Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Über das Gender-Knie

Hadmut
2.10.2018 23:59

Über Chirurgie, dummes Fernsehen und betrügerische Knieprothesen.

Ich habe ich ja schon einige Male kotzend darüber ausgelassen, dass die Gender-Spinner in den Universitäten verbreiten, „Geschlecht” gäbe es gar nicht, das hätte keine biologische Grundlage.

Geht es an die Öffentlichkeit, namentlich ins Fernsehen, dann behaupten sie – wie mal der Hofreiter in „Hart aber fair” – dass der Nutzen von Gender sei, dass Frauen endlich passende Knieprothesen bekämen, weil man endlich zugelassen habe, dass Frauen ein anderes Skelett haben. Ist das denn nicht biologisch? Müsste man nicht genderkonsequent unterstellen, dass weibliche Skelette nur gesellschaftliche Konstrukte sind und wir unseren Töchtern einfach Jungen-Vornamen geben, damit ihnen später mal die Männer-Knieprothesen passen?

Nein, wir haben jetzt Frauen-Knieprothesen.

Hurra!

Immer geht es bei der Frage um die Daseinsberechtigung von Gender Studies entweder um Knieprothesen oder unterschiedlich verlaufende Herzinfarkte. (Wenn’s die Herzinfarkte sind, warum müssen wir dann in der Grundschule schon gendern? Frühzeitige Vorbereitung auf den Herzinfarkt?)

Nun schreibt mir ein Chirurg, das gäbe es gar nicht. Das sei ein reiner Marketinggag eines Herstellers von Knieprothesen gewesen, der 2008 die Zeichen der Zeit erkannt und eine bereites bestehende Variante einfach als Gender-Knie angeboten hat.

Tatsächlich nämlich sei die Gender-Frauenprothese einfach nur eine mit einem schmaleren Oberschenkenanteil gewesen, den man aber auch nur bei wenigen, nämlich schlanken Frauen einsetzt. Aber: Den würde man auch bei schlanken Männern einsetzen.

Das wäre ein Brüller: Ständig verweist man in der Öffentlichkeit darauf, dass Gender notwendig wäre, damit Frauen endlich mal das passende Knie bekommen, und dann ist das 1. Schwindel, weil nur ein Marketing-Stunt, normale Prothesen als Gender-Knie zu verkaufen und 2. nur einem kleinen Teil der Frauen diese Gender-Knie überhaupt eingesetzt werden.

Huahahaa.