Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Annalena Baerbock, der Papa, die Fabrik und die Grünen

Hadmut
10.6.2021 23:53

Mir geht gerade noch was durch den Kopf.

Damit bekäme die Sache einen neuen Drall. [Nachtrag]

Dass der Vater von Annalena Baerbock Personalchef in einem KFZ-Zulieferer namens wabco war, ist bekannt. Nur nicht, wie groß der Laden ist. Inzwischen zeigt sich, dass er sogar Geschäftsführer der Holding ist oder war. Da ist man recht schnell mit dem Jahresgehalt an oder über der Million. Ist ja auch nicht gerade ein kleines Häuschen, das sie da bewohnen. Sieht ja ziemlich riesig aus.

Tochter aus reichem Hause. Das Schema kommt uns bekannt von Grünen, Fridays for Future und Gender Studies vor.

Hatten die Grünen nicht neulich noch auf die Frage, wie Baerbock ihr teures Studium in London finanziert habe, behauptet, sie habe in den Semesterferien in der Fabrik gearbeitet?

Wer glaubt eigentlich, dass jemand, der so hoch in der Firmenhierarchie steht, und soviel Geld hat, sein Töchterchen in der Fabrik arbeiten lassen würde?

Also ich nicht. In diesen Gehaltsklassen ist so ein London-Studium eine Kleinigkeit. Nicht mal ein Monatsgehalt. Eher ein halbes. Oder Wochengehalt.

Es ist ja immer noch nicht klar, wie sie sich in London und an der FU Berlin immatrikulieren konnte, denn meines Erachtens erfüllt sie weder hier noch dort die Studienvoraussetzungen. Das war ja noch eine offene Frage, wie das in beiden Fällen passieren konnte. Die FU hatte sich mir gegenüber ja so kryptisch „hatte man bejaht“ ausgedrückt. Und die LSE sei ja so toll.

Nun schrieben mir aber auch Leute, dass die LSE als Ableger der London University zum Zwecke des Gelderwerbs – sie müssen sich wohl selbst finanzieren – für solche, die Geld aber keine Zeit (und kein Talent) haben, Karrierebeschleunigerabschlüsse anbieten, auf deutsch: die man kaufen kann, ohne dort groß aufkreuzen zu müssen. Sonst wäre ja auch das Englisch besser.

Wäre es also denkbar und – ohne jede Grundlage rein aus meiner dreckigen Phantasie heraus frei phantasiert – also sein, dass der reiche Vater wohl gemerkt hat, dass das Töchterchen Party und nicht Karriere macht, denn der SPIEGEL und die Morgenpost berichteten, dass Baerbocks Studium recht lustig gewesen sei und eher in Kneipen und mit Partys im Schanzenviertel ablief.

Im April 2001 lernte der „Spiegel“-Journalist Malte Müller-Michaelis Annalena Baerbock an der Universität Hamburg kennen. Genauer gesagt: in der Orientierungswoche zum Studium der Politikwissenschaft. „Die erste Woche verbrachten wir in erster Linie damit, die Kneipen rund um die Uni kennenzulernen“, berichtet Müller-Michaelis im „Spiegel“. Annalena Baerbock, die aus der niedersächsischen Provinz nach Hamburg gezogen war, schien das Leben in der Großstadt von Beginn an zu genießen – inklusive Partys in ihrer WG im Hamburger Schanzenviertel. […]

Bereits in der Studienzeit habe die Grüne Spitzenkandidatin eine starke Meinung zu politischen Themen vertreten, schreibt Müller-Michaelis. „Während ein Freund meinte, die Grünen hätten ihre damalige Regierungsbeteiligung in erster Linie Joschka Fischer zu verdanken, glaubte sie an die Überzeugungskraft des richtigen Programms zur richtigen Zeit.“

Während man in politischen Themen mit Annalena Baerbock also trefflich diskutieren konnte, herrschte über die wichtigsten Fragen in der Studienzeit Einigkeit. „Zum Beispiel darüber, dass wir uns Woche für Woche donnerstags ab 22 Uhr im ,Kaiserkeller‘ trafen, um bei dem immer selben Alternative-Rock-Mix das Wochenenden einzuläuten“, schreibt Müller-Michaelis.

Drei Akkorde, Gitarre, Schlagzeug, Bass und Bier – mehr hätte man damals nicht für einen gelungenen Abend gebraucht. Der „Kaiserkeller“ an der Großen Freiheit (St. Pauli) war damals bei Studenten sehr beliebt. Hier ging man hin, um kräftig zu abzufeiern und um in einer Tanzpause eine Runde zu kickern. […]

Und wenn die Studienfreunde nicht gerade die Große Freiheit unsicher machten oder fürs Studium lernten, dann spielten sie Fußball.

