Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Über die Einteilung in edle und unedle Menschen

Hadmut
21.11.2019 2:39

Die Moralaristokratie widert mich an.

Zwei (angeblich bisherige und nun Ex-)Leser schrieben mir heute ziemlich barsch, dass sie ja eigentlich lange Leser waren, aber jetzt so empört seien, dass sie mir die Leserschaft kündigten. Ja, die Rhetorikmasche hört man immer wieder mal, dass Leute versuchen ein „das gefällt mir nicht” dadurch zu verstärken, dass man sagt, bisher sei es ja toll, aber das wäre jetzt das Ende. Solche Billig-Rhetorik wie „Seit ich Sie kenne, weiß ich, dass Feminismus notwendig ist”.

Abgesehen davon, dass man das ohnehin nicht nachprüfen kann, und solche Leute erfahrungsgemäß weder vorher treue Leser waren, noch hinterher dann weg sind (und wenn, dann wär’s auch egal, weil ein Blog wie dieses immer eine gewisse Fluktuation hat), finde ich es äußerst merkwürdig, wenn jemand behauptet, er habe das ja nun jahrelang gelesen, intensiv und ständig, aber dieses eine Wort jetzt, das ginge ja nun gar nicht, darüber müsse man mir nun die Leserschaft kündigen.

Das Wort des Anstoßes war nun „Kunde”.

Beide Leser meinen, „Kunde” gehe gar nicht.

Beide rügen den Artikel über den in einer Berliner Privatklinik während eines Vortrags erstochenen Arzt Fritz von Weizsäcker, Sohn des früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker.

Weil mir das gleich als psychologische Tat vorkam, das eine psychiatrische Notfallklinik war, der Vortrag (auch wenn es um Fettlebern ging und der Arzt Internist war) im Vortragsraum im psychatrischen Klinikbereich gehalten wurde, und Ärzte wenn, dann eben häufig von Leuten in einem früheren Behandlungsverhältnis umgebracht werden, hatte ich diese Vermutung geäußert und ganz bewusst ein neutraleres Wort als Insasse oder Patient oder sowas gewählt. Analog dazu, dass die Polizei ihre Klientel auch neutraler als Kundschaft ansieht.

Dazu schreibt mir nun einer der beiden:

„Vielleicht war der Täter ja ein Kunde.“ Ihr Spott ist widerwärtig. Der Mann war Familienvater, Vater von 3 Kindern und hat hier für Laien einen Vortrag gehalten. Ich kenne derartige Vorträge, habe das selbst gemacht. Erlös: Null. Die Dankbarkeit des Laienpublikums: gewaltig.

Aber man muß solche spöttischen Äußerungen von einem familienlosen Menschen wie Ihnen, der ja ach so ungerecht behandelt wurde, ja nicht unbedingt ertragen. Ich jedenfalls werde mir gut überlegen, ob ich Ihren Blog noch weiter lese. Denken Sie mal nach, nicht alles ist wirklich witzig, was Sie schreiben. Der Witz geht hier jedenfalls auf Kosten der Familie des Ermordeten.

Anscheinend ein Arzt, der das schrieb.

Und nein, niemand muss ertragen, was ich schreibe, jeder ist freiwillig hier. Man muss mein Blog nicht lesen. Man kann’s auch bleiben lassen. Gibt genug andere Blogs jeder Tonart, denen man sich zuwenden kann.

Ich weiß beim besten Willen nicht, welcher Zusammenhang damit bestehen sollte, dass der Vater von 3 Kindern war und ob er gerade einen Vortrag gehalten oder zum Auto gegangen wäre. Die Argumentation erschließt sich mir nicht.

Es war auch nicht witzig gemeint. Ich habe ihm geschrieben, dass manches nicht witzig gemeint ist und witzig erst in der schmutzigen Phantasie des Lesers wird.

