Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Schlechtes aus der Anstalt: Propagandasender ZDF

Hadmut
29.4.2015 22:29

Das ZDF erleidet gerade einen enormen Qualitätsabsturz.

Ich finde im deutschen Fernsehen immer weniger, was ich mir noch ansehen möchte. Die Qualität stürzt immer weiter ab. Früher habe ich die heute-show gerne gesehen, inzwischen kann ich die aber auch nicht mehr sehen, weil einfach immer das gleiche kommt und denen auch nichts mehr einfällt. Das kann man sich mal drei Jahre oder so angucken, aber länger nicht.

Eine der letzten Sendungen, die ich im ZDF gerne gesehen habe, war „Neues aus der Anstalt” mit Urban Priol und Georg Schramm. Als Georg Schramm ging, fand ich das sehr schade, aber Frank-Markus Barwasser als Erwin Pelzig war auch verdammt gut. Nicht so tiefgründig-intellektuell, aber dafür schlagfertig-treffend-pointiert.

Als dann Max Uthoff und Claus von Wagner übernahmen, fand ich das zunächst positiv in dem Sinne, dass sie zwar noch neu und nicht so sattelfest wie Priol & Co. waren, aber das ganze sprachlich härter und schärfer rüberbrachten. Dafür habe ich was übrig, das mag ich auch. Man kann ja auch mal einen anderen Stil anlegen.

Mir fiel an denen aber relativ schnell auf, dass ihnen das, was sie an sprachlicher Schärfe haben, an intellektueller Tiefe zu fehlen schien. Viel brachial, aber wenig Tiefe. Naja, geht so. Mir fiel aber schon auf, dass die eigentlich keine kabarettistische oder satirische Position einnahmen, sondern eine politische Gegenposition. Politik im öffentlich-rechtlichen Fernsehen als Unterhaltung getarnt, das finde ich dubios und mit den Aufgaben und der Rechtskonstruktion unvereinbar. Ich habe aber nicht weiter drüber nachgedacht.

Gestern abend saß ich wieder mal am Rechner und habe, wie ich das gerne mache, so nebenbei den Fernseher laufen lassen. Neues aus der Anstalt. Oder wie die Sendung jetzt heißt: Die Anstalt. Ja, das kann man laufen lassen. (Sendung von gestern siehe Videothek oder Youtube )

Liebe Trauergesellschaft, wir haben uns hier versammelt, um von einem streitbaren Zeitgenossen Abschied zu nehmen, der nach langem Kampf von uns gegangen ist. Am Ende war es eine Erlösung.

Für uns alle.

Mach’s gut, Feminismus! Du hast Dich überlebt, schwebst bestimmt oben inzwischen auf einer Wolke, auf einer lila Wolke, und regnest auf uns herab. Und so wie ich Dich kenne, bestimmt im Sitzen.

Mmmh?

Hörte sich bei den ersten drei Sätzen so an, als würden die jetzt den Feminismus durch den Kakao ziehen (und das wäre ja als Kritik am Mainstreaming wirklich Kabarett gewesen).

Und dann war der Rest der Sendung durchgehende, heftige, aber strunzdoofe Feminismus-Propaganda. So, wie ich das von der neuen Besetzung kenne, scharfe Sprache, deftig draufhauen, aber ohne Hirn, ohne Verstand, ohne Substanz.

Und dann lassen die da ein Klischee nach dem anderen, eine feministische Propagandathese nach der anderen ab, nicht pointiert oder so, sondern einmal von vorne nach hinten den Propaganda-Katalog vorgelesen. Und zur Unterstützung des Ganzen werden die Frauenfiguren immer als überlegen-intelligent und die Männer als vertrottelt-doof hingestellt. Keinerlei Substanz, nichts greifbar, einfach nur den ganzen Gender-Scheiß vorgelesen.

Mir ist dabei aber aufgefallen, dass die eigentlich selbst nicht wussten, wovon die da eigentlich reden. Etwa ab Minute 31 erzählt da Claus von Wagner davon, dass man herausgefunden hat, dass sich Herzinfarkte bei Frauen anders äußern als bei Männern und man sie deshalb fehlgedeutet habe. Sowas passiert, wenn man sich den Inhalt der Sendung mal eben zusammengoogelt oder von irgendwelche Autoren zusammengooglen lässt.

Denn solche medizinischen Unterschiede zwischen Männern und Frauen werden nämlich nicht von Feministen oder „Gender Studies” gefunden, sondern von der Gegenpartei, den Medizinern. Feminismus und Gender Studies beschimpfen die Medizin ja, aus patriarchalischen Gründen Unterschiede zu erfinden, und in Wirklichkeit gäbe es ja gar keine Geschlechter und keine biologischen, anerzogenen Unterschiede, das wäre alles nur kulturell eingeredet. Jeder, der behauptet, dass es biologische Unterschiede gäbe, würde sich nur solcher „Biologismen” bedienen, die nur dazu erfunden worden sind, Frauen zu unterdrücken und auszugrenzen.

Wenn sich von Wagner aber nun hinstellt, und das als Argument für Feminismus bringt, dann zeigt das nicht nur, dass er überhaupt nicht verstanden hat, worum es da geht, und nur die oberflächliche Propaganda nachplappert, sondern es zeigt auch, dass er seine Texte eigentlich nicht selbst geschrieben haben kann, sondern sie sich von Autoren zuliefern lässt (oder einfach irgendwo abgeschrieben hat). Mir ist ein ähnlicher Effekt neulich schon mal in der ARD aufgefallen, bei Frank Plasberg in Hart aber fair. Da nämlich erzählte der Anton Hofreiter von den Grünen die Story vom Pferd, als der darauf abhob, dass Gender Studies ermöglichten, dass Frauen bessere Knieprothesen bekämen, weil man endlich erkenne und akzeptiere, dass Frauen andere Knie als Männer hätten und deshalb die Prothesen eine andere Form haben müssten. Das ist zwar sachlich richtig, aber das sind Erkentnisse der Medizin, nicht der Gender Studies. Die Gender Studies hingegen leugnen jegliche Unterschiede und behaupten zu solchen Untersuchungen, dass das nur wieder eine Erfindung ist, um Frauen zu schwächen (also hier etwa, um Frauen schlechtere oder schwächere Knie als Männern einbauen zu können, damit sie beruflich weniger leisten können). Es wurde ja auch schon behauptet, dass die Schwangerschaftsübelkeit eine Erfindung der Männer sei, die man Frauen einredet, um sie im beruflichen Wettbewerb zu benachteiligen.

Man findet es also immer wieder, dass Gender Studies und Feminismus genau als das Gegenteil dessen dargestellt und verkauft werden, was sie hinter der Propaganda-Kulisse sind. Entweder lügen Plasberg und von Wagner ganz bewusst – was ich allerdings nicht glaube – oder sie wissen selbst nicht, wovon sie da eigentlich reden und was sie da anpreisen.

Bei dieser Sendung gestern abend hatte ich den massiven Eindruck, dass man denen das getextet hat und die da nur standen um das vorzulesen, was man ihnen politisch vorgegeben hat. Motto: Mach das, wenn Du weiter auf Sendung und am dicken Futtertrog der Zwangsbebühren bleiben willst.

Das gleiche ist mir bei Carolin Kebekus aufgefallen. Bisher fand ich die toll und pointiert. Was sie da gestern gebracht hat, war zwar sprachlich, in Duktus, Mimik, Gestik typisch Kebekus, aber inhaltlich ziemlicher Schwachsinn und abgrundtief dämlich. Als ob sie einen anderen Ghostwriter als sonst gehabt hätte. Das kam mir wie eine Pflichtübung vor.

Das würde genau zu dem passen, was ich schon öfters bei ZDF beobachtet und kritisiert habe, nämlich dass das ZDF inzwischen übelste Polititical-Correctness-Jauche durchdrückt wie etwa Dr. Klein oder Bettys Diagnose.

Und das halte ich für hochkritisch, denn es widerspricht der verfassungsrechtlichen Stellung und der Aufgabe öffentlich-rechtlichen Fernsehens. Die sollen und dürfen nicht Parteiorgan sein und Parteipropaganda verbreiten (außer den Wahlspots vor Wahlen). Schon gar nicht aber darf Politpropaganda als Unterhaltung getarnt daherkommen. Und noch schlimmer, in Programmen, die auch für Kinder gedacht sind.

Mir ist das gestern abend so richtig sauer aufgestoßen, was für einen Polit-Dreck die da abliefern. Ich hab mal getwittert:

Und noch einen zweiten Tweet zu diesem Thema. Bemerkenswerterweise sehe ich meine beiden Tweets bei mir selbst nicht mehr (schon seltsam, was bei Twitter so alles unsichtbar wird), und diesen ersten nur noch in Verbindung (als Unterhaltung) mit einer Antwort darauf:

Von Wagner hat zwar nicht direkt geantwortet, aber er hat dann diesen Tweet von einer Christine Pohlmann favorisiert, also praktisch bestätigt.

