Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Entstanden die “Gender Studies” im pädokriminellen Berliner Sumpf?

Hadmut
31.5.2015 17:54

So langsam kommt da Licht ins Dunkel. [Nachtrag]

Nach dem Bericht der WELT gibt/gab es ja erhebliche Verbindungen und Zuliefer-Dienstleistungen zwischen dem Berliner Senat und der schwulen Pädophilenszene. Zitat:

Die Falckensteinstraße, in der Fred Karst, ein Parteimitglied der Alternativen Liste, im dortigen Jugendtreffpunkt mindestens einen Missbrauch verübte und dafür verurteilt wurde, die Gräfestraße, die Adalbertstraße, die Reichenberger Straße – der Stadtplan der Pädophilie im West-Berlin der 80er-Jahre liest sich im Rückblick mit Grauen. Dass Berlin aus heutiger Sicht als die Hauptstadt der Pädo-Szene angesehen werden muss, hat damit zu tun, dass es den Tätern offenbar gelungen ist, gleich mehrere Institutionen zu unterwandern. Die Grünen arbeiten ihren Teil derzeit unter Schmerzen auf. Andere, wie der Senat, der offenbar ebenfalls über mehrere Jahre pädophilen Bestrebungen zumindest aufgeschlossen war, haben sich bislang damit schwergetan. […]

Den Ruf West-Berlins als pädophiler Hotspot unterstrich zudem das intellektuelle Klima. Die Pädagogische Hochschule und das Pädagogische Zentrum in Berlin waren Anlaufstellen für Wissenschaftler, die unter dem Deckmantel der sexuellen Befreiung pädosexuelle Handlungen nicht grundsätzlich verurteilten. Neben Helmut Kentler, der von 1966 bis 1974 in Berlin arbeitete – und für seine Untersuchungen zeitweise jugendliche Stricher bei sich aufnahm, wie er in seinem Gutachten freimütig zugab – gilt auch der Erziehungswissenschaftler Reinhart Wolff als Forscher, der Kinderliebe tolerierte, wenn nicht sogar propagierte. Diese linksintellektuelle Szene lieferte den theoretischen Überbau für das damalige Pädo-Milieu. Und fand im alternativen Kreuzberg eine ideale Nische. […]

Vieles spricht dafür, dass die pädophilen Netzwerke weiter bestehen. Ihr langjähriger Wortführer bei den Grünen, Kurt Hartmann, wechselte zunächst zur Linkspartei nach Brandenburg, wo er noch 2009 Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Sexualstrafrecht war.

Vor diesem Hintergrund wirkt das Schlusswort des Sexualwissenschaftlers Kentler in seinem im Auftrag des Senates erstellten Gutachten besonders perfide. “Ihren Ruf als Vorposten der Freiheit und Menschlichkeit muss die Bevölkerung Berlins und ihre politische Führung auch in dieser Sache bestätigen und bewahren”, heißt es abschließend.

Und das ist Zündstoff.

Denn die Gender Studies fanden ihren Anfang in Deutschland in Berlin, mit Billigung und Unterstützung des Berliner Senats und der Grünen. Zeitlich etwas schwer einzustufen, aber wohl in den ersten Erscheinungen Anfang der Neunziger Jahre an der Humboldt-Universität. Also in der Phase nach der Wiedervereinigung, als man gerade die DDR-Strukturen abbaute und ein gewisse Leere entstand, die man füllen wollte und konnte.

Bemerkenswert ist nun, dass dem ja ein Zeitraum voranging, in dem man das Pädophilen-Netzwerk durch solche Pseudowissenschaftlichen Gefälligkeitsgutachten stützte, förderte, rechtfertigte.

Und bisher ist ja noch ungeklärt, warum man überhaupt ein so völlig schwachsinniges und unwisenschaftliches Studienfach da installiert, mit Geld vollgepumpt und auf jegliche Qualitätsanforderungen verzichtet hat.

Sind die Gender Studies da von der Berliner Homo- und Päderasten-Szene installiert worden?

Passen würde es. Denn es geht ja darum, alles Heterosexuelle, alles Familiäre, alles Traditionelle zu verdammen und zu beschimpfen, und mit breitestem PR-Feuer für Homosexualität und Beliebigkeit der Sexualität zu trommeln. Es würde auch erklären, warum die so heftig gegen Biologie schießen und warum wir aus der politischen Ecke unter Dauerfeuer mit Homo-PR stehen.

Es würde auch erklären, warum die so komplett unwissenschaftlich sind, warum die so einen Willkürmüll erzählen und warum die die bestehenden Wissenschaften so angreifen, und warum die fast nur von Homosexuellen betrieben werden: Es geht darum, eine pseudowissenschaftliche Rechtfertigung zu liefern.

Ich glaube, so langsam wird die Sache rund.

Nachtrag: Noch einige interessante Textstellen daraus (danke für den Hinweis an den Leser):

Unterstützung für “pädophilen Emanzipation”

Dass es sich dabei in der Jugendverwaltung nicht um einen Einzelfall handelt, zeigt der Fall einer Projektförderung. Noch 1991 hat die Verwaltung die “Adressenliste zur schwulen, lesbischen und pädophilen Emanzipation” unterstützt. Dabei handelt es sich um eine Liste aller Vereine und Gruppen, die sich bundesweit für die Belange von Schwulen, Lesben und auch Pädophilen einsetzten. Das schwule Informations- und Beratungszentrum Mann-O-Meter stellte die Liste zusammen, “mit freundlicher Unterstützung durch das Referat für gleichgeschlechtliche Lebensweisen der Berliner Senatsverwaltung für Jugend, Frauen und Familie”, wie es in der Ausgabe von 1991 heißt. Wie lange die Förderung dauerte und ob es auch finanzielle Unterstützung dafür gab, konnte in der Jugendverwaltung bislang nicht geklärt werden.

