Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Feministische Antirassismus-Veranstaltung der Woche

Hadmut
23.4.2015 20:36

Irgendwie haben die den Sinn nicht so ganz verstanden.

Ein Leser weist mich gerade via Genderama auf diese Veranstaltung hin: Eine Anti-Rassismus-Veranstaltung, bei der Weiße nicht reingelassen werden. Männer auch nicht.

Wer kommt auf so einen Schwachsinn? Studentinnen. Wer sonst könnte so dämlich sein. Bahar also made clear that this is a “BME women and non-binary event only” and that others were not welcome. Glasklares Nazi-Prinzip einer elitären Rasse. Gab entsprechende Kommentare.

Sie geben sich als antirastistisch aus, tatsächlich aber wird gerade extremer Rassismus gegen weiße Männer aufgebaut.

Ist mir ja gestern auch passiert.

62 Kommentare (RSS-Feed)

Gerd
23.4.2015 20:44
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Der Linksfaschismus nimmt immer extremere Formen an.

Schon die Einteilung der Bevölkerung in solche, die dazu gehören und solche, die “Mischpoke” oder “Schande” genannt werden, erinnert stark an Apartheid. Zugelassenes rassistisches Feindbild ist der weisse, heterosexuelle Mann.

Wenn das nicht noch irgendwie gestoppt wird, haben wir in spätestens 10 Jahren wieder Umerziehungslager.


Dirk Moebius
23.4.2015 20:53
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Schon die Kategorisierung in weisse, schwarze, gelbe Mensche ist, so hab ich das schon in der Schule gelernt, rassistisch.


olav
23.4.2015 21:08
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OT, aber wo wir gerade beim Feminismus sind: Aufschreierin Wizorek gibt ‘Edition F’ ein Interview. Eine der Fragen/Antworten:

“Gibt es etwas, das du besser kannst als alle anderen?”

“Hm, jeweils passende und aktuelle Gifs zu bestimmten Situationen zu finden, das kann ich schon ziemlich gut.”

Ihre Stärke liegt im Raussuchen und Posten von GIFs! Das ist nun eine der Vorzeigefrauen des “modernen” Feminismus.

https://editionf.com/anne-wizorek-hate-speech


Hadmut
23.4.2015 22:18
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> “Hm, jeweils passende und aktuelle Gifs zu bestimmten Situationen zu finden, das kann ich schon ziemlich gut.”

Jeder was er kann.


Emil
23.4.2015 21:14
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Das scheint bei den Linken zunehmend ein Problem zu sein. Die zeigen sich tolerant gegenüber allem möglichen Schwachsinn und werden dann von irgendwelchen Minderheiten untergebuttert.

Hier ein anderes Beispiel von einem “antirassistischen Camp”:

Weiß sein, Schnauze halten
http://jungle-world.com/artikel/2012/30/45919.html

Tja, mit den eigenen Waffen geschlagen. Da kommt bei mir klammheimliche Freude auf.


Emil
23.4.2015 21:36
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Der PC-Wahnsinn hat auch bereits unsere Justiz befallen:

„Neger“ ist schlimmer als „Nutte“
https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2015/neger-ist-schlimmer-als-nutte/

Rentnerin Elke W. ist mit ihrem Fahrrad unterwegs, Flaschen sammeln, um ihre Rente aufzubessern. Als auf dem Radweg vor einer Schule ein paar Kinder stehen, klingelt sie. Doch die Jungs machen keinen Platz. Statt dessen sagt einer von ihnen, ein schwarzer Elfjähriger, zu ihr: „Was willst du denn, du Nutte?“ und „häßliche alte Frau“. Da platzt Elke W. der Kragen. „Neger“, erwidert sie.

In der Verhandlung bereut sie den Ausdruck. „Das ist mir so rausgerutscht. Ich habe mich sofort entschuldigt“, zitiert sie das Flensburger Tageblatt. Doch es nutzt nichts. Auch nicht, daß ihr Anwalt und die Staatsanwältin auf Freispruch plädieren. Elke W. aber wird wegen Beleidigung zu 100 Euro Geldstrafe verurteilt. Begründung: Als Beschimpfung wiege „Neger“ schlimmer als Nutte.


Joe
23.4.2015 22:03
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Sie geben sich als antirastistisch aus

“Antirassismus” ist ein Codewort für anti-weißen Rassismus. Steht in jedem aktuellen Newspeak-Wörterbuch so drin. 😉


Schwärmgeist
23.4.2015 22:12
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Warum eigentlich immer die weißen Männer? Ich kapier’s wirklich nicht. Wer sich mal einen Globus anguckt, der wird feststellen, daß Frauen in den westlichen Industriestaaten, wie sie von den verhaßten weißen heterosexuellen männlichen Handwerkern und Ingenieuren aufgebaut wurden, die besten Lebensbedingungen vorfinden.

Warum richtet sich feministische Kritik nicht gegen Länder und deren Vertreter, in denen es tatsächlich so etwas wie eine Rape culture gibt?

Ich bin weiß, männlich, hetero und zu allem Überfluß auch noch mathematisch-naturwissenschaftlich interessiert. Ich bin gegen Frauen- und Männerdiskriminierung, Hetze gegen sexuelle Minderheiten wie in Rußland finde ich unerträglich. Muß ich mich jetzt trotzdem von den Feministinnen gehaßt fühlen?


Schwärmgeist
23.4.2015 22:21
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> “Antirassismus” ist ein Codewort für anti-weißen Rassismus. Steht in jedem aktuellen Newspeak-Wörterbuch so drin. 😉

Veranstaltungen der Genderistas haben gerne staatstragende Titel wie “Gender und Antirassismus”. Was das eine mit dem anderen zu tun haben soll, ist nicht ersichtlich, außer vielleicht: Wer es wagt, Gender als Quacksalbertum zu bezeichnen, das wie Astrologie und Homöopathie an den Unis nichts zu suchen hat, muß wohl ein Rechtsextremer sein. Ist doch schön, wenn die Welt so einfach ist.

Ich müßte Orwell nochmal wieder lesen. Der hatte das ja ganz erklärt mit dem Neusprech. Nix für doppelplusungut.


Tom
23.4.2015 23:35
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Äh was ?

Der Unterschied zwischen

“Wir machen eine Veranstaltung bei der wir unter uns sein wollen, ohne irgendwelchen Leuten jedesmal zu allem erklären zu müssen was Rassismus ist”

und

“Wir bauen eine Gesellschaft in der man nicht zum Vorstellunsgespräch eingeladen wird, weil man zuviele ‘ü’ im Namen hat”

ist hier tatsächlich nicht bekannt ?

“extremer Rassismus gegen Weiße” ?

Extreme Merkbefreitheit. Wer bitte wird, weil er oder sie weiß ist, von der Teilhabe am Leben in diesem Land abgehalten?

@Hadmut wirst du von der Polizei auf der Straße kontrolliert *weil du weiß bist* ? Eher nicht, aber du darfst nicht an einer Veranstaltung teilnehmen, auf die du sowieso nicht gehen willst. Das soll jetzt Rassismus sein?

@Schwärmgeist

“Warum richtet sich feministische Kritik nicht gegen Länder und deren Vertreter, in denen es tatsächlich so etwas wie eine Rape culture gibt?”

Alter, komma aus deiner Bubble raus und lies mehr!

“Warum eigentlich immer die weißen Männer? Ich kapier’s wirklich nicht. Wer sich mal einen Globus anguckt, der wird feststellen, daß Frauen in den westlichen Industriestaaten, wie sie von den verhaßten weißen heterosexuellen männlichen Handwerkern und Ingenieuren aufgebaut wurden, die besten Lebensbedingungen vorfinden.”

Warum so Geschichtsvergessen? Na? Und was haben die “verhaßten weißen heterosexuellen männlichen Handwerkern und Ingenieure” gesagt als die Frauen gesagt haben, “Ich will auch mal?” Richtig, die ham gesagt “Ne lass mal, geh zurück in die Küche”. Und wer hat Menschen aus ganz Afrika eingesammelt,
übern Teich geschleppt und dann zu Tode garbeitet? Richtig!

Über die Relevanz die das heute hat, kann man bestimmt lang und breit diskutieren, aber wenn du das “wirklich nicht kapierst” dann deswegen, weil du einfach nicht aufgepasst hast.


Hadmut
24.4.2015 0:07
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@Tom:

> “Wir machen eine Veranstaltung bei der wir unter uns sein wollen, ohne irgendwelchen Leuten jedesmal zu allem erklären zu müssen was Rassismus ist”

Das haben sie aber nicht gesagt.

Sie haben „Weiße und Männer raus” gesagt.

Und es war auch nicht irgendeine Kochveranstaltung oder Yoga-Übungen, es war eine Anti-Rassismus-Veranstaltung.

> Wer bitte wird, weil er oder sie weiß ist, von der Teilhabe am Leben in diesem Land abgehalten?

Ich zum Beispiel. Ich bin nicht auf die Professur gekommen, weil man an weiße Männer hier ganz andere Anforderungen stellt als an Frauen, Schwarze usw. Hat man sogar gerichtlich abgelehnt, gleiche Anforderungen zu stellen.

Aber es ging hier nicht um die „Teilhabe am Leben”. Wenn es drum geht, anderen Rassismus vorzuwerfen, wird sonst auch nicht gefragt, ob die Eingriffstiefe die Teilnahme am Leben beeinträchtigt.

> @Hadmut wirst du von der Polizei auf der Straße kontrolliert *weil du weiß bist* ?

Ich bin schon kontrolliert und durchsucht worden, weil ich ein Mann bin. In London.

Und ich war schon in Städten, in denen ich Stadtteile nicht betreten konnte, weil ich weiß bin. Kapstadt, Windhuk, und einige ländliche Gegenden. In San Francisco, besonders in New Orleans.

> Eher nicht, aber du darfst nicht an einer Veranstaltung teilnehmen, auf die du sowieso nicht gehen willst.

Siehst Du? Ich soll mir von Dir sagen lassen, was ich will und was nicht.

Wieso glaubst Du eigentlich, dass ich etwas erst dann als Rassismus bezeichnen dürfte, wenn ich selbst betroffen wäre? Darf ich nicht über Rassismus gegen andere schreiben?

Warum dürfen dann so viele Deutsche über Rassismus gegen Ausländer reden, wo sie doch selbst auch nicht davon betroffen sein können?


dentix07
23.4.2015 23:54
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Kennst Du Erich Kästners “Sogenannte Klassefrauen”?
Irgendwie sehe ich eine erhebliche Ähnlichkeit zu diesen “Gutweibern”, Genderistas! Die rennen auch jedem gequirlten Quark hinterher!
Hier Kästner (besonders der letzte Vers geht mir ans Herz):

aus: Was nicht in euren Lesebüchern steht, Fischer Taschenbuch Verlag

Erich Kästner: Sogenannte Klassefrauen

Sind sie nicht pfui teuflich anzuschauen!
Plötzlich färben sich die “Klassefrauen”,
weil es Mode ist, die Nägel rot!
Wenn es Mode wird, sie abzukauen
oder mit dem Hammer blauzuhauen,
tun sie’s auch. Und freuen sich halbtot.

Wenn es Mode wird, die Brust zu färben
oder, falls man die nicht hat, den Bauch…
Wenn es Mode wird, als Kind zu sterben
oder sich die Hände gelbzugerben,
bis sie Handschuhn ähneln, tun sie’s auch.

Wenn es Mode wird, sich schwarzzuschmieren…
Wenn verrückte Gänse in Paris
sich die Haut wie Chinakrepp plissieren…
Wenn es Mode wird, auf allen Vieren
durch die Stadt zu kriechen, machen sie’s.

Wenn es gälte, Volapük zu lernen
und die Nasenlöcher zuzunähn
und die Schädeldecke zu entfernen
und das Bein zu heben an Laternen –
morgen könnten wir’s bei ihnen sehn.

Denn sie fliegen wie mit Engelsflügeln
immer auf den ersten besten Mist.
Selbst das Schienbein würden sie sich bügeln!
Und sie sind auf keine Art zu zügeln,
wenn sie hören, daß was Mode ist.

Wenn’s doch Mode würde, zu verblöden!
Denn in dieser Hinsicht sind sie groß.
Wenn’s doch Mode würde, diesen Kröten
jede Öffnung einzeln zuzulöten!
Denn dann wären wir sie endlich los.

Ach, Erich, Deine Worte in Gottes Ohr!


Ralf
24.4.2015 0:15
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@Schwärmgeist:
Weiße Männer sind das Ziel, weil “wir” der neuen Weltordnung der US-Hochfinanz im Wege stehen. Wir könnten die ja noch aufhalten, sich hier in Europa alles unter den Nagel zu reißen, weil sie ja nie genug bekommen und ständig wachsen müssen. Also müssen wir weg. Viele von uns merken ja noch, was da gerade abgeht. Da sie nicht offen agieren können, erfindet man das Genderzeugs und lanciert es über die Geheimdienste hier bei uns, indem man “nützliche Idioten”, wie extreme Feministen und ultra Linke unterstützt.
Fazit: weiße Männer und Familien sollen hier (speziell in Deutschland) weg, damit der Zusammenhalt in der Bevölkerung (siehe die Proteste zu TTIP, etc.) schwindet und sie hier leichtes Spiel mit uns haben. Die Theorie, dass das gegen Nazis geht, halte ich übrigens für eine Nebelkerze. Das klare Ziel ist der männliche deutsche/europäische Durschschnittsmann, also WIR!


