Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Eine Bäckerei in Oberlin, Ohio

Hadmut
23.6.2019 16:08

hat der dortigen Universität gezeigt, was eine Harke ist.

Zu den durchgeknalltesten Political-Correctness-Wahnsinn-Hochschulen der USA gehört das Oberlin College in Oberlin, Ohio. Schon gelegentlich in diesem Blog hier erwähnt.

Auch wenn bisher nicht geklärt ist, welche Rolle im Weltgeschehen Ohio überhaupt hat, so ist doch folgender Vorgang überaus erfreulich und bemerkenswert.

In Oberlin (in Ohio) gibt es eine Traditionsbäckerei. Die Gibson’s Food Mart & Bakery in Oberlin, Ohio. Seit 1885.

Die nun hat, wohl auch wegen ihrer Nachbarschaft, eine lange Geschäftsverbindung zum Oberlin College. Die kaufen da irgendwelche Bäckereierzeugnisse.

Das Unheil nahm seinen Anfang am Nov. 9, 2016. Viele Läden leiden dort nämlich unter Ladendiebstahl, und auch die Bäckerei hat schon öfters mal Ladendiebe geschnappt und der Polizei übergeben, oft übrigens Studenten des Oberlin College. Die scheinen da gerne zu klauen.

An diesem Tag also passierte es wieder einmal, dass sie einen Studenten beim Klauen erwischten und die Polizei hat ihn erst mal festgesetzt. Wie man das (dort, aber nicht hier) mit Ladendieben so macht. Das weitere ist der USA Today den Bericht wert:

Police arrested the student. But the next day, hundreds of people gathered in protest. From bullhorns they called for a boycott. The sidewalk and park across the street from our store were filled with protesters holding signs labeling us racists and white supremacists. The arrest, they said, was the result of racial profiling. The narrative was set and there was no combating it.

Despite the lack of any evidence, our family was accused of a long history of racism and discrimination. Oberlin College officials ordered the suspension of the more than 100-year business relationship with our bakery, and our customers dwindled. We were officially on trial — not in a courtroom, but in the court of public opinion. And we were losing.

Also allein aufgrund des Umstandes, dass sie sich nicht beklauen lassen und einen Ladendieb – wie immer – an die Polizei übergaben, wurden sie von hunderten Leuten belagert, per Megaphon wurde zum Boykott aufgerufen, wurden sie als Rassisten und „White Supremacists” beschimpft. Weil die Festnahme eine Folge von „racial profiling” sei. Nicht etwa von Ladendiebstahl.

Dazu hat die Universitätsleitung die Geschäftsverbindung beendet bzw. ausgesetzt, und die Kunden schwanden. Massiv geschäftsschädigend. Dass die Vorwürfe falsch seien, hat niemanden interessiert. Vernichtet in der öffentlichen Meinung.

Schließlich gab sogar der Ladendieb selbst zu, dass es keine rassistische Festnahme war, sondern dass er wirklich geklaut hatte. Es half nichts. Das Narrativ war festgenagelt. Man wollte von dem Vorwurf nicht mehr runter.

Also hat die Bäckerei gegen die Uni geklagt. Und Beweise vorgelegt, dass die Uni die Aktion unterstützt hat:

The jury heard evidence of college officials passing out flyers, speaking on a bullhorn, actively supporting the students during the protests, and helping to promote the demonstrations by using college funds to purchase food and gloves for protesters.

Und es ging letztlich gar nicht mehr um den Ladendiebstahl, sondern nur eine Gelegenheit, eine konservative Stimme abzuwürgen:

Battle on the quad: I was assaulted at Berkeley because I’m conservative. Free speech is under attack.

What few understand is that this situation not only affected our business; it touched every aspect of our lives.

In the end, the words of my father inspired me to continue the fight. He said, “In my life, I’ve done everything I could to treat all people with dignity and respect. And now, nearing the end of my life, I’m going to die being labeled as a racist.”

Die Jury sah die Bäckerei im Recht. Im Ergebnis wurde das College zu insgesamt 44 Millionen (!) Dollar Schadensersatz verurteilt:

Ultimately, the jury sent a clear message in our case — that truth still matters. They awarded us $33 million in punitive damages and $11 million in compensatory damages for libel, tortious interference with business relationships and intentional infliction of emotional distress.

11 Millionen für realen Schadensersatz wegen Verleumdung, unerlaubter Geschäftsschädigung und emotionalem Stress. Und 33 Millionen als Strafe obendrauf. Macht 44 Millionen für die Bäckerei.

Wikipedia-Artikel darüber.

Und nun hofft man, dass sich das rumspricht und diesen monströsen kriminellen Machenschaften der Universitäten, Funktionäre und Professoren endlich Einhalt geboten wird.

Muss man sich klarmachen: Mit Wissenschaft hat das dort gar nichts mehr und mit Ausbildung nur noch sehr wenig zu tun. Viele amerikanische Universitäten sind längst kriminelle Organisationen, die sich durch Betrug, Erpressung und Schneeballsysteme finanzieren und nach ideologischem Muster organisiert sind. Und die deutschen ahmen sie nach. Ausgangspunkt der Kriminalität sind die Geistes- und Sozialwissenschaften.