Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

The girls are coming

Hadmut
20.8.2015 14:01

Man kann nicht vorsichtig genug sein.

20 Kommentare (RSS-Feed)

LeLiLu
20.8.2015 16:02
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Ja, der ist witzig.
Aber verwässerst Du damit nicht Deine ernsten, wichtigen Standpunkte und Aussagen?


Janik
20.8.2015 18:47
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@LeLiLu Ein bischen Spass muss sein 🙂 https://vimeo.com/104707022


Hadmut
20.8.2015 19:19
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> Ein bischen Spass muss sein 🙂 https://vimeo.com/104707022

Pfrrrr…


Alexi
20.8.2015 19:46
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Ich zucke eher zusammen, wenn man Unterdrückung und vorauseilenden Gehorsam als witzig und salonfähig darstellt.


Hadmut
21.8.2015 10:19
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> Ich zucke eher zusammen, wenn man Unterdrückung und vorauseilenden Gehorsam als witzig und salonfähig darstellt.

Komisch. Wo habe ich denn solche Formulierungen schon mal gelesen?

Ach ja, bei den Feministinnen…

Nimm bitte zur Kenntnis, dass ich hier nicht das symmetrische Gegenstück zum Feminismus betreibe.


Jörg
20.8.2015 20:13
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Hadmut beliebt zu scherzen! Sehr schön!
Nach dieser “knackigen” Woche fühlst Du Dich endlich wieder “zu Hause”! Willkommen zurück!


Roland S.
20.8.2015 21:39
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Erinnert mich an die Panik Taste, dich ich mal bei einem Spiel hatte. Da wurde dann ein Spreadsheet angezeigt 🙂


Emil
21.8.2015 7:42
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Der lustige Clip hat einen wahren Kern: Man(n) lebt nicht zu seinem eigenen Vergnügen, sondern um seinem “Girl” durch harte Arbeit ein besseres Leben zu verschaffen. Die Mädels verstehen in der Beziehung keinen Spaß und dulden keine Nachlässigkeiten bei ihren Arbeitssklaven.


Beipflichter
21.8.2015 8:57
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Finde ich garnicht so luschtig, enthält nämlich ziemlich misandrische „Messädsches“. –
Nämlich:

Da frönt eine Bande von unreifen, lausbübischen und vergnügungssüchtigen Kerlen ihrer Spielsucht. – Als dann unerwartet die gestrengen, mit gouvernantischer Allüre herein marschierenden „Inspekteusen“ auftauchen, wird allsogleich auf ein Fake-Intereur „umgeswitcht“, das den argwöhnisch umherspähenden Weibsen „sinnvolle“ und „nützliche“ Geschäftigkeit vortäuscht. –

So sehr dem Betrachter auch der Einfallsreichtum gefallen mag, mit dem da eine „Potjemkinade“ abgezogen wird, so sehr nervt die Tatsache, als wie selbstverständlich die Kerle als infantile Taugenichtse gezeichnet werden, die sich in strauchdiebischer Manier gegenüber der „natürlichen“ Herrsche.Innen-Spezies, den Wahrer.nnen von Anstand, Fleiss und Ordnung (den Weibsen) gerieren.


Hadmut
21.8.2015 9:59
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@Beipflichter: Ich werde künftig darauf achten, die political correctness stärker zu befolgen.


mindph
21.8.2015 10:20
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@Hadmut Was sagst du eigentlich zu diesem hier:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/maedchen-sind-jungen-im-kindergarten-weit-voraus-a-1048500.html

Mädchen sind – laut einer Studie – den Jungs im Kindergarten weit voraus.
Interessant dazu auch der letzte Absatz im Artikel:
“Allerdings gaben die Forscherinnen zu bedenken, dass die Kindergarten-Betreuung in Norwegen größtenteils in Frauenhand ist, diese stellen rund 93 Prozent des Personals. Das könne die Beobachtungen, auf die sich die Studie unter anderem stützt, beeinflusst haben.”