Stefan S
24.4.2015 0:41
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Hm, ist das nicht vielleicht ein wenig hochgekocht?

Es ist durchaus normal, daß z.B. Meetings der Anonymen Alkoholiker nur Betroffenen offenstehen. Wahrscheinlich gibt es Selbsthilfegruppen von Scheidungsvätern, in denen Frauen nicht erwünscht sind. Warum sollen sich dann nicht auch “BME women” zu einer geschlossenen Veranstaltung treffen können?


Teardown
24.4.2015 1:19
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@Tom

>>”Warum so Geschichtsvergessen? Na? Und was haben die “verhaßten weißen heterosexuellen männlichen Handwerkern und Ingenieure” gesagt als die Frauen gesagt haben, “Ich will auch mal?” Richtig, die ham gesagt “Ne lass mal, geh zurück in die Küche”.”

Also ich hab das noch nie gesagt, mein weißer heterosexueller Vater bestimmt auch nicht. Wo sind denn die weißen Männer die das gesagt haben? Und selbst wenn, was heißt das schon? Merkst du noch, dass du Menschen bestrafst, weil sie die gleichen äußerlichen Eigenschaften haben wie andere Menschen, die (mal!) irgendetwas falsches gesagt haben? Merkst du was das ist? Schlimmste Ausgrenzung!

>>”Und wer hat Menschen aus ganz Afrika eingesammelt, übern Teich geschleppt und dann zu Tode garbeitet? Richtig!”

Ich bin weiß hetero und männlich, ich habe niemand über den Teich geschleppt und dann zu Tode arbeiten lassen. Was nun? Was willst du eigentlich damit andeuten?

Wie genau bekommst du die Verbindung zwischen weißen heterosexuellen männlichen Sklavenhändlern aus dem 17. Jahrhundert zu mir weißen heterosexuellen Mann im Jahr 2015 in Deutschland hin? Wie geht das?

Woher kommt DEIN Hass?

Mal davon ab, dass deine Analüse viel zu unterkomplex ist, da sie z.B. die Mitwirkung weisser heterosexueller Frauen verschweigt…

>>”Über die Relevanz die das heute hat, kann man bestimmt lang und breit diskutieren, aber wenn du das “wirklich nicht kapierst” dann deswegen, weil du einfach nicht aufgepasst hast.”

Ja dann erzähl mal! Wie ist die Relevanz heute? Du spielst dich hier zum Anwalt für Leute auf, die tot sind, und klagst Leute an, die noch nicht mal zur gleichen Zeit lebten. Gaga?

Hast du eine Vorstellung wie Chinesische Vorarbeiter in Afrika die schwarzen Arbeiter behandeln? Hast du eine Vorstellung wie arabische Bauherren, indische Wanderarbeiter in Arabien behandeln? usw.

Und das nicht vor 300 Jahren, sondern jetzt. Genau jetzt. Exakt jetzt. Was sagt uns das, “wer kapiert hier etwas nicht”?


Joe
24.4.2015 2:46
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Warum sollen sich dann nicht auch “BME women” zu einer geschlossenen Veranstaltung treffen können?

Alles klar, organisiere doch bitte eine geschlossene Veranstaltung für WHMs. Und probiere aus, ob du diese am Veranstaltungstag lebend erreichen kannst.


Heinz
24.4.2015 8:24
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@Tom

Auch wenn es hier Offtopic ist, möchte ich Dir dennoch bei Deinem Unwissen weiterhelfen: Und wer hat Menschen aus ganz Afrika eingesammelt, übern Teich geschleppt und dann zu Tode garbeitet?

Stichworte: Ostafrikanischer Sklavenhandel, Innerafrikanischer Sklavenhandel, Mediterraner Sklavenhandel. Oder Du investierst ein paar Euro in die “Weltgeschichte der Sklaverei” von Egon Flaig. Nein, Du wirst nicht viel über “weiße Männer” finden. Der “weiße Mann” war effektiver darin, andere weiße Männer zu unterdrücken, Stichwort “Irische Sklaven”.

Wer die Sklaverei erfolgreich bekämpft und abgeschafft hat (nämlich die Abolitionisten – seltsamerweiße größtenteils weiße Männer) und wo es heute noch Sklaverei gibt, ist Dir sicher bekannt.


Emil
24.4.2015 8:25
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@Teardown
Versuch doch nicht, selbsternannten “Anti-Rassisten” mit Logik und Argumenten zu kommen. Sie sind Die Guten (TM) und haben das Recht auf ihrer Seite. Alle anderen sind böse Rassisten. Auch wenn Die Guten (TM) sich selbst wie Rassisten verhalten, können sie keine Rassisten sein, denn sie sind Die Guten (TM).


Dirk S
24.4.2015 8:55
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@ Schwärmgeist

> Warum eigentlich immer die weißen Männer? Ich kapier’s wirklich nicht. Wer sich mal einen Globus anguckt, der wird feststellen, daß Frauen in den westlichen Industriestaaten, wie sie von den verhaßten weißen heterosexuellen männlichen Handwerkern und Ingenieuren aufgebaut wurden, die besten Lebensbedingungen vorfinden.

Weil die weißen westlichen Wohlstandsweibchen die Zeit, die Muße und keine echten Probleme mehr haben. In den ärmeren Ländern sind die Frauen viel zusehr mit dem eigenen Überleben beschäftigt, als dass sie sich über solche Nebensächlichkeiten Gedanken machen würden. Kurz um, es geht den weißen Weibchen einfach zu gut.

> Warum richtet sich feministische Kritik nicht gegen Länder und deren Vertreter, in denen es tatsächlich so etwas wie eine Rape culture gibt?

Ach komm, die Feminstinnen nehmen es den weißen Männern einfach übel, dass sie ihnen keine Bremse reinhauen und ihnen zeigen, was (auch nach Meinig der Femistinnen) ein echter Kerl ist. Die fühlen sich nicht richtig beachtet, das ist alles. Wenn eine Frau sich nicht beachtet fühlt, zickt sie rum und fängt an zu provozieren. Wenn sie dann die Konsequenzen ihres Hnadelns tragen soll, jammert und heult sie rum. Frauen sind wie kleine Kinder, sie wissen eben nicht, was sie wirklich wollen.
Und warum sie nicht Länder kritisieren, bei denen Frauen nicht die Freiheiten haben wie sie? Ganz einfach, sie sind auf diese Frauen neidisch, weil sie denken, dass diese artgerecht gehalten werden. Wohlstandsinduzierter Neidkomplex eben.

Artgerechte Grüße,

Euer Dirk


Dirk S
24.4.2015 9:16
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@ Tom

> @Hadmut wirst du von der Polizei auf der Straße kontrolliert *weil du weiß bist* ?

Die Polizei kontrolliert bevorzugt Leute, die Gruppen mit einen erhöhten Kriminalitätspotential angehören. Weiße Ü30-Männer gehören nicht dazu, jüngere pigmentierte Männer dagegen schon. Nix Rassismus, das ist nur eine Ausrede der Kriminellen.

> Eher nicht, aber du darfst nicht an einer Veranstaltung teilnehmen, auf die du sowieso nicht gehen willst. Das soll jetzt Rassismus sein?

Wenn ein Gruppe wegen äußerer Merkmale (männlich, weiß) nicht an einer ansonsten öffendlichen Veranstaltung teilnehmen darf, dann ist das rassistisch. Da gibt es nichts zu relativieren.

> @Schwärmgeist

> Alter, komma aus deiner Bubble raus und lies mehr!

Was hat das mit einer Bubble zu tun? Wenn man nun nicht viel Erfahrungen mit Frauen hat, dann ist das für einen wirklich schwer verständlich. Erst wenn man weiß, wie Frauen wirklich ticken, dann kann man sich eine Erklärung geben, die nicht richtig sein muß, aber es einem erklärt.

> Warum so Geschichtsvergessen? Na? Und was haben die “verhaßten weißen heterosexuellen männlichen Handwerkern und Ingenieure” gesagt als die Frauen gesagt haben, “Ich will auch mal?” Richtig, die ham gesagt “Ne lass mal, geh zurück in die Küche”.

Äh, nein. Die Handwerker und Ingenieure haben in der Mehrzahl gesagt: “Oh, toll! Komm her, hier sind die Werkzeuge, die du benötigst, dann mach mal. Wenn du Fragen hast, ich bin nebenan.” Und das haben die Weibchen übel genommen, denn sie meinten nicht “Ich will auch mas was schaffen” sondern “Ich will auch mal das Ergebnis haben”, von der Arbeit war aus deren Sicht nicht die Rede.

> Und wer hat Menschen aus ganz Afrika eingesammelt,
übern Teich geschleppt und dann zu Tode garbeitet? Richtig!

Beim Einsammeln in Afrika waren die Araber auch ganz weit vorne dabei, zusammen mit den Portugiesen und den Engländern, die dann auch den Teich überquert haben. Die Deutschen z.B. waren nicht dabei gewesen. Und die Weibchen der Sklavenhalter haben von der Sklaverei besonders profitiert. Ist doch alles nur vorgeschoben.

> Über die Relevanz die das heute hat, kann man bestimmt lang und breit diskutieren, aber wenn du das “wirklich nicht kapierst” dann deswegen, weil du einfach nicht aufgepasst hast.

Oder weil er den “Sünden der Vergangenheit” nicht die Relevanz beimisst, wie es die ewig Gestrigen aus dem linken Spektrum tun. Außerdem sollte jede Nation, deren Geschichte weiter als 150 Jahre zurückreicht sich nicht allzuweit aus dem Moralfenser lehnen, da haben alle jede Menge Leichen im Geschichtskeller.
Ach ja, es wäre auch mal an der Zeit, die Geschichtsleichen der holden Weiblichkeit aufzuarbeiten. Da wird mit Sicherheit noch so mancher Abgrund ans Tageslicht kommen.

Oder habe ich dich missverstanden, weil du das ironisch gemeint hast?

Lichte Grüße,

Euer Dirk


Leon
24.4.2015 10:30
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@ Dirk: “… Die Deutschen z.B. waren nicht dabei gewesen….

Ähm, Dirk, da wir es uns ganz im Gegensatz zu den Genderistas leisen können, bei der Wahrheit zu bleiben, eine kleine Ergänzung:

Es ist vielen nicht bekannt, aber es gab zur Zeit des alten Fritz tatsächlich eine kurze Episode, in der Preussen sich am Überseehandel beteiligt hat. In dieser Zeit gab es tatsächlich auch eine kurze Beteiligung von Preussen/Brandenburgern am überseeischen Sklavenhandel vor allem mit Amerika. Das Ganze wurde wieder eingestellt, allerdings wohl weniger aus moralischen Gründen als vielmehr, weil es sich nicht rentierte.

Generell sollte man bedenken, dass die Sklavenhaltung keine Erfindung unserer Vorfahren war, sondern bereits seit mindestens 5000, wahrscheinlich sogar schon sei der Erfindung der Landwirtschaft vor ca. 10000 Jahren im nahen und mittleren Osten verbreitet war.

Die Sklaverei auf “weiß” und “heterosexuell” und “Mann” zu reduzieren, ist jedenfalls kompletter, völlig realitätsferner Blödsinn. Damit versuchen die Genderistas wohl vor allem, ihr ideologisches Feindbild zu verbreiten.


Dirk S
24.4.2015 10:58
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@ Leon

> Es ist vielen nicht bekannt,

War mir auch nicht bekannt, Preussen hätte ich jetzt weniger mit Seehandel (und Sklaverei) in Verbindung gebracht. Icherinnere mach da eher an die Abschaffung der Leibeigenschaft und Einführung der Schulpflicht. Aber mann lernt ja nie aus, danke.

Lernende Grüße,

Euer Dirk


CountZero
24.4.2015 11:19
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@Tom: Danke für Deinen Post!
>Und wer hat Menschen aus ganz Afrika eingesammelt,

Somalische Piraten?

Es ist keine Frage, dass der Dreieckshandel im 18.Jh. zu den abstoßenderen Epochen der Geschichte gehörte. Und natürlich waren daran auch weiße Männer (und Frauen) beteiligt, sehr gut profitiert haben nämlich die sklavenhaltenden Plantagenbesitzerinnen in den US-Südstaaten. Kein ‘Vom Winde verweht’-Lebensstil der ‘Southern Belles’ ohne Sklaverei. Das gilt aber für alle Privilegierten der damaligen und heutigen Zeit, also auch für Jane Austen, Virginia Woolf, Judith Butler und Lann Hornscheidt. Vielleicht mit dem Unterschied, dass die Sklaverei von heute mit ‘Zeitarbeit’ bezeichnet wird. (Ein anderes Beispiel wäre z.B. Hr. Mugabe aus Zimbabwe, der – obwohl von schwarzer Hautfarbe – sicher auch nicht von Dir zu den unterdrückten Menschen dieses Planeten gezählt würde. Oder?)

