Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Rigaer 94: Von wegen „Autonome”

Hadmut
14.7.2020 18:42

Vom Wohnen, Leben und Lügen der Linken.

Es gab ja gerade wieder Zoff in Berlin, weil die Eigentümergesellschaft des von Linken teilbesetzten Hauses in der Rigaer Straße 94, wo ständig Krach ist, einen Hausverwalter und einen Anwalt hingeschickt hatten, und beide dann dort verprügelt wurden.

Der Tagesspiegel schreibt dazu:

Der Hausverwalter und der Eigentümer-Anwalt des teilbesetzten Hauses in der Rigaer Straße 94 und Polizisten sind am Montag von Bewohnern angegriffen worden. Das bestätigten der Anwalt und die Polizei dem Tagesspiegel. Sie hätten am Morgen das Haus betreten wollen, um wie in der vergangenen Woche Hindernisse zu entfernen, wie etwa Glasscherben auf einer Mauer im Hof, sagte der Anwalt.

Doch so weit kam es nicht. Bereits am Eingang seien sie bedrängt worden, sagte der Anwalt. Ein Gruppe von etwa 20 Vermummten hätte sie dann auf Straße angegriffen. Der Hausverwalter sei zu Boden gegangen, obwohl er auf dem Boden lag, sei auf ihn eingetreten worden. Laut Polizei soll auch ein Schlagstock benutzt worden sein.

Der Anwalt konnte die Polizei alarmieren, die binnen kürzester Zeit zur Stelle war. Die Beamten sollen dann im Hauseingang mit Löschschaum aus einem Feuerlöscher angegriffen worden. Ein Polizeisprecher sagte, Anwalt und Hausverwalter seien verletzt worden. Sie mussten von Rettungssanitätern behandelt werden. Auch zwei Beamte seien leicht verletzt worden.

Linke in ihrem natürlichen Lebensraum – weit außerhalb jeder Zivilisation. Normaler Umgang nicht möglich.

Wieder mein Lieblingsthema: Archaische Tribalismen. Ein Rudel fühlt sich vom feindlichen Rudel angegriffen und wirft aus dem Baum mit Kokosnüssen. Die Leute sind irgendwie völlig auf das animalische, auf das archaische Ur-Verhalten reduziert.

Es gab ja noch politisch Krach, weil die Polizei die Täter nicht bis ins Haus verfolgt und festgenommen hatte. Irgendwo hieß es, sie hätten eine Anweisung der Polizeipräsidentin, Leute im Haus nicht zu verfolgen, was SPD-Innenexperte Schreiber für Strafvereitelung im Amt hielt, mittlerweile hieß es aber auch, sie habe eine solche Anweisung nicht gegeben.

Die Linke findet nicht, dass man das näher verfolgen sollte, man könne nicht das ganze Haus durchsuchen, weil da auch Nicht-Extreme wohnten.

Was meines Erachtens leicht zu lösen wäre, denn dann durchsucht man erst die Wohnungen der Extremen, und wenn die Gesuchten da nicht sind, müssen sie ja bei den Nicht-Extremen sein.

Die beiden Chaoshäuser da beieinander (Liebig-Straße 34 soll geräumt werden, weshalb sie heute morgen hier in Berlin eine bekannte große Skulptur erkletterten (Molecule Man in der Spree) und da ihren Fez machten.

Der neue Hausverwalter will anders mit der Immobilie umgehen als bisher. Bereits in der vergangenen Woche war er von der Polizei über eine Durchsuchung informiert worden und betrat dann ebenfalls das Haus. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Bewohner wegen gefährlicher Körperverletzung und Leistungsbetrug.

Eine Bewohnerin soll eine Polizistin mit einem Laserpointe verletzt haben, zwei weitere Beschuldigte sollen das Jobcenter mit gefälschten Dokumenten geprellt haben. Per Durchsuchungsbeschluss sollten Beweismittel gefunden werden.

Und juristisch ist das eine interessante Frage, wenn eine Wohnung besetzt und nicht gemietet ist:

Bewohner des linksextremen Hausprojekts hatten vergangene Woche von einer Räumung von Wohnungen gesprochen. Laut Eigentümer-Anwalt gab es jedoch keine Räumung. Bei einer Wohnung im Erdgeschoss habe man sich Zugang verschafft.

Es gebe keinen Mieter, es sei auch niemand dort amtlich gemeldet, daher brauche es auch keinen Räumungstitel. Daher habe der Verwalter die Wohnung wieder in Besitz genommen. Drei Männer, die sich dort aufgehalten haben, hätten den Schlüssel der Wohnung freiwillig ausgehändigt.

Daneben verschaffte sich der Hausverwalter Zugang zu einer Wohnung in vierten Stockwerk. Von dort waren Polizisten am Donnerstag mit Farbbeutel beworfen worden. Zwei Wohnungen darunter waren durchsucht worden.

Auch für die Wohnung im vierten Stock gebe es keine offiziellen Mieter, ebenso keine dort gemeldeten Bewohner. Die Wohnung sei umgebaut, mehrere Zugänge errichtet worden, auch eine schwere Falltür, die laut Hausverwalter zu schwersten Verletzungen und bis zum Tod führen könnte.

Wie im Mittelalter bei den Burgen. Zugbrücke hoch, Falltür runter.

Zudem haben die Bauarbeiter in der Wohnung einen Durchbruch gefunden, das Loch soll zum Nebengebäude führen. Zwei Sicherheitsleute, die in der Nacht von Donnerstag auf Freitag die Wohnung bewachen sollten, seien von mehreren Personen angegriffen und aus dem Haus vertrieben worden.

Daneben ließ der Hausverwalter in der vergangenen Woche illegal eingebaute Stahltüren und Hindernisse abbauen. Außerdem wurde festgestellt, dass im Keller die Stromleitung illegal angezapft wurde. Als Reaktion bat das Hausprojekt am Wochenende via Twitter um Baumaterial-Spenden: Beton, Kies, Glas, Sand, Zement und Stahlseile. Laut Eigentümer-Anwalt ist von Bewohnern am Wochenende ein neues, im Mauerwerk verankertes Stahltor errichtet worden.

Toll. Ein im Mauerwerk verankerters Stahltor, Fluchttunnel in Nachbargebäude, aber da wohnen dann auch „Nicht-Extreme”.

Was da ganz sicher nicht wohnt, sind „Autonome”.

Autonome leben nämlich – wie der Name so sagt – selbständig und unabhängig.

Autonome leben nicht davon, Wohnungen und Strom zu klauen oder um Geld zu betrügen. Denn dann sind sie ja nicht autonom. Dann sind sie Diebe und Betrüger.

Leute, die von der Arbeit anderer leben, ohne dazu selbst beizutragen. Und dann so tun, als wären sie „sozial”.