Kentlers Gutachten “Homosexuelle als Betreuungs-/Beziehungspersonen unter besonderer Berücksichtigung des Pflegekindschaftsverhältnisses” zeigt insbesondere, dass die Aufarbeitung der eigenen Verstrickung in pädophile Strukturen nicht nur ein Problem der Alternativen Liste/Grünen ist. Die Partei legte in der vergangenen Woche einen ersten Zwischenbericht zu ihrer erschreckenden als Toleranz getarnten Verantwortungslosigkeit gegenüber dem Missbrauch vor. Die Netzwerke reichten offenbar bis in Senatsverwaltungen hinein – und zwar schon bevor die Alternative Liste sich am 5. Oktober 1978 gründete. […]

Dazu findet man unter:

Knapp eine Woche nach der Grenzöffnung vor 25 Jahren am 15. November 1989 nahm das damalige Referat für Gleichgeschlechtliche Lebensweisen in Berlin seine Arbeit auf – ein gemeinsam erkämpfter Erfolg der Berliner Lesben- und Schwulenszene und der damaligen Alternativen Liste. Das Referat war die erste Behörde mit diesem Auftrag deutschlandweit, angesiedelt bei der damaligen grünen Senatorin für Jugend, Frauen und Familie, Anne Klein.

Inzwischen ist das frühere Referat als Fachbereich Teil der Landesantidiskriminierungsstelle (LADS). Aktuell trägt dieser Fachbereich die Federführung für die Initiative sexuelle Vielfalt, die inzwischen in vielen Bundesländern ihre Entsprechung fand.

Die queerpolitischen Sprecher von Bündnis90 / Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus, Anja Kofbinger und Thomas Birk sprachen in diesem Rahmen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Referats Dank für ihren jahrelangen Einsatz für Akzeptanz queerer Lebensweisen und gegen Diskriminierung aus.

Gefeiert wird das Jubiläum dann am 26. November, ab 18 Uhr als Lilarosa Herbst 89 im Abgeordnetenhaus.

Passt exakt.

Da drängt es sich schon terminlich auf, dass die sich nach der Wende in der damals zweifellos orientierungslosen Humboldt-Universität eingenistet haben.

Was als „Ministerium für Jugend, Frauen und Familie” daherkam, ob nun als Berliner Landes- oder als Bundesministerium, ist damit offenbar, und das passt ja genau, in Wirklichkeit ein Ministerium für Schwule und Lesben, die Zuführung der Jugend an Pädophile und gegen Familien.

47 Kommentare (RSS-Feed)

Der (r)echte Staat
31.5.2015 18:27
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DEMO FÜR ALLE
ist ein Aktionsbündnis verschiedener Familienorganisationen, politischer Vereine, engagierter Einzelpersonen und Initiativen aus ganz Deutschland.

Wir treten ein für Ehe und Familie, auf die unsere Gesellschaft seit Jahrtausenden gründet, und wenden uns gegen die alles durchdringenden Umerziehungsversuche gut organisierter Lobbygruppen und Ideologen.

Dieser Kampf kann nicht allein geführt werden. Familien und Bürger aller religiösen Bekenntnisse, gemäßigten politischen Parteien und Weltanschauungen, die die Abschaffung der natürlichen Geschlechter durch das Gender Mainstreaming und die Zerstörung der Familie aufhalten wollen, laden wir ein, sich uns anzuschließen.

Gemeinsam gehen wir auf die Straße, um für die Wahrung der Elternrechte, für Ehe und Familie und gegen Gender-Ideologie und Sexualisierung der Kinder in Kita und Schule zu demonstrieren.

Nächste DEMO FÜR ALLE am 21. Juni 2015 um 14 Uhr Schillerplatz/Stuttgart.

http://www.demofueralle.de
https://www.youtube.com/watch?v=c8hwvyoNOpA


MichaelB
31.5.2015 18:45
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Wenn das hier stimmt, dann scheinen die ersten Kurse 1997 stattgefunden zu haben, an der HU. Allerdings ist Deine spezielle Freundin dabei. Womit Deine Vermutung einen interessanten Dreh bekommt ;-):

“Einer der ersten Studiengänge für Gender Studies wurde zum Wintersemester (WS) 1997/98 an der Humboldt-Universität zu Berlin eingerichtet (siehe auch Susanne Baer und Helga Hörz), …”
http://de.wikipedia.org/wiki/Gender_Studies#Geschichte_des_Fachs


Hadmut
31.5.2015 18:49
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> Allerdings ist Deine spezielle Freundin dabei. Womit Deine Vermutung einen interessanten Dreh bekommt ;-):

Und das, das muss man sich mal klarmachen, nur wegen einer Dissertation in Kryptographie und IT-Sicherheit, in deren Ablehnung der BND die Finger drin hatte. Das ist der einzige Grund, warum ich mich mit Feminismus und Gender überhaupt je beschäftigt habe.


Stefan S
31.5.2015 18:57
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Paßt meines Erachtens nicht. Im grünalternativen Milieu der 80er und der ersten Hälfte der 90er gab es (neben diversen anderen Gruppen, die sich mit der Thematik überhaupt nicht beschäftigt haben) zum einen die Pädoszene, zum anderen die feministische Szene, die gegen die Pädoleute protestiert hat. Ich würde die Gender Studies eher in der Tradition der feministischen Szene sehen.


Emil
31.5.2015 19:08
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Nicht vergessen sollte man in diesem Zusammenhang Jutta Limbach, die von 1989–1994 Berliner Justizsenatorin war und anschließend wie Sausanne Baer Richterin am Bundesverfassungsgericht.

Der damalige Berliner Senat unter Walter Momper wurde übrigens als “Frauensenat” bezeichnet, weil er aus 8 Frauen und nur 5 Männern bestand.

Walter Momper wurde am 16. März 1989 zum neuen Regierenden Bürgermeister gewählt. Sein Senat war eine frauenpolitische Sensation: Erstmals gehörten einer Landesregierung mehr Frauen als Männer an. Für die SPD, die alleine 20 der 36 Frauen im Berliner Abgeordnetenhaus stellte, übernahmen Ingrid Stahmer (Gesundheits- und Soziales), Jutta Limbach (Justiz), Anke Martiny (Kultur), Barbara Riedmüller-Seel (Wissenschaft) und Heide Pfarr (Bundesangelegenheiten) fünf Ressorts. Genauso viele Ressorts gingen an SPD-Männer: Erich Pätzold (Inneres), Horst Wagner (Arbeit, Verkehr, Betriebe), Wolfgang Nagel (Bau), Peter Mitzscherling (Wirtschaft) und Norbert Meisner (Finanzen).

