Ansichten eines Informatikers

Vibratoren

Hadmut
3.7.2022 14:38

Aktuelle Hinweise.

Ein weiterer Arzt schreibt mir, was es Neues an der medizinischen Fortbildungsfront gibt. (Irgendwie habe ich den Eindruck, dass die Ärzte sich inzwischen auch in der Rolle eines Verwalters des Wahnsinns sehen.)

Die Pharmazeutische Zeitung schreibt, dass Ärzte Vibratoren auf Rezept verordnen können sollten:

Frauengesundheit
Ärzte sollten Vibratoren auf Rezept verordnen können

Vibratoren bringen mehr als nur Spaß: Sie können die Beckenbodenmuskulatur stärken, Inkontinenz verbessern und sogar Schmerzen im Genitalbereich verringern. Dies geht aus einer US-amerikanischen Metaanalyse hervor. […]

Ein Forschungsteam um Dr. Alexandra Dubinskaya vom Cedar-Sinai Medical Center in Los Angeles analysierte in einer Metaanalyse 18 Studien, die Vibratoren hinsichtlich gesundheitlicher Vorteile für weibliche Probandinnen untersuchten. Seine Ergebnisse veröffentlichte es kürzlich im Fachjournal »Journal of Urology«.

Demnach erwies sich der regelmäßige Gebrauch von Vibratoren als gesundheitsfördernd. Als positive Effekte nennen die Forscher neben einem schnelleren Erreichen des Orgasmus, erhöhter sexueller Zufriedenheit und dadurch einhergehender größerer Zufriedenheit und Entspannung auch einige medizinisch relevante Vorteile.

Die vibrierende Stimulation der Beckenbodenmuskeln stärkt diese, was sich positiv auf Inkontinenzprobleme auswirken kann. Zudem führt eine stärkere Beckenbodenmuskulatur zu intensiveren Orgasmen. Vibratoren wurden in den zugrundeliegenden Studien zudem mit erhöhtem sexuellen Verlangen in Verbindung gebracht. Auch bei chronischen Schmerzen im Bereich der Vulva ungeklärter Ursache (Vulvodynie) könnte ein Vibrator der Metaanalyse zufolge helfen.

Bevor hier aber weibliche Euphorie aufkommt, möchte ich darüber informieren, dass die Schweizer 20min sich der Frage widmen, welche zoll- und flugrechtlichen Fallen hinter dem Mitführen von Vibratoren lauern können: äRGER am Zoll: Sextoy in die Ferien mitnehmen – das musst du beachten

«Wir wissen, wie sehr die Menschen an ihren Sexspielzeugen hängen. Wenn sie in den Ferien sind, ist es für viele schwierig, sich eine oder zwei Wochen ohne sie vorzustellen», sagt Johanna Rief, Head of Sexual Empowerment bei We-Vibe. Die Sextoymarke, die seit der Pandemie einen Anstieg der Verkaufszahlen verzeichnet, hat Tipps für dich, bevor du dein Toy in den Koffer packst: «Es ist wichtig, dass Menschen vor der Reise informiert werden. So kann man Probleme bei der Einreise in das Zielland vermeiden», sagt sie.

Nur im ausgeschalteten Zustand in den Koffer packen?

Um kein Bussgeld zu riskieren oder gar hinter Gittern zu enden, solltest du dich vergewissern, dass dein Urlaubsziel die Einfuhr von Sexspielzeug erlaubt. Nicht alle Länder haben die gleiche Toleranz gegenüber Toys. Beschränkungen gibt es in Indien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Vietnam, Thailand, Saudi-Arabien, Alabama (USA) oder den Malediven. Einige Staaten behandeln Toys bei der Einfuhr als gesonderte Gegenstände – ähnlich wie Schusswaffen, Sprengstoff oder pornografisches Material. Vorsicht ist auch bei Gegenständen wie Peitschen oder Seilen geboten, die am Zoll konfisziert werden können. […]

«Bei der Wahl des richtigen Toys gibt es eine Reihe unterschiedlicher Dinge zu berücksichtigen», fügt Johanna Rief hinzu. Es sei wichtig, die Gepäckbeschränkungen zu überprüfen, weil ein Vibrator aufgrund seiner Grösse beschlagnahmt werden könne.

Ja. Auch Dildos unterliegen dem örtlichen Waffenrecht.

Und:

Auch besonders laute Spielzeuge oder solche, die vibrieren können, solltest du im Koffer vermeiden. Es gibt mittlerweile viele Modelle mit einer Reisesperrfunktion, die dafür sorgt, dass das Toy sich nicht von selbst einschaltet. So verhinderst du, dass dein Koffer plötzlich beim Check-in zu wackeln und summen beginnt.

Mit Reisesperrfunktion, damit der Koffer nicht wackelt.