Das ist bemerkenswert in viererlei Hinsicht:

  • Von Wagner bestätigt damit, dass Anstalt keine Satire-Sendung mehr ist, sondern „Aufklärung” versucht, also politisch belehren will.
  • Wie aber will er über Feminismus aufklären, wenn er nicht mal selbst weiß, welche Positionen die vertreten und „versehentlich” genau das Gegenteil dessen behauptet, was der Feminismus vertritt? Zu wissen, wovon man redet, scheint da nicht mehr Voraussetzung des „Aufklärens” zu sein.
  • Pohlmann antwortet für von Wagner, als wäre sie sein Vormund, und er genehmigt brav. Und sie anwortet schnell, als habe sie die Sache überwacht.
  • Leider stehen in ihrem Twitter-Profil keine näheren Angaben und es gibt zweifellos mehrere Personen dieses Namens. Eine Person dieses Namens ist aber Autorin beim links-feministischen Propaganda-Blatt Der Freitag

Alle diese Umstände verstärken bei mir den Eindruck, dass denen vorgegeben wurde, was sie da zu bringen haben, ähnlich wie auch in den Abendserien zwischen 19:30 und 20:15.

Was mich daran besonders stört ist, dass man da nicht einfach das Abo kündigen kann wie bei einer schlechten Zeitung, sondern dass man diesen Propaganda-Schrott auch noch bezahlen muss, selbst wenn man ihn nicht sieht und nicht sehen will. Würde mich mal interessieren, wieviel die da pro Sendung bekommen. Fällt wahrscheinlich in die Kategorie „Für soviel Geld machen wir alles.”

75 Kommentare (RSS-Feed)

grabdynamo
29.4.2015 22:38
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Bruhuahahah! Genail analysiert. Das indirekte Getweete setzt dem ganzen noch die Krone auf. Mein Gott ist das dämlich.

Danisch: 100 Punkte für diese Artikel


Marcus Junge
29.4.2015 23:08
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Also die alte Anstalt fand ich in den ersten Jahren ganz nett, aber schon vor dem Abgang von Schramm mit zu linker Schlagseite, immer die gleichen Lügen halt, inzwischen wurde ja Lügenpresse (Medien) dafür erfunden. Jedenfalls hab ich mir die alte Anstalt dann nicht mehr angetan.

Dann kam die neue Anstalt und weil die recht erfrischend und spritzig war und wirklich heiße Eisen anfaßte “Interventionen der USA im Nahen Osten, Putinversteher, Kriegspropaganda der Lügenmedien, TTIP, die transatlantischen Netzwerke und ähnliches”, habe ich da über die natürlich vorhandene linke Schlagseite hinweggesehen. Dann hat sich die Sendung gegen Ende 2014 kräftig geändert und es schwenkte massiv auf BRD-Mainstream um, so als ob die die Anweisung dazu bekommen hätten nicht mehr die Wahrheit zu bringen. Denn was so am Anfang kam, grob in den ersten 6 Sendungen, dürfte einige der guten Freunde des Senders verärgert haben. Allein die erste öffentliche (im Sinn von massenmedial wirksame) Darstellung der transatlantischen Netzwerke und der folgende Prozeß – viel zu viel Wahrheit für das sedierte Stimmvieh.

Gestern hab ich trotzdem eingeschaltet und so wie bei den anderen Sendungen 2015 immer schnell wieder abgeschaltet (Serdar Somuncu, Koksnase Wecker und Co. sind schon lange unerträglich), so ich überhaupt noch einschaltete. Ich hab dann gestern nach 2 Minuten abgeschaltet, weil sich dann gezeigt hatte was da läuft, als sie mit dem Blödsinn von der Bezahlung anfingen.

Wenn du die Natur einer Sache durchschaut hast, dann werden die Dinge berechenbar. Aber trotzdem gut jetzt hier zu lesen, daß die Sendung dann wirklich nur den erwarteten Müll verbreitet hat.

Bedenklich finden Sie das? Ich sage dazu nur noch, nichts Neues beim ZDF, Propaganda und Lügen am Stück, wie es sich für die Demokratur einer Bananenrepublik gehört. Und es wird bestimmt nicht besser werden, allein schon weil die Massen den Dreck immer noch glauben und ihn sich ansehen.


Hadmut
29.4.2015 23:15
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@Marcus Junge:

Stimmt, an die Sendung über die Netzwerke kann ich mich noch erinnern, die war noch gut.

> so als ob die die Anweisung dazu bekommen hätten nicht mehr die Wahrheit zu bringen.

Ja. Aber das schien mir beim ganzen ZDF so zu sein (siehe „Dr. Klein”). Würde mich interessieren, was genau da passiert ist.


Emil
29.4.2015 23:15
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Das wundert mich nicht. Politische Kabarett ist in der Regel ziemlich links. Das kann ganz lustig sein, wenn über Politiker und Parteien hergezogen wird, die weiter rechts stehen (also alle, bis auf Die Linke). Aber bei originär linken Themen wie Feminismus, Zuwanderung oder Anti-Faschismus hört dann schnell der Spaß auf, denn das wird meistens politisch korrekt abgehandelt.


Wolfgang T
29.4.2015 23:16
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@grabdynamo
100% Zustimmung

Habe gerade Maibockanstich 2015 angeschaut. Django Asül war super.
Super Umgang mit Frauenthemen!

Söder schlägt Ihn für den Frauenbeauftragten in Bayern vor.

Die Anstalt kann ich nicht mehr anschauen. Mir wirds bei soviel Propaganda schlecht.


WikiMANNia
29.4.2015 23:20
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Mit Georg Schramm wäre das wohl nicht passiert. 😉

Aber vielleicht wird nicht (zumindest nicht nur) das öffentliche Fernsehen immer schlechter, sondern die eigenen Ansprüche steigen…

Wer mal eine Weile medienabstinent lebt, der kann danach die Lügenpresse nicht mehr ertragen, obwohl die Qualität sich überhaupt nicht geändert hat. Aber wenn das ganze Propadanda-Zeugs nach einer Weile Abstinenz endlich aus dem Kopf raus ist, werden die Hörgewohnheiten und die Wahrnehmung anders…


Stadtmensch
29.4.2015 23:23
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Ich glaube nicht, dass dahinter eine Methode steckt, sprich ein vorgefertigtes Skript; zumindest nicht kalkuliert, systematisch aufgezogen und propagandistisch abgefeuert. Dafür ist diese Genderlobby einfach nicht strukturiert genug – also zu blöd. Es gibt leider viel zuviele Wagners und Uthoffs, die diesen Dreck ungeprüft glauben und wiederkäuen. Besonders Uthoff war mir in einer früheren Sendung diesbezüglich auch schon mal übel aufgestoßen. Und dieser Siebert macht es nicht besser, ein waschechter Jammerlappen auf Tränendrüsenniveau. Diesen anderen Feministinnen-Zombie kannte ich gar nicht und will ich auch gleich lieber wieder vergessen.

Was Kebekus angeht, die fand ich schon immer zum Weglaufen. Ihre Sendung »Pussy Terror« im WDR geht genau in dieselbe Richtung wie gestern Abend bei der Anstalt. Dort zielt sie allerdings nochmal eine Stufe weiter unter die Gürtellinie, also noch vulgärer. Zugegeben: Nach einer einzigen Sendung war mein Bedarf daran übersättigt, ist also nicht objektiv.

Aber vielen Dank für den pointierten Kommentar von dir.

Gruß,
Stadtmensch


Emil
29.4.2015 23:32
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@Marcus Junge
> … “Interventionen der USA im Nahen Osten, Putinversteher, Kriegspropaganda
> der Lügenmedien, TTIP, die transatlantischen Netzwerke und ähnliches”,
> habe ich da über die natürlich vorhandene linke Schlagseite hinweggesehen.

Die Linke war (im Gegensatz zu den meisten Konservativen) schon immer USA- und Kapitalismus-kritisch. Von daher braucht es sogar die “linke Schlagseite”, um diese Themen angemessen behandeln zu können, auch und gerade im Kabarett. Der Nachteil dessen ist eben die Blindheit auf dem linken Auge.


vortex
29.4.2015 23:38
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Ist noch jemand aus allen Wolken gefallen als vor ein paar Monaten der syrische Flüchtlingschor den Schlussakt singen durfte?

Mein Problem war nicht das sie gesungen haben, sondern in welcher Sprache. Arabisch verstehe ich nicht, also ist die Botschaft die transportiert werden sollte nicht bei dem eigentlichen Empfänger angekommen ( ich nehme einfach mal ganz frech an das die meisten Deutschen kein Arabisch verstehen ).

Dazu kam dann noch dieser Versuch das Publikum in Geiselhaft ihrer Schuldkomplexe zu nehmen.

Ich war ja ganz begeistert von ihren “Krieg der Medien”-Skit, aber nach und nach bemerkte ich den bequemen Stil von Kritikern die sich keine Mühe mehr machen die wirklichen Probleme auch mutig anzusprechen. Stattdessen sind sie zu der Sendung geworden welche Schramm , damals zu Unrecht, als Feigenblatt des Zdf’s bezeichnet hat.

Schramm war einfach der Beste. Vor allem seine Argumentationsführung war briliant. Emotional, aber nie auf Kosten der intellektuellen Ehrlichkeit und voller Fachkenntnis, ohne auf eine holistische Weltsicht zu verzichten. Er hat mich vor über fünfzehn Jahren politisiert.

So, jetzt sehe ich mir die Sendung an. Möge sich die Götterdämmerung abschließen.

Für den Drachentöter!


Heinz
29.4.2015 23:49
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Wie kann man die “heute-show” jemals gut gefunden haben?! Die waren doch schon immer so: “Gabriel ist dick, hahaha!” – “Merkel ist bräsig, hahaha!” – “Afd sind (Zweisekundenbildausschnitt) doof und außerdem (Einsekundenbildausschnitt) Nazis, hahaha!”.
Ok, früher gab es noch “FDP ist doof, hahaha!”.
Und ständig ziehen die, logisch völlig korrekt, aus falschen Prämissen Beliebiges. Wer von Intelligenz kann dem etwas abgewinnen?!

