Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Ich Tarzan, Du Jane!

Hadmut
24.8.2015 20:19

Eine Sexualtherapeutin meint, flirten ginge nur so.

Wie seht Ihr das?

24 Kommentare (RSS-Feed)

Trollversteher
24.8.2015 20:25
Kommentarlink

“Sie befürchten, als übergriffig zu gelten, wenn sie auf eine Frau zugehen und ihr ein Kompliment machen.”

Da liegt der Hund begraben. NOCH haben wir zwar keine amerikanischen Verhältnisse, aber es geht rapide in diese Richtung. Und da gilt ggf. aufdringliches Flirten wirklich als Sexualverbrechen.


Dirk Moebius
24.8.2015 20:34
Kommentarlink

Steile Thesen sorgen dafuer, dass man oefter zitiert wird.

Die Dame moechte ihr Buch (ganz unten im Artikel beworben) vermarkten – und natuerlich ihre sicher nicht billige “Paartherapie”.
Und da es in der Soziologie fuer jeden Quark Studien gibt, die ihm den Ruecken staerken – und man spielend die weglassen kann, die dem Ziel des Artikels widersprechen – kann man das auch alles total serioes klingend verkaufen.


Es ist wie beim Tanzen: der Mann führt.

Wenn du als Mann weder beim Flirt noch beim Sex eine Führungsrolle einnimmst, landest du ganz schnell (wieder) in der Freundschaftszone.

Frauen wollen eben erobert werden. Sprich: der Mann soll die Drecksarbeit machen und sich ggf. die Finger verbrennen, wenn sein Werben der werten Dame nicht gefällt.

Also alles wie gehabt: der Mann darf sich zum Deppen machen und die Frauen lehnen sich zurück und lassen sich einladen und bespaßen.


Jan Lul
24.8.2015 20:49
Kommentarlink

Anders 😉

Im aktuellen Fall war es beidseitig gezeigte und erwiderte Zuneigung, so wie früher, in alten Filmen.
Ja, das funktioniert noch, wenn die Frau nicht aus Europa ist.
Klar macht es manchmal Arbeit, und klar gibt es manchmal bei Behördendeutsch etc. Sprachprobleme, aber alles in allem ist es sehr viel stressfreier. Und: gemeinsam verbrachte Zeit wird eher honoriert, als Geschenke oder teuere Geschenke.

Kann es sein, dass das hölzerne “ich onmipotentes Alphamännchen, du schwaches schutzbedürftiges Weib, ugh! ugh! ugh!”-Gebalze auch nur aus den USA übernommen wurde?


Emil
24.8.2015 20:53
Kommentarlink

Nur wenn er den Macho gibt und sie ihn anhimmelt, klappt es beim Date – und später auch mit dem Sex.

Klar, denn Frauen stehen (genetisch bedingt) auf Alpha-Männchen, die sie und ihre Brut gegen den Rest der bösen Welt verteidigen. Und ein echtes Alpha-Männchen hat keine Lust, sich mit zickigen Tussen herumzuärgern.


Gutartiges Geschwulst
24.8.2015 20:57
Kommentarlink

Der Artikel deckt sich weitgehend mit meinen Erfahrungen.


Gedöns
24.8.2015 21:16
Kommentarlink

Diesen Artikel muß ich schon deshalb zurückweisen, weil keine LSBTTIQ-Quote berücksichtigt wird.


Hadmut
24.8.2015 21:19
Kommentarlink

> Diesen Artikel muß ich schon deshalb zurückweisen, weil keine LSBTTIQ-Quote berücksichtigt wird.

Äh, was erwartest Du? „Ich Tunte, Du Horst!” ?


Gedöns
24.8.2015 21:22
Kommentarlink

@Hadmut
„Äh, was erwartest Du? „Ich Tunte, Du Horst!” ?“//
Also in der Kita soll man ja endlich demnächst folgende Flirtips gelehrt bekommen: „Komm, wir machen etwas, was schön krabbelt – ich tanze dir schon mal meine Lieblingsstellung mit meinen dabei üblichen Geräuschen vor. Oder schaust du etwa am liebsten immer nur beim Masturbieren zu, wie die Erzieher? Du weißt doch schon aus der Kita, daß ich genauso gut, ja identisch bestückt bin, wie ich du – du weißt schon, damals der Gruppenunterricht!“


Hadmut
24.8.2015 21:24
Kommentarlink

Die Anmache „Komm, wir machen etwas, was schön krabbelt” wär mal was…


Hase
24.8.2015 21:51
Kommentarlink

Da ich mich nicht zu den 5 % die lt. Femi-Agenda überleben sollen hinzuzählen kann, bzw. die 25 % die sich fortpflanzen, welche gemeinhin auch als Alpha bezeichnet werden, kann ich wenig dazu sagen.

