Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Hollywood und die Entweißung der Kunst

Hadmut
13.7.2020 23:08

Manche stören sich daran, dass wegen Corona die Kinos geschlossen sind oder nur restriktiv geöffnet werden.

Die Realität aber ist: Ihr braucht nicht mehr ins Kino zu gehen. Kino ist tot.

Die DailyMail beschreibt, was in Hollywood gerade los ist:

A revolution is under way. White actors are being fired. Edicts from studio bosses make it clear that only minorities – racial and sexual – can be given jobs.

A new wave of what has been termed by some as anti-white prejudice is causing writers, directors and producers to fear they will never work again. One described the current atmosphere as ‘more toxic than Chernobyl’, with leading actors afraid to speak out amid concern they will be labelled racist.

Wie 1933, nur schneller.

The first sign came with one of the most powerful black directors in Hollywood, Oscar-winning Jordan Peele – the man behind box office hits such as Get Out and Us – stated in public that he did not want to hire a leading man who was white.

‘I don’t see myself casting a white dude as the lead in my movie,’ Peele said. ‘Not that I don’t like white dudes. But I’ve seen that movie before.’

As one studio executive responded privately: ‘If a white director said that about hiring a black actor, their career would be over in a heartbeat.’ Few doubt it.

Wieder die doppelten Maßstäbe.

Beachtlicherweise wird hier ja jeder in die Ecke gestellt und als Nazi beschimpft, der irgendwas in die Richtung sagt, dass man Weiße verdrängen oder einen Bevölkerungsaustausch betreiben wolle. Dabei gleichen sich 2020 und 1933 frappierend.

They continued: ‘We’re only hiring people of colour, women or LGBT to write, star, produce, operate the cameras, work in craft services. If you are white, you can’t speak out because you will instantly be branded ‘racist’ or condemned for ‘white privilege’.

Muss man sich mal klarmachen: Sie können keine Weißen mehr als Autoren, Schauspieler, Produzenten oder Kameraleute mehr einstellen. Als Weißer können man nämlich nichts mehr sagen ohne sofort als „Rassist” gebrandmarkt oder für sein „Weißes Privileg” beschuldigt zu werden.

Ich sag’s doch immer, Linke und die NSDAP unterscheiden sich nur in parametrischen Details. Das Prinzip ist dasselbe. Geschichte wiederholt sich.

‘The pendulum has swung so far, everyone is paralysed with fear by the idea anything you say could be misinterpreted and your career ended instantly. There are a lot of hushed conversations going on, but publicly everyone is desperate to be seen to be promoting diversity and too terrified to speak out. It’s imploding: a total meltdown.’

Ja. Das ist Demokratie und Meinungsfreiheit nach Art der Linken. Wie 1933, nur schneller.

Sie haben inzwischen auch zeitgemäße Begriffe im Sinne von „arisch” und „erbkrank”:

The latest buzzword in Tinseltown is ‘Bipoc’ – an acronym for Black, Indigenous and People of Colour – and ‘Menemy’, which means a white, male enemy of the diversity movement. ‘Everyone wants to be able to check all the boxes for each new hire,’ according to one Oscar-nominated insider.

‘Directors normally have a say about who is in their project. Not any more. It’s all about ‘Bipoc hiring’. And it’s coming directly from the heads of the studios who know their jobs are on the line. White middle-aged men are collateral damage. They are the Menemy.’

Schauspieler werden systematisch durch Bipocs ersetzt. Wie 1933, nur schneller.

Und da sind sie dann auch offen rassistisch:

Dismissing such complaints, however quietly expressed, Selma director Ava DuVernay, now one of the most powerful black women in Hollywood, wrote on Twitter: ‘Everyone has a right to their opinion. And we – black producers with hiring power – have the right not to hire those who diminish us.

‘So, to the white men in this thread… if you don’t get that job you were up for, kindly remember… bias can go both ways. This is 2020 speaking.’