Die heute-show war doch schon immer plumpe Propaganda.

Wie übrigens auch “die Anstalt”, wo der Schramm vergeblich hoffte, daß es einen israelischen Krieg gegen den Iran gibt. Diese blöden Israelis haben dann aber nur kurze Kampfeinsätze gegen Posten in unmittelbarwer Nähe geflogen. Dabei hatte sich das der Schramm so gut ausgedacht: https://www.youtube.com/watch?v=TgAcQhw62S4


Benjamin
30.4.2015 0:41
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Staatsfunk bleibt Staatsfunk ob in der DDR, Nordkorea, Russland oder hier.


Gerd
30.4.2015 4:56
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Politisches Kabarett muss “links” sein und “gesellschaftskritisch”. Natürlich darf es nicht die linke Gesellschaft kritisieren. Denn dann würde es “rechts” sein, “krude” und “hate speech”.

Ich fand Priol&Co früher auch noch komisch. Jetzt kann ich über die ganzen simplen Feindbilder nicht mehr lachen. Zu offensichtlich der Versuch, die Gesellschaft umzuerziehen zum “Neuen Menschen”.


Gerald
30.4.2015 5:40
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Wer DIE ANSTALT und den Postillion sich reinzieht, dem speche ich sowieso jegliche Intellekutalität ab!

Und wer nicht begriffen hat bzw. begreifen kann was er mit RT Deutsch bekommen hat, der braucht sich auch für “die doofen Nachrichten” gar nicht zu beschweren. Der weiß nämlich gar nicht was er will. Der will/kann nur rumnölen!

RT Deutsch ist halt schlichtweg vielen Deutschen zu hoch. Zu “Umstürzlerisch”… klar. Wenn dort Ex-Tagesschaumoderatoren zu Wort kommen und sich auskotzen, dann ist das dem kleinen Michel zu viel Angriff auf sein Weltbild!

Aber aber… kommt jetzt. Die Antwort: Wann hat RT Deutsch bzw. Putin die letzten 10 Jahre jemals etwas Falsches gesagt? WANN?

Das ist der Punkt.


Hadmut
30.4.2015 9:41
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@Gerald:

Du bist ein Dummkopf.

Wer gebildet ist, der glaubt nicht alles, was in der Zeitung steht, aber er liest sie, schon um zu wissen, was andere denken.

Sich in eine Filterbubble zu begeben und gar nicht mehr wahrzunehmen, was einem nicht passt, und sich stattdessen auf den gefälligen Nischenkanal zurückzuziehen, ist ein Merkmal von Dummheit als Lebensstil.

Und egal, wie man RT Deutsch nun inhaltlich einschätzt, eins ist es jedenfalls nicht: intellektuell hochstehend. Wer das als sein Wahlfernsehen angibt, spielt in einer sehr niedrigen Liga.


Heinz
30.4.2015 7:10
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Nachtrag zu Satire und “heute-show”:

Damit, wie die “heute-show” verleumdet, hat sich schon Walulis beschäftigt. (“Walulis sieht fern – Romantic Comedies, Kabarett und Probleme eines TV-Schuldenberaters” ab etwa 15:00) Dessen Sendung “Walulis sieht fern” – mehr Analyse als Satire – empfehle ich uneingeschränkt. Von der gibt es alle Folgen frei im Netz.

Vor der Bundestagstagswahl gab es mit Küppersbuschs “Tagesschaum” eine ebenso eine einseitige, zwangsfinanzierte Propaganda. Damals hatten sich Redakteure höhninsch in den Youtube-Kommentaren gegen Leute geäußert, die die Einseitigkeit und offenkundige Lügen anprangerten.

Diese Einseitigkeit, nämlich gegen alle Kritiker des linksfeministischen Mainstreams gerichtet, solcher Magazin könnte ich akzeptieren, wenn ich sie nicht selbst bezahlen müßte oder wenn es wenigstens auch öffentliche Satire gäbe, die Antideutsche, Feministen, Islamisierungsbefürworter oder quasi-offiziellen Medienmainstream zum Inhalt hätte. Sowas wie die “Zeller Zeitung” (in Ausgabe 99: “Afrikanische Union: Flüchtlingselend ist eine Schande für Afrika”) oder die scharfen Analysen von tagesschauder.blogger.de im Bewegtbild.

Letzteres bereitet z. B. auf die Ersetzung von Varoufakis vor und gibt zu denken, ob das nicht geplant worden sein kann; daß das ein Böser-Finanzminister-Guter-Finanzminister-Coup war: »Was könnte es also mit der Vorbereitung der Varoufakis-Absetzung auf sich haben? Wenn ein neuer griechischer Finanzminister kommt und neues Vertrauen einsammelt, so dass erst einmal weitergerettet wird, dann kann man vermuten, dass das der Zweck war.«


Heinz
30.4.2015 7:22
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@Hadmut
Die haben aber (nach Schramm) schon länger eine linke Schlagseite, zeigt sich auch bei dem, was sie zum Thema Asylpolitik bringen.

Typo: “kenne, schwarfe Sprache”


grabdynamo
30.4.2015 8:28
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kebekus = weiblicher mario barth


CountZero
30.4.2015 8:58
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@Hadmut:

Kann Deinem Kommentar voll und ganz zustimmen, ich habe zwar erst kurz vor diesem ‘Gender-Wettlaufen’ eingeschaltet, war aber entsetzt über die transportierte ‘Message’.

Bin mir nicht sicher, ob das gesteuert ist oder ‘einfach’ dem Zeitgeist geschuldet. Im Allgemeinen setzen praktisch alle Menschen, die ich kenne, ‘Feminismus’ mit ‘Gleichberechtigung’ gleich (nicht nur Emma W.), genauso wie die Ergebnisse von ‘Gender Studies’ mit der Anpassung medizinischer Therapien an das Geschlecht des Patienten gleichgesetzt werden.

Dass beides leider völliger Unsinn ist, weiß kaum jemand (und weigert sich, es zu glauben, wenn ich ein paar Beispiele nenne). Das mit den geschlechtsspezifischen medizinischen Therapien leuchtet derart gut ein, dass sich niemand ‘normales’ überhaupt vorstellen kann, was denn Gender Studies eigentlich sonst untersuchen könnte.

Dass die Gender Studies gerade behaupten, das körperliche (medizinische) Geschlecht (‘sex’) sei ausschließlich durch gesellschaftliche Konstruktion (wenn überhaupt) mit dem sozialen Geschlecht (‘gender’) korreliert und das die ‘Zweigenderung’ (=Einteilung von Menschen in Männer und Frauen bzgl. des sozialen Geschlechtes) von den Gender Studies vehement bekämpft wird, kann sich einfach niemand vorstellen. Das können ja nur schräge Meinungen einzelner Spinner sein.

Leider nein.

Zu schlimm, dass die eigentlich von mir sehr geschätzten Uthoff und von Wagner auch in diese abgedroschene Kerbe hauen (bei Henning Venske habe ich mich schon in großem Maße drüber geärgert).

Ich würde mir wünschen, dass die Kabarettisten mal den Hirnf**k der Genderista durch den Kakao ziehen, auch mit Interviews von Teilnehmern an der nächsten Gender-Konferenz, analog zu den Interviews, die sie ja gern mit den Demonstranten machen, die gegen die neuen schulischen Sexualerziehungspläne protestieren.


Dirk S
30.4.2015 9:36
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@ WikiMANNia

Aber vielleicht wird nicht (zumindest nicht nur) das öffentliche Fernsehen immer schlechter, sondern die eigenen Ansprüche steigen…

Gut möglich, vielleicht tritt bei Hadmuts Lesern tatsächlich der Effekt auf, dass ein mehr an Wissen, gleichbleibende “Qualität” als schlechter erscheinen lässt. Das Gefühl hab ich auch bei der c’t (die ist jetzt OT).

Anspruchsvolle Grüße,

Euer Dirk


Joe
30.4.2015 9:44
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Das ZDF war doch schon immer ein US-gesteuerter Propaganda-Sender, oder? Ist es nicht extra gegründet worden, um den damals etwas zu ostzonenfreundlichen Landesrundfunkanstalten der ARD etwas entgegenzusetzen?


Dirk S
30.4.2015 9:49
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@ Hadmut

Denn solche medizinischen Unterschiede zwischen Männern und Frauen werden nämlich nicht von Feministen oder „Gender Studies” gefunden, sondern von der Gegenpartei, den Medizinern. Feminismus und Gender Studies beschimpfen die Medizin ja, aus patriarchalischen Gründen Unterschiede zu erfinden, und in Wirklichkeit gäbe es ja gar keine Geschlechter und keine biologischen, anerzogenen Unterschiede, das wäre alles nur kulturell eingeredet. Jeder, der behauptet, dass es biologische Unterschiede gäbe, würde sich nur solcher „Biologismen” bedienen, die nur dazu erfunden worden sind, Frauen zu unterdrücken und auszugrenzen.

