Ansichten eines Informatikers

Frisch gemessert

Hadmut
5.12.2022 21:02

Zwei Mädchen.

Heute morgen habe ich den Hinweis bekommen, dass bei Ulm, in Illerkirchberg, zwei Mädchen, 13 und 14 Jahre alt, auf dem Schulweg von einem Angreifer mit dem Messer angegriffen wurden. Passanten hätten erste Hilfe geleistet und den Rettungsdienst gerufen, beide seien schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert worden, und die Polizei habe ein Haus umstellt, in das der Täter gelaufen sei. Später hieß es, die Polizei habe drei Männer festgenommen.

Es war wieder mal so, dass die wesentlichen Informationen fehlten.

Ich war den Tag über unterwegs.

Gerade kam in den Nachrichten, und es steht auch inzwischen auf Webseiten, dass die 14-Jährige inzwischen gestorben ist, und dass das Haus ein Asylbewerberheim sei.

Völlig unklar nach Nachrichtenlage, ob das eine Zufallswahl oder eine Beziehungstat unter Verwandten war. Das ist ja heute beides sehr üblich.

Man muss schon genauer suchen und lesen, um etwa hier zu finden:

Tatverdächtiger ist ein 27-Jähriger aus Eritrea.

[…]

Warum es zu dem Angriff auf die Mädchen kam, ist laut Mitteilung der Polizei noch unklar. Es werde derzeit ermittelt, wie es zu der Tat kam, ob sich der Tatverdächtige und die beiden Schülerinnen vorher kannten. Die Polizei betont, dass sie sich bewusst sei, dass Ereignisse dieser Art Ängste und Emotionen schüren. Sie bittet daher, keinen Generalverdacht gegen Fremde, Schutzsuchende oder Asylbewerber allgemein zu hegen oder solchem Verdacht Vorschub oder Unterstützung zu leisten.

Ein gewisser Hohn ist dann das:

Polizeisprecher: Keine Gefahr für Bevölkerung

[…]

Der mutmaßliche Täter soll nach dem Angriff in ein benachbartes Wohnhaus geflüchtet sein. Die Polizei traf in dem Haus auf drei Menschen. „Wir gehen davon aus, dass darunter auch der Täter ist“, sagte ein anderer Polizeisprecher. Der Einsatz sei abgeschlossen. Dabei habe ein Spezialeinsatzkommando unterstützt. Es gebe keine Gefahr für die Bevölkerung, entwarnte der Sprecher.

Toll. Zwei Mädchen werden auf dem Schulweg niedergstochen, eine schwer verletzt, die andere stirbt, das SEK rückt an, und die Polizei verkündet, es bestehe keine Gefahr für die Bevölkerung.

Laut Rheinpfalz liegt der Ort in Baden-Württemberg, mithin also unter der Regierungsfuchtel der Grünen.

Hatten wir nicht neulich erst einen Mörder aus Eritrea? Ach, nee, der war aus Somalia. Aber der Gleisschubser von Frankfurt war aus Eritrea, damals der versuchte Mord an der Mutter und der erfolgreiche Mord am Kind. FOCUS schrieb damals Das „Nordkorea Afrikas“: Wer aus Eritrea flieht, hat Folter und Sklaverei erlebt

Bei geflüchteten Eritreern sind Psychosen wohl keine Seltenheit

[…]

Die Vereinten Nationen werfen der eritreischen Regierung Verbrechen wie Sklaverei, Folter, Verfolgung, Vergewaltigungen und Mord vor. Das Land, das als eines der am wenigsten entwickelten Länder der Welt gilt, ist seit Jahren von der Außenwelt abgeschottet. Der Staat würde „der Bevölkerung Angst machen, Widerstand unterdrücken und die Menschen kontrollieren“, heißt es im Bericht einer UN-Untersuchungskommission.

Verantwortlich dafür ist die Regierung von Präsident Isaias Afwerki. Er ist seit Eritreas Unabhängigkeit von Äthiopien im Jahr 1993 an der Macht und entwickelte Eritrea vor allem nach einem blutigen Grenzkonflikt mit dem großen Nachbarn zum repressiven Staat.

Die Quelle unserer künftigen Fachkräfte.

Es ist natürlich klar, was da noch gemeldet werden wird. Man wird ein paar Tage warten, und dann erklären, dass der Täter – wie immer – psychisch krank sei. Und die Sache damit erledigt sei.

Während das Polizei mit Razzien und Hausdurchsuchungen gegen jeden vorgeht, der in Social Media die Regierung kritisiert.