Wer hat aber die Sklaverei abgeschafft? Genau! weiße Männer und Frauen. Läutert mich das jetzt ein wenig von meiner ‘Rasseschuld’ (die ich als ‘caucasian male’ ja in Deiner Darstellung auf mich geladen habe, ähnlich wie die Erbsünde)?

Eine der größeren Errungenschaften der westlichen (sic!) Welt mit ihrer aufklärerischen Tradition ist doch genau die antiXistische Krux: Personen sollten nach ihren Taten und Charakter beurteilt werden, und eben nicht nach Äußerlichkeiten. Genau das letztere nimmt aber in der grassierenden Seuche der IDPOL (‘identity politics und ideological policing’, nach Koertge und Patai) aktuell wieder einen zentralen Platz ein bei der Diskussion moralischer Fragen.

Ich halte es für ein Riesenproblem, wenn meine eigenen, begründeten Meinungen und Befindlichkeiten weniger zählen sollen als die von Mitgliedern vermeintlich oder tatsächlich unterprivilegierter Gruppen. Und in den von Hadmut hier oft geschilderten ‘Antidiskriminierungsveranstaltungen’ zählt das Wort eines weißen Mannes einfach deshalb nichts mehr, weil er weiß und ein Mann ist. Erkennst Du den totalitären Zug darin nicht? Erkennst Du keine historischen Parallelen?


Leon
24.4.2015 12:00
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Sag mal, Tom, wie kommst Du eigentlich zu dieser Vorstellung:

Und was haben die “verhaßten weißen heterosexuellen männlichen Handwerkern und Ingenieure” gesagt als die Frauen gesagt haben, “Ich will auch mal?” Richtig, die ham gesagt “Ne lass mal, geh zurück in die Küche”.

Wer hat, jetzt mal ganz konkret in Deinem Fall, Dir das bei welcher Gelegenheit so erzählt? War das in so einem Gender-Lehrgang?

Da muss doch die eine oder andere Frau bei gewesen sein, die Männer kennt, die vielleicht einen Bruder oder vielleicht sogar einen Freund hat(te), die dann “äh, Moment mal, …” gesagt hat??

Wie ist denn mit dieser Frau, wie ist mit solchen Einwänden, dort umgegangen worden? Hat man der einfach den Mund verboten, wurde da Gruppendruck ausgeübt, oder wurde ihr das “weggeredet”? Oder wie war das dort?

Oder hast Du Dir diese Vorstellung einfach selbst mal so zusammengereimt?

Dann kennst Du offensichtlich Männer wohl eher, naja, so vom Hörensagen??

Hast Du denn dann nie einen Realitätsvergleich versucht, nie mit anderen darüber gesprochen, die aus der “realen” Welt stammen?

Du musst doch mal von Frauen wie Heidi Hetzer oder Marion Dönhoff gehört haben, die einfach deshalb erfolgreich waren, weil sie alles wie sonst die Männer gemacht haben, also ganz ohne Quoten, rein mit Zielstrebigkeit, Gehirnarbeit, Kreativität, Engagement ?

Weißt Du eigentlich, dass Beate Uhse in den 30 ern Testpilotin für Kampfflugzeuge war?

Wieso wurden die in Deinem Weltbild nicht von den Männern ausgebremst?

Wie bringst Du deren Erfolg mit Deinem Weltbild in Übereinstimmung?

P.S:

Ich will Dich damit nicht ärgern, diese Frage interessiert mich wirklich.


der eine Andreas
24.4.2015 12:02
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Wo wir gerade auf der Insel sind:
Dort wird ja in 2 Wochen gewählt, und da die dortigen Sozen (Labour)um die Mehrheit fürchten müssen, weil sie in Schottland weit zurückliegen, haben sie eine blendende Idee:

1. einen garantierten Job (leider nur für schottische Frauen zwischen 18 und 24)
2. eine Frauenquote von 50% für die Leitungsgremien öffentlicher Einrichtungen
3. alle Unternehmen > 250!P sollen regelmäßig über GPG berichten

http://www.heise.de/tp/artikel/44/44742/1.html
bzw.
http://www.bbc.com/news/election-2015-scotland-32404137


Heinz
24.4.2015 12:26
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wirst du von der Polizei auf der Straße kontrolliert *weil du weiß bist*

Auch wenn Dirk S diese Nebelkerze von Tom entschärft hat, möchte ich noch ergänzen: Kontrolliert wird, wenn jemand in seiner Gesamtheit mit höherer Wahrscheinlichkeit als der Durchschnitt zu einer Tätergruppe gehört. Da spielen mehr Faktoren rein, als nur die Hautfarbe, z. B. das Alter und die Kleidung und der offenkundige Habitus. Beim Besuch eines Fußballspiels werde ich jedesmal durchsucht. Meine kleine Tochter wird quasi durchgewunken.

SEXISMUS! AGEISM!


der eine Andreas
24.4.2015 13:27
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Falls jemand Langeweile hat oder künstlerisch ambitioniert ist:

Wie wäre es mit einer App zum Vulvas anmalen?

http://www.copenhagengamecollective.org/projects/cunttouchthis/


Gedöns
24.4.2015 13:51
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@Tom
„Und wer hat Menschen aus ganz Afrika eingesammelt, übern Teich geschleppt und dann zu Tode garbeitet? Richtig!“//
Normalerweise müsste man links-grün einen fanatischen Willen zu einer Jahrhunderte und Jahrtausende zurückreichenden Sippenhaft vorwerfen. Aber es kommt noch schlimmer: während man behauptet, sogar solche genetisch bedingte Gegebenheiten wie Mann/ Frau durch ein soziales Konstrukt überwinden und abschaffen zu können, wird dem weißen Mann etwas angeblich genetisch vorgegebenes Böses angedichtet, was wiederum unauslöschlich ist.
Feminismus ist Hitler-faschistischer Rassenhaß in Reinstkultur.

Und anscheinend freut man sich bei den links-grün durchgeschimmelten Medien schon diebisch darauf, demnächst Andersdenkenden z.B. die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel verbieten zu können.
http://journalistenwatch.com/cms/schlimmer-als-1933-ein-offener-brief-an-sascha-vogt/
Das wäre dann methodisch eine Anlehnung an die Nürnberger Rassegesetze.


Stürgel
24.4.2015 17:10
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> War mir auch nicht bekannt, Preussen hätte ich jetzt weniger mit Seehandel (und Sklaverei) in Verbindung gebracht. Icherinnere mach da eher an die Abschaffung der Leibeigenschaft und Einführung der Schulpflicht. Aber mann lernt ja nie aus, danke.

Ist ja auch auf brandenburgischen Mist gewachsen und fand drei Generationen vor dem Alten Fritz statt. Der erste König in Preußen hat den Sklavenhandel abgeschafft, weil Verlustgeschäft. Das war der Opa vom Alten Fritz.

http://de.wikipedia.org/wiki/Brandenburgisch-Afrikanische_Compagnie


WikiMANNia
24.4.2015 19:46
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Das scheint bei den Linken zunehmend ein Problem zu sein. Die zeigen sich tolerant gegenüber allem möglichen Schwachsinn und werden dann von irgendwelchen Minderheiten untergebuttert.

Linke sind Idioten.

Linke, die sich für Feminismus/Genderismus oder irgendwelchen Minderheiten untergebuttern lassen, sind nützliche Idioten.


Frank
24.4.2015 19:48
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@Schwärmgeist

>Hetze gegen sexuelle Minderheit wie in Russland

Weil die ihre Nacktparaden, mit gegenseitigem Anpissen und Federn im Arsch, nicht in Moskauer Öffentlichkeit feiern dürfen?
Daß Gesetz richtet sich gegen Homopropaga bei Kindern, also dass genaue Gegenteil was hier abläuft.
Da sind die Russen wohl noch nicht so kaputt äh… Fortschrittlich wie wir, die werden weiter dumm gehalten und nicht ab der Kita über die 51-4000 Geschlechter aufgeklärt.
Am Ende erhalten die noch ihre Werte und das traditionelle Familienbild.
Und als Krönung dürfen russische Kinder nicht von zwei glücklich verheirateten Papis adoptiert werden -und das im 21 sten Jahrhundert!
Pennen die immernoch aufm Ofen, diese Bauern?


Frank
24.4.2015 22:55
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Falls unklar sein sollte was mit Homopropaganda gemeint ist -heute, Freitagabend, beste Sendezeit, 20.15 ARD.
Was solln sich möglichst viele Bundestrottel anschauen?
Richtig- ne deutsche Transgender Tragikomödie die natürlich gut ausgeht (wahrscheinlich heiratet Er/Sie nen sympathischen, türkischen Atomphysiker) :”Mein Sohn Helen “!
Die Reportage über die praktisch nur aus V-Leuten bestehende rechte Szene hamse dagegen am Montag um 22.45 versteckt… früh raus, Arbeiten und so… aber wir hams gesendet.


Schwärmgeist
25.4.2015 0:45
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Frank, was ich über den existierenden oder geplanten Sexualkundeunterricht hierzulande zu hören bekomme, läßt mir auch die Fußnägel hochklappen. Dabei bin ich bestimmt kein Fundichrist, nicht einmal ein richtiger Christ. Deutsches Fernsehen ist schon länger eine krude Mischung aus Kirchenfunk und linksgrüner Volkssturmpropaganda – kaum noch zu ertragen.

In Rußland werden Homosexuelle auf offener Straße geschlagen, zum Teil entführt und gefoltert, das ist nicht witzig. Da wird nicht zuletzt von kirchlicher Seite ein Klima des Hasses gesät.


DrMichi
25.4.2015 2:00
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Tom, weil es nicht nötig war. Ein Lohn sollte reichen, kann dies das feministisch befreite Deutschland bieten? Nein, denn sie wandern zu uns aus, wo der Mann genug verdient. Oder die Frau. #vordereignentuerewischenoderfegenjenachdialekt
Langsam ist’s genug. Ihr Pseudolinken habt uns verlotterten Arme wieder im Stich gelassen, dann knallt es halt wieder.
Oder…
Tom ist der beste Troll hier. 🙂


Stefan S
25.4.2015 12:07
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>Alles klar, organisiere doch bitte eine geschlossene Veranstaltung für
>WHMs. Und probiere aus, ob du diese am Veranstaltungstag lebend
>erreichen kannst.

Ich persönlich definiere mich nicht über die Eigenschaft WHM und hoffe, daß dieser Unsinn bald wieder verschwunden ist (Auch wenn ich befürchte, daß das nicht der Fall sein wird.). Es gibt aber meines Erachtens einige reine WHM-Organisationen. Mir würden spontan bestimmte Studentenverbindungen/Burschenschaften einfallen. In christlich-evangelikalen Kirchen gibt es auch Männergruppen. Homos werden da nicht toleriert und faktisch sind die Leute alle “weiß”, wobei dort andere schon willkommen wären.

Wie sieht es mit Organisationen wie Freimaurern und Rotary Clubs aus? Sind das nicht auch reine WHM-Veranstaltungen?


tuka
26.4.2015 23:39
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@Schwärmgeist: “In Rußland werden Homosexuelle auf offener Straße geschlagen, zum Teil entführt und gefoltert, das ist nicht witzig. Da wird nicht zuletzt von kirchlicher Seite ein Klima des Hasses gesät.”

Sagt wer? Die Lügenpresse oder gibt es für die Aussage verlässliche Quellen?


Dirk S
27.4.2015 8:56
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@ Stefan S

> Es gibt aber meines Erachtens einige reine WHM-Organisationen.

Solange es private, nicht öffendliche Gruppen sind, ist das auch deren Angelegenheit. Ich kann jede Männergruppe verstehen, die keine Frauen bei ihren Veranstaltungen dabei haben will. Übrigens sind reine Frauenclubs, die keine Männer aufnehmen wollen, gesellschaftlich akzepiert. Andesrum hat es genauso zu sein. Gleiches Recht für alle.

> Mir würden spontan bestimmte Studentenverbindungen/Burschenschaften einfallen.

Und? Mädels stören beim saufen und gröhlen. Ist wissenschaftlich erwiesen. 😉

> In christlich-evangelikalen Kirchen gibt es auch Männergruppen.

Und vor allem Frauengruppen.

> Homos werden da nicht toleriert

Und? Ist rechtlich gesehen erst einmal eine Privatveranstaltung. Kirche ist nicht Staat. Zum Glück auch nicht mehr.

> und faktisch sind die Leute alle “weiß”, wobei dort andere schon willkommen wären.

Es ist nun mal so, dass die Masse der Mitteleuropäer hellhäutig ist. Daher wirst du automatisch eine Mehrheit an Weißen haben, genauso wie du in Afrika eine Mehrheit an Schwarzen hast. Oder in China an Asiaten. Ist das eigentlich so schwer zu begreifen?