Die AL schickte mit Michaele Schreyer (Stadtentwicklung und Umweltschutz), Anne Klein (Frauen) und Sybille Volkholz (Bildung) nur Frauen in ihre drei Ressorts. Die acht Frauen im Senat stimmten sich wöchentlich überparteilich beim „Hexenfrühstück“ miteinander ab.

http://archiv.spd-berlin.de/geschichte/chronik/chronik-themen/1989-03-16-walter-momper-und-der-frauensenat/


Gedöns
31.5.2015 19:11
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Wenn man da anfängt nur ein kleines Bisschen recherchieren zu wollen, sieht man schnell, daß man damit wohl völlig im Internet versinken kann. Da gibt es z.B. auch die „Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualität“:
http://suche.gmx.net/web?origin=serp_sf_atf&q=Arbeitsgemeinschaft+Humane+Sexualit%C3%A4t
Aber da ist wohl alles bereits bis in die WHO hinein völlig durchseucht und immer mit dabei: die Frühsexualisierungsgenderasten:
http://starke-muetter.com/2014/01/10/who-sex-fur-kleinere/


ODIN
31.5.2015 19:21
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Soweit mir das bekannt ist, sind die Gender Studies 1995 über eine UNO Organisation in die Welt gekommen. Der Begriff und die entsprechenden Anliegen wurden durch Frauenorganisationen (Feministinnen) dort eingebracht.
Ich kann es leider hier und jetzt nicht durch Quellen belegen. Habe aber mal im Netz, wo weiß ich nicht mehr, darüber gelesen.

Das die Genderthematik über die UNO in die Welt gebracht wurde, würde auch erklären, dass es sich um ein mehr oder weniger Weltweites Phänomen handelt. Na ja, stimmt so auch nicht, eher ein westliches Phänomen….


Joe
31.5.2015 19:22
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zum einen die Pädoszene, zum anderen die feministische Szene, die gegen die Pädoleute protestiert hat

Wir haben die Homopäderasten, die gern Jünglinge verknuspern möchten.
Wir haben die Lesbofemnistinnen, die gern heterosexuelle Männer ins Gefängnis verfrachten möchten, die junge hübsche Heterodamen verknuspern.
Diese beiden abgeglittenen Gruppen können sich durchaus verbündet haben, weil es nämlich das gemeinsame Feindbild heterosexueller Mann gibt.

Man sollte sich vielleicht auch nochmal die Legalisierung der Prostitution unter Rotgrün in der BRD genauer ansehen. War das vielleicht bloß ein Sieg der Schwulenlobby? Ging es da womöglich nie primär um käuflichen Heterosex (gegen den Altfeministinnen ja erbittert zu Felde ziehen)?


Emil
31.5.2015 19:25
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Ich hatte hier auch schon mal in anderem Zusammenhang die “Überparteilichen Fraueninitiative Berlin” erwähnt:

https://www.danisch.de/blog/2015/02/09/noch-ein-puzzle-stuck-zu-gender-studies-the-missing-link/#comment-67702

Der Überparteiliche Zusammenschluss von Parlamentarierinnen kam 1992 im neuen Vereinigten Berliner Abgeordnetenhaus auf initiiert von Carola von Braun. Die Idee beruhte auf den schwierigen Erfahrungen mit der damals noch starken männlichen Dominanz in Parteien und Parlamenten. Zusammenarbeit über Fraktionsgrenzen hinaus sollte Frauenpolitik stärken und voranbringen. Die Tatsache, dass auch Kolleginnen der anderen Fraktionen aus Ost und West die Idee für überfällig hielten, hat den letzten Anstoß gegeben.

Mitgründerinnen waren die frauenpolitischen Sprecherinnen der Fraktionen: Ingrid Holzhüter, SPD-Fraktion, Elke Herer, PDS-Fraktion, Sibyll Klotz , Fraktion Bündnis 90/ Grüne und engagierte Mitarbeiterinnen der Fraktionen. Wir freuten uns, dass unsere Anfragen Überall auf Interesse stießen. Insbesondere Christine Bergmann, Senatorin für Arbeit und Frauen, unterstützte das Vorhaben von Anfang an engagiert und gewann ihre Kolleginnen im Senat zur Mitarbeit: Jutta Limbach, damals Justizsenatorin, Ingrid Stahmer, damals Sozialsenatorin, und später auch die Nachfolgerin von Jutta Limbach, Lore-Maria Peschel-Gutzeit.

http://www.berlin-stadtderfrauen.de/start/wie-alles-begann-wie-es-weitergehen-soll/

Ich denke dieser überparteiliche Zusammenschluss von feministischen Berliner Senatorinnen und Abgeordneten hat den Grundstein für die von Berlin ausgehenden Gender-Studies gelegt.


Bärle
31.5.2015 19:26
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Alle möglichen Beteiligten distanzieren und entschuldigen sich inzwischen für den sexuellen Missbrauch an Jungen und Mädchen und geben Gutachten in Auftrag. Von den Schwulen- und Lesbenvereinigungen habe ich in dieser Hinsicht noch nichts vernommen.
Waren das die schwulen Aliens, die damals die Kinderfickerei propagierten?


Gedöns
31.5.2015 19:32
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@Stefan S
„Ich würde die Gender Studies eher in der Tradition der feministischen Szene sehen.“//
Das wird nicht so eindeutig sein – der Genderismus tarnt sich ja derartig unverschämt mit dem Feminismus, daß es sogar manchen Feministinnen zu bunt wird. Jedenfalls ist die versprochene angebliche sexuelle Befreiung ein geschickter Schachzug der links-grünen: die Verkoppelung von Ideologie mit den stärksten Hormonen. Wie antwortete einmal eine kluge Frau auf die Behauptung: „Liebe und Vernunft schließen einander aus.“: „Nein, Sex und Vernunft schließen einander aus!“ – genau, bis hin zur Inkaufnahme tödlicher Risiken:
https://www.danisch.de/blog/2015/05/31/jungen-oder-kinder-missbraucht/comment-page-1/#comment-82556
und/ oder dem Wählen von links-grün … 😉
Jedenfalls muß man wohl damit rechnen, daß Schriften, die deshalb Sex in Verbindung mit Liebe sehen wollen, demnächst als Hassliteratur verboten werden:
http://kath.net/news/50732


Astrid H.
31.5.2015 20:31
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Ich habe von etwa 1985 bis Anfang der Neunziger “grün” gewählt. Dann las ich im Internet irgendwann einmal zufällig etwas Kritisches, ich glaube, es war über die Hannoveraner Stadtindianer. Ich war entsetzt, sprach darüber im engeren Bekanntenkreis. Keiner wusste etwas derartiges. Ich wählte zwar nie wieder “grün”, zweifelte aber über die Jahre, ob ich einer Wahrnehmungs- oder Interpretationstäuschung unterlegen gewesen sein könnte, weil im sog. Mainstream nichts mehr zu lesen war und ich den Artikel nicht wieder fand (das Internet steckte in den Kinderschuhen). Jetzt endlich bekomme ich die Bestätigung, das “da was war”. Hier gab und gibt es also ganz viele (passive) “Mittäter” (was die “Grünen” keinesfalls entschuldigt, sondern nur den Blick auf den Filz lenken muss). Keiner von den Verantwortlichen in Politik und den ihr nahestehenden, einschlägigen Institutionen ist unschuldig. Keiner. Sie haben alle mitgemacht (und sei es nur beim “Füße stillhalten”).


