Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Stromzähler ablesen!

Hadmut
30.6.2020 22:44

Noch ein Hinweis.

Kam heute irgendwo im Radio. Irgendeine Verbraucherorganisation hat empfohlen, heute den Stromzähler abzulesen, weil auch die Stromanbieter ab morgen zu einem anderen Mehrwertsteuersatz abrechnen müssen und deshalb den Stromzählerstand schätzen. Man möge den Zähler mit dem Handy fotografieren und ihnen das Bild zuschicken.

Ob das schlau und sinnvoll und für die dort praktikabel ist, vermag ich ad hoc nicht zu beurteilen. Sich mal über den Stand seines Stromzählers zu vergewissern und es sich zumindest mal selbst zu notieren, ist aber sicher kein Fehler.

Weil ich ja früher schon einige Artikel über Stromverbrauch und meine Absicht, Strom zu sparen, geschrieben habe: Ich bin vor knapp 6 Jahren hier eingezogen (6 Jahre minus 3 Monate) 7662 kWh verbraucht, also 1332 kWh pro Jahr einschließlich meines beruflichen Krames hier in der Wohnung. Der durchschnittliche Pro-Kopf-Stromverbrauch liegt bei 1400 kWh, allerdings rein privat.

Also liege ich mit privat + heimberuflich immer noch unter dem Privat-Durchschnitt.

Das wird dieses Jahr sicherlich wegen Corona und Home-Office höher liegen, dummerweise habe ich das vorher nicht abgesehen und verpennt, den Stromzähler vorher abzulesen. Das ist zwar eigentlich ein moderner, digitaler, und er hat sogar einen „public key” aufgedruckt, der eigentlich nur für die Online-Ablesung gut sein kann, aber ich wüsste nicht, wie ich da automatisiert dran käme. Ich hatte mich mal nach dem Einzug hier erkundigt, und da hieß es, der sei zwar elektronisch, aber nicht „smart”, nix mit online Stromverbrauch ablesen. Keine Ahnung, warum dann trotzdem ein „Public Key” draufsteht und wofür. Möglicherweise kann man ein Lesegerät dranhalten, um signierte Datensätze abzufragen, dazu müsste das Ding aber eine genaue Uhr haben.

Mein Ziel, das ich mal geäußert hatte, im Jahresdurchschnitt unter 1000 kWh zu kommen, ist vermutlich realistisch nicht zu erreichen, wenn ich nicht die großen Stromverbraucher wie Kühlschrank und Waschmaschine nochmal ersetze, und solange ich im Home-Office arbeite. Zumal dieses Jahr nicht viel mit Urlaub ist. (Das ist ja auch ein Faktor, wenn ich mal 4 bis 6 Wochen weg bin und dann alles totschalte.) An vielen Geräten habe ich schon Zwischenschalter, schaltbare Steckdosenleisten und so. Eine Stelle wüsste ich noch, da müsste ich mal messen, wieviel ich durch einen Schalter einsparen könnte.