Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Grinsgrimassen

Hadmut
13.10.2018 12:02

Fällt mir gerade auch wieder so auf: Das omnipräsente dumme Grinsen. Geht mir massiv auf die Nerven.

Ich achte ja gerne auch auf Körpersprache, Gestik, Mimik und den ganzen Kram drumherum.

Vor allem, wenn Leute irgendwelche Sozial- oder Geschlechtsverhaltensweisen darunterlegen, um irgendwelche Aussagen huckepack zu transportieren.

  • Besonders ist mir das bei Ursula von der Leyen aufgefallen.

    Die scheint nicht in der Lage zu sein, irgendetwas mal auf normale Weise mit entspanntem Gesichtsausdruck in die Kamera zu sagen.

    Immer und ständig hat die ihr Gesicht zu einer Grinsgrimasse angespannt und presst dann die Worte so durch die Zähne. Einer der Gründe, warum die sich immer anhört wie ein Zwiebelschneider, dass deren Unterkiefer immer in Anspannung ist. Wenn man die grün anmalt, könnte sie in Batman den Joker spielen. (Die Frisur würde auch passen.)

  • Auch bei Katarina Barley fällt mir das auf. Die kann auch nicht normal reden. Die hat auch fast immer so eine süffisantes-Grinsen-Grimasse im Gesicht.
  • Und nun fällt mir das bei der Grünen Katharina Schulze auf. Die grinst auch ständig in Gesichtskrämpfen.

    (Ein Leser, der mir heute schrieb, nannte sie so treffend „Krampfhenne” – guckt mal auf deren Gesicht.)

Auf mich wirkt es äußerst abstoßend und unglaubwürdig. Das fällt mir eben auf, wenn jemand lacht, obwohl es gerade gar nichts zu lachen gibt, und die Mimik und Gestik, auch Intonation etwas ganz anderes sagen als das gesprochene Wort. Bleichgesicht spricht mit gespaltener Zunge.

Zum einen wirkt es auf mich wie Unsicherheit, weil sich da jemand hinter einer Maske versteckt.

Dann wirkt es auf mich überheblich und herablassend, weil da jemand signalisiert, dass er Sache und Gegenüber nicht ernst nimmt und auch nicht bereit ist, darüber nachzudenken, das ist so dieses gnädige Verkündungslächeln aus der Position des (eingebildet) Stärkeren. Big mother is telling you.

Und dann fühle ich mich da einfach angelogen. Wenn ich merke, dass die Inhalts-Spur und diese Emotional-Spur (denn das soll ja unterschwellig auf das Hirn und dessen Sozialmechanismen einwirken) divergieren und mir jemand emotional was anderes sagen will als inhaltlich, dann fühle ich mich angelogen.

Ein dummes Gegenbeispiel ist der Ralf Stegner. Bei dem ist es völlig egal, was er sagt, der guckt einen immer an, als wollte er einen gleich fressen, mit dem will man dann auch nichts zu tun haben, aber da ist der Gesichtsausdruck wenigstens ehrlich (immerhin wenigstens das).

Ein Sonderfall ist Angela Merkel. Die macht das meistens nämlich nicht. Meistens spricht sie ziemlich gesichtsausdruckslos (von den Mundwinkeln, die wirken, wie mit Kajalstift nachgezogen, mal abgesehen) und auf den Inhalt reduziert, aber wenn sie gereizt ist, setzt sie hin und wieder auch so eine von-oben-herab-Grinsen auf. Immer wenn das kommt, weiß man, dass jetzt was faul ist.

Achtet mal drauf.