Schwärmgeist
31.5.2015 20:56
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> Das die Genderthematik über die UNO in die Welt gebracht wurde, würde auch erklären, dass es sich um ein mehr oder weniger Weltweites Phänomen handelt. Na ja, stimmt so auch nicht, eher ein westliches Phänomen…

“das” und “daß” schonmal gleich verpeilt – nee, nicht meins.


Stefan S
31.5.2015 21:24
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@Asrid H.
Ich bin Mitte der 90er Jahre im Rahmen von Pädagogikseminaren auf Indianerkommune und Kentler gestoßen. Damals wurde das als furchtbare Fehlentwicklung im Rahmen der Folgen des gesellschaftlichen Aufbruchs von 1968ff. dargestellt, von Dozenten, die vermutlich dem Alternativmilieu nahestanden. Also, das war alles bekannt. Heute frage ich mich, wieso die bürgerliche Mitte damals nicht eingegriffen hat – und sei es nur die Staatsanwaltschaft.


EinInformatiker
31.5.2015 21:34
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Ich vermute eher, dass es als Mode im Gefolge des Feminismus entstanden ist. Die Wikipedia schreibt ja, dass die merkwürdigen Studies aus dem Widerspruch zwischen der Behauptung, dass Männer und Frauen gleich seien und dem Beharren auf der Existenz einer spezifischen Frauenkultur entstanden seien.
Die “spezifische Frauenkultur” interpretiere ich als die spezielle weibliche Sicht (die natürlich die bessere Sicht und die ríchtige ist) auf die Dinge. (Das ist mir jetzt aber nicht ganz klar). D. h. Männer und Frauen sind zwar gleich, aber die Frauen sind eben (im Sinne von Orwell) gleicher.
“Vorerst sollten die Unterschiede und Beziehungen von biologischem und sozio-kulturellem Geschlecht untersucht werden.” D. h. danach sollte dann wohl die unterdrückte spezifische Frauenkultur (jenseits des soziokulturellen Geschlechts) “erforscht” werden (?) nach dem Motto “Wer die menschliche Gesellschaft will muß die männliche überwinden”.

Das sieht eher wie eine rationale Entwicklung wenn auch auf klar erkennbarer ideologischer Grundlage aus. Zumindest muß man nicht unbedingt “themenfremde” kriminellen Interessenten bei der Entwicklung der “Studies” unterstellen (natürlich heißt das nicht, dass Feminismus und Gender nicht von höherer Stelle initiiert oder gefördert wurden, aber man muß auch das nicht annehmen). Mittlerweile stützt man sich freilich gegenseitig. Die Gender-Leute sind als Ideologen vorneweg bei der “Anti-Diskriminierung” jeglicher Opfergruppen und Minderheiten und die sexuellen Abweichler usw. haben die Gender-Theorie entdeckt um gegen ihre angebliche Diskriminierung zu kämpfen (oder sich auch für normal zu erklären), wobei ihnen das innerlich anscheinend am besten gelingt wenn sie das faktisch Normale angreifen, ohne dabei auf die Widersprüche zu achten die sie gerade mit der Gender-“Theorie” haben.
Aber das spielt bei der ideologischen Symbiose keine Rolle.


Leonard
31.5.2015 22:29
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“Was als „Ministerium für Jugend, Frauen und Familie” daherkam, ob nun als Berliner Landes- oder als Bundesministerium, ist damit offenbar, und das passt ja genau, in Wirklichkeit ein Ministerium für Schwule und Lesben, die Zuführung der Jugend an Pädophile und gegen Familien.”

Das erklärt zwanglos, warum Manuela Schwesig (SPD) die Regenbogenfahne über ihrem Ministerium gehißt hat: es war ein Moment der Wahrheit!

Es ist dies offenbar ein heterophobes Anti-Familienministerium.

Anscheinend gibt es erhebliche Überschneidungen zwischen der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF)und der Lesben-Szene.


Günter Buchholz
31.5.2015 22:34
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salvavenia
31.5.2015 22:47
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Zum Thema Kindesmißbrauch sehr empfehlenswert:

“Die missbrauchte Republik – Aufklärung über die Aufkläer”, ISBN 978-3-9812110-2-3 (http://verlag-inspiration.de/seite/4debatte.html).

Auszug aus dem Klappentext: Seit Frühjahr 2010 sieht sich die bundesdeutsche Gesellschaft mit einer beispiellosen Welle von Enthüllungen über den Missbrauch von Kindern und Jugendlichen konfrontiert. Aus der häufig veröffentlichten und durch bestimmte gesellschaftliche Kreise gestützten Meinung, der sexuelle Missbrauch von Kindern sei eine Art römisch-katholisches Problem, wurde, wie Umfragen zeigten, schnell öffentliche Meinung. Die nackten Fakten polizeilicher Kriminalstatistik zeigten freilich ein völlig anderes Bild: „Den einigen hundert bisher bekannten Übergriffen in katholischen Einrichtungen seit den fünfziger Jahren… stehen ca. 16.000 Übergriffe jährlich in der gesamten Gesellschaft gegenüber.“ Diese Feststellung ist nur eine von vielen wichtigen Korrekturen, die das neue Buch „Die missbrauchte Republik – Aufklärung über die Aufklärer“ in der aktuellen Missbrauchsdebatte anbringt. Während in dieser Zeitschrift sonst meist Veröffentlichungen von dritter Seite besprochen werden, ist in diesem Falle die Staats- und Wirtschaftspolitische Gesellschaft selbst Herausgeberin.


petpanther
31.5.2015 22:50
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Es geht bei dem ganzen um die Marginalisierung des Mannes. Speziell der Väter.

Dann können sich die alle an den Kindern austoben und sich mit Kindeswohl schmücken.