Und falls du die USA meinst: Da sind die Krichengemeinden sehr lokal organisiert. Und die Gemeinde bildet vor allem das Wohngebiet ab, ob das nun schwarz oder weiß ist. Na ja, vor allem, ob es sich um Leute handelt, die ihren täglichen Gottesdienst versehen und somit wohlhabend sind, oder ob sich die Leute eher an “Seht ihr die Vögel auf dem Felde” orientieren.

> Wie sieht es mit Organisationen wie Freimaurern und Rotary Clubs aus? Sind das nicht auch reine WHM-Veranstaltungen?

Zbei den Freimaurern gibt es Männer-Logen (in den USA auch schwarz und weiß gemischt) und Frauen Logen, ganz selten auch gemischte. Und? Wo liegt das Problem? Nach Eigendarstellung bleiben die weltlichen Aspekte vor dem Tempel, also ist nix mit dem Anstreben der Weltherrschaft und verschwörerischen Händeln. Außerdem sind die Freimaurer-Logen Privat-Gruppen und die können nach Lust und Laune festlegen, wer dazu gehören darf und wer nicht.

Ich kann meine Rauchergruppe auch zur nichtraucherfreien Zohne erklären und damit Nichtraucher diskriminieren. Für meine private, nichtöffendliche Gruppe darf ich das! Und das ist gut so. Anders, wenn ich eine öffendliche oder staatlich gesponserte Gruppe aufmache, dann, und nur dann, bin ich dem Gleichheitsgrundsatz und den Diskriminierungesverbot unterworfen. Eigentlich ganz einfach.

Diskriminierungsfreie Grüße,

Euer Dirk


Schwärmgeist
27.4.2015 9:17
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@tuka

> Sagt wer? Die Lügenpresse oder gibt es für die Aussage verlässliche Quellen?

War ein glaubwürdiger Bericht im ö.-r. Fernsehen, in dem auch Entführungsopfer zu Wort kamen. Es geht in Rußland nicht nur darum, Kinder zu schützen, sondern um eine klare Kampagne gegen Homosexuelle als verirrte, minderwertige Menschen.

Umgekehrt hätte ich gerne mal einen Beleg dazu, wo es hier in Deutschland eine öffentliche Veranstaltung mit gegenseitigem Anpissen und Federn im Arsch gegeben haben soll. Ich habe dazu nämlich nichts gefunden außer der Behauptung auf ebendieser Seite.

Ich bin übrigens auch nicht dafür, Pflege- oder Adoptivkinder in die Hände homosexueller “Eltern” zu geben, jedenfalls nicht als Regelfall. Insofern besteht kein Dissens. Pauschale Hetze gegen Homosexuelle mache ich allerdings nicht mit, da ziehe ich eine strikte Grenze.


Tom
27.4.2015 9:38
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So, ein bisschen verspätet, aber immerhin. Erwerbsarbeit, wissenschon.
Hoffentlich liest das auch noch wer.

Die Geschichte wie du mal in London Kontrolliert wurdest
weil du ein Mann bist hätte ich jetzt aber gerne mal gehört.
Falls du das schonmal gebloggt hast, würdest du das verlinken?

Aber mal abgesehn davon, was da genau passiert ist, hier ein paar Fakten.

Verhältnis Mann/Frau in der Polizei von England und Wales: ~ 2/1 bis ~4/1
Verhältnis Weiß/nicht-weiß in der Polizei von England und Wales: ~ 9/1 bis ~ 13/1

Kommt natürlich immer drauf an was genau man wie zählt. Die Daten habe ich einer
Statistik des Home Office entnommen[1].

Wie diese Zahlen um Verhältnis zu der Bevölkerungszusammensetzung stehen, kann man
sehr leicht selber rausfinden, soviel sei gesagt: Es bestehen große Diskrepanzen.

In Deutschland ist die Quellenlage durch den Föderalismus und das hinterherhinken
was das Veröffentlichen von Daten angeht ein bisschen schwieriger. Man findet
im Netz so ca. die folgenden Zahlen:

Verhältnis Mann/Frau in der Deutschen Polizei: ~1.5/1 bis ~9/1
Verhältnis Weiß/nicht-weiß in der Deutschen Polizi: ~5/1 bis ~99/1

Die Spanne ist da relativ groß und die Datenlage schwierig.
Statistisch wird erfasst, daß der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund
in Deutschland bei ca 20% liegt und das Verhältnis von Männern und Frauen in etwa ausgeglichen
ist, es aber mehr Frauen als Männer gibt. [2].

Das Argument, das ich damit versuche zu hinterlegen, ist, daß Diskrimierung etwas mit
Macht zu tun hat. Wenn man selbst Teil der Machtelite ist, kann man nicht so wirklich
diskriminiert werden. Wenn du in einer Gesellschaft wie zB London, in denen es halb/halb Männer
und Frauen und ca halb/halb weiße und nicht-weiße Menschen gibt, von einer Polizi die Hauptsächlich
aus weißen Männern besteht kontrolliert wirst weil du ein Mann bist, habe ich Schwierigkeiten,
das als Diskriminierung zu erkenne. Wenn besagte Polizei eine schwarze Frau kontrolliert,
weil die schwarz oder eine Frau ist, stellt sich da relativ offensichtlich eine Machtfrage.

Dich als Opfer von “extremem Rassismus” zu inszenieren, weil du nicht an einer Veranstaltung
teilnehmen kannst, an der du sowieso nicht teilhaben möchtest, ist einigermaßen lächerlich.
Meinetwegen fühl dich ausgegrenzt, das aber Rassismus nennen zu wollen, ist übertrieben.

@Teardown
Mein “HASS” ? Ich denke nicht, daß ich einen Hass habe. Einige meiner besten Freunde sind
Weiße Heterosexuelle Männer!
Abgesehen davon hast du natürlich Recht, meine Analyse in einem Forenkommentar, konnte
das Problem nicht komplett erfassen. Und wie recht du hast, abgekoppelt von der Frauenfrage
in Deutschland ( hast du dich mal mit deren Geschichte befasst ? Du wirst rausfinden, daß
nicht alle Männer so progressiv waren wie dein Vater) sind auch weiße deutsche Frauen ( auch
Feministinnen!einself!) an Rassismus beteiligt gewesen und sind es noch immer.

Abgesehn davon versteht sogar die deutsche, weiße CSU das Deutschland aus dem Kolonialismus
eine historische Verantwortung erwächst[3]. Das ist ein bisschen wie mit dem Holocaust; Wir
Deutsche sind, zum allergrößten Teil noch lange nicht geboren worde, als das Verbrechen geschah,
nichtsdestotrotz, nimmt es, zu Recht, Einfluss auf gesellschaftliche und politische Entscheidungen.

@Heinz
Du versucht mir zu sagen, daß der Anteil der schwarzen Bevölkerung in Nordamerika, deswegen so
groß ist, weil es einen innerafrikanischen Sklavenhandel gab ? Äh?
Und hast du mal darüber nachgedacht, warum weiße Männer den Sklaverei abgeschafft haben.

Protip: Die konnten das, weil sie die ja überhaupt Sklaverei zum abschaffen hatten.

@Dirk S
Lies doch mal deinen Kommentar, mach aus den Substantiven die du für Frauen verwendest,
die männliche Form, und versuch mal zu verstehn, daß es Menschen wie du sind, die einen
Feminismus immer noch notwending machen.
Hausaufgabe: Bei Google “Feminismus in ” eingeben und dich informieren, wo es
noch überall Feminismus gibt. Es wird dich überraschen.

Es wird dich auch überraschen in Hadmuts Blog zu lesen, daß wenn etwas korreliert, noch
lange kein kausaler Zusammenhang bestehen muss.
Deinen Rassismus entlarvst du selbst in dem du in einem Satz das “pigmentiert”-sein
von Männern durch die Staatsmacht als legitimen Grund für Kontrolle erklärst,
im nächsten den Ausschluss von weißen von Menschen die fast keine Macht haben Rassismus
nennst.

Ich glaube nicht, daß ich behauptet habe, daß sonst die Menschen auf der Welt friedlich
und frei von Schuld sind, daß Ausmaß in dem die Europäer (weiße! Männer! Buh!) die Welt
beherrschten ist aber in den letzten 150 Jahren vergleichsweise groß.

@Leon
Ne, weißte, Sklavenhaltung gabs schon lange. Aber was davon ist heute noch relevant?
Menschen die vor 5000 Jahren gelebt haben, gibts nicht mehr, Menschen denen es Aufgrund
ihrer Hautfarbe verwehrt war zu wählen, schon.

Ich kann doch nichts dafür, daß euer politischer Zeithorizont so kurz ist!

Nach dem gleichen Argument, daß ihr da bringt, könnte man behaupten, die alten Griechen
hätten nichts mit unserer Kultur zu tun. Ist doch alles viel zu lange her…

Dich interessiert ob ich auf einem “Gender-Lehrgang” war, und ob ich Männer nur
vom hörensagen kenne. Äh, wie meinen ? Mein Penis kennt Männer allerdings, eher so
vom hörensagen…
Ich glaube, ich kann dich hier nur auf die Geschicht der Frauenbewegung verweisen,
und muss mich selbstverständlich korrigieren. Die Männer haben gesagt “Oh, Scheiße!
Ich muss an die Front, hier mach mal so lange”
Du willst mich nicht ärgern, aber behauptest ich lebte nicht in der Realität.
Daß ich einfach eine andere Sicht als du darauf haben, ist dir nicht in den Sinn
gekommen ?
Weißte, ich glaube ich hab nirgendwo behauptet, daß es keine erfolgreichen Frauen
gibt und gegeben hat. Ich behaupte, das ein guter Teil dieser Frauen, trotz der
vorherrschenden Männer Erfolgreich war, und nicht wegen.

@Countzero
Du hast keine “Rassenschuld” du hast als Mensch eine _Verantwortung_
Und ma ganz ehrlich, es bestände doch garkeine Notwendigkeit eine Veranstaltung
zumachen an der man weißen Männern die Teilnahme verweigert, wenn es nicht
Menschen die @Dirk_S gäbe.

@Heinz
Du schreist “SEXISMUS”. Sag mal, die Leute die dich kontrolliert haben.
Beim Fußballspiel. Waren das alle Männer ?
Abgesehen davon gibt es das durchaus das Menschen nur wegen ihrer Hautfarbe kontrolliert
werden [4], und die Polizei das auch explizit als Grund angibt.
Das kommt in deiner Welt evtl. nicht vor, so allgemein aber schon.

@Gedöns

> Feminismus ist Hitler-faschistischer Rassenhaß in Reinstkultur.

Adolf Hitler als der Größte Feminist Aller Zeiten, das wär doch mal was.

@DrMichi
Ich glaube ich kann dir nicht ganz folgen. Aber ich glaube du meinst, das
wir in Deuschland eine Politik fahren in der Menschen in die Armut gedrängt werden,
da stimme ich die bei. Warum das die Schuld von Feminismus ist habe ich nicht verstanden
magst du das nochmal erklären?

Wer bis hier her durchgehalten hat, Kudos!
Vielleicht hat wer Lust zu antworten?

[1] https://www.gov.uk/government/statistics/tables-for-police-workforce-england-and-wales-31-march-2014
[2] https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Bevoelkerung/Bevoelkerung.html
[3] http://www.welt.de/politik/deutschland/article140084006/Europa-hat-Afrika-viel-zu-lange-ausgebeutet.html
[4] http://www.stern.de/panorama/diskriminierung-gericht-verbietet-polizei-kontrollen-wegen-hautfarbe-1918087.html


Hadmut
27.4.2015 19:30
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@Tom:

> Die Geschichte wie du mal in London Kontrolliert wurdest weil du ein Mann bist hätte ich jetzt aber gerne mal gehört. Falls du das schonmal gebloggt hast, würdest du das verlinken?

https://www.danisch.de/blog/2007/11/28/mehr-abenteuer-mit-der-sicherheit/


mindph
27.4.2015 9:41
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> Warum eigentlich immer die weißen Männer?

Das liegt doch auf der Hand: Diese Positionen werden von einem feministischen Standpunkt meistens von privilegierten, weißen Mädchen vertreten und propagiert. Und um sich selber in ihrer Position zu schützen, wird ein männlicher Sündenbock, englisch Scapegoat, vorgeschoben und ein klares Feindbild aufgebaut und verteidigt.
So fühlt man sich wohl in Kritik freiem Kuschelflausch und kann von erhobener Position keifen als gäb’s kein Morgen. Natürlich dabei nicht vergessen, sich dann selber den persönlichen Profit zu sichern und mit möglichst wenig Anstrengung aber dafür viel Gefühl Aufmerksamkeit, Anerkennung und evtl. sogar einen Posten zu sichern.

