Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Anorexia nervosa: Freuds Blick auf den Feminismus?

Hadmut
5.12.2020 17:12

Auf den Gedanken bin ich auch noch nicht gekommen.

Dass es Magersucht gibt, ist mir natürlich bekannt. Ich kenne eine, die immer noch darunter leidet, dass sie als Jugendliche mal magersüchtig war. In der Schulklasse hatten wir mal eine, die sich den Spitznamen „fette Klunte” eingefangen hatte, (deren Gegenteil, eine völlig rundungslose, aber überaus neugierige Dünne wurde mit „Vorsicht, hier haben sogar die Wände Ohren!” angekündigt) war dann mal eine Zeitlang weg, weil sie sich über längere Zeit nur noch von einem Löffel Joghurt und einem Scheibchen Gurke pro Tag ernährt hatte.

Im Bereich der Aktfotografie bieten sich gelegentlich Models an, die unter der Dusche hin- und herspringen müssen, damit sie nass werden, ist aber gar nicht mein Fall.

Man sieht auch in Berlin ab und zu mal welche in der U-Bahn.

Mir ist wohl bekannt, dass es das gibt, aber die Ursache habe ich nie verstanden. Mir ist zwar klar, dass die das irgendwie schön finden, auszusehen wie ein Skelett, aber ich habe nicht verstanden, wie man darauf kommt. Denn schön ist daran gar nichts.

Nun schreibt mir ein Leser, der Feminismus mal im Sinne von Freud auslegen will:

Insbesondere ist das regelbasierte Erbringen von Leistung und Empfangen von Gegenleistung, das Grundprinzip bürgerlichen Lebens ein Objekt
ständigen Hasses. Sigmund Freud beschrieb diese geistige Entwicklungsstufe eines Kindes, alles Haben aber nichts Hergeben zu wollen als orale Phase.

In dieser Begriffswelt sind die *istinnen in der geistigen Entwicklung auf dem Niveau eines Säuglings in der oralen Phase stehengeblieben.

Symptomatisch ist auch die häufige Entwicklung der Krankheit Anorexia Nervosa, die der Unterdrückung der Entwicklung sekundärer Geschlechtsmerkmale dient wie Häßlichkeit maximierende Tattoos, Piercings und Künstlichkeit anzeigende Haarfärbungen.

Die *istinnen wollen nicht erwachsen werden.

Erwachsen zu werden heißt Verantwortung übernehmen – igittigittigitt.

Kindischsein, besser noch Säuglingisch sein als Lebensentwurf könnte man meinen.

Adolf Hitler kann man auch nicht mehr besiegen, der ist seit 75 Jahren ziemlich tot.

Ihn, den Verkörperer alles Bösen aber symbolisch immer wieder zu besiegen, gewissermaßen als magische, der Triebabfuhr dienende Handlung geht aber.

Auf den ersten Blick irre bizarr.

Auf den zweiten auch, aber interessant bizarr.

So habe ich das noch gar nicht gesehen.

Oder fast nicht.

Dass Frauen, vor allem eben die Feministinnen, vollversorgt werden und an allem „beteiligt werden” wollen, habe ich ja oft beschrieben. Und dass viele Frauen sich bis zur oder vor die Pubertät körperlich und intellektuell schneller entwickeln als Jungs, dann aber stehen bleiben, „fertig” sind und sich nichts mehr tut, auch.

Feminismus als den Drang im Freud’schen Modell, auf ewig Kind bleiben zu können, von den Eltern versorgt zu werden, im Sandkasten mit den anderen Kindern mitspielen zu können?

Könnte ich mir sehr gut vorstellen, ich habe das ja schon oft beschrieben, dass sich Feministinnen wie kleine Mädchen benehmen. Neulich schrieb ich ja erst, dass Franziska Giffey redet wie zwischen Viertklässlerinnen.

Und dass viele Feministinnen und Lesben vom Selbsthass auf den eigenen Körper bis in den Wahnsinn getrieben werden, ist auch nichts Neues. Fast der ganze F->M Transkomplex und der ganze Lesbenhokuspokus beruhen ja vorrangig auf dem unstillbaren Hass auf den weiblichen Körper und das Frausein, und den Drang, das mit allen Mitteln und Möglichkeiten loswerden zu wollen, notfalls wegschneiden zu lassen.

Aber dass die Magersucht der Versuch sein könnte, die Ausbildung weiblicher sekundärer Geschlechtsmerkmale wie eben die frauentypischen Rundungen zu verhindern, auf den Gedanken bin ich jetzt noch nicht gekommen.

Warum sich so viele Frauen mit Graffiti/Tattoo einem Eigenvandalismus unterziehen, habe ich auch nicht verstanden. Übrigens einer der Gründe, warum mir die Aktfotografie gerade keinen Spaß mehr macht, weil man kaum noch Models ohne Graffiti findet. Man kommt sich vor wie auf dem Hof eines Autohändlers, bei dem nur noch verbeulte und verkratzte Fahrzeuge rumstehen.

Piercings habe ich ja bis zu einem gewisse Grad noch verstanden, wenn sie nicht gerade im Gesicht hängen. Zumal man die auch wieder rausschrauben kann.

Aber warum man sich selbst vollkritzelt, entzieht sich meinem Verständnis.

Geht es aber nun darum, die eigenen Geschlechtsmerkmale zu invalidieren, wie eine außer Betrieb genommene Flughafenlandebahn, die mit einem Kreuz gekennzeichnet wird, oder einen Testwagen der Autohersteller, den man mit Musterfolien beklebt, damit man die Konturen nicht erkennt?

Schwierige Frage. Bei manchen sicherlich ja, quasi als Ablehnung des eigenen Körpers wie man das Auto eines zugezogenen Gentrifikators abfackelt. Zumal mir aufgefallen ist, dass Leute, die sich ritzen, häufig auch tätowiert sind.

Aber nicht bei allen, manche haben ja auch Muster, die gerade die Geschlechtsmerkmale herausstellen.

Auffällig ist natürlich, dass sich bei vielen Frauen praktisch alles nur noch um ihr Südpoldrama dreht, das Geschlechtsorgan als das alles überdeckende Lebensunglück.

Auch wenn ich Freud für einen Schwätzer halte, wird man durchaus mal der Frage nachgehen müssen, ob Feminismus schlicht und einfach die psychische Erkrankung ist, nicht erwachsen werden zu wollen, Kind zu bleiben, versorgt zu werden, niemals arbeiten zu müssen und niemals als Frau betrachtet zu werden.