Und das sieht dann so aus:

Some people – especially if they are white and male – think the best way to get through this madness is to shut their eyes and swear allegiance to the big lies and presumptions of the time. They have seen how the mob comes for anyone who says something controversial.

Today, charities, public sector bodies and whole corporations are increasingly filled with people who have been told what to say and what to believe. Some have been told by their bosses what books they should read – a sinister development. […]

The online mob so keen to erase Harry Potter author J. K. Rowling for taking a stand on transgender politics now uses a similarly ugly tactic to silence dissenters. Never mind the subtleties of Rowling’s case, denouncing her is all that counts.

Das wird scheitern, weil die Filme Mist sein werden, wenn man schon so an die Sache herangeht. Nicht, dass Hollywood nicht bisher schon viel Mist produziert und gut davon gelebt hätte. Aber damit kann man dann schon das verbliebene Publikum vertreiben. Zumal sich die Leute per Corona ohnehin schon vom Kino entwöhnt haben. Ich persönlich hatte ja eh schon das Problem, dass mir Kino keinen Spaß mehr macht. Vor 20 Jahren bin ich mit einem Kumpel auf dem Heimweg von der Firma in Karlsruhe immer an einem großen Kinotempel vorbeigekommen, da sind wir noch bis zu dreimal pro Woche ins Kino gegangen. Seit langem geht mir Kino aber auf den Wecker, weil viele Filme schlicht Schrott sind und die Leute sich nicht mehr benehmen können – es ist schlicht unangenehm, im Kino zu sitzen, die Leute können kein Ruhe mehr geben. Irgendwann hatte ich mal einen als Sitznachbarn, der alle 5 Minuten rausmusste, um eine zu rauchen, und dann je 5 Minuten lang stank.

Mittlerweile bin ich da auch übersättigt. Ähnlich wie bei Musik-CDs. Die fand ich anfangs auch ganz toll, aber ich glaube, ich habe seit 10 Jahren keine mehr gekauft. Selbst wenn mich ein Film mal interessieren würde, reicht es mir meist, abzuwarten, bis der dann irgendwann für umme im Fernsehen kommt.

Wenn dann jetzt so eine Politscheiße dazukommt – dann können sie das gerne tun, aber ohne mich als Kunden. Kino ist sowieso abgesagt. Viel interessanter sind längst die kleinen Amateurproduktionen auf youtube und anderswo. Und die Aufmerksamkeitsspanne geht inzwischen zum Kurzfilm. Zwei-Stunden-Filme schafft die heutige Generation ohnehin nicht mehr.

James Bond?

Jetzt stellt sich mir eine Frage.

Der nächste James Bond – der angeblich letzte mit Daniel Craig, Bond zieht sich darin ja schon zurück, und es dürfte nun damit auch politisch der letzte gewesen sein – ist fertig und hätte eigentlich im Frühjahr in die Kinos kommen sollen, wurde wegen Corona auf Herbst verschoben.

Ich frage mich gerade, wie sie unter diesen Umständen im Herbst noch den Weißen James Bond in die Kinos bringen wollen. Falls es bis Herbst überhaupt noch Kinos gibt. Womöglich der erste James Bond, der dann gar nicht mehr in die Kinos kommt. Weil es die Kinos, die es bis dahin noch gibt, vermutlich danach nicht mehr gäbe. Ich könnte mir vorstellen, dass der dann direkt ins Streaming geht.

Sehr gefreut – und mir dafür dann doch wieder mal eine Kinokarte gekauft – hätte ich mich durchaus auf Ghostbusters, weil ich mir davon einfach mehr verspreche als von der Frauen-Klamauk-Nummer, die sie sich da erlaubt haben. Womöglich kann man damit auch nicht mehr kommen.

Ob aber Political-Correctness-Filme voller Schwarzer, Frauen, Transen an den Kinokassen noch durchgreifen können, das wage ich zu bezweifeln. Es ist irgendwie so, als wollte man, dass im Radio nur noch Rap läuft.

Hollywood kann weg.