“Feminism is an empire” – Erin Pizzey


Frank
27.4.2015 12:56
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@Schwärmgeist

Sagt das ö.r.Fernsehen…
Bei Dir hört sich das an als wäre die Übergriffe staatlich organisiert, als ob die rote Gestapo Rosawinkelschwule im Mannschaftswagen verdrischt.
Dem ist aber nicht so!
Hier in “Deutschland” werden täglich Schwule zusammengeschlagen aber davon erfährt man nix, da die politisch falschen Täter.
Keine dumpfen ARD Tatort Skinheads sondern unrasierte DrecksRaben, tja :”das müssen wir aushalten ” Zitat Ende.
Den Psalm das Gewalt gegen sexuelle Minderheiten bestraft gehört spar ich mir (fast)-das versteht sich von selbst.
Nur müssen wir nicht mit dem Moralfinger nach Russland zeigen sondern erstmal den Saustall hier aufräumen, da ist genug zu tun!
Von sich gegenseitig anpissenden Lederkerlen aufm CSD wurde mir glaubhaft berichtet, bin nicht so ein Fortschrittlicher Papi der mit Kind und Kegel zu derlei bunten Spektakeln tingelt.
Und mein eigenes Coming out und Schwul /Frau /Transgender sein schieb ich noch verlogen vor mir her.
Das sich der CSD aber hauptsächlich über Sex identifiziert und eine schrille Darbietung perverser Obszönitäten (unter dem spärlichen Deckmäntelchen des politischen Kampfes) ist dürfte bekannt sein.


Stefan S
27.4.2015 15:16
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@Dirk S:
Mein Posting war eine Antwort auf die Behauptung, wenn ich eine WHM-Veranstaltung anbieten würde, würde ich die nicht körperlich unversehrt erreichen. Die Behauptung halte ich für falsch.

Ansonsten bin ich im Gegensatz zu Dir der Meinung, daß es durchaus auch legitim sein kann, irgendetwas öffentlich anzubieten und den Teilnehmerkreis einzuschränken. Problematisch wird es m.E. nur, wenn sich dadurch eine Diskriminierung ergibt.

Beispiel: Ich habe mal Sozialarbeit studiert. An der FH gab es ein fittes Frauenbüro, das ständig Angebote wie “Bewerbungstraining für Frauen”, “Karriereplanung für Frauen”, “Promotionsmöglichkeiten mit FH-Diplom und wissenschaftliche Karriere für Frauen” etc. mit angeblich guten Referentinnen organisiert hat. Das an sich finde ich unproblematisch. Das Problem an der Sache war m.E. daß es absolut Null vergleichbare Angebote “für Männer” oder “für alle” gab.


Frank
27.4.2015 20:08
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@Tom

>Holocaust

Du erwartest doch nicht das wir hier über ein Thema diskutieren daß bei Abweichungen 5 Jahre Gefängnis bietet?

>Die Europäer (Männer) die Welt beherrschten

Weil Frauen nicht das Potential haben ohne Krücken/Quoten oder andere Simulationen irgendwas zu beherrschen.
Ausser ihre Männer…
Und die haben dann alles besorgt und für sie schön gemacht.

>ihrer Hautfarbe kontrolliert

Könnte natürlich finsterster Rassismus sein… oder Berufserfahrung.
Vielleicht im Wissen in nem, mit fünf Libanesen besetzten, Q7 eher
fündig zu werden als im kleinen Corsa von StudentenSveni?


CountZero
27.4.2015 20:34
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@Tom: Danke für Deine Antwort!
> Du hast keine “Rassenschuld” du hast als Mensch eine _Verantwortung_

Okay. Ich übernehme Verantwortung dafür, andere Menschen nicht nach Hautfarbe und Geschlecht (oder Nationalität oder sexueller Orientierung oder oder oder), sondern nach Charakter und Taten zu beurteilen.

Bedeutet, dass ich jemanden, der weiblich oder Araber oder IndianerFirst Nation ist, als kriminelles Axxxxxxch einstufen kann, und jemanden der weiß oder männlich ist als vorbildlich. Andersherum genauso. Nach meinen eigenen subjektiven oder meinetwegen sonstwie standardisierten objektiven Kriterien.

Was ich mich aber klar, leidenschaftlich und vehement weigere zu tun ist jemanden zu beurteilen nach einer (vermeintlich oder tatsächlich vorhandenen) Zugehörigkeit zu einer politischen (rassischen, nationalen, religiösen….) Gruppe. Genau das ist aber Kern der Auseinandersetzung hier: Angehörige zentralafrikanischer Stämme wurden vor 150 Jahren von arabischen Sklavenhändlern gefangen und auf Plantagen in die USA verkauft. Besteht meine ‘Verantwortung’ darin, jedes heutige Mitglied der Gruppe schwarzhäutiger Menschen automatisch als ‘guter Mensch’ einzustufen? Ohne Rücksicht auf sein tatsächliches Verhalten?

>es bestände doch garkeine Notwendigkeit eine Veranstaltung
zumachen an der man weißen Männern die Teilnahme verweigert, wenn es nicht Menschen die @Dirk_S gäbe.

Mit der Begründung könnte man allen Mitgliedern der Gruppe ‘Frau’ oder ‘lesbische Frau’ (oder ‘Schwachsinniger’) die Teilnahme an Veranstaltungen beliebiger Art verbieten, weil es Menschen wie Andrea Dworkin oder Valerie Solanas gegeben hat. Die Identitätsbildung von Menschen ausschließlich über bestimmte Gruppenzugehörigkeiten finde ich hochproblematisch, das hatten wir in der deutsch-österreichischen Geschichte ja schonmal… Trotzdem ist es Zentralbestandteil der Identitätspolitik der ‘dritten Welle’ des Feminismus.

Ich finde es zunächst nicht problematisch, wenn es ‘Clubs’ bzw. Veranstaltungen gibt, zu denen bestimmte Teilmengen der Bevölkerungen keinen Zutritt haben, wenn es auch akzeptiert ist, dass diese Teilmengen ein Recht auf ihre eigenen Veranstaltungen haben. So wie ich kein Problem damit habe, nicht auf Damentoiletten gehen zu dürfen, weil ich ja auf Herrentoiletten darf, wo die Damen keinen Zutritt haben.

Im aktuellen Zeitgeist wird z.B. die Öffnung sämtlicher früherer ‘Männerdomänen’ für Frauen verlangt. Das halte ich prinzipiell für begrüßenswert, ich wollte nicht wo ausgeschlossen werden, nur weil ich Mann (oder blond oder Deutscher oder intellektuell oder oder oder) bin. Ich hätte auch kein Problem damit, wenn bei den Leuten, die in Fukushima die radioaktive Asche mit bloßen Händen und mit 1l Wasserration pro Tag aufgekehrt haben, auch 50% Frauen dabeigewesen wären. Wir wollen ja niemanden diskriminieren.

Gleichzeitig propagiert der Zeitgeist aber eine massive Separation(1) von (vermeintlich oder tatsächlich oder historisch) unterdrückten gesellschaftlichen Gruppen (‘Frauen-Netzwerke’ etc etc), während ‘safe spaces’ für den WHM oder entsprechende ‘Männer-Netzwerke’ massiv bekämpft werden. DAS finde ich unfair, weil ‘Gleiches Recht für alle’ nicht mehr gilt. (Und jetzt kann ich nochmal mit der deutsch-österreichischen Geschichte kommen…. wehret den Anfängen!)

(1) Als ich vor vielen Jahren eine Zeit an einer US-Universität verbracht habe, gab es dort einen ‘Hispanic’-Tanzabend unter dem Motto ‘Celebramos nuestra cultura’. Nicht-‘Hispanics’ not welcome (and not admitted). Selbst meine damalige spanische (nicht hispanische) Freundin wurde ausgeladen. She was furious :-).


Gedöns
27.4.2015 21:50
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Im Übrigen meine ich, daß der zum 21.01.2015 klammheimlich verschärfte Volksverhetzungsparagraf (vorher gab es im Wesentlichen nur Verurteilungen aufgrund der Holocaust-Leugnung) jetzt vermehrt auch (!) zu entsprechenden Anzeigen führen sollte. Der informierte Bürger weiß, daß die Benutzung des „N“-Wortes aktuell zu einer Strafe von 100€ führt, freilich zuzüglich Gerichtskosten. Wenn sich also gewisse Personen nicht der abwertenden Benutzung der Bezeichnung „(alter) weißer Mann“ enthalten können, sollte man nicht klageunwillig sein – erst recht, wenn umgekehrt hemmungslos gewütet wird – erste Anzeichen sind dahingehend zu erkennen, jedoch nur wie in DDR-Zeiten durch Mundpropaganda bzw. jetzt (noch?) durch Blogs …


CountZero
27.4.2015 22:27
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@Dirk S.

Äh, sorry. Mein Kommentar von 20:34h ging nicht gegen Dich! Ich sehe Dich nicht als Extremauswuchs à la Solanas & Co., wenn auch Tom das zu tun scheint.

Ich wollte lediglich darstellen, dass die Identifizierung von Gruppenmitgliedern anhand ihrer unverschuldeten persönlichen Eigenschaften mit evtl. Extrembeispielen, welche in dieser Gruppe vorhanden sind, kein Grund für eine Sippenhaft sein dürfen. Hitler hatte einen Schäferhund, sind also alle Schäferhundebesitzer größenwahnsinnige Massenmörder?

Leider hat Tom Dich als solches Beispiel dargestellt, was mit meiner eigenen Einschätzung nicht übereinstimmt (auch wenn ich zu manchen Dingen eine andere Einstellung habe als Du. Pluralismus 🙂 ).


Der Schänder-Schelm
28.4.2015 3:39
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@Tom
§1 Fakten und wie man damit argumentiert…
Deine Argumentation ist, so wie du sie verwendest, nicht sinnvoll. Wie deine Zahlen richtigerweise zeigen, besteht eine Diskrepanz zwischen den relativen Häufigkeiten von Merkmalen ‘männlich/weiblich’ bzw. ‘Nicht-Migrant/Migrant’ in der Bevölkerung im Vergleich zu der rel. Häufigkeit bei der Polizei. So weit, so gut. Was folgt daraus?( Anm. der Red.: Das folgende Argument entspricht nicht notwendigerweise meiner Meinung, sondern illustriert die Unsinnigkeit, daraus direkt ‘Fakten’ abzuleiten) Nun, man könnte, wenn man ein Schelm ist und nichts böses denkt, ja annehmen, dass für den Dienst in der Polizei zwei Herausforderungen wesentlichen sind: Zum einen körperliche Voraussetzungen (z.B. Konstitution), zum anderen Integrität (man soll ja schließlich das Gesetz vertreten). Gehen wir davon aus, dass die Aufnahmeprüfungen bei der Polizei fair sind und die Bewerber nach diesen beiden Kriterien gefiltert werden. (Anm. hierzu: Gibt es einen Hinweis darauf, dass die Einstellungsverfahren bei der Polizei unfair sind?) Da Männer im Schnitt eine höhere körperliche Fitness aufweisen als Frauen, ist ein höherer Anteil an Männern bei der Polizei zu erwarten. Wie kommt es jetzt zur geringen Migrantenquote? Naja, was wäre, wenn die Migranten, einfach weil sie noch nicht so lange bei uns leben, sich teilweise nicht mit unseren Grundwerten und der Vorstellung unseres Rechtstaates identifizieren würden. Würde das zutreffen, dann wäre es logisch, dass sich im Schnitt weniger Migranten bewerben, diese Bewerber im Schnitt weniger ‘integer’ wären… UND im Schnitt häufiger kontrolliert werden, da die Wahrscheinlichkeit, einen Übeltäter zu erwischen, in dieser Gruppe höher wäre.
Ich finde diese Argumentation im Übrigen vom logischen Standpunkt ziemlich stringent. Verdammt rassistisch, aber stringent… Die getroffenen Thesen erklären die beobachtbaren Verteilungen und auch die Diskriminierung einzelner Gruppen…
Wie gesagt, dies entspricht so nicht meiner Meinung. Aber wenn wir Statistik-Bullshit-Bingo spielen wollen, das können wir gerne tun… und dann können wir doch auch gleich die Rassisten-Sau so richtig raushängen lassen 😉

P.S. Ist euch allen auch schon mal aufgefallen, dass sich solche ‘Faktenchecks’ (z.B. Spiegel Online) in letzter Zeit in den ‘Qualitätsmedien’ häufen? Meistens wird auf die gleiche Weise unsauber oder selektiv argumentiert. Mit dem Wort ‘Fakt’ soll der Information eine Art ‘Wahrheit’ und ‘Unabhängigkeit’ attestiert werden… in diesem Sinne: “sapere aude” 😉

§2 Macht und Diskriminierung
Deiner These, dass Macht mit Diskriminierung einhergeht, stimme ich absolut zu. Macht ist schließlich per definitionem hierarchisch und damit auch diskriminierend.
Was du aber wieder tust (wie eben so oft in der Feminismus/Gender-Debatte) ist die unzulässige Verallgemeinerung. Du schließt von einem Durchschnitt auf die einzelnen Individuen der Gruppe. (zumindest kommt das in deinem Argumentationston durch)
Um die Stichhaltigkeit deiner Argumentation zu prüfen, müssen wir folgendes definieren: Wer ist die ‘Machtelite’? Durch welche Eigenschaften zeichnet diese sich konkret aus? Wie kann man bei einem Individuum feststellen, ob es Angehöriger der Machtelite ist?
Bsp. Machtelite = Etwa alle ‘weißen Männer’? Auch weiße, männliche Hartz4-Empfänger?
Ich finde dieses Thema hochinteressant und wäre erfreut, wenn du hier etwas mehr ausführen könntest.
In diesem Zusammenhang ist natürlich folgendes zu berücksichtigen: Ist Macht wandelbar, z.B. abhängig vom situationellen Umfeld? Meiner Meinung nach ja… und wenn man diesem Aspekt zustimmt wird das Bild ja deutlich komplexer, weil jemand, der Macht hat, diese in einem anderen Kontext verlieren könnte. Daraus würde folgen, dass jemand, der im Schnitt zur privilegierten Gruppe gehört, eben durchaus in manchen Situationen benachteiligt werden kann, was ja dann auch wieder den Tatbestand der Diskriminierung erfüllt. Man könnte also Individuen gemäß ihres Verhaltens und Umfelds eine gewisse Quote an privilegierten zu nicht-privilegierten Situationen zuordnen. Ab welcher Quote darf man lt. deiner Aussage dann von Diskriminierung sprechen? 50%?