Ich finde es deshalb interessant, weil es als Erklärung, vorausgesetzt, die Studie ist objektiv und repräsentativ, also kurz: richtig, folgende Möglichkeiten in Betracht kommen:
A) Mädchen sind den Jungen wirklich voraus, weil sie sich komplett anders entwickeln, ihre Qualitäten, Kompetenzen und Interessen (soziale Kompetenz, Selbsterkenntnis, Fokussierung) sich schon in jüngsten Jahren massiv unterscheiden. Das wäre ein weiterer Beweis gegen die Gender-Doktrin von der sozialen Konstruktion der Geschlechter, denn es ist unwahrscheinlich, dass Kleinkinder nach 2-3 Lebensjahren schon so sozial beeinflusst sind, dass Mädchen soviel mehr soziale Kompetenzen haben als Jungen.
B) Wäre das Ergebnis der Studie trotzdem eine Folge sozialer Beeinflussung der Kinder und hätten die natürlichen Geschlechter der Kinder trotzdem entsprechend wenig Einfluss auf die Entwicklung, würde das bedeuten, dass Mädchen massiv vom Erziehungspersonal bevorzugt werden, was sich bis in die Schule fortsetzt und dafür sorgt, dass Jungen durchschnittlich schlechter abschließen als Mädchen, obwohl Jungen bei standardisierten Tests wie PISA besser abschneiden.
http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/pisa-studie-jungen-besser-als-maedchen-a-961921.html
Das würde bedeuten, dass die feministische Doktrin von der Bevorzugung von Jungen Unsinn ist…
C) Gender-Studies sowie feministische Ideologie von der Unterdrückung liegen beide falsch und es gibt sowohl Bevorzugung von Mädchen sowie naturbedingte geschlechtliche Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen. Erzieherinnen (siehe erwähnten letzten Absatz) würden nach diesem Erklärungsansatz Mädchen deshalb bevorzugen, weil sie mit den geschlechtlich bedingten Eigenschaften von Mädchen besser zurande kommen.


Hadmut
21.8.2015 10:35
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> @Hadmut Was sagst du eigentlich zu diesem hier:

> Mädchen sind – laut einer Studie – den Jungs im Kindergarten weit voraus.

Nicht viel.

Ist doch altbekannt, dass Mädchen in der Kindheitsentwicklung den Jungen voraus sind und schneller „erwachsen” werden, also in den fortpflanzungsfähigen Zustand kommen. Dürfte die Natur so eingerichtet haben, weil Frauen für Nachwuchs halt länger brauchen und deshalb früher anfangen müssen, als Männer, während Männer stark und ausgewachsen sein müssen.

Sieht man ja schon an der Körpergröße. Zwischendrin sind die Mädchen alle mal so zwei, drei Schulklassen lang deutlich größer als die Jungs, obwohl Frauen im Durchschnitt kleiner als Männer sind. Und dass Mädchen beim Lesen und so weiter den Jungen voraus sind, ist auch bekannt.

Meiner Beobachtung nach machen Mädchen ihre Entwicklung bis zur Pubertät, sind dann schon früh „junge Frauen”, dann aber meist mit ihrer persönlichen Entwicklung schon fast fertig, da kommt bei vielen nicht mehr viel. Jungs dagegen haben bis etwa nach der Pubertät eher Ladehemmung, dann geht es bei denen aber richtig los.

Hab ich sehr gut beobachtet, als ich in frühen Jahren mal Jugendferienlager betreut habe. Da machten selbst 1-2 Jahre jüngere Mädchen einen deutlich erwachseneren Eindruck als die Jungs, wirkten oft schon wie junge Frauen (oder umgekehrt, viele Frauen wirken eben, wie mit 15 in der Entwicklung stehen geblieben), während die Jungs sich entweder auf Körperaktivitäten und Raufereien beschränkten oder sich wirklich lächerlich aufführten.

Dafür sieht man dann an der Uni bei Frauen kaum noch Fortschritt, die sind sozusagen »ausentwickelt«, während sich die Männer (viele, nicht alle) dort erst richtig auswachsen.

Ich habe da manchmal den Eindruck, dass die Natur bei Mädchen darauf achtet, dass sie schnell zu einsatzfähigen Muttertieren heranwachsen, um früh damit anfangen und die Art erhalten zu können, und fertig, während sie bei Männern eher »experimentiert« und deren stärkere Unabhängigkeit vom Nachwuchs und geringeren Fortpflanzungsaufwand zur Fortentwicklung ausnutzt.


tuka
21.8.2015 11:30
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@mindph: “Kindergartenstudie”:

Unter (1) gibt es die Studie. Darin enthalten die Methodik mit der die Studie durchgeführt wurde. In der Studie wurde praktisch ausschließlich nach Anpassung an Sozialnormen gefragt.

Und mit dieser Fragestellung, dem BIAS der Forscher.I.nnen (2), werden Mädchen immer besser sein. Nicht gefragt wurde zum Beispiel nach Neugier.

Es ist übrigens seit Jahrzehnten bekannt, dass sich Mädchen bis zu einem bestimmten Alter schneller entwickeln. Das dumme ist nur, dass sie ausschließlich Anpassung an Gruppen lernen (siehe diese Studie) und das sich nach diesem bestimmten Alter praktisch kaum noch weiterentwickeln.

(1) http://link.springer.com/article/10.1007/s10643-015-0718-1
(2) Das .I. ist der Binnenpenis und soll Gendergetriebene an die Methodik erinnern, mit der sie ihren Hormonhaushalt stabilisieren können.