“Familie” ist da wo Kinder sind. Und die sind dann bei Frauen und Homosexuellen allein. Die einen masturbieren narzisstisch damit, die anderen nicht mehr so figurlich und die Heteros und Väter sind die bösen.

Das scheint mir der Hintergrund und das gelobte Land dieser Gierer zu sein. So passt auch der eugenische und dazu ersonnene Genderismus da mit hinein.

Eine Art “Genozid”, der diese neue “Gesellschaft” hervorbringen soll. Dazu muss natürlich auch Religion per Lächerlichkeit ausgeschaltet werden .


petpanther
31.5.2015 23:00
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Dahinein passt auch der aktuelle Kindesmissbrauch, speziell von Jungen, in der UN.

Andere involvierte Institutionen sind Unicef, weitere NGOs etc.

Auch hier dieselben Gruppen in diesen Institutionen. Bedenkt dann noch wie der Genderismus genau über diese Institutionen installiert wurde wird das Bild komplettiert.

Weiterhin fraternisieren diese genderfeministischen Gruppen auf eine eigentümliche Art mit dem Islamisten.


Quotenmann
31.5.2015 23:14
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@Astrid

Interessant wird das wohl dann werden, wenn sich das Netz mal hinsetzt und alle Verbindungen aus den 70/80ern, auch z.B. in Hinblick auf die kürzlich publik gemachten Fälle aus England bzw. die Morde rund um Dutroux, gründlich analysiert; wozu hat man denn BigData, wenn man damit nicht den Oberen 10tausend ans Bein pinkeln darf.

Habe auf die schnelle hier eine lange Zusammenfassung der 70/80er gefunden, vielleicht hat jemand ja Lust, sich da einzuarbeiten, mir fehlt da die Zeit für (die mir vorher unbekannten Stadtindianer aus Nürnberg sind da z.B. auch aufgeführt):
[url]http://www.demokratie-goettingen.de/content/uploads/2013/12/Paedophiliedebatte-Gruene-Zwischenbericht.pdf[/url]


Marcus Junge
31.5.2015 23:54
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Stefan S

“Damals wurde das als furchtbare Fehlentwicklung im Rahmen der Folgen des gesellschaftlichen Aufbruchs von 1968ff. dargestellt, von Dozenten, die vermutlich dem Alternativmilieu nahestanden.”

Das ist keine Fehlentwicklung. Die 68er sind die Brut der Frankfurter Schule und diese verkündete sowohl Homo, als auch Pädo. Das mag dem Einzelnen nicht bekannt sein, aber es bleibt dabei, kein Fehler im System, das System dahinter ist der Fehler.

“Also, das war alles bekannt. Heute frage ich mich, wieso die bürgerliche Mitte damals nicht eingegriffen hat – und sei es nur die Staatsanwaltschaft.”

Das ist die leichtfertige Behauptung danach und vom Ende an den Anfang gedacht. Wo hat die “bürgerliche Mitte” das denn mitbekommen? In der Zeitung oder im TV, welche da längst rot-grün unterwandert waren? Durch eigenes erleben bei den Stadtindianern? Im Baby-Internet? Und gerade die Justiz war eines der großen Angriffsziele der 68er und ihres Marsches durch die Institutionen. Im Zweifelsfall hat der Staatsanwalt da selber den Pädobär gegeben oder gehörte zumindest mittelbar dazu, als schützende Hand für die Täter und das die Justiz an politische Weisungen gebunden ist, also nicht frei ist, wird sicherlich nicht geholfen haben. Richter / Staatsanwalt wollen doch befördert werden, da greift man sich doch kein heißes Eisen.


petpanther
1.6.2015 0:37
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http://www.youtube.com/watch?v=Bk62Qx9oa_Y

Eine Schlüsselrolle spielte auch Kinsey mit seinem Institut. 68er Frankfurter Schule Päderast … mit Grundstock zu Gender.

Hierzu auch Dr. Judith Reisman zum damit zusammenhängenden Kindesmissbrauch (Link oben).


Gast$FF
1.6.2015 1:06
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@Stefan S:
> Also, das war alles bekannt. Heute frage ich mich, wieso die bürgerliche Mitte damals nicht eingegriffen hat

Vielleicht weil diese bürgerliche Mitte nie so richtig darüber informiert wurde? Diese Art von massiven Verfehlungen und Entgleisungen der ’68er und ihrer grün-libertinen Epigonen gehörte schließlich für Jahrzehnte nicht gerade zum Lieblingsthemenkreis unserer Mainstream Journaille. Selbst Klaus Kinkels Frontalangriff auf Cohn-Bendit von 2001, bei dem er einen hochfragwürdigen Aspekt dieses Komplexes per Offenen Brief in einer Zeitung ans Licht der medialen Öffentlichkeit zu zerren suchte, erzeugte da nur vergleichsweise wenig Resonanz.


Gedöns
1.6.2015 6:34
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Der Finanzhai nimmt flüsternd den Grünen beim Arm: Halt du sie dumm, – ich halt’ sie arm!
https://www.youtube.com/watch?v=0gTLWCm20q0&feature=endscreen&NR=1


Heinz
1.6.2015 6:51
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> Weiterhin fraternisieren diese genderfeministischen Gruppen auf eine eigentümliche Art mit dem Islamisten.

Deren Prophet Mohamet ja eine Sechsährige geheiratet und sie mit neun zum Geschlechtsverkehr genötigt hat.


Erna
1.6.2015 6:57
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“die Zuführung der Jugend an Pädophile”
War Pädophilie nicht das mit KINDERN?


Hadmut
1.6.2015 8:10
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@Erna: Stimmt, dafür gibts einen anderen Fachbegriff, der aber so unbekanntist, dass ihn fast keiner versteht.


Christian
1.6.2015 9:00
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In dem Zusammenhang gibts grad im Gelben Forum eine höchst interessante Debatte über die Fragestellung der Frühsexualisierung im Kindergarten – Verfechter (Silberengel) und Gegner (Leserzuschrift, Nonpopulo) der neuen Methode sind vertreten.
Wen das interessiert – hier entlang:
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=355513
Schöne Woche
Christian


Emil
1.6.2015 9:23
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Die JF jat einen schönen Kommentar über “Politische Korrektheit”. Speziell geht es hier um eine Redakteurin, die gefeuert wurde, weil sich polititisch unkorrekt zum Thema Schwulenhochzeit geäußert hatte.