Hierzu noch ein Zitat von dir: ‘Wenn besagte Polizei eine schwarze Frau kontrolliert, weil die schwarz oder eine Frau ist, stellt sich da relativ offensichtlich eine Machtfrage.’
Stellt sich diese Machtfrage auch, wenn ein schwarzer Polizist die schwarze Frau kontrolliert? Was genau ist so ‘offensichtlich’? Im Übrigen bezweifle ich, dass Frauen deutlich häufiger als Männer kontrolliert werden. Kannst du das belegen? Sonst ist deine Argumentation, so wie du sie aufgebaut hast, unbrauchbar (zumindest auf Frauen bezogen).

§3 Rassismus und Ausgrenzung
Zitat: ‘Dich als Opfer von “extremem Rassismus” zu inszenieren, weil du nicht an einer Veranstaltung
teilnehmen kannst, an der du sowieso nicht teilhaben möchtest, ist einigermaßen lächerlich.
Meinetwegen fühl dich ausgegrenzt, das aber Rassismus nennen zu wollen, ist übertrieben’
Möglicherweise gibt es aber andere weiße Männer, die an der Veranstaltung teilnehmen möchten und auch konstruktiv etwas beitragen könnten. Sie dürfen aufgrund ihrer ‘Rassenzugehörigkeit’ aber nicht teilnehmen und werden ausgegrenzt. Das ist prototypisch rassistisch. Dies als ‘nicht-rassistisch’ zu bezeichnen ist ‘Zitat: lächerlich’ q.e.d.

§4 Frauen und Arbeit
Schwieriges Thema, weil man viele Fallstricke berücksichtigen muss. Natürlich gab es einige rechtliche Benachteiligungen, die inzwischen Gott sei Dank nicht mehr aktuell sind.
Nur kurz:
Hättest du dich mit Geschichte auseinandergesetzt, dann würde dir bekannt sein, dass der Großteil der Frauen eben nicht unterdrückt wurde. Über lange Zeit war ein Großteil der Bevölkerung sehr arm, typischerweise Landbevölkerung / Bauern. Hier herrschte von jeher Arbeitsteilung, weil man es sich auch gar nicht erlauben konnte, auf Arbeitskraft zu verzichten. Im Übrigen wurden da auch die Kinder aufs Feld geschickt…
Auch die Arbeiterschaft im Zeitalter der Industrialisierung war keineswegs eine ‘reine Männersache’.
Das Phänomen der ‘Unterdrückung’, auf das du dich beziehst, ist ein partielles Phänomen des Bürgertums und der Oberschicht. Also ein eher kleiner Teil der Gesamtbevölkerung, der aber aufgrund seiner privilegierten Stellung eine überproportionale Rezeption genießt.
Es ist unbestritten, dass die rechtlichen Rahmenbedingungen für Frauen deutlich schlechter waren als für ihre Gatten. Aber wie kann man daraus ‘Unterdrückung der allgemeinen Art’ folgern? Zunächst müsste man herausfinden, welcher Anteil an Frauen tatsächlich unterdrückt wurde, indem diese davon abgehalten wurden, ihrem ‘männlichen Traumberuf’ nachzugehen. Vorschläge um das zu verifizieren? Im Übrigen: Einzelbeispiele, eigene (subjektive) Erfahrungen, Vermutungen und Meinungen besitzen nur eingeschränkte Beweiskraft, da sie einer Vorselektion unterliegen.

§5 Sklaverei
Wenn wir davon ausgehen, dass es keine Kollektivschuld gibt, sondern nur Eigenverantwortung, dann kann man NIEMANDEM (keinem Weißen, Araber, oder wem auch immer…) die Sklaverei sui generis anlasten, genauso wenig, wie man den weißen Politikern eine derartige Abschaffung als Entlastung für die Zukunft gutschreiben kann.
Insofern widersprichst du dir selbst: In Post 1 benutzt du die Sklaverei, um die weißen Männer in Sippenhaft zu nehmen, in der Antwort auf Countzero widersprichst du einer Rassenschuld. Allerdings relativierst du das gleichzeitig, weil ja die Europäer die letzten 150 Jahre so böse waren… Damit lastest du also doch den Europäern eine ‘Kollektivschuld’ an, oder?
‘Kollektivschulden’ halte ich im Übrigen für extrem gefährlich, da sie geeignet sind, Ressentiments zu bedienen und damit eine potentielle Brutstätte für -ismen sind.

§6 Über Bubbles
Wir leben alle in unseren Bubbles… und typischerweise richten wir unsere Aufmerksamkeit auf das, was wir sehen wollen. Deine Argumentation strotzt (wie ich in den vorigen Ausführungen belegt habe) nur so von Confirmation Bias ohne Ende.

§7 Abschluss-Plädoyer
Saubere Argumentation ist wichtig. Wenn man schon nachweisen möchte, welche Auswirkungen / Zusammenhänge Rassismus, Sexismus und Diskriminierung haben, dann ist es halt nicht so einfach, dass man sich ein paar Beispiele rauspickt und dann Unterdrückungs-, Opfer- und andere Arschkarten spielt.
Ganz im Gegenteil. Ein sauberer Nachweis tatsächlich bestehender Nachteile ist schwierig (Stichwort Korrelation und Kausalität 😉 ). Anstrengend. Um wirklich ‘nachhaltige’ Ergebnisse zu erhalten, müsste vor allem die öffentliche Debatte viel präziser und ergebnisoffener geführt werden.


der eine Andreas
28.4.2015 7:44
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Übrigens, erinnert ihr euch noch an die Matratzen-Trägerin? Nun:
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/matratzen-protest-beschuldigter-deutscher-verklagt-columbia-university-a-1030370.html#ref=plista

“Jetzt hat der deutsche Student vor einem Gericht in Manhattan Anzeige gegen seine Universität erstattet. Er wirft der Columbia University, dem Kuratorium der Hochschule, dem Uni-Präsidenten und dem Kunstdozenten von Sulkowicz vor, sie hätten ihn nicht vor den öffentlichen Anschuldigen und der Protestaktion geschützt.
Die Studentin habe ihn in der Öffentlichkeit wiederholt als “Serienvergewaltiger” bezeichnet. Außerdem habe die Columbia University den Matratzenprotest unterstützt und damit ein für ihn einschüchterndes, feindseliges und erniedrigendes Umfeld geschaffen. So sei Sulkowicz erlaubt worden, die Matratze unter anderem in Unterrichtsräume und in die Bibliothek mitzubringen. Dadurch sei er auf dem Campus isoliert worden, die Aktion habe seinen Berufsaussichten in den USA geschadet. Außerdem sei auf einer von der Universität betriebenen Webseite die mutmaßliche Vergewaltigung als Tatsache dargestellt worden.”


Dirk S
28.4.2015 10:01
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@ Tom

> Hoffentlich liest das auch noch wer.

Ja, tue ich.

> Verhältnis Mann/Frau in der Polizei von England und Wales: ~ 2/1 bis ~4/1
> Verhältnis Weiß/nicht-weiß in der Polizei von England und Wales: ~ 9/1 bis ~ 13/1

> Verhältnis Mann/Frau in der Deutschen Polizei: ~1.5/1 bis ~9/1
> Verhältnis Weiß/nicht-weiß in der Deutschen Polizi: ~5/1 bis ~99/1

> Das Argument, das ich damit versuche zu hinterlegen, ist, daß Diskrimierung etwas mit Macht zu tun hat.

Was die Zahlen des Polizeidienstes betrifft, gibt es noch 2 andere, aus meiner Sicht viel zutreffendere, Deutungen:

1.) Viele Frauen und Nichtweiße erfüllen nicht die Eingangsvoraussetzungen (Physische Ansprüche, Staatbürgerschaft und ähnliches).
2.) Der (deutsche Polizeidienst) ist für diese Gruppen nicht attaktiv (was überaus verständlich ist).

Ich neige zu 2.) als Erklärung. Oder willst du Leute aus unterrepräsentiereten Gruppen zwangsdienstverpflichten?

> Wenn man selbst Teil der Machtelite ist, kann man nicht so wirklich
diskriminiert werden. Wenn du in einer Gesellschaft wie zB London, in denen es halb/halb Männer und Frauen und ca halb/halb weiße und nicht-weiße Menschen gibt, von einer Polizi die Hauptsächlich
aus weißen Männern besteht kontrolliert wirst weil du ein Mann bist, habe ich Schwierigkeiten, das als Diskriminierung zu erkenne. Wenn besagte Polizei eine schwarze Frau kontrolliert, weil die schwarz oder eine Frau ist, stellt sich da relativ offensichtlich eine Machtfrage.

Du schreibst völligen Quatsch. Kontrolliert werden Leute, die zu den kriminalistischen Problemgruppen gehören. Und junge Männer zwischen 15 und 30 stellen den Hauptteil der verurteilten Straftäter, werden demnach häufiger kontrolliert als 60-jährige Frauen. Und das es Gebiete gibt in denen nichtweiße (pigmentierte) junge Männer die Masse der Problemfälle stellen, ist auch nicht neues. Und deshalb werden die in diesen Gebieten auch häufiger kontrolliert. Du bastelst dir eine Diskriminierung zusammen, die es nicht gibt und wandelst damit auf der blödsinnigen Rassismusline der deutschen Presse.

> Meinetwegen fühl dich ausgegrenzt, das aber Rassismus nennen zu wollen, ist übertrieben.

Die Ausweitung des Begriffs des Rassismus haben die “Anti-Rassisten” zu verantworten. Die haben den Begriff so aufgeweicht, dass er eigentlich nur noch eine unbestimmte Worthülse ist.

> Lies doch mal deinen Kommentar,

Welchen meinst du, den an dich?

> mach aus den Substantiven die du für Frauen verwendest, die männliche Form, und versuch mal zu verstehn, daß es Menschen wie du sind, die einen Feminismus immer noch notwending machen.

Ja, ja, schuld sind immer die anderen. Die “Setz-mal-was-anders-ein”-Methode funktioniert nicht immer, da ich versucht bin, die Eigenschaften einer Gruppe möglichst neutral zu beschreiben. Aus meiner Sicht natürlich.
Der Feminsmus ist auch nichts anderes als eine Lobby-Vertretung, wenn auch eine besonders perfide. Wollen wir mal ganz unideologisch prüfen, wer am Ende mehr für die Gleichberechtigung der Frauen getan hat, Männer oder Frauen? Ich wäre auf das Ergebnis gespannt.

> Es wird dich auch überraschen in Hadmuts Blog zu lesen, daß wenn etwas korreliert, noch lange kein kausaler Zusammenhang bestehen muss.

Ist nichts neues, das wusste ich schon, bevor ich Hadmuts Blog gelesen habe. Und? Den kausalen Zusammenhang zwischen Alter, Geschlecht und Hautschattierung findest du in der Kriminalstatistik. In diesem Fall besteht zwischen der Korrelation eine Kausalität. Gut, kann man leugnen.

> Deinen Rassismus entlarvst du selbst in dem du in einem Satz das “pigmentiert”-sein von Männern durch die Staatsmacht als legitimen Grund für Kontrolle erklärst, im nächsten den Ausschluss von weißen von Menschen die fast keine Macht haben Rassismus nennst.

