Ansichten eines Informatikers

Wenn nichts mehr funktioniert und sogar Sozialisten der Sozialismus stinkt

Hadmut
22.7.2022 12:07

Ach guck. Sogar beim linken Tagesspiegel rührt sich Erkenntnis.

Der Berliner Tagesspiegel ist zwar in seinen Formulierungen meist noch halbwegs gemäßigt, inhaltlich aber stramm links und feministisch. Selbst die bemerken nun zwar nicht den Zusammenhang, aber immerhin die Symptome: Die marode Republik – Wenn alles zusammenbricht und keiner sich verantwortlich fühlt

Der feministisch-sozialistisch-geisteswissenschaftliche Misthaufen, an dem sie selbst jahrelang mitgebaut haben, stinkt ihnen nun.

Was ist bloß los im Land der Dichter und DENKER? Und was denkt sich die Politik? Unsere Infrastruktur. Unsere Schulen. Unsere Behörden. Unsere Bürokratie.

Sie denken sich, was die Gender Studies ihnen eintrichtern: „Quality is a myth“, Qualität gibt es gar nicht. Das ist nur ein soziales Konstrukt zur Ausgrenzung von Frauen. Tatsächlich sind wir alle gleich und nur die Quote und Repräsentanz zählen, jede dumme Nuss im Zeichens der Work-Life-Balance als unqualifizierte „Quereinsteigerin“ auf die Verantwortungsposten kommt, um dann – wie beschrieben – die Verantwortung, kaum, dass sie sie hat, auf andere verlagert.

Willkommen im Sozialismus. Bedenke, worum Du bittest. Es könnte Dir gewährt werden. Und es kommt ja nicht überraschend, denn die Lehrstunde DDR gab es ja.

Unvergleichlich unverbesserlich. Ukrainische Flüchtlinge reiben sich die Augen, wie es hier zugeht, was alles nicht geht, digital nicht. Jedenfalls nicht so, wie man es von einer weltweit führenden Industrienation erwarten würde.

Ja. Aber wir sind führend in Genderschwachsinn. Neulich erfuhr ich aus der Leserschaft, dass die Chinesen sich in ihren Foren über die Deutschen kaputt lachen. Das ehemals so hoch angesehene Ingenieurs-Deutschland zu einer einzigen durchgeknallten Klapsmühle verkommen.

Unsere Energie. Was hier demnächst alles fehlt, und dann leisten wir uns Diskussionen, ob wir uns das (Wieder-)Anfahren von Kraftwerken leisten können? Im Sommer ist gut abwiegeln.

Unsere Bahnen. Unsere Brücken. Unsere Flughäfen. Unsere Autobahnen.

Wohin man schaut, Probleme. Unzulänglichkeit. Unzufriedenheit. Wie lange soll es noch so gehen, dass so wenig läuft?

Unser Internet. Unsere Telefonie. Unsere Funklöcher. Unsere fehlende Datenbasis.

Es dauert unendlich lange aufzuzählen, was NICHT funktioniert. Wer Zeit sparen will, zähle einfach auf, was FUNKTIONIERT! […]

Deutschland Zauderland. Sanierungsfall Bundesrepublik. Die Faxrepublik. Und das Neuland? Wartet hinterm Horizont. Fast schon ein tröstlicher Gedanke.

Das war nicht nur absehbar. Leute wie ich haben davor seit Jahren gewarnt. Und all die journalistischen Deppenmühlen wie eben auch der Tagesspiegel haben das alles als „rechts“, als „Panikmache“, Verschwörungstheorie und so weiter abgetan. Dabei brauchte es schon Dummheit und Naivität in geradezu journalistischem Ausmaß um zu glauben, dass der sozialistische Gleichheits- und Genderscheiß einschließlich „quality is a myth“ funktionieren könnte. So dumm kann man von Natur aus gar nicht sein. Solche Sphären der Dummheit erreicht man nur über die geisteswissenschaftlichen Fakultäten. Journalistik zum Beispiel.

Und jetzt haben wir eben genau die Zustände, von den man sie seit Jahren gewarnt hat, und worauf sie partout nicht hören wollten. Weil man sich intellektuell darauf zurückzog, alles für wahr zu halten, was in diesem linken Blubberuniversum vorkommt, und alles andere für falsch, fake, rechts, populistisch, bäh.

Und jetzt haben sie halt den Realitäts-Salat mit Beilage. Jetzt tut’s halt weh.

Jahrelang hat man nichts gesagt, wenn inkompetente Witzfiguren wie Dorothee Bär Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung ist, und nicht mehr als Wundstarrkrampfgrinsen abliefert, mit dem sie die Genderversion des Batman-Jokers spielen könnte, weil doch alles weiblich besetzt sein muss und Frauen per – natürlich nicht existierendem – Geschlecht alles besser können. Und jetzt maulen sie, dass die Digitalisierung bei uns so schlecht ist, dass die Ukrainer zum Auslachen vorbei kommen.

Told you so, proudly since 2002 and 2012. 2002 allgemein und in Bezug auf Hochschulen, 2012 in Bezug auf die Genderpest. Man wurde da immer nur ignoriert oder als „rechter Blogger“ abgetan, und jetzt haben wir eben genau diese Realität. Exakt wie angekündigt. Was dann auch belegt, dass die Realität ebenfalls „rechts“ ist, man als „rechter Blogger“ also zumindest in guter Gesellschaft, nämlich der der Realität ist.

Friert schön.

Willkommen im selbstgemachten und herbeigesehnten Sozialismus.

Der Artikel ist übrigens nicht vom Praktikanten. Sondern von Stephan-Andreas Casdorff, seit 2004 Chefredakteur und seit 2018 Herausgeber des Tagesspiegels. Dem kann man das also unmittelbar vorhalten.

Mal gespannt, wann sie den Zeitungen Strom und Heizung abdrehen.