Es war eine Vermutung über den Täter. Was ich mir nämlich gedacht, aber nicht geschrieben habe, was aber genau so eintrat: In den Social Media geiferte die Meute, das wäre doch sicherlich ein rechtsradikaler Nazi-Täter gewesen. Regelrechtes Geprassel auf die Polizei, sie solle doch gefälligst sofort sagen, wer Täter und was das Motiv ist. Vielleicht auch einige, die hören wollten, dass er Migrant ist oder sowas.

Da lag ich mit meiner Vermutung allemal richtiger, denn wie sich herausstellte und heute im Laufe des späten Nachmittags herauskam, ist der Mann ein Deutscher aus Rheinland-Pfalz, der etwas gegen die Familie von Weizsäcker habe, eigentlich den Vater Richard von Weizsäcker, und weil er den nicht mehr umbringen konnte, weil der schon tot ist, halt er halt eben den Sohn umgebracht.

Gregor S. soll in der Vernehmung angegeben haben, dass er ursprünglich Richard von Weizsäcker († 94) habe töten wollen. Weil der Alt-Bundespräsident aber inzwischen verstorben sei, habe er nun dessen Sohn Fritz getötet. Ermittlern zufolge ist Gregor S. psychisch krank und hat im Wahn gehandelt. Nach B.Z.-Informationen liegt das Motiv für die Bluttat in der Vergangenheit von Richard von Weizsäcker († 94). Gregor S. soll angegeben haben, den ehemaligen Bundespräsidenten zu hassen.

Als Grund soll er seine Verbundenheit mit dem vietnamesischen Volk angegeben haben – und die Tätigkeit Richard von Weizsäckers in der Geschäftsführung des Chemie- und Pharmaunternehmens Boehringer Ingelheim zwischen 1962 und 1966. Die Firma unterstützte den amerikanischen Konzern Dow Chemical bei der Herstellung des Entlaubungsmittels „Agent Orange“, welches im Vietnamkrieg Hunderttausende Menschen vergiftete.

Womit sich schon jegliche Moraldiskussion erübrigt, denn der Sohn hatte damit ja nichts zu tun, und war auch nicht das eigentliche Ziel, sondern das Ersatzziel.

Mithin lag ich mit meiner Vermutung sehr viel näher dran als alle die, die einen rechten oder migrantischen Täter sehen wollten. Und wie heute morgen noch berichtet wurde, durchforstete die Polizei die Patientenakten jenes Krankenhauses danach, ob der da schon mal behandelt worden war.

Erstaunlich fand ich die Meldung trotzdem, denn morgens hieße es noch irgendwo, er habe sich in einer Weise geäußert, die man inhaltlich nicht wiedergeben könne, der Täter sei offenbar psychisch krank, scheint sich nicht verständlich auszudrücken. Und abends dann eine zwar absurde, aber geschlossene und darstellbare Erklärung, die man in zwei, drei Sätzen verständlich darstellen kann. Das fand ich seltsam.

Abgesehen von der Wahnhaftigkeit ist das aber eindeutig ein linksextremes Motiv, wenn der für Vietnam und gegen die USA unterwegs war. Agent Orange war eine üble Sauerei und hat unglaublichen Schaden hinterlassen, man kann das als Kriegsverbrechen sehen, aber der Krieg war Amerikaner und Südvietnam gegen das kommunistische Vietnam. Die Position des Täters ist eindeutig links.

Beachtlicherweise sagt das niemand und es kommt auch niemand damit, dass er kein Einzeltäter sein könne. Der Vietnam-Krieg ist jetzt nicht gerade aktuell. Kann man sich da alleine so reinsteigern?

Da war die Beschuldigungslawine gegen Rechts schon losgetreten und man versuchte sich an einer Notbremse.