Allgemein gesprochen, dachte ich zuerst an Arztromane. Also klassische Trivialromane, die in ihrer bildlichen Darstellung dem Internet zum Fortschritt verhalfen. Bildliche Darstellungen des geschriebenen Wortes jedoch, sind seit jeher böse, wie man weiß. Wer hier Parallelen zu anderen Strömungen findet, dem sei gesagt, die sind von mir gewollt.

Persönlich meine ich, dass man schon eine masochistische Ader haben sollte, wenn man vor hat Herrenmenschinnen Komplimente zu machen. Meine Wenigkeit jedoch, ist durch die persönliche Sozialisation kaum bis gar nicht repräsentativ.

Immer schön lächeln. 😉 Dann weiß man, warum sich Oberflächlichkeit mit Oberflächlichkeit gut versteht, warum Konsum geil ist und Inhalte generell doof sind. 😉

Es ist müßig den Alltag mit diesen Darstellern zu bewältigen. Der Superlativ ist aber ein Canossagang zu 1000en Klöstern, die Frauen beherbergen, welche nicht durch die Waschtrommel der Gesellschaftsformer (gesteuerten Politik) gegangen sind. Aber selbst wenn, es bleiben die eigenen Vorurteile.

Der “Rat-Race” wie es im Englischen so schön heißt, bleibt ihnen ja als Belohnung. Die Autoren diese Machwerks brüstet sich sogar mit dem Vorsprung im “Rat-Race”.

In privaten Gesprächen benutze ich daher zu diesen Themen öfters das Wort “Zuchtstuten”. Mittlerweile jedoch glaube ich, dass das ebenfalls Bullshit ist. Es sind nur Propagandaartikel zum “Teile und Herrsche Prinzip”.


NurZurInfo
24.8.2015 21:59
Kommentarlink

Als die Schreiberin auf die Umstände an den amerikanischen Unis umgeschwenkt ist, um ihren Artikel auszuschmücken, habe ich aufgehört zu lesen. Sie hat die nicht vorhandene “Rape Culture” als Tatsache dargestellt. Ende der Kredibilität.


Gedöns
24.8.2015 22:02
Kommentarlink

@Hadmut
„Die Anmache „Komm, wir machen etwas, was schön krabbelt” wär mal was…“//
Ja, im tief-esoterischen Sinne soll dabei durch bloße gegenseitige Berührung der Genitalien eine Geschlechtswandlung ermöglicht werden. Bei einer von den Grünen in den EU-Gremien (oder in Bildungsplänen deutscher Länder) geforderten „Sexualerziehung ab Null Jahre“ ist das Erzieherx zwangsläufig das Tarzanx.


Gedöns
24.8.2015 22:13
Kommentarlink

„Ja, im tief-esoterischen Sinne soll dabei durch bloße gegenseitige Berührung der Genitalien eine Geschlechtswandlung ermöglicht werden.“//
Ähnlichkeit mit früheren SPD-Konzepten („Wandlung durch Annäherung“) sind rein zufällig …


Knirsch der Hirsch
24.8.2015 23:40
Kommentarlink

@Hase

du bist mein Held. Wohlfeile Genusssprache im Sinne
despektierlich – hierarchischer Moralkaskaden, nicht zuletzt
auch geschlechtsorientiert. Ironiefrei, mein Beitrag !


RackSatte
25.8.2015 2:04
Kommentarlink

Ups. Ich bin eigentlich ziemlich zurückhaltend. Generell und beim Flirten erst recht. Dass es trotzdem so oft “geklappt” hat, liegt an aufdringlichen Exemplaren aus der Damenwelt.