Politische Korrektheit
Kontrolliert wird flächendeckend

https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2015/kontrolliert-wird-flaechendeckend/

Auf den grünen Oberschwulen Volker Beck und seine Reaktion in diesem Fall wird auch eingegangen:

Der Grünen-Politiker Volker Beck ließ es sich nicht nehmen, via Twitter seine Freude über die Entlassung und soziale Degradierung der Kolumnistin mitzuteilen. Auch das ist kein Zufall. Beck, ein Studienabbrecher, heuerte 1987 als Schwulenreferent der grünen Bundestagsfraktion an. Die sexuelle Orientierung wurde zum Ausgangspunkt seiner politischen Karriere und des sozialen Aufstiegs. Namens der vermeintlich Erniedrigten und Beleidigten befindet er sich in der politischen Daueroffensive, ohne Widerspruch fürchten zu müssen, weil dieser sofort als Homophobie ausgelegt würde.

Es ist verständlich, daß er genau darüber wacht, daß dieses Privileg, das seine politische und soziale Existenzgrundlage darstellt, von niemand auch nur andeutungsweise in Frage gestellt wird. Hier zeigt sich, daß die Emanzipation von Minderheiten und die Verflüssigung von Traditionen und überkommener Stereotypen die Gesellschaft keineswegs freundlicher und zwangloser gemacht haben. Vielmehr hat der Zwang sich auf andere Bereiche verlagert und teilweise noch verschärft.


nelli
1.6.2015 9:49
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Ich frage mich ja ob auch ein Zusammenhang zur alten Treberhilfe besteht. Treber sind ja Streuner, Stricher, Fixer.
Harald Ehlert soll ja immer noch was anhängt werden, obwohl die Fakten schon 2008 in der Zeitung standen – vor der Maserati-Affäre!
http://www.tagesspiegel.de/berlin/stadtleben/berliner-treberhilfe-hol-schon-mal-den-maserati/1402336.html
Hatte er sich nur die Berliner “Sozialmafia zum Feind gemacht … dem Kartell der Verschwender gezeigt, dass man Rendite erwirtschaften kann”.” http://www.zeit.de/2010/27/DOS-Berliner-Treberhilfe
Oder hat er auch den Pädophilen den Nachschub ab Strichern knapp gemacht.


Leonard
1.6.2015 12:16
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An: Marcus Junge
“Die 68er sind die Brut der Frankfurter Schule und diese verkündete sowohl Homo, als auch Pädo.”
1/ Was genau verstehen Sie unter “Frankfurter Schule”?
2/ Können Sie ihre These belegen? Quellenangaben?


Werner
1.6.2015 13:48
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Äck- gehörte eigentlich hierhin:

Eines aber -jetzt bezogen auf den allgemeinen Tenor- kann eigentlich nicht sein:

Daß ausgerechnet die USA als Machtzentrum sich von einer obskuren Bewegung in den besetzten Ostgebieten ihres Herrschaftsbereiches zu einer staatstragenden oder -vernichtenden Idee wie der Gender-Ideologie hätten inspirieren lassen, um diese dann über internationale Organisationen in der Welt zu verbreiten.

Da wird die Inspiration wohl den umgekehrten Weg gegangen sein. Oder? West- Berlin insbesondere war mehr oder weniger exterritoriales Gebiet, in dem viel möglich war (es war aber beileibe nicht der einzige Ort, siehe Odenwaldschule, Bielefelder Reformpädagogik etc.).

Kann sich jemand vorstellen, daß US- Universitäten von einem ausgerechnet (und einzig und allein? Niemals!) in der BRD ausgeheckten Virus haben infizieren lassen? Mann, das wäre ja die Geschichte des Christentums nochmal! Das war irgendwie auch am Fall Roms beteiligt und kam aus deren besetzten Ostgebieten. Aber wer weiß?

Also: Äußerungen, Publikationen und Jahreszahlen? Weiß da jemand was?


Rechnungsprüfer
1.6.2015 13:51
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was für eine #GenderHetze, das hätte vor 40 Jahren keinen interessiert, ob irgendwo eine Frau bei der Müllabfuhr anfängt
http://www.zeit.de/2015/20/frauenquote-muellabfuhr-hamburg


Dirk S
1.6.2015 13:58
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@ Joe

Man sollte sich vielleicht auch nochmal die Legalisierung der Prostitution unter Rotgrün in der BRD genauer ansehen. War das vielleicht bloß ein Sieg der Schwulenlobby? Ging es da womöglich nie primär um käuflichen Heterosex (gegen den Altfeministinnen ja erbittert zu Felde ziehen)?

War die Legalisierung der Prostitution nicht damals so ein Prestige-Projekt der grünen Femistinnen, die die “Sexarbeiterinnen” aus den Händen der Zuhälter befreien und aus dem Dunstkreis der Illegalität herausholen wollten?
Vor der Legalisierung war Prostitution in DE zwar nicht verboten (in den 70ern gab es in HH sogenannte “Bockscheine” für gemeldete Prostituierte), aber auch keine anerkannte Dienstleistung und galt als sittenwidrig, was bedeutete das weder die Dienstleistung noch der Lohn für eine erbrachte Dienstleistung einklagbar waren.

Wobei die jetzigen Verbotsforderungen auch der Versuch sein könne, einen ideologisch-argumentativen Knoten des heutigen Feminismus alexandrinisch zu entwirren: Da für Hardcore-Femistinnen ja jeder heterosexueller Geschlechtsverkehr eine Vergewaltigung darstellt, würde die erbrachte Dienstleistung einer Prostituierten gegenüber einem Kunden eine “erkaufte Vergewaltigung” sein, die gesetzlich erlaubt wäre und damit die Irrwitzigkeit der feministischen Argumentation aufzeigen würde. Um dies zu vermeiden, muss jegliche Prostitution illegal werden, also auf dem gesetzgeberischen Wege der Knoten durchtrennt werden. Und so wird in diese Richtung loskrakeelt.
Natürlich könnten die Femistinnen auch mal darüber nachdenken, ob das Problem nicht bei ihnen und ihrer Denkweise liegt. Aber eher proklamiert der IS einen gewaltfreien Djihad, als das Feministinnen selbstkritisch würden.