Der Lindner sei schuld. Keine Ahnung, was der damit zu tun hat, außer dass er mit dem getöteten Arzt befreundet war und als erster seine Trauer geäußert hatte. Anscheinend herrschte auf Beschuldigerseite ein ähnlicher Wahn wie beim Täter: Wenn man den Vater nicht mehr töten kann, tötet man den Sohn. Wenn man die Wunschgegner nicht mehr beschuldigen kann, beschuldigt man den Lindner. Wen man gerade kriegen kann. Eine Welt von Wettbewerb und Gewalt. Dass der Täter dann ein linkes Motiv angegeben hat, noch dazu wegen eines Vorgangs vor über 50 Jahren … man kann dem 1979 geborenen Lindner viel vorwerfen, aber nicht den Vietnam-Krieg.

Warum regen sich die zwei Leser so darüber auf, dass ich „Kunde” geschrieben habe?

Geht es darum, wie mit Lindner Ersatzschuldige zu suchen? Irgendwohin mit der Wut?

Ich habe mir das mal näher angesehen.

Es fällt tatsächlich auf, wie schnell die Medien dabei sind, den Arzt, von dem ich selbst nie zuvor etwas gehört hatte, als edlen Menschen hochzujubeln. So eine Art Moralaristokraten.

Versteht mich nicht falsch: Ich stelle nicht in Abrede, ich glaube das ohne weiteres, dass der Mann ein wunderbarer Arzt und ein liebenswürdiger Mensch war. Aber es gibt viele Leute, die in ihrem Beruf wunderbar und liebenswürdige Menschen sind. Beispielsweise hat man bei den Toten vom Breitscheidplatz nicht erfahren, was für gute und edle Menschen das waren, obwohl die eigentlich genauso tot waren, nach meiner Wertung in derselben Kategorie.

Ich finde es etwas schräg, wenn der so besonders dafür herausgestellt wird, dass der da einfach nur seinen Job als Arzt und Professor machte. Eindrucksvoller würde ich werten, dass der Polizist in Freizeit dazwischengegangen ist und selbst lebensgefährlich verletzt wurde. Und der Vorfall hatte ja auch nichts mit seiner Tätigkeit als Arzt zu tun. Der Täter hätte ihn wohl auch als Busfahrer angegriffen.

Schaut man sich die Lobeshymne an, hat das irgendwie einen seltsamen Geschmack:

Fritz von Weizsäcker wurde 1960 in Essen geboren und wuchs zusammen mit seinen drei Geschwistern als Sohn des späteren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker und dessen Ehefrau Marianne in Ingelheim am Rhein und Bonn auf. Schon früh im Medizinstudium zeigte sich seine internationale Ausrichtung mit wissenschaftlicher Sommerakademie in Rechovot (Israel) und Ausbildungsstätten an den großen amerikanischen Universitäten Mayo (Rochester), MD Anderson (Houston) und Boston University/Harvard Medical School in Boston.

Das heißt zunächst mal nicht mehr und nicht weniger, als dass die Familie viel Geld und viel Einfluss hatte.

Ich will es mal anderes erklären: Wieviele Menschen, wieviele derer, die ihren Job richtig gut machen, bekommen einen Nachruf in einer Tageszeitung wie der WELT?

Und wieviel anders wäre es gewesen, wenn einer erstochen worden wäre, der irgendwo in Buxtehude oder sowas studiert hat?

Vor kurzem wurde hier ein Arzt vor seiner Praxis ermordet. Hätte man da einen Nachruf gelesen?

Warum ist der eine Arzt mehr wert als der andere? Die Einbindung in gesellschaftliche Kreise? Der schöne Nachname?

Sein trockener Humor, seine analytische Schärfe, sein unabhängiges kritisches Denken und sein Altruismus sind mir besonders in Erinnerung geblieben.

Und das von einem Professor?

Sagen wir es mal so, gerade vor dem Hintergrund, dass ich hier von zwei Lesern persönlich beschimpft wurde: „analytische Schärfe und unabhängiges kritisches Denken” werden an Universitäten bisher nicht gelobt und gefördert. Es gibt Leute, die wurden dafür vernichtet.