Beipflichter
21.8.2015 12:02
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Stellen wir uns mal ein „reziprokes Szenario“ vor, in dem eine Gruppe Mädels irgendwelche überwachenden Heines nasführt. –
Da müsste bestimmt viel weniger technischer Aufwand getrieben werden, um die tumben Kerle hinters Licht zu führen, (ein paar Wimperklimpereien, an paar Arschwackeleien und die Blindfisch-Kerle wären so gut wie chloroformiert), und der anschliessende Triumph der Mädels würde sicherlich viel süffisanter ausgewalzt werden, und „zu guter letzt“ würde den Kerlen vermutl. noch irgendein „Missgeschick“ passieren, das sie noch dümmer dreinglotzen lässt, quasi als Strafe dafür, es zu wagen, in die Mädels-Domäne eingedrungen zu sein, etc. etc.


Alexi
21.8.2015 17:35
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> Nimm bitte zur Kenntnis, dass ich hier nicht das symmetrische Gegenstück zum Feminismus betreibe.

Ich weiß. Aber dann frag ich mich, was du mit dem Video hier sagen willst. Man soll “vorsichtig” sein und eine Fassade aufrecht erhalten, weil man sonst von der Frau eins mitm Nudelholz übergebraten kriegt? Das verbuche ich unter feministischen Zielen. Wenn ich was dagegen sage, dann ist das Kritik am Feminismus und nicht das symmetrische Gegenstück dazu. (das würde heißen, ich hieße Unterdrückung von Frauen gut. Meine Kritik war aber neutral formuliert)

Diese Mechanismen, dass es als normal oder witzig dargestellt wird, ein kuschender Mann zu sein um der Frau ein sorgenloses Leben zu ermöglichen, sind mitverantwortlich dafür dass es so wenig wirksamen Widerstand gegen die Steuerverschwendung, Genderwissenschaft usw. gibt. Meine Kritik, wenn auch nicht so ausführlich wie von Emil oder Beipflichtender ausgeführt, zielt nicht auf spezielle Männerinteressen ab.


Hadmut
21.8.2015 19:25
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> Aber dann frag ich mich, was du mit dem Video hier sagen willst.

Gar nichts. Ich fand’s einfach witzig.

Ich weiß, dass ich da etwas altmodisch bin und nicht mehr in den Zeitgeist passe. Aber in meiner Jugend gab es noch solche Konzepte wie »Spaß« und »Humor«. Sind aber heute so ausgestorben wie Röhrenfernseher, Telegramme und Wählscheibentelefone.


unglaublich
21.8.2015 20:51
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“Aber dann frag ich mich, was du mit dem Video hier sagen willst. Man soll “vorsichtig” sein und eine Fassade aufrecht erhalten, weil man sonst von der Frau eins mitm Nudelholz übergebraten kriegt?”

Nein, es sagt aus dass Männer auch über sich selbst lachen können, was Frauen völlig abgeht..


Alexi
21.8.2015 20:52
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9gag, Youtube, Facebookgruppen, das Internet ist voll von Spaß und Humor. Wenn man will, kann man sich den ganzen Tag von “lustigen” Videos berieseln lassen.

Vielleicht find ich das verlinkte Video nicht witzig, weil ich eine Pointe erwartete, die nicht kam.
Wenn die Frau am Ende sagen würde “Hey, rück das Bier raus, ich will auch eins!” und sich an den Spielautomat stellt, dann hätt ich gesagt: geil, hier werden die gängigen Vorstellungen schön auf die Schippe genommen.


Hadmut
21.8.2015 21:00
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> Wenn die Frau am Ende sagen würde “Hey, rück das Bier raus, ich will auch eins!” und sich an den Spielautomat stellt, dann

Dann wär’s schon wieder zu politisch korrekt und ich hätte es nicht gebracht.


Beipflichter
22.8.2015 9:33
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@unglaublich
Stimmt auffallend. (letzter Satz) –Ist übrigens schon jemandem aufgefallen, dass fast alle Komiker und Humoristen Männer waren/sind ? – Und offenbar ist es immer noch ein eisern gehütetes Tabu Fau.Innen ins Lächerliche zu ziehen.-„Lächerlich machen“, ein Prinzip, wovon Komiker. v. Char Chap über Stan und Ol bis heute reichlich Gebrauch machten.- (Allenfalls in wenigen Stummfilm-Slaptsticks bekam hie und da mal eine Trulla eine Sahnetorte ins Gesicht, und meist nur, um das dann männlichen Protagonisten doppelt heimzuzahlen.) –
Frau.Innen fehlt die gewisse ironische Distanz zu sich selbst, die Männern, vor allem die mit „echtem“ Homur, eigen ist. –
Narzisstisch, verwöhnt sich als Mittelpunkt der Weltgeschichte wähnend, das ist das Selbstverständnis der Weibs-Natur. –
Ergo gibt es wohl kaum was absolut humorloseres als den Feminismus, seine Exponent.Innen und Protagonist.Innen.