Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Noch’n Freibad notgeräumt

Hadmut
30.6.2019 18:14

Tja.

Der Schwarzwälder Bote berichtet, dass man in Kehl ein Freibad noträumen musste.

Kehl – Wieder gab es Wirbel um ein Kehler Freibad: Im Ortsteil Auenheim sollen am Mittwoch bis zu 50 Jugendliche für Radau gesorgt haben. Ähnlich wie vergangene Woche in Kehl selbst, wurde auch hier die Notbremse gezogen und das Bad geräumt.

Da kommen ständig die Leute aus dem Nachbarland Frankreich.

Bis zu 50 Jugendliche hätten am frühen Abend den Sprungturm gestürmt, erklärt die Stadt Kehl in einer Pressemitteilung dazu. Zudem seien die Jugendlichen von allen Seiten in die Becken gesprungen und hätten die Anweisungen des Personals ignoriert. “Zu dieser Zeit befanden sich rund 3000 Badegäste im Freibad”, heißt es weiter. Daher habe man sich gegen 18.30 Uhr dazu entschlossen das Bad mit Hilfe der Polizei frühzeitig zu schließen.

Doch wer waren die Unruhestifter? Auf Nachfrage unserer Zeitung sprach die Pressestelle von einem bestimmten “Klientel”, welches in den Bädern für Unruhe sorge. Auch der Auenheimer Freibad-Chef nutzt zunächst dieses Wort. Doch was steckt hinter diesem Begriff? “Die Polizei nennt sie ›Nafris‹”, erklärt König auf Nachfrage. Also junge Männer mit nord-afrikanischen Wurzeln. Diese würden aus Frankreich über die Grenze kommen und gehäuft für Ärger sorgen, so König. “Dieses Jahr hat es sich extrem verschlimmert.” Unter anderem daher nun die Kontrollen am Eingang: Besagtes “Klientel” trage meist lange Badehosen und weigere sich die erlaubte Badebekleidung zu Kaufen.

Das mit den langen Badehosen haben sie mir in einer Moschee in Dubai erklärt. Der Islam hat nicht nur Bekleidungsvorschriften für Frauen, auch für Männer. Männer müssen von oberhalb des Bauchnabels bis unterhalb des Knies bekleidet sein. Entsprechende Badehosen werden dort verkauft.

Tja. Geliefert wie bestellt. Oder besser gesagt: Geliefert wie gerettet. Direkt aus dem Mittelmeer.