Ich find das irgendwie lustig, dass die Damen, die die pysiologischen Unterschiede so wehement leugnen, so um die Mitte 70 einen linksseitigen Herzinfarkt bekommen werden können, wie viele Frauen in dem Alter. Vielleicht schaffen sie es tatsächlich im gleichgestellten Alterbereich um die 50 (so wie die hyperventilieren), dann aber trotzdem mit hoher Wahrscheinlichkeit linksseitig.
Der linke Herzmuskel ist bei Frauen nun mal eben schwächer ausgeführt als der rechte, da kann sich die Gender-Kamerilla noch so querstellen. Oder aber auf einen rechtsseitigen Herzinfarkt mit 49 hoffen. Mir solls recht sein, je eher diese Leute den nichtvorhandenen Wahrheitsgehalt ihre Ideologie am eigen Leib spüren, umso besser. Vielleicht kann ja ein wenig selbstverursachte Todesangst die wachrütteln. Nicht, dass sich das glauben würde…

Leicht-radikale Grüße,

Euer Dirk


JochenH
30.4.2015 9:58
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Auf Twitter wurde die Sendung davor über alle Maßen gelobt und zwar von extremen Linken. Ich habe dann reingeschaut und war entsetzt. Es ging um Griechenland und da wurde das hohe Loblied auf die Griechen gesungen. Man beweinte die Austeritätspolitik, schimpfte auf Merkel und Schäuble, lobte Tsipras über alle Maßen und forderte die Zahlung von knapp 300 Milliarden an Reparatationen (zunächst mal, vielleicht dann beim Nachrechnen mehr).

Von Steuerhinterziehung griechischer Bürger, die dazu führt, dass der Staat so klamm ist und sich im Ausland bedient, wo Bürger Steuern zahlen, war keine Rede.

Priol und Schramm sind auch links, aber nicht ideologisch. Sie griffen Schwächen der Regierung auf und machten das geschickt, so dass ich als Liberaler damit gut klar kam.

Das jetzige Gewäsch ist political correctness Propaganda und beleidigt meinen Intellekt.


jojo
30.4.2015 10:35
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Erfrischend hier zu lesen.
Geht mir mit der Sendung genauso, halte sie mittlerweile auch für Aufklärung, seit der Priol gegangen wurde.

Ich erinnere noch an die Sendung, wo es um die griechische Reparationsforderung ging. Wie haben die dort schön und mit leicht verdaulicher Kost die Untaten unserer Regierung in diesem Zusammenhang veranschaulicht um dann im großen Finale zu verkaufen, dass der deutsche Steurzahler nach 70 Jahren dafür zahlen soll.
Die Kommentare dazu waren überwiegend überstimmend damit dafür zahlen zu wollen und jeder befleißigte sich auch noch die Darsteller zu loben.
Ich halte diese Sendung für brandgefährlich, weil sie psychologisch geschickt agiert und seine Botschaften unterschwellig plaziert.
Anerkennen muss ich jedoch, dass sie das gut können.


petpanther
30.4.2015 10:40
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@JochenH

Politisch korrektes “Kabarett”. Eigentlich Propaganda. Inhaltlich falsch und demagogisch.

Es ist bedenklich wenn ein zwangsfinanziertes Öffentlich rechtliches Medium so etwas macht. Das hebelt mehr als jegliche Kontrollfunktion aus.

Das ist auch nicht mehr lustig.

Was die “Kabarettisten” anbelangt haben sie sich nicht nur als unfähig geoutet.


Schwärmgeist
30.4.2015 11:22
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Warum muß politisches Kabarett eigentlich immer links sein? Ich finde diesen Realschullehrerhumor, wie Hildebrandt, Pispers und Schramm ihn pflegten bzw. pflegen, nur mäßig witzig.

Ein Lichtblick in der “Anstalt” ist Malmsheimer. Der ist immer wieder ein Genuß; wahrscheinlich auch eher links, aber nicht so aufdringlich politisch.

Gibt’s denn auch witzige Konservative? Über die Quecksilberlampendiktierenden und Steuerabgreifenden müßten sich doch auch treffliche Witze reißen lassen. Fleischhauer will witzig sein, ist es aber nicht immer. Martenstein schafft das schon besser. Ein konservativer Kabarettist will mir aber gerade nicht einfallen. Bitte um Hilfe.


Joe
30.4.2015 11:43
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Ich erinnere noch an die Sendung, wo es um die griechische Reparationsforderung ging.

Ich halte übrigens den Darsteller des “griechischen Jungen” für einen dreisten Lügner.


Gerald
30.4.2015 11:44
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@ Helmut

Die “Dummheit(tm)” unterstelle Ihn Ihnen. Tut mir leid.

Denn wer glaubt er wäre gegen Propaganda immun, der ist ihr schon aufgesessen!

Es gibt kein Buch zum Thema Propaganda, das diesen Satz nicht schon zur Grundaussage hätte.

Sie glauben auch sie hätten es mit einem normalen oder einem Gegner auf ihrer Augenhöhe zu tun. Sie gehen nicht davon aus das sie es villeicht sogar mit einem in jeder Hinsicht, vorallem geistig überlegenen Gegner zu tun haben und er sie das aber nicht wissen lässt.

“Strategien gegen einen intellektuell überlegenen Gegner”

…man selbst mag villeicht mit einem IQ von 130 beglückt sein. Nur gibt es immer Menschen die noch höhere oder effizientere Fähigkeiten haben als man selbst. Immer. Und damit muss man nunmal umgehen. Ist ja auch spannend, solange es nicht um Leib und Leben geht. Aber vorallem geht es mir um die Wahrheit. Für mich ist Infotaiment, also das was DIE ANSTALT darstellt, verschwendete Zeit. Gefährlich verschwendete Zeit, denn auf jeden(!) Menschen wirkt nunmal die ständige Wiederholung auch von falschen Fakten nachhaltig. Ob bewusst oder unbewusst, sie wirken. Immer und ohne Ausnahme. Widerstand ist zwecklos, außer sich aus diesem Einfluss zu entziehen.

Und nein man muss nicht wissen was in DER ANSTALT passiert ist. Immerhin sind sie, bei aller Niveaukritik von RT, immer noch so weit drunter, das es der dumme Mainstream mehr als verstehen kann. Ergo: Inhaltlich überflüssiger Müll.

Und Satire… wollen sie ja auch nicht mehr sein. Informationssendung. Pardon… Propgandasendung wollen sie ja sein. Ich will ja denen nicht falsche Worte in den Mund legen. 😉

Besten Gruß
Ein Dummkopf für Herrn Danisch


Hadmut
30.4.2015 11:46
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> Denn wer glaubt er wäre gegen Propaganda immun, der ist ihr schon aufgesessen!

Ich habe nicht gesagt, dass er immun ist.

Ich habe gesagt, dass der, der nicht hinschaut, ganz dumm ist. Eine völlig andere Aussage.

Und wenn es für Sie verschwendete Zeit ist: Bitteschön. Gerne. Aber überlassen Sie bitte mir, wie ich meine Zeit verwende.


weisses rauschen
30.4.2015 11:52
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Hadmut, schon mal die Nachrichten auf Kika gesehen, Logo! heisst das da? Gehirnwäsche pur! Halt wie alle anderen Nachrichtensendungen auch. Ich muss immer danebensitzen wenn meine zwei Kinder sich das reinziehen und meinen Senf dazugeben 🙂


Hadmut
30.4.2015 11:55
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@weisses rauschen: Ich sag doch, die funktionieren wie Scientology.


Marc
30.4.2015 12:02
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Und noch einen zweiten Tweet zu diesem Thema. Bemerkenswerterweise sehe ich meine beiden Tweets bei mir selbst nicht mehr (schon seltsam, was bei Twitter so alles unsichtbar wird), und diesen ersten nur noch in Verbindung (als Unterhaltung) mit einer Antwort darauf:

Er ist nicht unter „Tweets“, sondern unter „Tweets&Replies“, weil er mit @username beginnt.


petpanther
30.4.2015 12:05
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@weisses rauschen

Ja. Schlimm Kika ist zum Indoktrinationssender politischer Propaganda für Kinder geworden. Mit Unwahrheiten.

Widerlich.


petpanther
30.4.2015 12:06
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@Hadmut

“@weisses rauschen: Ich sag doch, die funktionieren wie Scientology.”

Yup.


CountZero
30.4.2015 12:06
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@Schwärmgeist:
> Ein konservativer Kabarettist will mir aber gerade nicht einfallen. Bitte um Hilfe.

Dieter Nuhr?


pengst
30.4.2015 12:20
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@CountZero

Die gleichen Gedanken hatte ich auch beim schauen der Sendung. Die Wollten was über Gleichberechtigung machen und haben einfach weil es gerade überall zu hören ist Feminismus und Gender-Studies gesagt obwohl sie was anderes meinten.

Klar ist das Elternteil das daheim die Kinder betreut später bei der Rente und beim Wiedereinstieg in den Beruf benachteiligt. Das gilt jedoch gleichermaßen für Männer und Frauen. Hier ist durchaus viel Raum für Verbesserung. Aber das hat in meinen Augen nichts mit Feminismus zu tun.

Das ist schlicht ein Problem von dem eben überwiegend, aber nicht ausschließlich, Frauen betroffen sind.


Karsten
30.4.2015 12:29
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@countzero

Nuhr ist nicht konservativ, sondern maximal liberal. Z.B. macht er sehr subtile Dinge gegen jede Ausprägung der relgiösen Dummheit – was ein deutscher Konservativer mit entsprechender katholisch/evang. Indoktrination nicht machen würde.

Zudem ist Nuhr offensichtlich marktfreundlich. Deutsche Konservative sind aber auch nur Subventionsherbeibeter – halt nicht für “Windkraft” und “Gender”, dafür aber für Bauern und Banken.


Hosea
30.4.2015 13:32
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@ Schwärmgeist
> Ein konservativer Kabarettist will mir aber gerade nicht einfallen. Bitte um Hilfe.

Vince Ebert, Dr. Alfons Proebstl, Dieter Nuhr (wird von Kollegen als ‘neoliberaler Komiker’ denunziert).