Lies meinen Kommentar da noch mal und zwar ohne Scheuklappe. Ich habe geschrieben, dass weiße Ü30-Männer weniger kontrolliert werden, weil sie kriminalistisch weniger in Erscheinung treten als junge pigmentierte (für dich: nichtweiße, auch dein Begriff ist rassistisch), die genau aus diesem Grund öfters kontrolliert werden als weiße Ü30. Das ist keine rassistische Legitimierung der Staatsmacht, sondern die Folge des Verhaltens einer nicht geringen Anzahl von Idividuen innerhalb dieser Gruppe.
Die Frage, die du stellen kannst (und die durchaus wichtig ist!), ist, ob der geringe Sicherheitsgewinn einer großen Gruppe die Beeinträchtigung einer kleinen Gruppe rechtfertigt. Das ist die Frage, die zu stellen wäre. Deinen Rassismusquatsch kannst du dir da schenken. Der ist leicht zu widerlegen.
Ihr Antirassisten arbeitet den Freiheitsbeschneidern in die Hände, da ihr völlig unwichtige Nebenschauplätze aufmacht, an denen ihr euch und die Öffendlichkeit abarbeitet. Die eigentlichen Einschränkungen gehen dadurch unter. In diesem Sinne: Danke.
Wobei du beim letzten Punkt durchaus in gewisser Weise Recht hast: Es handelt sich dabei um Rassismus und Sexismus.

> daß Ausmaß in dem die Europäer (weiße! Männer! Buh!) die Welt beherrschten ist aber in den letzten 150 Jahren vergleichsweise groß.

Und? “Der weiße Mann” konnte es und Ressourcen zu erschließen ist ein Grundhandlungsmuster unserer Spezies, das zwar nicht immer zu moralisch richtigen Handlungen führt, aber am Ende erfolgreich den Bestand der Spezies sichert.
Hinzu kommen noch verschieden Strategien, den Fortbestand der eigenen sozialen Gruppe zu sichern:

1.) Die möglichst langfrißtige Sicherung wichtiger Ressourcen bei gleichzeitig niediger Anzahl von Nachkommen oder
2.) Einer hohen Anzahl von Nachkommen bei einer gewissen Ressourcenverschwendung.

Der “weiße Mann” in Europa hat durch das Klima und die ausgeprägten Jahreszeiten gelernt, Vorräte anzulegen und zu verwalten, seine Ressourcen entsprechend zu nutzen. Der “schwarze Mann” hat zwar einen anderen Ressourcenzugang (in Afrika kann man in vielen Gegenden ganzjährig Landwirtschaft betreiben), bevorzugt aber eher die Zeugung vieler Nachkommen, da diese oft der Malaria, Löwen, Hyänen oder dem Nachbarstamm zum Opfer fallen.
Beides sind unterschiedliche Strategien, die auch den Lebensumständen, den vorhandenen Ressourcen, dem Ressourcenzugang und der Ressourcenverwaltung geschuldet sind. Und beide ihre Vor- und Nachteile ebenso wie ihre Berechtigung haben.

Ressourecenfreie Grüße,

Euer Dirk


Dirk S
28.4.2015 10:11
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@ CountZero

Äh, sorry. Mein Kommentar von 20:34h ging nicht gegen Dich! Ich sehe Dich nicht als Extremauswuchs à la Solanas & Co., wenn auch Tom das zu tun scheint.

Hab’ ich auch nicht so aufgefasst. Für mich ist eindeutig, dass du dich auf Tom bezogen hast.

Leider hat Tom Dich als solches Beispiel dargestellt, was mit meiner eigenen Einschätzung nicht übereinstimmt (auch wenn ich zu manchen Dingen eine andere Einstellung habe als Du. Pluralismus 🙂 ).

Ich fürchte, dass unser guter Tom eine etwas zu starke Ideologiebrille trägt, aber was solls. Wenn wir alle einer Meinung sind, wird es auch langweilig. Sein wir doch mal ehrlich: Ohne Meinungspluraismus wäre Hadmuts Blog zwar weiterhin sehr informativ, aber weniger attraktiv. Versprechen wir Hadmut, uns zu benehmen und fröhnen dem Meinungspluralismus.

Pluaralistische Grüße,

Euer Dirk


Tom
29.4.2015 10:42
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@Frank
Du hast ein bisschen Recht. Bloß, weil man sich zu einem Thema äußert, sollte man keine fünf Jahre in den Knast müssen. Allerdings greift das ja überaupt erst wenn das in einer Weise geschieht den öffentlichen Frieden zu blalablabla.
Was mich eher wundert ist das Bedürfnis, sich in strafrechtlich relevanter Weise äußern zu müssen. Gehts einem danach besser? Wieso will jemand sagen dürfen, den Holocaust hätte es nicht gegeben ? Also jetzt, außer seinen rechtsextremen Standpunkt verteidigen zu wollen. Damit meine ich, daß es aus der intellektuellen Ecke kommt, die den Nährboden für Gewalt gegen Anders-seiende und Rassenhass bildet. Du klingst so als obs für dich gefährlich wäre hier deine Meinung reinzuschreiben. Kannst du mindestens erklären, warum ?

Daß diese Berufserfahrung rassistisch sein könnte, darauf bist du noch nicht gekommen ?
Das offensichtliche Problem ist doch, daß Hautfarbe keine Kausalität zu Kriminalität hat, wenn man trotzdem nach Hautfarbe urteilt, begeht man erstens eine logischen Fehler, und zweitens kommt man von zeinem Ziel ab: Kriminalität in der gesamten Bevölkerung bekämpfen, nicht Kriminalität unter allen Menschen einer Hautfarbe bekämpfen.
Alles was du damit erreichst, ist das ein Dealer, seine Kurierfahrten anstatt von einem “von fünf Libanesen besetzten Q7” von StudentenSveni in seinem Corsa durchführen lässt. Toll gemacht, Sveni! Und wenn man hautsächlich Menschen mit dunkler Hautfarbe kontrolliert, findet man auch hauptsächlich Kriminelle mit dunkler Hautfarbe. ÜBERRASCHUNG! Toller Kreislauf.

@CountZero

Ich weiß nicht wo du herhast das du Schwarze Menschen automatisch als gute Menschen einordnen sollst, ohne ihr Rücksich auf ihr tatsächliches verhalten zu nehmen. Ich glaube aber nicht, daß wir heutzutage unter weißen Menschen das Problem haben, das sie Schwarze generell für zu gut halten. Siehst du das so?

Ich verweise auf meinen Kommentar weiter oben. Diskriminierung hat mit Macht zu tun. Wenn die Machtigen die Nicht-Mächtigen ausschließen, hat das eine andere Bedeutung, als wenn das umgedreht stattfindet. Aus diesem Grund meine ich, daß dein Vergleich mit “Solanas & Co” nicht standhält. Dirk_S ist genau wie du schreibst ja eben nicht der “Extremauswuchs”, sondern überall zu finden.

@Der Schänder-Schelm

1) Bist du Toll? Lies doch mal bitte meinen Text nochmal. Ich habe keine Gründe für diese Diskrepanzen angegeben, noch danach gesucht. Den Rest hast du dir ausgedacht. Aber interessant, daß das so eine Abwehrreaktion provoziert hat. Bevor du dich über “Faktenchecks” mokierst, solltest du sie vielleicht vorher lesen.

2) Du hast selbstverständlich recht! Die Faktoren die eine Rolle spielen sind mannigfaltig: Ethnische Herkunft, Klasse, Geschlecht, Alter, usw. @Leon hat sowas weiter oben ausversehen vorgeschlagen: Vielleicht sollten wir alle zusammen mal an einem Lehrgang “INtersektionalität” Teilnehmen. Scheint wir könnten da alle noch was Lernen.
Du fragst mich nach konkret wie ich das mit weißen, männlichen Hartz4-Empfängern sehe.
Ich glaube du hast dir die Frage schon ein bisschen selbst beantwortet. In deinem Paragraphen zur Polizei schreibst du, daß es den Migranten (wer ist das genau) an Integrität mangelt. Ich schließe mal daraus, ( und ich weiß, ich lehne mich ein wenig aus dem Fenster), daß du mehr Empathie mit einem weißen, männlichen Hartz4-Empfänger hegst, als mit einem nicht-weißen, und ich behaupte, daß der Großteil der weißen Mehrheitsbevölkerung so sieht. Ich meine, und hier hab ich keine Fakten, das der Rassismus stärker wirkt als Klassenzusammenhalt. Anders bekannt unter “Die Nehmen uns die Arbeitsplätze weg”.
Spezifisch auf die Veranstaltung die Auslöser für diesen Kommentar ist: Bei Occupy Frankfurt männliche weiße auszuschließen, ergibt keinen Sinn, wenn es gegen Rassismus geht, kann ich das nachvollziehen.
Was deine Fragen nach Frauen angeht, gilt in etwa das gleiche: Die Formen wie sich Rassismus, Sexismus, Antisemitismus, Homophobie etc. manifestieren sind unterschiedlich, das sind keine Namen für das gleiche Phänomen.
Du hast recht, es ist sehr komplex.

3) “Q.E.D”? Ne, so funktioniert das nicht. Wenn die weißen Männer so scharf drauf sind, eine Antirassismus Veranstaltung zu machen, haben sie doch genug Platz das parallell zu tun! Wir haben doch überhaupt nix zu verlieren. Wenn wir nichts gegen den Status Quo tun, bleibt alles beim alten, und ich behaupte, zu unseren Gunsten.

4) Du greifst wieder auf, daß verschiedene Formen von Ungerechtigkeit mitgedacht werden müssen. Das ist sehr richtig.
Wobei ich nicht glaube, daß dem “männlichen Traumberuf nachgehen” als einziges oder Hauptthema gelten kann.
Das ist warscheinlich vielschichtiger als hier Platz hat. Aber es gab eine Benachteiligung von Frauen, die, ich behaupte, bis heute nachwirkt.

5) Ne, Schuld nicht. Verantwortung. Echt jetzt, ich hab nicht Schuld gesagt. Mach aus deiner Verantwortung was du willst. Ich hab auch niemanden in Sippenhaft genommen. Aber das Reflexhafte “Aber ich wars nicht!” als antwort auf “Ihr habt da was gemacht, was uns geschadet hat” geht mir auf den Sack. Das ist genau nicht Verantwortung übernehmen.

6) Blablabla Confirmation Bias, sicher richtig, da ist kein Mensch von Frei. Ich nenns lieber “Politische Grundhaltung” 🙂 und vielleicht Gerät das manchmal aus dem Ruder, wenn ich mit Menschen sprech die meinen sie müssen argumentieren dürfen es habe den Holocaust nicht gegeben.

7) Du hast nichtmal vernünftig gelesen, was ich zur Londonder Polizei geschrieben habe. Ich glaube das mit der Sorgfalt gilt für uns alle.

@Dirk_S
Habe ich mich wirklich so schlecht ausgedrückt ? Ich hab doch garnicht beschrieben *warum* ich glaube das die Zahlen bei der Polizei so sind. Nur daß. Ansonsten siehe meinen Kommentar an @Frank.

> Ja, ja, schuld sind immer die anderen. Die “Setz-mal-was-anders-ein”-Methode funktioniert nicht immer, da ich versucht bin, die Eigenschaften einer Gruppe möglichst neutral zu beschreiben. Aus meiner Sicht natürlich.
> Der Feminsmus ist auch nichts anderes als eine Lobby-Vertretung, wenn auch eine besonders perfide. Wollen wir mal ganz unideologisch prüfen, wer am Ende mehr für die Gleichberechtigung der Frauen getan hat, Männer oder Frauen? Ich wäre auf das Ergebnis gespannt.

*möglichst neutral* 🙂

> Den kausalen Zusammenhang zwischen Alter, Geschlecht und Hautschattierung findest du in der Kriminalstatistik. In diesem Fall besteht zwischen der Korrelation eine Kausalität. Gut, kann man leugne

1.) Link ? Grundlage für deine Behauptung?
2.) Wo zum Teufel soll da der kausale Zusammenhang sein ? Dunklere Haut sendet mehr kriminalitäts-Botenstoffe ans Hirn ?

An dieser Stelle nochmal ein Verweis an meinen Kommentar an @Frank.

Und

> das zwar nicht immer zu moralisch richtigen Handlungen führt,

Äh ja genau. Dann verstehen wir uns ja doch. Wie schön 🙂


CountZero
29.4.2015 13:32
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Dirk S schrieb:
> Ihr Antirassisten arbeitet den Freiheitsbeschneidern in die Hände, da ihr völlig unwichtige Nebenschauplätze aufmacht, an denen ihr euch und die Öffentlichkeit abarbeitet.

Wichtige Beobachtung, die erst recht für die Genderista zutrifft!

Bei den Genderisten/Feministen stört mich zunehmend, dass sie ganz offentsichtlich in keiner Weise an Lösungen interessiert sind, sondern vor allem die Probleme erhalten wollen.


Tom
29.4.2015 14:03
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Hallo Hadmut,

Ich habe mir deine verlinkte Beschreibung deiner Erfahrungen mit der Londoner Polizei durchgelesen, und komme irgendwie nicht weiter.

Du beschreibst, daß sie dich zweimal befragt haben – aus “Sicherheitsgründen” und dann, daß die dir erlaubt haben ein Leatherman außen um eine Sicherheitsschleuse herum mitzunehmen.
Ich finde da keine Geschlechtsspezifische Beschreibung, kannst du mir da auf die Sprünge helfen ?

Es bleibt mir eine Frage: Meinst du nicht die Sache mit der Sicherheitsschleuse wäre anders gelaufen wenn du zB arabisch ausgesehen hättest ?