Das würde dann auch erklären, warum ein Vordiplom eher 4 Jahre als 4 Semester dauert. Und zwar selbst dann, wenn es so flach und doof wie Politikwissenschaft ist, was ja schon zum einfachsten gehört, was an Studiengang zu finden ist.

Müsste einem Vater, zumal einem Personalchef, der ständig mit Lebensläufen zu tun hat, nicht spätestens da gedeucht haben, dass das sein Töchterchen der Hellsten Eine nicht gerade ist?

Wäre der Gedanke zu weit hergeholt, dass der solvente und karriereerfahrene Vater da vielleicht mit Geld erledigt hat, wofür das Hirn nicht reichte? Vielleicht ein bisschen mehr an der LSE eingeworfen, damit die bei den Aufnahmebedingungen vielleicht nicht ganz so genau hinschauen? Und vielleicht einen Ghostwriter für die Abschlussarbeit?

Und das gleiche dann vielleicht im Anschluss nochmal an der FU Berlin? Die ja auch irgendwie nicht so genau hinsah bei den Zugangsvoraussetzungen?

Ist das vielleicht der Grund, warum sie sich als Völkerrechtlerin ausgab, man aber von ihr einfach gar nichts, keinen Text, keine Tätigkeit, keine Prüfung dazu findet? Weil beides, LSE und FU, gekauft gewesen sein könnte?

Denken wir das mal weiter.

Es haben sich ja viele gewundert, warum Baerbock als völliger Niemand plötzlich Grünen-Chefin wurde. Und die Grünen haben ja in den letzten Jahren doch einige ganz erhebliche Parteispenden bekommen. Ein Bitcoin-Millionär, dem sein Geld so unangenehm gewesen sei, dass er es schnell loswerden musste. Oder irgendwas von einer ausländischen Firma.

Wäre der Gedanke zu weit hergeholt, darüber zu phantasieren, dass der Posten als Parteichefin gekauft war? Und der als Kanzlerkandidatin?

Fragen wir mal andersrum.

Geht es vielleicht gar nicht nur darum, dem missratenen Töchterchen eine Karriere zu schnitzen?

Es ist doch überaus auffällig, dass Baerbocks Hauptthema der Autoverkehr ist.

Während ihr Vater Geschäftsführer einer Holding von – na, sowas – KFZ-Zulieferbetrieben ist.

Warum heißen die eigentlich Wabco? Deshalb:

WABCO wurde 1869 als Westinghouse Air Brake Company von George Westinghouse gegründet. Er war der Erfinder der Druckluftbremse, die bei Eisenbahnen und Nutzfahrzeugen zum Einsatz kommt. Der Produktionsbetrieb begann 1870 in Pittsburgh (USA). Durch die Westinghouse-Druckluftbremse erhielt der Lokführer volle Kontrolle über die Bremsanlage des Zuges und brauchte nicht mehr den Bremser zu benachrichtigen. 1881 wurde eine Niederlassung in England gegründet und 1884 folgte die deutsche Niederlassung in Hannover. 1908 wurde eine elektronische Druckluftbremse für U-Bahnen entwickelt. […]

In den 1960er Jahren gingen die Umsätze zurück. 1968 wurde WABCO von American Standard Companies übernommen. Das Automobilgeschäft wurde behalten, da WABCO Marktführer in Europa war. In den USA wurde die Minderheitsbeteiligung an Bendix-Westinghouse verkauft.

Es ist mir unklar, wem die heute gehören. Aber es sieht danach aus, als würden die den Amerikanern gehören.

Das sind überaus seltsame Zusammenhänge. Denn Annalena Baer wurde ja auch zusammen mit George Soros fotografiert. Es wäre eine interessante Frage, ob der Aktionär an WABCO ist. Der ist nämlich auch Spender an die LSE.

Da tun sich eine ganze Menge an Fragezeichen auf.

War das alles nach dem mühsam erreichtem Vordiplom zusammengekauft? Durchgekauft bis ins Kanzleramt?

Nachtrag: Wenn Papa Personalchef oder Geschäftsführer eins KFZ-Zulieferers ist, könnte „Baerbock hat sich das Studium in der Fabrik verdient“ ein Euphemismus dafür sein, dass sie da ein Praktikum machte und Papa gezahlt hat.