Hosea
30.4.2015 13:35
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Nachtrag: @ Schwärmgeist

Pat Condell ist natürlich Klasse und es gibt massig ‘konservative’ (besser: ‘nicht linke’) Kabarettisten, nur nicht im deutschen Fernsehen.


Bruno
30.4.2015 14:00
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sagmamalso: Da war schon viel Schönes dabei.

Speziell der Hinweis, das Fr. Merkel und die Ursl nicht sehr schöne Beispiele für Machtpolitik sind und immer noch keiner gemerkt hat das Sigmar Gabriel nur ein Fake von Jan Böhmerman ist…

Aber natürlich macht man (Man) sich keine Freude mit dem Überthema ‘Frauen und Männer heute’ denn da kann dann irgenwie jeder mitreden und das nach Belieben falsch verstehen.

Wenn man genauer hinsieht: Was wir Alle mal haben wollten war Gleichberechtigung und Gleichbehandlung und hätten das auch haben können (relativ entspannt) aber im Endeffekt läuft heutzutage alles auf einen Verteilungskampf hinaus. Es ist weniger für Alle da, schlagt euch drum.


maSu
30.4.2015 14:01
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Ich fand “Die Anstalt” bisher eigentlich ziemlich gut. Aber diesmal haben die sich wirklich vor einen Karren spannen lassen, den sie weder kennen noch verstehen. Schade. Und die Kebekus… also… Witze erzählen kann sie. Immerhin.

Das kann ich aber auch:

“Kommt ein Mann zum Arzt….


Roland K.
30.4.2015 14:30
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“Gerald”,

wem Du was absprichst – hier “Intellekutalität”- ist schon Kabarett genug…..


CountZero
30.4.2015 14:42
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@Karsten:

Joh. Kommt drauf an, wie man ‘Konservativ’ definiert. NmA muß ‘der Konservative an sich’ nicht unbedingt religiös sein. Aber Nuhr ist sicher kein ‘Keine Experimente! Früher war alles besser, da müssen wir wieder hin’-Mensch, da hast Du recht.


O.
30.4.2015 14:52
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Also “Die Anstalt” fand ich noch die letzte brauchbare Sendung des deutschen Fernsehens.
Satire mit aufklärerischem Touch (Wer kannte vorher schon die Atlantikbrücke? Nur wenige.) – prima.

Aber diese Sendung war wirklich größtenteils eher das Seichte Lachprogramm mit den typischn Männlein-Weiblein-0815-Lachnummern,
wie bei allen “Comedians”, denen nichts mehr einfällt (“Männlein-Weiblein geht immer”);
und bei der Stelle mit der Gendermedizin hat’s mir leider auch die gute Laune versaut. Völlige Falschbehauptungen- von Wagner macht den Kleber.

In der Sendung haben die symbolisch den Feminismus zu Grabe getragen.
Aber wer weiß, vielleicht hat sich “Die Anstalt” auch mithilfe des Feminismus-/Genderthemas gerade selbst zu Grabe getragen.


Schwärmgeist
30.4.2015 15:00
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> Ja. Schlimm Kika ist zum Indoktrinationssender politischer Propaganda für Kinder geworden. Mit Unwahrheiten.

Die “Sesamstraße” mag man Kindern auch nicht mehr antun, seit deutsche Pädagog_innen da ihre Finger im Spiel haben. Der anarchische Witz der Hippietruppe vom Children Television Workshop wurde gleich als erstes einkassiert. Pädagogen und Humor, das ist wie Islam und Demokratie.

“Pusteblume” war mit Peter Lustig, diesem bekennenden Kinderhasser, wenigstens hin und wieder mal politisch unkorrekt – heute ist da auch alles weichgespült.

Immerhin die “Sendung mit der Maus” hat über die Jahrzehnte ihr hohes Niveau gehalten. Davor ziehe ich meinen Hut.


O.
30.4.2015 15:15
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@Schwärmgeist:
> Ein konservativer Kabarettist will mir aber gerade nicht einfallen.
> Bitte um Hilfe.

Atze Schröder.

> Gibt’s denn auch witzige Konservative?

Witzig finde ich den aber nicht.

…und … Niveau geht anders…


Kommentieren
30.4.2015 15:29
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Immer wieder ist es witzig zu sehen, wie verkannt wird, dass Georg Schramm ein Linker ist.


Hadmut
30.4.2015 15:33
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> Immer wieder ist es witzig zu sehen, wie verkannt wird, dass Georg Schramm ein Linker ist.

Ich habe nicht grundsätzlich was gegen Linke.

Ich habe was gegen dumme Linke, und das sind die meisten. Schramm ist jedenfalls nicht dumm.


Joe
30.4.2015 15:33
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Peter Lustig, diesem bekennenden Kinderhasser

Da sieht man mal wieder, was die Lügenpresse anrichtet.


Heinz
30.4.2015 15:45
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Gibt’s denn auch witzige Konservative?

Hmm, Vince Ebert? Zumindest ist er nicht links.


Hartmut
30.4.2015 15:49
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Zu den Gehirnwäschekanälen wurde bereits vieles gesagt und ich wollte mir meinen Senf dazu eigentlich sparen, aber…

1. Aus dem Fernseher oder Radio kommt seit mindestens 1991 (1. Irakkrieg) nichts mehr, was nicht bis ins kleinste Detail geplant ist. Stichwörter: “eingebetteter Journalismus” oder “zeitversetzte Live-Sendungen” (https://de.wikipedia.org/wiki/Embedded_Journalist, https://de.wikipedia.org/wiki/Live%C3%BCbertragung)

2. Ich halte die ganze Medien-Veranstaltung mittlerweile für schwerste Körperverletzung. Siehe hierzu z.B. den Vortrag von Prof. Manfred Spitzer (Uni Ulm) https://www.youtube.com/watch?v=JPQ4C5RdUr4 bzw.

3. Aussage eines/einer ARTE-Angestellten mir gegenüber persönlich gemacht vor 6 oder 7 Jahren (müsst ihr mir jetzt einfach mal so glauben, da ich hier keinen Namen nennen möchte). Sinngemäß aus den hintersten Gehirnwindungen hervorgekramt:

…ARTE ist vielen Politikern ein Dorn im Auge und Sie hätten uns schon längst dicht gemacht, wenn wir nicht eine deutsch-französische Veranstaltung wären…

Hierzu möchte ich anmerken, daß auch bei ARTE der Einfluß der Politik auf den Programminhalt seither merklich zugenommen hat.

4. Ganz aktuell ein Vortrag von Dr. Uwe Krüger (“Meinungsmacht”) auf der 13. Münchner Friedenskonferenz: Warum spielt die Friedensbewegung keine Rolle in den Leitmedien https://www.youtube.com/watch?v=7T6HZSgiWKE

5. Wer sie noch nicht kennt: https://propagandaschau.wordpress.com/

Material genug fürs lange Wochenende 🙂


Stefan W.
30.4.2015 17:03
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Ich würde mich tendenziell eher links einordnen, aber auch als liberal und würde Nuhr nicht als Rechts einordnen.

Was mir auch auf den Zeiger geht, das ist Satire, die erkennbar eine parteipolitische Linie 1:1 abbilden will. Noch mehr stört mich aber, wenn die Satire ganz aufgegeben wird, und stattdessen zu politischen Verlautbarungen übergegangen wird, beobachtet habe ich solches sowohl in der Anstalt, als auch der Heute-Show, bei Extra-3 und anderen.

Manchmal finde ich aber satirische Krümel und für die wenigen schaue ich weiter – Beispiel “das Sigmar Gabriel nur ein Fake von Jan Böhmerman ist…” – sehr schön.

Auch bedenklich finde ich, wenn nur noch mit Kraftausdrücken operiert wird. Eine zarte, junge Frau die “Pussy” im Fernsehen sagt ist beim ersten Mal lustig, aber eine ganze Sendung sollte man damit nicht bestreiten wollen, geschweige eine ganze Serie. Auch die Heute-Show beschränkt sich zum Teil auf prollige Töne oder Witze zu Äußerlichkeiten (der kleine Philipp Rösler, hahaha! Angela Merkel mit Schweißflecken, hohoho!) – in kleinen Maßen lasse ich mir das aber gefallen.

Ist Gender inzwischen Mainstream? Ich denke nein. In der ganzen Bevölkerung eh nicht, in gebildeten geisteswissenschaftlichen Kreisen vielleicht.

Dass die Herzkrankheitsfrage das Gegenteil von feministischer Ideologie beweist im m.E. nicht gezeigt. Das träfe zu, wenn der Feminismus eine konsistente Theorie auf einer gemeinsamen Basis wäre, aber das ist m.E. eine zu primitive Vereinfachung der Lage, die auch nur zu einfältiger Polemik taugt. Tatsächlich gibt es viele feministische Projekte die unverbunden vor sich hinwerkeln und keine übergreifende Theorie für ihr Tun haben, auch keine übergreifende Organisation oder Sprecherinnen, die allseits anerkannt wären.

Ich weiß nicht ob man sagen kann, dass sie alle ein radikaler Pragmatismus eint, der sie dazu bringt gemeinsam Forderungen zu vertreten, obwohl sie in ganz unterschiedlichen politischen Lagern beheimatet ist.

Bei der Quote für Vorstände etwa ist doch parteiübergreifend Einigkeit erzielt worden. Dem radikale Antibiologismus hängen aber m.W. nicht alle an, nicht mal eine Mehrheit. Bei Bedarf wird zwar in dieses Horn getutet, aber bei nächster Gelegenheit, wenn die Idee stört, wird sie über Bord gekippt.