Was die Anti-Rassimus Veranstaltung angeht, versuch ich’s mal mit einem anderen Beispiel: zu einem Treffen der Anonymen Alkoholiker läd man sich ja auch keine Prohibitionisten ein, oder? Finde ich zumindest. Die sind doch dann auch nicht dadurch diskriminiert, daß sie nicht zusammen mit den Alkis gegen Alkohol kämpfen, bzw. die sind ja in einer komplett anderen Situation. Und ob ein Vertreter von Inbev da unbedingt so viel zu suchen hätte ist auch zweifelhaft.

Zurück zu der Anti-Rassismus Veranstaltung: Das kann man ja kritisieren, ich weiß nur nicht ob das dann sinvollerweise “Rassismus” genannt werden kann (ich finde nicht). Und vorallem – das ist für dich “Extrem” ?
Vorallem findet das ja nicht ohne Kontext statt, sondern an einer Universität an der der großteil der Teilnehmer, lehrend wie studierend, weiß sind, und somit jede Veranstaltung standardmäßig weiß-dominiert ist, was daran so falsch sein soll wenn sich zehn Leute sich mal Treffen wollen ohne ständig überlagert zu werden ist mir schleierhaft.

Darauß jetzt Boulevardmäßig und fast schon kindisch “Die Anti-rassismus Gruppe sind doch selber Rassisten, das eigentliche Problem is doch daß wir weißen diskriminiert werden!!!!einself” zu machen, ist irgendwie arg merkwüdig.

> Wieso glaubst Du eigentlich, dass ich etwas erst dann als Rassismus bezeichnen dürfte, wenn ich selbst betroffen wäre? Darf ich nicht über Rassismus gegen andere schreiben?

> Warum dürfen dann so viele Deutsche über Rassismus gegen Ausländer reden, wo sie doch selbst auch nicht davon betroffen sein können?

Doch klar darfst du über Rassismus gegen andere schreiben, huch ? Wie kommst denn jetzt darauf ?
Was ich hier kritisiere ist doch nicht, daß du überhaupt gegen Rassismus schreibst, sondern, daß du meinst die Gruppe der du angehórt, wird extrem rassistisch diskriminiert. Ne, voll nicht!

Das größere Thema ist hierbei doch das was die Amerikaner als “affirmative action” eingerichtet haben, oder?
Wenn ich deinen Blog hier richtig lese, wurdest du deswegen (und/oder BND/CIA) nicht Professor, und das ist ungerecht.
Finde ich auch.

Daraus, angesichts des Anteils den weiße, männliche Professoren in Deutschland haben, eine Diskriminierung herzuleiten passt aber nicht. Das läuft doch andersrum: strukturell wurde ein weißer der gleichviel leistet wie ein schwarzer oder vllt. in diesem Fall eine Frau viel eher Professor. Der Zeitgeist, in welcher Form auch immer, hat das als Ungerechtigkeit erkannt, und es gibt mittlerweile Veränderungen. Eines der Werkzeuge dieser Veränderung sind affirmative action, Frauenquoten was auch immer.
Aber wir haben doch hier kein strukturelles Problem das weiße Männer keine Professuren bekommen!

Und ich will dir garantiert nicht vorschreiben, was du zu wollen oder nicht zu wollen hast.
Ich habe auch nicht geschrieben, das du persönlich betroffen sein musst.
Aber alle die hier (und in der Presse) laut schreien, sind nicht die Menschen die sich sonst großartig als Anti-Rassisten oder Anti-Sexisten hervorgetan haben. Ich würde mich so weit aus dem Fenster lehnen uns sagen: Eher im Gegenteil.


Hadmut
29.4.2015 19:26
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@Tom: Es geht um die Kontrollen in der U-Bahn. Es ist mir aufgefallen, dass die fast nur Männer kontrolliert hatten.


CountZero
29.4.2015 14:07
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@Schender-Schelm:
>Das Phänomen der ‘Unterdrückung’, auf das du dich beziehst, ist ein partielles Phänomen des Bürgertums und der Oberschicht.

!!! Die Menschen (auch Frauen), die hart ums ‘täglich Brot’ arbeiten mußten, haben einfach keine Zeit für derartiges Anspruchsdenken.

Feministinnen in die Produktion! 🙂


CountZero
30.4.2015 9:54
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Tom schrieb:
>Vielleicht sollten wir alle zusammen mal an einem Lehrgang “INtersektionalität” Teilnehmen. Scheint wir könnten da alle noch was Lernen. (Orthografie wie im Original)

Mengenlehre auf Grundschulniveau?

Liebe Kinder! Wir können Menschen in abstrakte Gebilde, die wir Mengen nennen, einteilen. Zum Beispiel gehen alle Menschen, die Organe zum Gebären von Kindern aufweisen in eine Menge, alle Menschen mit blonder Haarfarbe in eine Menge, Menschen jüdischen Glaubens in eine Menge und Menschen, die bei einem Test als Ergebnis eine Zahl kleiner als 70 erzielt haben, in eine Menge. Und wenn wir die Menschen so schön eingeteilt haben, stellen wir fest, dass viele Menschen gleichzeitig zu mehreren der von uns definierten Mengen gehören. Das ist doch toll, oder? Von diesen Menschen sagen wir, sie gehörten zu einer oder mehreren Schnittmenge(n).

Und weil die Menschen in der Menge der poststrukturalistischen Gesellschaftswissenschaftler ihre Wichtigkeit und Gelehrsamkeit durch die Verwendung möglichst kompliziert klingender Begriffe unterstreichen müssen, nennen DIE unsere Betrachtung von oben großspurig Intersektionalität.


CountZero
30.4.2015 10:18
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@Tom:
>Wenn die Machtigen die Nicht-Mächtigen ausschließen, hat das eine andere Bedeutung, als wenn das umgedreht stattfindet.

In bestimmter Hinsicht stimme ich dem zu.

Dein Fehler (bzw. der in der Argumentation, die ist ja nicht auf Deinem Mist gewachsen, jedenfalls nicht allein dort, weil ich das Argument ständig höre (was es nicht besser macht btw)) besteht aber darin, das ‘Haben von Macht’ mit der Zugehörigkeit zu einer Gruppe z.B. mit bestimmten körperlichen Merkmalen (‘weiße Männer’) gleichzusetzen.

In Deiner Argumentation besitzt eine Person allein deswegen ‘Macht’, weil sie (z.B.) weiß und männlich ist. Das ist offensichtlich Unsinn weil die Menge der (z.B.) weißen Männer im Hinblick auf gesellschaftliche Macht völlig heterogen ist.

Die Tochter von Ex-Ministerpräsident Albrecht besitzt sicherlich Macht, der Obdachlose, dem ich heute morgen ein paar Kupfestücke in den Pappbecher geworfen habe, wohl weniger. Robert Mugabe besitzt sicherlich Macht, ich wohl weniger.

> eine Veranstaltung bei der wir unter uns sein wollen, ohne (…) jedesmal (..) erklären zu müssen was Rassismus ist

Es wäre ganz gut, wenn zumindest einmal definiert würde, worin für die in der Diskussion zu beleuchtenden Punkte Rassismus (oder Diskriminierung) überhaupt besteht. Eine Definition, die ich verwenden würde, wäre:

Eine Person bezeichnet man als diskriminiert, wenn sie

(1) aufgrund einer persönlichen Eigenschaft (z.B. Haarfarbe)
(2) vom Zugang zu Ressourcen und
(3) ungeachtet ihrer individuellen Fähigkeiten, Kompetenzen und Kenntnisse

ausgeschlossen wird (Dank an Michael Klein).

Ich habe noch nie erlebt, dass das bei Veranstaltungen wie den hier angesprochenen oder in Diskussionen mit Menschen, die Toms Argumente vorbringen, jemals passiert wäre. Dort wird Diskriminierung immer implizit über das Ungerechtigkeitsempfinden des SJW oder der vermeintlich oder tatsächlich diskriminierten Person verhandelt. Damit bleibt schön nebulös, was man eigentlich mit solchen Begriffen meint, und jeder kann in seinem eigenen Unlogikwölkchen vor sich hindiskutieren bzw. -emotionalisieren. Das ist (jedenfalls im Zusammenhang mit Gender Studies) kein Versehen, sondern grundlegend nötig um die von der ‘Wissenschaft’ Gender Studies erwartete politische Schlagkraft zu erhalten.


CountZero
30.4.2015 11:37
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@Tom:
>Ich glaube aber nicht, daß wir heutzutage unter weißen Menschen das Problem haben, das sie Schwarze generell für zu gut halten. Siehst du das so?

Nein. Man trifft (leider) nur selten Menschen, die sich aus dem tumben Gruppendenken befreien können und in der Lage sind, ein Gegenüber zunallererst als Individuum und erst danach und nebenbei und eher zufällig auch als Mitglied einer Gruppe zu behandeln.

Vielmehr teilen sich die ‘Urdeutschen’ (Seyran Ates) zur Zeit nach meiner Erfahrung zur überwiegenden Mehrheit in zwei Mengen von Idioten auf.

Menge 1 sind die Idioten, die ausnahmslos jeden ‘Ausländer’ für kriminell und faul und für einen ‘Arbeitsplatzgefährder’ halten. Sie sind nicht in der Lage, aus dem Gruppendenken auszubrechen und können sich nicht vorstellen, dass viele ‘Ausländer’ grundgesetztreue leistungsbereite Staatsbürger sein könnten.

Menge 2 sind die Idioten, die ausnahmslos jeden ‘Flüchtling’ als keiner-Fliege-ein-Leid-tun-könnenden, in jedem Falle schutzbedürftigen und ihn-zu-lieben-verpflichtenden Idealmenschen betrachten. Sie sind nicht in der Lage, aus dem Gruppendenken auszubrechen und können sich nicht vorstellen, dass viele ‘Flüchtlinge’ den deutschen Staat und seine Bürger in hochkrimineller Weise ausnutzen, diesen freiheitlichen Staat und seine Grundwerte ablehnen und zu Hause ihre Frauen schlagen könnten.

Beide Mengen sind mir höchst zuwider. Menge 2 noch ein bißchen mehr, weil hinter der von ihnen geheuchelten bedingungslosen ‘Flüchtlings’liebe der Bedarf nach Läuterung von vor vielen Jahren durch Mitglieder einer Gruppe, zu der sie sich zählen (‘Weiße’, ‘Männer’, ‘Deutsche’…) begangenen Unrechts hervorlugt.

Ich denke, unseren Dissens haben wir nun deutlich herausgearbeitet.


Frank
30.4.2015 12:00
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@Tom

>Kannst du mindestens erklären, warum?

Wenn ein Staat es für nötig erachtet die ergebnissoffene Forschung über ein bestimmtes geschichtliches Ereigniss mit Gefängnis zu bestrafen,dann sollte es für jeden selbstdenkenden Menschen der Anlass sein sich darüber zu informieren…
Und sich zu fragen ob er auf diesem Gebiet so absolut ALLES weis, weil er sich intensiv mit der Materie befasst -oder weil ihn der Staat (der für seine Wahrheitsliebe bekannt ist) von der Krippe bis zur Bahre täglich agitiert hat?

>Daß diese Berufserfahrung rassisch sein könnte…

Wenn man von einer Gleichverteilung der Kriminalität in der gesammten Gesellschaft ausgeht.
Wenn also Polizisten in Hamburg am Hauptbahnhof abweckselnd junge Afrikaner, kleine blonde Svenis und 70jährige Omis nach Drogen kontrollieren und ähnlich
viele Tatverdächtige festnehmen.
Ja das klingt plausibel, so wird sein, danke!


Werner
30.4.2015 12:36
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Rassismus?

http://www.welt.de/politik/deutschland/article132833451/Mafia-und-Rockerbanden-sind-auf-dem-Vormarsch.html

und zwar, wie man mit erklärte, durch das Geschäft mit den Mittelmeer-Flüchtlingen: Die einen schleusen durch, die andern nehmen in Empfang und bringen unter. Selbstverständlich muß das Ticket abbezahlt werden. Schön der Hinweis auf die Selbstblockade durch Frauenpolitik.

IAW: Natürlich gibt es echte Flüchtlinge etc., die zu Hause genauso brav waren /sind wie anderswo. Aber eben nicht nur! Es gibt wirtschaftliche Zwänge, und wenn man sich erst einmal bei Kriminellen verschuldet hat, kommt man da nicht so schnell wieder raus. Und es gibt auch immer die, die jede Gesellschaft gerne loswerden will. Die exportiert man, wenn möglich in seine Kolonien: Das erspart die Gefängnis- und Sozialkosten, und die Anderen kriegen’s ab. Als die Amis sich mal beschwert haben, das Castro (der alte) Dissidenten einsperrt, hat der gesagt Okay… und seine Gefängnisse auf Boote in Richtung USA entleert. Die konnten sich dann mit denen rumschlagen. Das gab ‘ne schöne Kubanische Mafia in Miami.

Das ist natürlich kein Lösungsansatz, nur eine Beschreibung dessen was läuft.


Werner
30.4.2015 14:41
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wie man *mir* erklärte – verdammt!