Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Noch ein technischer Reisetipp zur Bilder-Übertragung

Hadmut
24.10.2021 23:10

Nebensächlichkeit.

Was sich gerade bewährt hat:

Auf der letzten Reise im September war mir aufgefallen, dass die Übertragung von Fotos von Speicherkarten, Kamera usw. nicht so schnell lief, wie ich mir das vorgetellt hatte. Das ist vor allem übel, wenn man, so wie ich dort und auch jetzt gerade, erst spät nachts ins Hotel kommt, aber nicht zu lange rummachen will, weil man ja die Zeit nutzen und früh wieder raus will.

Ich bin der Sache dann mal systematischer auf den Grund gegangen, als ich wieder zuhause war.

  • Man sollte genau prüfen, welche der USB-Ports am Notebook überhaupt USB 3.x können. Testen oder mit der Lupe die Symbole genau anschauen. Ich hatte blind unterstellt, dass an meinem Notebook (nicht mehr ganz taufrisch) auch der USB-C-Port USB 3.0 kann, kann er aber nicht. Ausgerechnet der kann nur USB 2.0, weil der Hersteller (HP) ihn eigentlich als Ladeport angesehen hat. Zum Handy-Laden. Das ist der nächste Knackpunkt, da bleibt auch Strom drauf, wenn der Rechner unten ist, sieht man beispielsweise daran, dass die Maus weiter leuchtet. Die haben sich das so gedacht, dass man da notfalls das Handy aus dem Notebook-Akku laden kann, heißt aber auch, dass einem ein Gerät, das man dranlässt, wie etwa eine Maus, den Akku leersaugt.
  • Kabel prüfen. Hatte nicht so genau hingeschaut und auch USB-A auf USB-C-Kabel mitgenommen und einfach in die Kiste gegriffen. Musste dann aber feststellen, dass in der Kiste zuviel Schrott ist, weil ich da jedes USB-A -> USB-C-Kabel reingeworfen hatte, das irgendwo mit dabei war. Inzwischen sind die wenigsten meiner USB-A-C-Kabel tatsächlich USB-3-tauglich. Kann man bei A-Steckern sehen, wenn man mit Licht reinguckt. Haben sie nur die vordere Kontaktreihe, ist das schlecht. Sieht man dahinter eine zweite, gut.
  • Vorher testen. Alles anschließen und – unter Linux – dann lsusb -t aufrufen, am Zeilen steht die Übertragungsgeschwindigkeit. Sollte mindestens 5000M betragen. Bei den anderen Betriebssystemen weiß ich es nicht, müsste ich auch erst ergoogeln. Bei Apple könnte/müsste das in der Sytembeschreibung mit drinstehen, die da irgendwo im Apfelmenü aufzurufen ist, weil da auch die Liste der angeschlossenen USB-Geräte drinsteht.
  • Beachtlich: Auch teure Markenkabel hoher Qualität haben nicht immer USB-3 unter der Haube. Bleibt nur testen.