Beispiel: In einer Schlange (Eintritt in einen Club) langt mir eine an meinen Hintern. Trifft allerdings nicht, weil ich dann doch eher weit sitzende Hosen bevorzuge. Ich drehe mich zu ihr um “War wohl nix. Ich hab keinen so fülligen Arsch.” Sie drängelt sich vor mich, schubst mit ihrem Hintern in meinen Schritt und fragt “Du hast keinen Arsch? Willst Du meinen haben?”

Andere Geschichte: Da kommen so zwei auf mich zu, die eine hebt mit einer bemerkenswerten Selbstverständlichkeit mein T-Shirt hoch und sagt zu ihrer Freundin: “Theorie bestätigt. Je weiter das Shirt, desto waschbretter der Bauch.”

Auch lustig: In einer Eintritts-Schlange (Treppe aufwärts) gab’s Gedrängel, ein Mädel fiel mir quasi direkt in die Arme. Hab sie – aber vor allem mich und alle unter mir – vor einem Sturz bewahren können. Sie “Hey, Danke!” – Ich (tatsächlich mal frech) “Och, ich wollte Dir gar nicht helfen, ich wollte Dich bloß ein Bisschen begrabbeln.” – Sie “Begrabbeln geht aber anders” und langt mir voll in den Schritt – Ich “Ja, hömma?!” – Sie “Tu doch nicht so schüchtern!” – Ich “Ich bin doch gar nicht schüchtern. Mir machen bloß selbstbewusste Frauen Angst, die kann man so schlecht unterdrücken.”

Alles wahre Geschichten. Und nicht mal alle.

Also, scheißt was drauf.

Und gemessen an dem unsäglich albernen “Brüderle-Aufschrei”-Pseudo-Skandal kenne ich deutlich mehr “übergriffige” Frauen als Männer.

Natürlich darf man nicht vergessen, dass ich den mir gegenüber “übergriffigen” Frauen immer körperlich deutlich überlegen gewesen bin und mich niemals bedroht fühlen musste. Aber ein blöder Kommentar ist im Vergleich zu einer intimen Berührung dann doch eine andere Hausnummer.

Aber das checken Frauen nicht. Wollen sie nicht checken. Die kaufen sich Kleider, achten darauf, dass diese Kleider wirklich all ihre Reize super präsentieren – wenn ihnen jemand hinterherguckt oder ihnen ein Kompliment (missglückt oder gelungen) macht, finden die das aber nur solange toll, wenn derjenige hübsch genug ist.

Und spätestens dann wird’s doppelzüngig.


Dirk S
25.8.2015 12:45
Kommentarlink

@ Hadmut

Eine Sexualtherapeutin meint, flirten ginge nur so.

Korrekt für Männer übersetzt heißt das: Es geht bei ihr nur so. Und da sie sich, so wie alle Frauen, für den Nabel der Welt hält, interpoliert sie von sich auf alle anderen Frauen. Also nur eine Flirtanleitung für diese spezifische Tusse.

Anleitungsfreie Grüße,

Euer Dirk


Alexander
25.8.2015 13:56
Kommentarlink

Alpha Fucks, Beta Bucks


Flirter
25.8.2015 14:02
Kommentarlink

Und was hast DU denn, lieber Hadmut, für Erfahrungen gemacht beim flirten? Das würde uns nun mal so richtig interessieren, wo du doch so viel über Frauen schreibst. Kannst du Frauen IRGENDETWAS Positives abgewinnen?


Hadmut
25.8.2015 19:39
Kommentarlink

> Und was hast DU denn, lieber Hadmut, für Erfahrungen gemacht beim flirten? Das würde uns nun mal so richtig interessieren,

Ja, das kann ich mir vorstellen. 😀

Aber wie Dir vielleicht aufgefallen ist, schreibe ich in diesem Blog nicht über private/persönliche Dinge.

Aber um Dir Deine Frage trotzdem zu beantworten:

Ich war nie gut im Anbaggern, eine Katastrophe, sozusagen. Ich bin aber irgendwann mal dahintergekommen, dass ich das auch gar nicht brauche, weil sich die Zeiten – gegenüber meiner Jugend – so geändert hatten, dass mittlerweile die Frauen die Männer anbaggern müssen, und das macht mir tierischen Spaß, das mitzuspielen und nach gut, mittel und lächerlich einzuteilen.


Alexi
25.8.2015 19:59
Kommentarlink

Unter “Flirt” verstehe ich, die Merkmale zu präsentieren, die mich für das Gegenüber mindestens auf Augenhöhe erscheinen lassen. Welcher Flirt also “geht” oder “nicht geht” hängt vom Typ Frau ab.

