Ansichten eines Informatikers

Der Berliner Senator für Finanzen Daniel Wesener

Hadmut
21.12.2021 16:24

Bei den Grünen ist es auch nicht besser. [Update!]

Zu der seltsamen Lebensläufigkeit der neuen Berliner Justizsenatorin Kreck schreibt mir ein Leser, dass das auf grüner Seite irgendwie auch nicht so viel besser aussehe. Ich solle meinen Aufmerksamkeit auf den Finanzsenator Daniel Wesener (46) von den Grünen lenken.

Nach dessen Lebenslauf nämlich sei auch nicht so klar, was den eigentlich qualifiziere. Es schreibt RBB24:

Qualifikationen und Erfahrungen:

  • Mitglied des Abgeordnetenhauses und Parlamentarischer Geschäftsführer der Grünen-Fraktion (2016-2021)
  • Landesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen (2011-2016)
  • Mitarbeiter des Deutschen Bundestags beim Grünen-Abgeordneten Hans-Christian Ströbele (2003-2011)
  • Studium der Geschichte und Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und dem College of William & Mary in Williamsburg, USA (ohne Abschluss)
  • seit 2001 Grünen-Mitglied

Persönliches:

  • geboren in Hamburg
  • zog nach dem Zivildienst 1996 nach Berlin
  • sein Lebensgefährte ist der bisherige Justizsenator Dirk Behrendt

Ach, der Lebensgenosse des bisherigen Justizsenators Dirk Behrendt ist jetzt Finanzsenator. Sowas.

Ausbildung: Studium der Kunstgeschichte, und bis auf die Versorgung aus dem Parteisumpf durch Steuergelder keine Erwerbstätigkeit zu sehen. Aber wenigstens ist von dem so ungefähr geklärt, wo der sich seit 2003 so rumgetrieben hat.

Perfekt für die Finanzen der Stadt Berlin.

Nachtrag: Das Bild in einem taz-Artikel sei nicht nur realistischer, es zeigt auch, wo die Reise dann finanziell hingeht:

Berlins koloniale Vergangenheit: „Ein Denkmal ist zu wenig“

Das Abgeordnetenhaus entwickelt derzeit ein Konzept zu Erinnerung an die deutsche Kolonialvergangenheit. Der Grüne Daniel Wesener über Ziel und Zweck.

taz: Herr Wesener, vor Kurzem hat das Abgeordnetenhaus den Senat aufgefordert, ein gesamtstädtisches Aufarbeitungskonzept zu entwickeln, das Berlins Rolle als einstige Hauptstadt des Deutschen Kaiserreichs und damit seine koloniale Vergangenheit reflektiert. Heißt das: Ein Denkmal muss her?

Daniel Wesener: Das wäre uns zu wenig. Unser Antrag hat einen sehr viel umfassenderen Anspruch. Wir stellen fest, dass die Erinnerung an die deutsche Kolonialvergangenheit insgesamt sehr lückenhaft ist. Bei vielen hat sich der Eindruck festgesetzt, dass Deutschland eigentlich gar keine richtige Kolonialmacht war – oder wenn überhaupt, dann nur für kurze Zeit und ohne größere Auswirkungen. Und dass die Dinge, die dabei geschehen sind, auch nicht illegitim, sondern im weitesten Sinne einem zivilisatorischen Auftrag geschuldet waren. Das heißt, hier fehlt das Wissen über das Wesen und die Verbrechen des deutschen Kolonialismus. Weder die brutale Niederschlagung des Maji-Maji-Aufstands noch der Völkermord an den Herero und Nama ist Teil unserer kollektiven Erinnerung.

Heißt: Die Nazi-Nummer ist ausgelutscht und wegen der islamischen Migration wird es problematisch, auf Antisemitismus einzukloppen. Jetzt ist der Kolonialismus dran.

Update: Wikipedia sagt

Er studierte an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie am College of William & Mary in den Vereinigten Staaten Geschichte und Kunstgeschichte und war Stipendiat des Evangelischen Studienwerks Villigst. Er beendete das Studium ohne Abschluss und

Studium nicht abgeschlossen. Aber wieder mal aus dem Humboldt-Sumpf und Abrichtung in den USA.