Nochmal zur Sendung: Das Auseinandergehen der Biografien ab der Mutterschaft ist inhaltlich sogar gut herausgearbeitet worden.


Schwärmgeist
30.4.2015 17:10
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> Da sieht man mal wieder, was die Lügenpresse anrichtet.

Gut, ich lerne gerne dazu. Danke für die Korrektur. Hier eine Richtigstellung: http://www.n-tv.de/leute/Peter-Lustig-wird-75-article7566421.html .

Ich fand die Angelegenheit eher amüsant. Meiner Sympathie für Herrn Lustig tat sie keinen Abbruch getan. Nun bin ich besser informiert.


Cerberus
30.4.2015 18:26
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Rebers Islamisten Polka ist ganz gut, aber die ist wahrscheinlich auch in erster Linie gegen die dummen deutschen rechten volkstümlichen Vorurteile gegen die ansonsten ja wohl meist friedfertigen Mohammedaner, Muselmanen oder Muselmänner gerichtet, sonst dürfte der bestimmt nicht im ÖR-TV auftreten, ich meine ohne massive linke/grüne Störtruppen …

https://www.youtube.com/watch?v=f2ui7jS_DSY


derdiebuchstabenzaehlt
30.4.2015 19:45
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@ Stefan W

“Nochmal zur Sendung: Das Auseinandergehen der Biografien ab der Mutterschaft ist inhaltlich sogar gut herausgearbeitet worden.”

Wirklich? Hast mal was von gehört, daß Entscheidungen Folgen haben? Was soll denn hier besondes sein? Macht eine Mutterschaft eine bessere Ing. und ersetzt Berufserfahrung?

So, es wurde nix gegen den Feminismus gezeigt, weil es soviele Feminismen gibt? Mit diesm Torpfostenverschiebetrick arbeiten die Feministen schon lange und Du versuchst das auch. – Übrigens ging es um Gendermedizin. Du versuchst billige Hütchenspielertricks … 🙂


Gutartiges Geschwulst
30.4.2015 20:20
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Gerald: “Wann hat RT Deutsch bzw. Putin die letzten 10 Jahre jemals etwas Falsches gesagt? WANN? Das ist der Punkt.”

Stimmt, das ist der Punkt! Raffinierte Propaganda zeichnet sich ja gerade dadurch aus, dass sie nichts Falsches sagt, sondern richtige Aussagen trifft, diese jedoch in falsche Zusammenhänge bringt.
Ein geschickter Agitator sammelt JAs. Er steckt seine Zuhörer in den Sack, indem er (durchaus wahrheitsgemäß) Ungerechtigkeiten benennt und anklagt. Jeder angeprangerte Missstand erbringt die Zustimmung des Publikums. Endlich sagt´s mal einer!
Des Verführers große Stunde schlägt, wenn auch der letzte Zuhörer vom vielen JA sagen so besoffen ist, dass er nicht mehr merkt, wozu er JA sagt. Dann erklärt sich der Agitator zum Erlöser, und alle schreien JAAA.
Wissen Sie, Gerald, warum mir vor Putin nur noch graut?
Weil ich ihm schon mehr als dreimal zustimmen musste.


EinInformatiker
30.4.2015 21:04
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Jeder, der behauptet, dass es biologische Unterschiede gäbe, würde sich nur solcher „Biologismen” bedienen, die nur dazu erfunden worden sind, Frauen zu unterdrücken und auszugrenzen.

Nun ja das ist ja ein Grundwiderspruch des Feminismus. Zum Beweis der Unterdrückung der Frau ist alles recht. Wenn die Ignoranz eines bíologischen Unterschieds (also dass sich Herzinfarkte anders äußern)zu Nachteilen für Frauen führt, war und ist das genauso die Folge des Patriarchats wie wenn ein (angeblicher) Nachteil die Folge eines behaupteten oder angenommenen Unterschieds ist. Es gibt halt gute und böse Unterschiede. Möglicherweise raffen Feministen diesen Widerspruch nicht.
Wenn nun die Leute der Anstalt das auch nicht begreifen, so müssen sie nicht unbedingt gezielte Propaganda betreiben. Sie verbreiten halt per Kabarett ihre Ideologie. Und ich denke, (wenn ich mir das nur ausnahmsweise jetzt mal überfliegend angesehen habe) Kabarett war das schon. Nur eben auf der Basis falscher Fakten und falscher Interpretationen (unter Tolerierung von Widersprüchen) Aber relativ zu dieser Falschheit eben doch Kabarett gegen die Gegnerschaft zum Feminismus. Damit zwar “falsch”, aber Kabarett.


Heinz
30.4.2015 21:28
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> Immerhin die “Sendung mit der Maus” hat über die Jahrzehnte ihr hohes Niveau gehalten.

Naja bei deren Beitrag über die GEZ haben die auch den Umfaller gemacht.


Hartmut
30.4.2015 21:50
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Habe noch ein paar Kleinigkeiten vergessen…

6. Der Rechercheverbund von NDR, WDR und “Süddeutscher Zeitung” (http://www.cicero.de/kapital/ndr-wdr-und-sueddeutsche-fragwuerdiger-recherche-multi/57077).

7. Degeto Film GmbH (https://de.wikipedia.org/wiki/Degeto_Film)
Ein netter Laden, vor allem seine “Geschichte”. Und die Leiterin, eine gewisse Christine Strobl geb. Schäuble, die Tochter von Wolfgang Schäuble verheiratet mit Thomas Strobl (dem hier https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Strobl).

Und noch dieser Herr hier https://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Palmer in Verbindung mit diesem Verein https://de.wikipedia.org/wiki/Allianz_Deutscher_Produzenten führt dann zu diesem Herrn https://de.wikipedia.org/wiki/Stephan_Lamby und einer weiteren von den ÖRs gefütterten Produktionsfirma https://de.wikipedia.org/wiki/ECO_Media_TV-Produktion

Es stellt sich einem schon die Frage, inwieweit die ÖRs politisch oder sonstwie unabhängig sind.


Marcus Junge
30.4.2015 22:12
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Emil

“Die Linke war (im Gegensatz zu den meisten Konservativen) schon immer USA- und Kapitalismus-kritisch. Von daher braucht es sogar die “linke Schlagseite”, um diese Themen angemessen behandeln zu können, auch und gerade im Kabarett.”

Sehe ich ganz anders. Was die Linke aus diesen Themen macht(e) ist ein verdrehte Darstellung, bei der dann am Ende der Sozialismus als Erlösung steht. Man nehme nur den Euro und was SPD-Grün-SED da 2010 ff. wollten. Entweder schneller und mehr Geld geben, als die Union tat oder schneller und mehr geben, nur nicht um die Banken zu füttern, sondern um die Griechen zu füttern. Ob nun das Geld aus dem Fenster oben oder unten geworfen wird, ist mir reichlich egal, daß sie es verschleudern ist es nicht.

Die USA sind der Hort des Bösen, zumindest bei der SED (noch, die Grünen haben das ja auch mal behauptet, bis 1998, ab da waren die USA dann der gute Freund).

Die Analyse des Falschgeldsystem, der Wahnsinnstat Euro, dem tödlichen EEG, dem verbrecherischen TTIP / TISA – nichts davon kam von den Linken in brauchbarer Form, sondern aus unpolitischer, rechter oder liberaler (nicht die FDP) Ecke. Wenn was von den Linken kam, waren Teildarstellungen, die wesentlichste Inhalte “vergessen” haben und möglichst falsche (im Sinne von “hatten wir schon”, lief damals unter “Ruinen schaffen ohne Waffen”) Lösungsansätze boten.

Schlimmer ist nur die “Kapitalismuskritik” der Linken. EU = BIP Staatsanteil von überall 50% + X. Dazu unglaubliche Gebirge an “Regulierungen”, Quoten oder offener Planwirtschaft. Das ist keine freie Marktwirtschaft, keine soziale Marktwirtschaft, kein Raubtierkapitalismus (50% des Staatshaushaltes gegen in “Soziales”, für mich inzwischen “Asoziales”), es ist eine Mischform. Es ist Korporatismus, Sozialismus und Restmarktwirtschaft, bei der Nr.1 + 2 die Probleme machen. Was aber die Linken so nie darstellen, da ist das alles “Kapitalismus”. Mit solchen Analysen braucht man sich auch über nichts wundern.

Um die transatlantischen Netzwerke konnte man daher lange vor der Anstalt wissen. Daher schrieb ich ja auch von “erste öffentliche (im Sinn von massenmedial wirksame) Darstellung” und nicht das es die erste Darlegung überhaupt war.

Daher sage ich, die Linken brauchen wir für Darstellung solcher Dinge nicht, die sind meist Teil der Probleme. Sie sind ja auch überall. Die die nicht überall sind, die die bekämpft, verschwiegen, verächtlich gemacht werden, die braucht es (siehe Eurofeinde der ersten Stunde ab 1992).

Verweise an der Stelle beispielhaft auf Manfred Kleine-Hartlage “Warum ich kein Linker mehr bin”, Buch oder Video (YouTube, sehr empfohlen). Und dann war da noch Compact Magazin – Jürgen Elsässer, die sind zwar auch gewaltig links, haben aber in einigen wesentlichen Bereichen erkannt, was ich als “verdrehte Darstellung” und “Teildarstellungen” bezeichnet habe und machen es jetzt wirklich besser, als der Rest der Linken (Occupy, Green Peace, Antifa, beliebigen Namen einfügen).