Der Artikel geht standardmäßig von selbstbewussten Frauen aus. Darauf gründen sich die meisten Merkmale die gemeinhin als attraktiv gelten, also was man so unter “toller Frau” versteht. Was kann man einer emanzipierten und zufriedener Frau, die bestens selbst zurecht kommt, noch bieten? Der Spielraum dafür wird immer enger. Als Jäger oder Holzfäller konnte man noch eine richtig symbiotische Beziehung mit einer Hausfrau und der Dorfgesellschaft eingehen. Heute hat die Mehrheit einen langweiligen Bürojob, der, bis auf den Gehaltsscheck, voll vom unmittelbaren Nutzen entkoppelt ist. Das Flirten allein ist schon eine Folge aus dieser Entwicklung. Jetzt muss man sich irgendwie aus der grauen Masse hervortun, um eine Frau zu kriegen.

Ich meine immer, Intelligenz, Neugier und persönliche Ziele, Erkenntnisse und Überzeugungen einzubringen (kurz: ein Querulant zu sein), macht einen guten Flirt aus, da man nicht nur ebenbürtiges Selbstbewusstsein demonstriert, sondern ihr auch das Potenzial eröffnet, ihren Horizont zu erweitern. Die Political Correctness zieht sich aber wie ein Strick zu, das wissen auch die Frauen und werden sich dann im Zweifel doch im Sinne der Sicherheit nach einem braveren Partner umschauen.

Was kann man tun? Man geht Retro. Tarzan. Das kann man zwar nicht bis zum Ende durchziehen, da wesentliche Merkmale das Zusammenleben in so großen und dichten Gesellschaften behindern und verboten sind, aber der harmlose Versuch ist doch irgendwie süß. Es aktiviert die paar schlummernden Reize, die in dieser Hochzivilisation noch übrig geblieben sind. Und wenn man sich ansonsten politisch korrekt verhält, ist das der bequemste Weg, eine tolle Frau zu verführen. Laut Artikel “der einzige Weg”. Klar, sie werden ja kaum vorschlagen, man solle Mafiaboss oder Mammutjäger werden, um Frauen rumzukriegen. Dass das erfolgreich wäre, davon bin ich überzeugt.

Es gibt sicherlich andere erfolgreiche Arten zu flirten, die gelten dann aber für einen anderen Typ Frau. Ich kann mir vorstellen, dass man eine Borderline-Persönlichkeit gut mit der Geschichte einer tragischen Kindheit und dem Schimpfen über Job und die Welt, rumkriegt.
Frauen, die mit sich selbst unzufrieden sind, nehmen schon allein deshalb keine Komplimente an bzw halten sie für übergriffig, weil es in ihrer Logik gar nicht vorkommen kann, dass sie jemandem gefallen könnten. Es mündet in einem Teufelskreis in dem man unausstehlich wird. Diese Frauen sind auch schnell eifersüchtig, vorallem auf andere, selbstbewusste Frauen.
Indem sie diese rape culture hochhängen, schlagen sie zwei Fliegen mit einer Klappe. Sie verhindern, dass die anderen Frauen Komplimente und gute Männer abkriegen, und sie werden nicht mehr angelogen (“Komplimente”), d.h. an ihre gefühlten/eingebildeten Unzulänglichkeiten erinnert.


Gedöns
25.8.2015 22:29
Kommentarlink

Also jetzt sagt doch auch mal etwas Gutes über die Frauen – ja gut, die böse weiße westliche Frau muß man wohl dabei vergessen. Es gibt aber auch andere:
https://www.danisch.de/blog/2015/08/23/uber-korrelation-kausalitat-und-mochtegerns/comment-page-2/#comment-93777


Hadmut
25.8.2015 22:38
Kommentarlink

> Also jetzt sagt doch auch mal etwas Gutes über die Frauen

In Dubai und in Afrika habe ich Frauen von so unglaublicher Schönheit gesehen, dass man echt baff ist. Und so eine Idee davon bekommt, warum sie die verschleiern müssen.


Gedöns
25.8.2015 22:51
Kommentarlink

Ja, auf der einen Seite die Wüstenrosen und auf der anderen wüste Stuten …