Kritikfreie Grüße,

Euer Dirk


Werner
1.6.2015 15:08
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Die Hippie- Bewegung der späten 60er und 70er war da auch nicht ganz unschuldig. Nicht nur bei Charles Manson, ganz Allgemein ging es auch da auch um ausgerissene Teenager, die im Drogen – und Freie- Liebe- Sumpf in San Francisco versanken. Nicht alle Beteiligten waren volljährig, siehe beispielsweise der Fall Polanski. Auch Gruppen wie Santana berichteten freimütig von dreizehnjährigen Mädchen hinter der Bühne (aus eigenem Antrieb, wohlgemerkt! – kurzes Nebenthema auch im Film “Alice’s Restaurant”). Auch aus Frankreich und Belgien gibt es da Geschichten.

Teilweise war das ekelig, teilweise faszinierend – wo die sexuelle Selbstbestimmung beginnt ist ein ewiges Debattenthema – ich glaube die Grenze lag damals dies- und jenseits des Atlantik sehr unterschiedlich zwischen 16 und 21 oder so (“Age of consent”: das Alter, in dem eine Zustimmung zum Geschlechtsverkehr wirksam ist) – und zwar in schwülen Süden grundsätzlich niedriger als im Norden.

Man erinnere sich an Jerry Lee Lewis und seine dreizehnjährige Cousine als Ehefrau, wenig später mit Kind. Das war 1958 – und offensichtlich, wo auch immer das geschehen war, legal, denn man warf ihn nicht ins Gefängnis, aber man boykottierte ihn wegen dieser “Privatsache”. Das BBC- Interview mit ihn dazu ist bemerkenswert ruhig – für heutige Zeiten unvorstellbar. Du hast etwas getan, was wir mißbilligen, das war’s. Geh’ deiner Wege.

Es gab damals (und wohl schon immer, überall und zu allen Zeiten) da auch naturgemäß starke Differenzen zwischen den Älteren (Eltern der Kinder bzw. Jugendlichen) und diesen selbst – und das unabhängig von, nein im Gegensatz zu der Pädophilie einiger Erwachsener – spricht eigentlich jemals jemand von der Gerontophilie bestimmter Bevölkerungsgruppen, die sich gerade so aufplustern? Für etliche war wohl es nichts weiter als besoffener Gelegenheitssex mit zufälligerweise (viel) jüngeren, die man nicht nach dem Ausweis fragte. Das war natürlich strafbar, denn Unkenntnis schützt vor Strafe nicht.

Eine Vergewaltigung war das nicht, sondern Mißbrauch der fehlenden Zustimmungsfähigkeit, da nicht gegen den Willen der/des Minderjährigen geschehen; es sei denn, man vesteht wie in den USA darunter “statuatory rape”, Vergewaltigung auf Grund der Umstände, wozu inzwischen in einigen Gebieten auch schon das öffentliche Abspielen von Barry- White- Liedern gehört, wegen der darin angelegten versuchten Verführung – von weiblichen Personen, natürlich, die sich dagegen nicht wehren können außer mit Finger in die Ohren und Lalala singen – aber zu spät! Geschehen ist geschehen….

Deshalb, soviel ich weiß, wurden zwar bei den Grünen et al in den 80er /90ern von einigen Minderheiten (den Stadtindianer- Gruppen) zwar innerparteiliche Anträge gestellt auf Gesetzesinitiativen für das Senken des legalen Alters bei Geschlechtsverkehr mit Minderjährigen (im Gespräch war glaube ich auf 14), aber die kamen auf den Hauptversammlungen schon damals nicht durch, verschwanden also sang- und klanglos in der Rundablage – eben weil es Minderheitenanträge waren, die die Mehrheit nicht mittragen wollte.

Wie jedoch aus dieser Gemengenlage eine feministische Haltung entstehen konnte, die jede sexuelle Betätigung, und noch mehr, jede Interaktion, egal in welchem Alter, an der irgendwie Männer beteiligt sind, grundsätzlich als bislang nur nicht bestrafte Vergewaltigung aller außer der Männer beklagt – also vormittelalterlich, erzkonservativ und weit über jede Kirche, Religion und Moralvorstellungen hinaus – und das womöglich auch nur im heterosexuellen Bereich, von dem ganz egoistisch allein sie unter Umständen betroffen sein könnten, und das nach und nach in die bürgerlichen Gesetze reindrücken, was, wie jemand (war’s von der CSU oder der FDP?) sagte, der Fortpflanzung der Menschheit abträglich sei (“Wenn die Menschen sich fortpflanzen wollen, müssen sie Geschlechtsverkehr haben, und dieser muß nun mal angebahnt werden”) – das ist es, was hier zu untersuchen wäre.


peter
1.6.2015 16:05
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> Das ist der einzige Grund, warum ich mich mit Feminismus und Gender überhaupt je beschäftigt habe

dann war’s ja wenigstens für ‘was gut


Bernd Kraut
1.6.2015 17:07
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OT: Die Prager University hat einen guten Youtube-Film zur Bildungs-Blase veröffentlicht: https://www.youtube.com/watch?v=EcVI6o0hjRI


Dirk Wunderlich
1.6.2015 17:38
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Ich habe erst den Artikel »Frischfleisch« gelesen, so daß ich das »Licht ins Dunkel« noch nicht kannte, denn ich verwies im Artikel »Frischfleisch« auf einen unbedingt lesenswerten Artikel aus der taz. Also hier noch einmal ein neues »Licht«:
http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=hi&dig=2013%2F09%2F14%2Fa0045


Emil
1.6.2015 20:27
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Hier noch ein Artikel über den mehrfach erwähnten Sexualwissenschaftler Helmut Kentler:

Pädophiler Antifaschismus

Wer den verharmlosenden Umgang der bundesdeutschen Linken mit Kindsmissbrauch verstehen will, muss die Faschismustheorie der Zeit studieren: Sexuelle Befreiung galt als Vergangenheitsbewältigung, und Pädophilie wurde als Emanzipation aufgefasst

http://www.zeit.de/2013/42/paedophiler-antifaschismus-kindesmissbrauch

Dass noch vor wenigen Jahrzehnten Pädophilie in politischen Debatten und Forschungsbeiträgen salonfähig werden konnte, liegt offenkundig auch an der bundesdeutschen Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit. Die Befreiung der Sexualität, was immer man genau darunter verstand, wurde als aktiver Widerstand gegen den Untertanengeist aufgefasst.

In dieses von vornherein als edel deklarierte Projekt konnten unversehens auch pädophile Positionen eingespeist werden. Sie standen schließlich unter dem moralischen Schutzschirm des Antifaschismus – was bis zu einem gewissen Grad auch erklärt, weshalb es seinerzeit zu keiner sonderlich heftigen Empörung in der Öffentlichkeit kam. Im grellen Kontrast zu Eichmann erscheint jeder Päderast als Unschuldslamm.

