Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Kreuzberger Hass

Hadmut
10.11.2019 15:41

Ich hatte doch erwähnt,

dass sie in Kreuzberg ein Autohaus demoliert haben.

War kein Einzelfall. Staatsschutz ermittelt nach mehreren Vandalismus-Attacken. Inzwischen gilt: Mehrere Attacken in Kreuzberg – Und jede Nacht schlägt der Hass zu

Eingeschlagene Fensterscheiben, beschmierte Fassaden, politische Schriftzüge! Schon vier Mal haben Vandalen diese Woche nachts in Kreuzberg zugeschlagen.

Am Donnerstagmorgen entdeckten die Mitarbeiter zweier Reisebüros in der Kottbusser Straße Schäden an Türen und Scheiben. Schriftzüge prangten in roter Farbe an den Fassaden.

In der Nacht zu Donnerstag zerstörten Unbekannte mehrere Scheiben der Werbeagentur Crossmedia GmbH an der Kohlfurter Straße. Ein Mitarbeiter des Objektschutzes entdeckte gegen zwei Uhr den Schriftzug „No War“ in rosaroter Farbe an der Tür sowie den Aufruf zu einer Demonstration, so ein Sprecher der Polizei gestern.

Demnach ruft die Stadtteil-Initiative Kreuzberg 36 für den 13. Dezember zu einer Kundgebung unter dem Motto „Bundeswehr abschaffen – weg mit Crossmedia“ auf. Die Werbeagentur ist unter anderem bekannt für die Bundeswehrkampagne „Mach was wirklich zählt“.

In einem Bekennerschreiben auf der linken Internet-Plattform Indymedia bezeichnen die Aktivisten die Werbeagentur als „Stückchen Heimatfront der Bundeswehr“.

Erst am frühen Mittwochmorgen hatten Vermummte gegen 1.30 Uhr 26 Glasscheiben eines Mercedes-Autohauses an der Prinzessinnenstraße zerstört und den Schriftzug „Fight for Rojava“ an die Fassade des Geschäftes gesprüht. Zu der Attacke hieß es in einem weiteren Bekennerschreiben, Mercedes sei ein „kapitalistisches Großunternehmen, das mit seiner Militärsparte zu den Kriegsprofiteuren gehöre“.

Am frühen Dienstagmorgen gegen drei Uhr hatten Unbekannte außerdem mehrere Schaufensterscheiben einer Filiale des Hochdruckreinigerspezialisten Kärcher an der Körtestraße beschädigt.

Aber die Medien blubbern unentwegt, dass Hass und Terror eine rein rechte Sache wären.