Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Die Epistemologien im Stil des Cargo Cults

Hadmut
20.10.2021 18:37

Ging mir vorhin so durch den Kopf.

Ich bohre ja öfters mal an dem Thema herum, dass ich immer wieder den Eindruck habe, dass Leuten des linken bzw. feministischen Spektrums ein Teil des Gehirns organisch oder funktional fehlt. Es erinnert mich in gewisser Weise an das, was mir Autisten über ihr Empfinden der Umwelt erählten, nur in Bezug auf andere Hirnfunktionen.

Mir ging so durch den Kopf, dass ich das selbst immer wieder beschrieben habe und auch viele Leser diesen Eindruck haben, dass viele Geisteswissenscbaftler, Genderasten und Quotenbegünstigte im wissenschaftlichen Bereich etwas tun, was wie „cargo cult“ wirkt. Mit cargo cult bezeichnet man ein Phänomen auf Melanesien. Die hatten dort früher mal Militärflugzeuge gesehen, weil es da irgendwann (Krieg oder sowas) mal einen kleinen Flugplatz gab, und nun meinen sie, sie könnten die Götter wieder zurückholen, indem sie Flugzeug, Landebahn, Tower liebevoll aus Holz nachbilden, ohne den Sinn zu verstehen. Genau so wirkt das auf mich und viele Leser, wenn sie Gender Studies oder allgemein viele Sozial- und Geisteswissenscchaften sehen: Die ahmen „wissenschaftliches“ Gehabe nach, ohne es zu verstehen, und erklären es einfach zum sozialen Konstrukt.

Mir geht die Frage durch den Kopf, ob das vielleicht die Sache weit genauer beschreibt, als man auf den ersten Blick meinen würde.

Das könnte weite Teile des Feminismus und des Gendergehampels erklären.

Wenn es nämlich wirklich so ist, dass die keine funktionale ratio haben, sondern alles nur auf dieser Ebene eines Sozialverhaltens gedanklich erfassen können, was wäre dann deren Blick auf Wissenschaften?

Leute machen etwas, was sie nicht verstehen, laufen in weißen Kitteln herum. Erklären mal was für richtig und mal was für falsch, haben eine charakteristische Sprech- und Redeweise und sind fast alle männlich.

Wie würde das aus Sicht von jemandem, der das nicht versteht und dem die ratio fehlt, der alles nur unter Rudel- und Sozialgesichtspunkten sehen und durchdenken kann, wirken? Wie würe man das interpretieren?

Ich komme zu einem (mich selbst verblüffenden) Ergebnis: Betrachte ich Wissenschaft und versetze mich dabei in die Rolle einer Person, der ich nach meiner – laienhaften – Vorstellung unterstelle, keine ratio zu besitzen, dafür aber eine Überfunktion an Rudel- und Sozialverhalten, rings um die Amygdala, dann käme ich genau bei Gender raus. Weil man es rational mangels Hirnfunktion nicht erfassen kann, muss man alles unter dem sozialen Aspekt sehen, denn wer nur Hammer denken kann, für den sieht alles nach Nagel aus.

Das würde auch dieses cargo-cultige Gehabe erklären.

Es würde noch viel mehr erklären.

So hantieren sie doch damit herum, dass ihr komisches Gekeife Wissenschaft wäre, aber eben eine andere „Epistemologie“. Eine andere Form der Wissensgewinnung. Erklären können sie sie nicht. Als ob da ein anderer Teil des Gehirns die Kontrolle übernomme hat und man für diese völlig andere Art des Denkens in einem anderen Teil des Gehirns diesen Begriff ausgegraben hat.

Es würde das gesamte Gekeife erklären, nämlich als Strategie, trotz fehlender Funktion (und ggf. sogar ohne es selbst zu merken) irgendwie durch den Tag kommen zu können.

Nun frage ich mich: Sind Gender und das ganze feministische Gehabe als eine Art Überlebens- und Durchsetzungsstrategie von Leuten mit fehlender Hirnfunktion entstanden?

Ich muss da immer an das gegenteilige Phänomen der Autisten denken. Bei denen ist es ja umgekehrt, viel ratio, wenig Sozialverhalten. Die müssen das mühsam erlernen und in einem anderen Teil des Gehirns simulieren. Und das erinnert mich daran, wie Leute nach einem Schlaganfall oder eine Unfall mit Hirnverletzung erst wieder Gehen und Sprechen lernen müssen, indem sie andere Hirnteile dazu bringen, die Aufgabe zu übernehmen. Es geht, aber richtig gut und natürlich wird es nicht mehr.

Und nun treibt mich die Frage um, ob der ganze Genderismus, das Quotengehampel, genau so etwas ist. Die Strategie, das Fehlen einer Gehirnfunktion, namentlich der ratio, zu kompensieren.