Masochist
30.4.2015 22:25
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Es gibt in Deutschland kein kritisches Kabarett. Natürlich bekommen auch Regierungsparteien ihr Fett weg, allerdings selten auf einer inhaltlichen Ebene sondern anhand plumper Karikatur, die dementsprechend wenig Eindruck hinterlässt.
Ernsthaft angegriffen werden nur “Extrempositionen” aus der Perspektive der links von der Mitte angesiedelten Medienszene, die sich allenfalls oberflächlich mit Sachverhalten beschäftigen will: also die Meinungen von Konservativen bis Rechten, Liberalen und auch der extremen Linken, jene allerdings mit einem billigenden Subtext, etwa: Für Randale gibt es keine Rechtfertigung, man müsse doch (diese legitimen) Ziele anders durchsetzen.

Was den Feminismus angeht, beobachte ich seit einiger Zeit Produktionen bewusster hinsichtlich der Geschlechterabbildung. Vor allem im ZDF ist die Stoßrichtung augenfällig. Als Beispiel kann man sich aktuell “Eichwald, MdB” ansehen. Das ZDF versucht, an sich lobenswert, damit ein (in Deutschland) neues bzw. frisches Serienkonzept umzusetzen. Mit ihren unwitzigen Brüll-Szenen ist die Serie aber nicht nur schlecht geschrieben: Alle, ausnahmslos alle männlichen Rollen verkörpern zudem ausgemachte Trottel. Denen werden ausschließlich rationale und intelligente Gegenspielerinnen auf unterschiedlichen Hierarchiestufen gegenüber gestellt.

Schlimm wird es, wenn man nicht nur nach solchen Extremen sucht, sondern sich generell fragt: Würde der dargestellte Mann mit seinem Erscheinungsbild und seinem Verhalten a) in der Wirklichkeit auf Frauen attraktiv wirken, und hat b) die Rolle Erfolg bei Frauen?
Häufig ist beides zu verneinen, und der Mann dient als Aufhänger für Pointen, als “Witzfigur” (typische Beispiele: Ekki und Overbeck in Wilsberg, der Co-Ermittler in Marie Brand). Wenn die beiden Aspekte auseinander fallen, handelt es sich meist um eine romantische Phantasie männlicher Autoren, gewissermaßen schreibender Anton Hofreiters, die für den Zuschauer eine Mutterrolle einnehmen und ihn über die Anziehungskraft des Nice Guy täuschen wollen. Am besten, im Sinne von überhaupt lebensfähig, kommen Männer noch bei romantischen Phantasien weiblicher Autoren weg, wobei die Existenz des Mannes dann praktischerweise auch auf dem Besitz weitläufiger Ländereien in Cornwall fußt.


Marcus Junge
30.4.2015 22:25
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Hartmut

“4. Ganz aktuell ein Vortrag von Dr. Uwe Krüger (“Meinungsmacht”) auf der 13. Münchner Friedenskonferenz: Warum spielt die Friedensbewegung keine Rolle in den Leitmedien https://www.youtube.com/watch?v=7T6HZSgiWKE

Weil die “Friedensbewegung” eine abgehalfterte Truppe ist, die nur noch Kleingrüppchen umfaßt. Dafür ist die Berichterstattung zu Ostern sogar gewaltig überzogen, wenn hier mal 30 und dort dann 200 “marschieren”, gleichzeitig aber eine Pegida mit zig-tausenden gar nicht in den Medien vorkommt.

Weil man sie nicht mehr gebrauchen kann, da sie, unter anderem, gegen die USA sind und die ehemaligen Friedensmarschier (SPD bis Grün) längst in deren Diensten stehen.

Weil die DDR kein Geld und kein gefestigten Ideologen zur westlichen Bewegung mehr schicken kann.

Weil das Gesamtkonzept der Friedensmarschierer das von kleinen Kindern war und ist. So wie der Sozialismus in der Theorie eine wunderbare Sache ist und in der Realität total gescheitert, weil er entgegen der menschlichen Natur erdacht wurde, daher ja die Schaffung des “neuen Menschen”, so ist auch der Gedanke hinter der Friedensbewegung entgegen der Natur des Menschen. Wenn alle lieb und gut wären, dann würde es funktionieren, aber dann bräuchte man die ganzen Marschierer ja vorher schon nicht.


Gast56
1.5.2015 4:33
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Die neue Anstalt ist eigentlich nicht schlecht, das mit der Aufklärung stimmt in vielen Bereichen, z.B. um die konzertierte Anti-Russland- oder Anti-Griechenland-Presse zu analysieren und zu zeigen, wie weit unsere Medien von Interessengruppenmitgliedern kontrolliert werden. Leider haben sie, was Feminismus anbelangt, durchweg einen blinden Fleck, auf den sie – was die Sünde ist – auch noch stolz sind. Konnte diese Anstalt nicht aushalten, habe im Netz durchgezappt, und die ganze verdammte Sendung hatte nur das eine Thema. Absoluter Griff ins Klo.


Joe
1.5.2015 6:40
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Was den Feminismus angeht, beobachte ich seit einiger Zeit Produktionen bewusster hinsichtlich der Geschlechterabbildung. Vor allem im ZDF ist die Stoßrichtung augenfällig. Als Beispiel kann man sich aktuell “Eichwald, MdB” ansehen. Das ZDF versucht, an sich lobenswert, damit ein (in Deutschland) neues bzw. frisches Serienkonzept umzusetzen.

Es gibt im deutschen Fernsehen keine Sendung, die nicht zu dem Zweck gemacht wird, Propaganda zu transportieren. Das gilt ganz besonders für die “Unterhaltungssendungen”, bspw. die unsägliche Krimiflut.
Diese bewußt “lebensnah” geschriebenen Machwerke haben völlig realitätsferne Plots, die dem Zuschauer ein propagandistisch völlig verzerrtes Bild der bundesdeutschen Lebenswirklichkeit einimpfen soll.

Dies geschieht durch das geschickte Vermischen von Fiktion mit Kulissen deutscher Großstädte. Ja, die “Kommissarin” ist eine Schauspielerin und der so gut wie immer männliche “Verbrecher” und seine Tat rein fiktiv, aber der “gesellschaftliche Hintergrund”, vor dem die Handlung spielt, der sei ja “so gut getroffen”, wie sich die Lobeshymnen der Lügenpresse am folgenden Tag oft lesen. Diese “geniale Gesellschaftskritik” an den angeblich existierenden Umständen im “Szenekiez” bei den “armen Zwangsprostituierten” (oder was auch immer gerade auf der Agenda steht).

Dabei sind diese Dinge ebenso frei erfunden, wie die Meldungen der Bildzeitung, und dienen einzig der Durchsetzung einer politischen Agenda. Aber der Michel hält das für echt. Und das Perfide ist, daß sich die Gehirnwäscher immer bequem auf den Standpunkt zurückziehen können, nur eine Unterhaltungssendung zu machen, in der letztlich alles rein fiktiv und frei erfunden ist.


WikiMANNia
1.5.2015 7:16
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http://de.wikimannia.org/Manfred_Kleine-Hartlage

http://de.wikimannia.org/Linke_Ideologie

Weil die “Friedensbewegung” eine abgehalfterte Truppe ist, die nur noch Kleingrüppchen umfaßt.

Unter Einsatz der Nazikeule in Verbindung mit Sexismus-, Rassismus-, Homophobie- und Antisemitismus-Vorwürfen kann man JEDE Bewegung in kleine Grüppchen zerschlagen…


Schwärmgeist
1.5.2015 8:21
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@Heinz

> Naja bei deren Beitrag über die GEZ haben die auch den Umfaller gemacht.

Tut mir leid, ich kann nicht folgen. Ein wenig mehr Informationen hätten nicht geschadet.


Stefan W.
1.5.2015 10:13
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@derdiebuchstabenzaehlt
Wirklich? Hast mal was von gehört, daß Entscheidungen Folgen haben? Was soll denn hier besondes sein? Macht eine Mutterschaft eine bessere Ing. und ersetzt Berufserfahrung?

Besonders ist, dass die oft kolportierten Unterschiede zw. Männern und Frauen mehr ein Unterschied zw. Männern und Müttern oder Frauen ohne Kind und Frauen mit Kind sind.

Dass Mutterschaft Berufserfahrung ersetzen soll ist eine Schlussfolgerung die Du alleine ziehst, um nicht zu sagen ein Strohmann.


Werner
1.5.2015 12:30
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Natürlich verbreitet RT nichts als Propaganda! Krachende, qualmende Propaganda! Sie bestreiten’s ja noch nicht einmal und senden sie in Dauerschleife. Es ist (für mich in meiner Situation) aber Gegenpropaganda. Ich kriege da Informationen, die ich sonst erst suchen müßte, frei Haus geliefert. Ich brauche sie ja nicht zu glauben und muß mich auch nicht danach richten. Ich lebe hier, nicht da. Und da ich RT auf englisch kriege, kann ich da die Angelsachsen und andere im Original hören und muß mich nicht auf die verdrehte, verfälschende und ins Gegenteil verkehrende Übersetzung in unseren Qualitätsmedien einzulassen, und meine Umgebung bleibt mein Gebrüll erspart über die G*ttverfluchte verlogene Schei*e, mit der wir hier abgefüttert werden, da ich sie ja doch verstehe; so wie die Russen vermutlich den ihren.