Wie schrieb mir der Leser (anscheinend ein Arzt):

Aber man muß solche spöttischen Äußerungen von einem familienlosen Menschen wie Ihnen, der ja ach so ungerecht behandelt wurde, ja nicht unbedingt ertragen.

Da war der Nachruf in der WELT noch nicht veröffentlicht, aber beißt es einen nicht gerade, wie unterschiedlich man da bewertet, wie doppelt die Maßstäbe sind?

Wohlgemerkt, das alles nur, weil ich das Wort „Kunde” geschrieben hatte. Ich hatte überhaupt nichts über Fritz von Weizsäcker gesagt. Wie auch, ich hatte den Namen noch nie gehört.

Dann schrieb mir der (Ex-)Leser weiter:

Sie schreiben, es wäre nicht als Witz gemeint gewesen und unterstellen mir eine „schmutzige Phantasie“, weil ich Sie wegen des Tonfalls in Ihrem Blogeintrag rüge.

Dann empfehle ich Ihnen, die einleitenden Sätze Ihres Eintrags noch mal zu lesen. Das, was mich irritiert, ist Ihr Tonfall in dem ganzen Eintrag, so auf lässig-witzig gemacht. Sie belustigen sich zunächst an Ihrem eigenen Mißverständnis – auf Kosten des Ermordeten. Sie bezeichnen den Täter in Ihrer Spekulation auch als möglichen „Kunden“ – auch so eine flapsige Bezeichnung. Als „Patient“ haben Sie jetzt erst in Ihrer (ersten) Antwort gemacht. Aber nicht ein einziges Wort des Bedauerns, null Empathie in Ihrem ganzen Eintrag. Das hätte ich schon erwartet, und es entsetzt mich etwas, das so von Ihnen zu lesen. Aber gut, solche Menschen gibt es eben. Ich hätte nur gedacht, daß Sie in Ihrem Blog, der ja weit reicht, in einem solchen Fall etwas weniger flapsige Schreibe verwenden könnten. Daß Sie diese Empathie nicht haben, hängt vielleicht auch mit Ihrer Situation zusammen, das hatte ich zum Ausdruck gebracht.

Auch, wenn Sie meine Meinung nicht teilen, aber ich wiederhole meine Rüge. Ihr Blogeintrag ist unangemessen. Das hat nichts mit einer von Ihnen unterstellten „schmutzigen Phantasie“ zu tun, sondern damit, wie Sie ja richtig schreiben, die Botschaft zwischen den Zeilen zu erfassen, auch, wenn diese in der Form vielleicht nicht intendiert war. Sie kennen bestimmt das Sprichwort, wonach der Ton die Musik macht. Ich bitte Sie nur, darüber nachzudenken.

Ich bin da im Moment bei all diesem Meinungs-Gebashe etwas empfindlich, wenn da einer kommt und mir vorschreiben will, was ich im Blog zu schreiben und zu lassen habe und welchen Ton ich anzuschlagen hätte.

Und nein, Empathie ist nicht das zentrale Element meines Blogs, und selbst wenn, wäre es nach der Vielzahl der Toten in der letzter Zeit auch erschöpft, der Tank ist leer.

Denn im Gegensatz zu all diesen Gutmenschen reduziere ich meine Aufmerksamkeit nicht darauf, wenn einer aus den oberen Gesellschaftsetagen stirbt, bei denen sich sofort die Oberschicht zur Kondolenz versammelt und die Zeitung den Nachruf druckt. Ich schreibe beispielsweise auch über 14-Jährige Mädchen, die abgestochen wurden, weil ich die für genauso beachtlich halte. Die haben mindestens dasselbe Recht zu leben wie ein 59-Jähriger Mann. Und die sind nicht weniger wert, weil sie noch nicht in einer Oberschichtenclique angekommen sind und zum Grillen bei Parteichefs vorbeikommen.

Und ich interessiere mich – im Gegensatz zur Öffentlichkeit – für Leute, die mit dem LKW überfahren werden.