Kinderficken als (symbolischer) Kampf gegen die Nazis. Woher kommt mir das so bekannt vor?


dentix07
2.6.2015 0:53
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@ Leonard u. Werner
Doch, wird was dran sein!
“Frankfurter Schule”: u.a. Theodor W. Adorno, Herbert Marcuse, Erich Fromm, Leo Löwenthal, Franz Neumann, Otto Kirchheimer, Friedrich Pollock, Walter Benjamin, allesamt Mitglieder des Instituts für Sozialforschung (IfS) der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Die Mitglieder emigrierten vor den Nazis letztlich in die USA, wo Horkheimer das Institut für Sozialforschung an der Columbia University in New York neu aufbaute.
Ausnahmsweise ist der W..p..-Artikel dazu brauchbar.
“Eine Kernerkenntnis der Kritischen Theorie war formuliert: Ideologie ist eine der Grundlagen sozialer Strukturen. [Anmerk.: Findet sich, anders formuliert, im Genderismus wieder!]
Einen außergewöhnlichen Einfluss auf die Sozialwissenschaft (insbesondere auf die amerikanische)(!) erreichten das Institut und seine Mitarbeiter mit der Schrift Die autoritäre Persönlichkeit.”


@Bernd Kraut
Das ging aber schnell, schon weg, das Video! Man kann doch nicht das halbe Netz kopieren?!

Carsten

“Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen – man weiß nie was man kriegt.”
Forrest Gump


johannes
2.6.2015 8:37
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an Nelli

Interessant ist die Personalie die nach Harald Ehlert die Kundenkartei übernehmen durfte.
Den Namen und seine -von Freunden dankend abgelehnten- Versuche auch in München “sozialaktiv” tätig zu werden, hier darzustellen wäre überhaupt nicht PC; um Hadmut Streß zu ersparen, sucht selber. Es gibt mal wieder dreieckige Bauklötze zu kotzen.

Wenn Harald Ehlert (ungerechtfertigt?) etwas angehängt werden soll, dann muss er sich an die eigene Nase fassen. Die hochcreative Idee mit einem Zuhälterauto Strassenkinder einzusammeln ist jedenfalls vom Standpunkt der sozialen Kontrolle aus gesehen kontraproduktiv. Man gewöhnt sich halt daran, wenn minderjährige Strassenkinder in Luxuswagen einsteigen, “ach ja die Treberhilfe, ham’ die nun auch nen Ferrari?” Für mich ist die zunehmende Dreistigkeit der OK einfach nur noch grauenerregend. Mal ganz abgesehen davon, dass das renditeorientierte Sozialunternehmen des H.E. nach dem Ausstieg der Ehrenamtlichen sehr schnell ruiniert war.

Möchte nur am Rande erwähnen, dass in Stendal, Brandenburg, seit Anfang Mai eine 5 jährige spurlos(!) im Wald verschwunden ist. Einfachste Erklärung übrigens: Wölfe.
Aber darüber nachzudenken verbitten sich die Tierschützer ausdrücklich und mit Nachdruck.
http://www.wolfszone.de/000main/texte/Wolfsattacken.pdf
?Ein schönes Beispiel wie die richtige auswahl von Suchwörtern selbst im inzwischen zensierten google noch weiterfürhende Literatur zum tehma fördert. zb. Missing Child, Ritualmord, Ritual murder, “long lost skeleton nytimes”, haredi elior chen.


peter
2.6.2015 9:43
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@Carsten Thumulla: doch. Ich lade mir jeden interessanten Artikel/Webseite als PDF runter und Video aus youtube/etc. ebenfalls. Früher dachte ich mal, das Internet vergißt nichts. Heute weiß ich es besser. Nur was du auf der Platte hast, bleibt …


Stefan S
2.6.2015 17:58
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@johannes:
>Wenn Harald Ehlert (ungerechtfertigt?) etwas angehängt werden soll,
>dann muss er sich an die eigene Nase fassen. Die hochcreative Idee mit
>einem Zuhälterauto Strassenkinder einzusammeln ist jedenfalls vom
>Standpunkt der sozialen Kontrolle aus gesehen kontraproduktiv. Man
>gewöhnt sich halt daran, wenn minderjährige Strassenkinder in
>Luxuswagen einsteigen, “ach ja die Treberhilfe, ham’ die nun auch nen
>Ferrari?”

a) Die Treberhilfe hat zu mindestens 80 % Dienstleistungen im Bereich Beratung/Betreuung/Übernachtungsmöglichkeiten für erwachsene Obdachlose angeboten. Ob die Treberhilfe überhaupt etwas mit “Straßenkindern” im engeren Sinne gemacht hat, weiß ich nicht, in jedem Fall war es nicht ihre Hauptaktivität.
b) Das Luxusauto wurde von Ehlert und seinem Chauffeur gefahren. Ehlert war als Geschäftsführer tätig und hat mit der direkten Betreung von Obdachlosen oder “Straßenkindern” nichts zu tun gehabt. Dafür hat er knapp 300 Angestellte gehabt.
c) Man muß Ehlert nichts anhängen; im Gegenteil, die Frage ist, weshalb seine Geschäftspraktiken (massive Überbelegungen, untertarifliche Bezahlung, etc.) jahrelang toleriert wurden.


Rechnungsprüfer
22.7.2015 20:42
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@Hadmut wer weiß wie viele in solchen Ämtern in Berlin sitzen

Mitarbeiter von Berliner Jugendamt soll in Chats Kinder bedrängt haben

“Unklar ist, warum das Jugendamt Reinickendorf nicht über die Ermittlungen informiert wurde. Laut Staatsanwaltschaft hat der Verdächtige möglicherweise den Ermittlern seinen Beruf verschwiegen oder falsche Angaben gemacht…..”

http://www.tagesspiegel.de/berlin/missbrauchsverdacht-in-reinickendorf-mitarbeiter-von-berliner-jugendamt-soll-in-chats-kinder-bedraengt-haben/12087870.html


[…] Ob von hier ein roter Faden zu dem Unsinn der „Gender Studies“ gezogen werden kann, wie es Hadmut Danisch, Blogger aus Berlin tut, kann hier nicht geklärt werden. https://www.danisch.de/blog/2015/05/31/entstanden-die-gender-studies-im-padokriminellen-berliner-sump… […]