Ich hatte da als Jungscher mal eine einschneidendes Erlebnis: Klassenfahrt nach Ostberlin. Einem relativ jungen VoPo ging wohl unser staunendes, überhebliches Wessi- Getue auf die Nerven, und er packte mich und noch so einen Schnösel in eine dunkle Ecke an die Mauer (von der anderen Seite, cool!) und erklärte uns, wir wüßten vielleicht nicht, daß die Deutsche Demokratische Republik für die BeeRDe produzieren würde, wir also deren Produkte kaufen und benutzen, wahrscheinlich sogar tragen, auch wenn man uns das nicht sagen würde im glorreichen Westen, und wir uns deshalb als Ahnungslose nicht so aufführen sollten.

Ich dachte, jaja, kannst mir viel erzählen, Du geschulter agitatorischer Propagandist, sagte aber nichts, wg. Bautzen und so und auch weil mir die Idee völlig gaga war daß die DDR (Mauer!!!) für die BRD produzieren sollte statt für sich selbst, was sie ja dem Anschein nach dringend nötig hatte.

Stellte sich nach der Wende heraus, als Neckermann, Otto und Quelle in die Knie gingen, daß der VoPo von damals in jedem einzelnen Punkt so was von recht hatte, und daß das Ganze von hiesiger Seite auch noch als innerdeutscher Warenverkehr steuerbefreit gewesen war. Ich war belogen worden durch Unterschlagung. Also macht ich im Geiste eine Strich durch die Szene von damals und muß sagen, tut mir leid, ich war doof, Du hattest recht, VöPö!

OK – und wem nützt das jetzt? Sagenwerma so: Hätten 90% der westdeutschen Bevölkerung gewußt, daß sie seit Jahrzehnten Waren aus Ostdeutschland beziehen, wo eine anders Etikett drauf geklebt worden war (so wie später auf VW-Motoren aus China!), dann wäre nicht nur die Wiedervereinigung und Abwicklung vielleicht einen Tuck anders verlaufen, sondern sie hätten auch die anschließende Verlagerung der produzierenden Industrie noch weiter nach Osten wahrscheinlich anders begleitet. Aufklärung ist immer gut, und die kriegt man nun mal nur durch Gegenpropaganda.


Gedöns
1.5.2015 14:20
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„Liebe Trauergesellschaft, wir haben uns hier versammelt, …“//
Kaum anzunehmen, daß der Islam solche Worte finden wird – er wird bestenfalls das Todesurteil noch mal verlesen, bevor es ans Verscharren geht.


Michael Vogt
1.5.2015 18:17
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Ich gebe es zu, ich habe es nicht glauben wollen. Einen derartig unreflektierten Duennpfiff haette ich den Beiden nicht zugetraut. Mann, was fuer eine Enttaeuschung! Sagt mal Leute, die Show war doch von Aussen gescripted…

Da ist eine kleine, zarte Pflanze der Hoffnung zertreten worden!

Fink, schon lange tot, Hildebrandt ist ihm leider gefolgt, vorher hat von Buelow die Buehne verlassen, Schramm ist in den (wohlverdienten!) Ruhestand getreten.

Was bleibt da noch uebrig? Pispers und Klocke hin und wieder, aber sonst faellt mir da leider nicht viel ein.


Bills and Marks friend
3.5.2015 14:07
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Gerade für Anti-Feministen interssant: Bill Burr
z.B https://www.youtube.com/watch?v=9ZxOdLRihlA

Auch geil die Interviews von Mark Rudov, kein Comedian.


WikiMANNia
5.5.2015 16:19
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@Hadmut:

Und egal, wie man RT Deutsch nun inhaltlich einschätzt, eins ist es jedenfalls nicht: intellektuell hochstehend. Wer das als sein Wahlfernsehen angibt, spielt in einer sehr niedrigen Liga.

Nein, es ist “Durchschnitt”.

Mein IQ und darüber machen 5% der Bevölkerung aus. Ein Fernsehen, das meinen Ansprüchen genügen würde, wäre also zwangsläufig ein Nischenfernsehen. Da die Interessen divergieren, würden sich die 5% noch weiter aufsplitten.

RT Deutsch kann es sich aber gar nicht lesiten, ein Nischenpublikum zu bedienen. Als Propagandasender will und muss er die breite Masse ansprechen und erreichen. Als Gegenpropaganda zur Propaganda, die uns als “friendly fire” ständig berieselt, schaue ich es mir auch an. Um aus dem Vergleich meine Schlüsse zu ziehen. Das ist durchaus eine intellektuell anspruchsvolle Angelegenheit.

Deshalb muss ich Danischs Abwertung entschieden wiedersprechen.


WikiMANNia
5.5.2015 16:24
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@ Gerald

“Strategien gegen einen intellektuell überlegenen Gegner”

…man selbst mag vielleicht mit einem IQ von 130 beglückt sein. Nur gibt es immer Menschen die noch höhere oder effizientere Fähigkeiten haben als man selbst. Immer. Und damit muss man nunmal umgehen.

Das Problem, mit dem umzugehen ist, sind nicht die 5% mit höhere oder effizientere Fähigkeiten haben als man selbst, sondern die 95% mit geringeren intellektuellen Fähigkeiten.

Merke: Die Dummen stellen in einer Demokratie immer die Mehrheit.”

“Die Herrschaft der Dummen ist unüberwindlich, weil es so viele sind, und ihre Stimmen zählen genau wie unsere.”

– Albert Einstein

Und zum Abschluss nur dies:

“Mit dummen Menschen zu streiten, ist wie mit einer Taube Schach zu spielen.

Egal, wie gut du Schach spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen.”


haeger
7.5.2015 13:04
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“Mir fiel aber schon auf, dass die eigentlich keine kabarettistische oder satirische Position einnahmen, sondern eine politische Gegenposition.”

Das entspricht genau dem, was ich nach der Sendung auch dachte: Satire polemisiert und erhöht Details, das nennt man dann auch Karikatur (und es entspricht genau dem, wenn etwa in einer Karikatur ein Merkmal wie Ohren, Kinn, Nase übertrieben groß oder klein dargestellt werden). Aber Satire kennt auch keine Grenzen und keine Berührungsängste. Das hat man besonders bei Schramm gesehen, der auch mal die Linke auf’s Korn nahm und nicht nur irgendwelche Klischees die die Linke über ihre Gegner hat, nachplappert.

Das fehlte dort in der Sendung vollkommen, es gab nicht EINEN Ansatz einer kritischen Auseinandersetzung, sondern einen Propagandaschinken nach dem Anderen, frei Haus mitten in die Fresse des Zuschauers. Kein Wunder, dass dieser plakative Unsinn von deministischen Minusbrains, die mit Ironie und Spitzfindigkeit generell nicht klar kommen, auf Twitter bejubelt wurde.

“Bemerkenswerterweise sehe ich meine beiden Tweets bei mir selbst nicht mehr (schon seltsam, was bei Twitter so alles unsichtbar wird), und diesen ersten nur noch in Verbindung (als Unterhaltung) mit einer Antwort darauf”

Das könnte daran liegen, dass sie dich geblockt haben. Ich wurde auch sofort geblockt und auf Youtube wurde mein Kommentar, in dem ich schrieb, dass die Sendung plakative Propaganda und keine Satire war, kommentarlos gelöscht.

Finde ich besonders lustig, dass diese Gestalten, die was von Meinungsfreiheit faseln und gerade als Satiriker davon leben, dass man Dinge auch mal unverblümt anspricht, “Abweichler” als “Ketzer” brandmarken und wegblocken.


conni
7.5.2015 18:14
Kommentarlink

Kabarettisten die nicht unbedingt links oder linksradikal sind:

Dieter Nuhr, Matthias Deutschmann und Andreas Thiel (die letzten beiden wurden hier noch nicht genannt!).

zur heute-show:
einmal haben sie Schäuble nachgeäfft, wie jener seinen Untergebenen Hoffer vor der versammelten Pressekonferenz zur Sau gemacht hat – das fand ich noch witzig.

Aber der Rest ist primitvste Linke Propaganda. Die komplette Sinnentstellung bei einer Gauck Rede ins Gegenteil – dank Schnitttechnik, wurde hier ja auch schon angesprochen.

In 2014 in jeder Sendung AfD Bashing.

Ansonsten mit Kamera und Mikro von Leuten dumme Kommentare einfangen und lächerlich machen. Wer sowas mag ist bei Pocher besser aufgehoben. Der macht das schon länger und ohne linkes Sendungsbewußtsein.

Bei der Anstalt war die Sendung bzgl. Krim und der transatlantischen Presse und deren Berichterstattung dazu IMHO gut.

Aber dann kam nur noch: “wir müssen die armen Flüchtlinge retten” und eben die Gender-scheisse.

Aber das geht mit auch bei den restlichen ÖR Produktionen auf den Keks:

die türkische Großfamilie kauft im tiefsten Bayern das Bauernhaus und nach anfänglichen Problemchen wird alles Friede, Freude Eierkuchen.

klassicher Tatort:
die Nutte mit Migrationshintergrund wurde Zeugin, wie der böse Unternehmer mit den Giftfässern die Umwelt vergiftet. Die Erpressung schlägt fehl und die kleine Schwester der Prostituierten wird Opfer der vom Unternehmer angeheuerten Nazischläger.

Ernsthaft: ich ertrage diese PC Weichspülprogramme fürs Hirn nicht mehr. Diese dauerhafte Demagogie um den neuen Menschen zu formen ist Absicht und kein versehen.

1984 is a warning – not a manual!


[…] Vergangenheit konnten wir sehen, dass Frau Kebekus sich – z. B. in den gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Bedürfnisanstalten – dem Feminismus und dem (indirekten) Männerbashing […]