Und nein, ich äußere kein Bedauern über den Tod von Leuten, mit dem ich nichts zu tun habe und die ich nicht kannte. Ich bin nämlich kein Lügner und kein Heuchler. Ich habe mich vor 30 Jahren mal mit Leuten in einem Verein angelegt, weil die mir vorgeworfen haben, dass ich nicht auf der Beerdigung eines alten Mitglieds erschienen war, zu der ich a) nicht eingeladen war und den ich b) nicht kannte. Ich gehöre nicht zu den Leuten, die sich auf den Beerdigungen völlig Fremder herumtreiben. Und ich gehöre auch nicht zu den Leuten, die ihnen völlig Fremde, die sie lebend nicht kannten, beheucheltrauern.

Und ich sehe auch nicht ein, warum man sonst immer Gewaltopfer mehr oder weniger unerwähnt zu den Akten legt, und sich dann einzelne herausgreift. Neulich hat ein Attentäter in Halle zwei Menschen umgebracht. Nehmen wir mal den Handwerker. Was genau haben wir über dessen Werdegang erfahren und wo war der Nachruf in der Zeitung?

Oh, ja klar, ein Handwerker und kein Edelmann.

Und wehe dem, der sagt, dass er das nicht wolle, dass hier inzwischen ziemlich viele Leute mit dem Messer in der Tasche unterwegs sind und auch schnell zustechen. Oder man sich nachts nicht raustraue. Dann ist man Nazi und wird belehrt, dass die Kriminalitätsrate doch sinke. Deutschland sei so sicher wie nie zuvor. (Außer in Halle.) Man möge sich um Messerstechereien jeglicher Emotionen enthalten. Das nehme man eben zugunsten der großen Transformation in Kauf. Außedem sterben jeden Tag so viele Menschen in Deutschland, da kommt es auf einen mehr oder weniger nicht an.

Oder?

In München wurde gerade in der Stadt ein 14-Jähriger von einem Raser totgefahren. Was hat man da über den Toten gehört? Nichts.

Oder neulich das Kind, das in Frankfurt vor den Zug gestoßen wurde? Nichts. Mir schrieb einer, dass der sogar heimlich im Morgengrauen beerdigt werden musste, damit es keiner mitkriegt und es keine rechtsradikalen Aufmärsche gebe. Keine Ahnung, ob es stimmt. Wo genau ist der Unterschied zu von Weizsäcker, dass der sofort mit Empathie und Nachruf zu überdecken wäre? Beide Täter waren (derzeitiger Wissensstand) psychisch schwer krank.

Ich empfinde solche Zuschriften deshalb als eine ziemliche Unverschämtheit.

Ich lasse mich auch nicht kondolenzmelken oder gesinnungsdirigieren. Wem mein Blog nicht gefällt, der soll halt was anderes lesen.

Wenn dann aber zusätzlich noch darauf abgehoben wird, ohne dass ich das selbst erwähnt (oder überhaupt daran gedacht hätte), den mit mir zu vergleichen, wie man bei dem hochjubelt, was man bei mir zum Hinrichtungsgrund machte, um mir dann noch einen reinzudrücken, dann widert mich das einfach an.

Dann finde ich das so widerlich und abstoßend, dass ich … darüber schreibe.

(Übrigens bin ich auf Professoren-Nachrufe gar nicht gut zu sprechen, nachdem ich bei so vielen Leuten, die ich persönlich kannte, dann die durchverlogenen Hochschulnachrufe gelesen habe, allen voran mein eigener „Doktorvater”. Nachrufe sind da eine eigene Lügendisziplin.)

Ich hätte das Thema nicht angesprochen, nicht mal darüber nachgedacht, wenn ich nicht so dämlich angepöbelt worden wäre und darin explizit der Vergleich mit mir als Angriff verwendet worden wäre.

Der Leser wollte laut zweiter Zuschrift, dass ich darüber „nachdenke”. Das habe ich hiermit getan.