhöfe gehen.

„Nachverdichten“

Klar, wir sind ja auch das Land der Verdichter und Verdenker. Was kann da schon schief gehen. Nochmal drei, vier Etagen oben drauf.

Kam das nicht erst neulich im Radio, dass in Berlin seit dem 19. Jahrhundert die Traufhöhe auf die Straßenbreite begrenzt ist, damit ein Gebäude beim Einsturz nicht das Gebäude gegenüber treffen kann?

Was sagen eigentlich die Baustatiker so dazu?

Sagt mal, kann das sein, dass die SPD gerade völlig durchdreht? Keine Wohnungen mehr, die Städte um drei, vier Etagen aufstocken, die Innenhöfe vollbauen, und trotzdem unbegrenzte Migration, weil sie hoffen, dass dadurch dann die Fachkräfte kommen, die man braucht, um das alles zu bauen?

Oder gibt’s das dann als Bausatz im Baumarkt? Wie stellt die sich das vor? Fertig anliefern und einfach mit dem Kran obendrauf setzen? Oder einfach 3D-druckende Roboter über die Dächer krabbeln lassen, außer einem Summen bekommt man davon ja auch gar nichts mit?

Treten die gerade in die nächste Stufe des Wahnsinns ein? Wahnsinn aus purer Verzweiflung?

Haben die gerade ihre Notration an Wahnsinn angebrochen?

Wäre es nicht einfacher und billiger, den Spaniern Mallorca abzukaufen und alle Rentner dorthin zu deportieren, dort auf der Insel einzusperren und die dann mit ZDF, Aldi und Elektrofahrrädern zu versorgen?

Nachtrag: Ein Leser weist auf die Wikipedia hin.

Geywitz wuchs in Seeburg an der Stadtgrenze zu Potsdam als Tochter eines Lehrers und einer Erzieherin auf und ging zunächst in Groß Glienicke zur Schule. 1990 wechselte sie an die Sportschule Potsdam „Friedrich Ludwig Jahn“ und machte dort 1995 ihr Abitur. Anschließend begann sie an der Universität Potsdam ein Studium der Politikwissenschaft, das sie 2002 mit dem Diplom abschloss. In dieser Zeit war sie Mitarbeiterin des Landtagsabgeordneten Steffen Reiche, einem der Gründer der SPD Brandenburg. Von 2002 bis 2004 war sie Referentin der SPD Brandenburg.[1][2] Vom 17. August 2020 bis zu ihrer Ernennung zur Bundesministerin arbeitete sie beim Landesrechnungshof Brandenburg als Prüfgebietsleiterin.

Nichts gelernt, von nichts eine Ahnung, aber Parteikarriere zur Bauministerin, und die will mal eben die Gebäude um drei, vier Etagen aufstocken.