Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Veranstaltungsbericht “Professx Lann Hordscheidt”

Hadmut
20.4.2015 23:14

Es gibt auch andere Leute, die von feministischen Nonsensveranstaltungen berichten.

Ein Leser weist mich via Genderama auf diesen Veranstaltungsbericht hin, einer Veranstaltung auf der „Professx Lann Hornscheidt” mal wieder die feministische Sau rauslässt.

Wie bekloppt muss man eigentlich sein, um

  1. auf keinen Fall als Frau angesprochen oder dafür gehalten werden zu wollen,
  2. trotzdem „feministisch” sein und handeln zu wollen
  3. und sich dabei für eine Sprachforscherin zu halten?

37 Kommentare (RSS-Feed)

Männerstreik
20.4.2015 23:32
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Da Du ja in Berlin bist: Vereinbare einen Interview-Termin mit dem X und berichte, ob es sich danach von einem Unigebäude gestürzt hat, weil Du mit einem Handstreich all den Quatsch beiseite gewischt hast, den es als “Forschung” bezeichnet wissen will 😀


Michael (ne, ein anderer)
20.4.2015 23:43
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Der ganze Bericht ist lesenswert, aber den Teil fand ich besonders gut (bzw eigentlich fast schon erschreckend):

[zitat]
Den naiven Rekruten wird ein gezieltes Abblocken von Kritik als unschuldige Konfliktvermeidung, die vorgibt auf Wohlfühlatmosphäre und Harmonie aus zu sein, verkauft. Ein Trugschluss, denn versöhnen will hier niemand. Da bei so einem Queer-Workshop das Thema FLTI*-Räume zum Pflichtprogramm gehört, wird nun über die Notwendigkeit der »zu schützenden Freiräume« schwadroniert, die als Rückzugsort vor den abermals dämonisierten »Cis-Männern« fungieren. Das sektiererische, geistige Abschotten findet seine traurige Umsetzung in »separatistischen und empowernden Räumen«. Dort ist und bleibt man unter sich. Ein Raum also von »reinste[r] Akzeptanz«, der die Indoktrinierung noch beschleunigt und die vermeintlich Diskriminierten in ihrer Ich-Schwäche noch bestärkt.[/zitat]


Emil
20.4.2015 23:55
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Dieser Veranstaltungsbericht ist richtig gut geschrieben.

Anderseits halte ich es für grenzwertig, sich über eine Selbsthilfegruppe von Menschen mit gestörter Geschlechtsidentität so zu berichten. Schließlich leiden diese armen Menschen unter einer schweren Geisteskrankheit. Das sie politisch instrumentalisiert werden, dafür können sie selbst nur wenig.


Gerd
21.4.2015 3:22
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Die ist nicht einfach nur geisteskrank. Die kriegt ein lebenslanges Professorengehalt und -Pension. Vom meist männlichen deutschen Steuerzahler bezahlt.


vortex
21.4.2015 7:09
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@Emil

“Das sie politisch instrumentalisiert werden, dafür können sie selbst nur wenig.”

Wurden sie ( die Genderistas ) schon lobotomisiert? Zumindest würde das einiges erklären.


Roland K.
21.4.2015 7:19
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Klasse Bericht !

Bleibt nur die Frage offen, warum die Teilnehmer frei herumlaufen dürfen? Oder hatten die alle grad nur Ausgang?


DrMichi
21.4.2015 7:21
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OT, USA: http://fivethirtyeight.com/features/are-moms-less-likely-than-dads-to-pay-child-support/

Steht schon alles in der URL…

>In 2011, 32 percent of custodial fathers didn’t receive any of the child support that had been awarded to them, compared with 25.1 percent of custodial mothers. That’s a relatively small difference. And when you look at the other extreme (i.e., the percentage of parents who receive the full amount), the difference isn’t statistically significant at all: 43.6 percent of custodial mothers compared with 41.4 percent of fathers.

Dann lieber nicht weiter lesen. Das, was weiter unten über Unterschiede zwischen Gruppen mit unterschiedlicher Hautfarbe festzustellen ist, schockiert. Wie sieht es hier aus? Sind solche Statistiken überhaupt “erlaubt”?


Emil
21.4.2015 9:17
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Nach unnötig langem Prozedere beginnt die Vorstellungsrunde. Jeder soll einen Klebestreifen mit »Name und Pronomen« sichtbar an der Brust anbringen und kurz von sich erzählen. Fremdbestimmung geht da gar nicht! Deshalb legt jeder selbst fest, was er lieber ist. Ein_e Sie*, ein_e Es, ein_e Er*, ein_e Si_r oder gar ein X.

Einige wollten die Hälfte des Tages mit »sie« und die andere Hälfte mit »er« bezeichnet werden. Das komme immer auf die Gemütslage der Person an. Hier muss Anna aus Berlin dann auch eingestehen, »dass es da schon mal problematisch werden kann, weil man in Abwesenheit der Person nicht wissen kann, als was diese sich gerade fühlt«.

Dazu fällt mir nur noch “Spätrömische Dekadenz” ein! Wenn Leute solche Probleme haben, ist das Ende nahe.


mindph
21.4.2015 9:53
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Ich bin ja für religiöse Freiheit – und da sie dass in ihren abgeschotteten Räumen machen wollen, um so besser. Zum Problem wird diese Sekte aber dann, wenn sie wie am Schluss beschrieben, auf die Straße gehen und andere stören und versuchen, ihnen ihre Idiotie aufzuzwängen bzw infantil beleidigend und übergrifflich werden, wenn jemand nicht in ihrem Irrenhaus mitspielen will.

Ganz abgesehen davon, dass diese Idiotie nicht nur vom Steuerzahler bezahlt sondern sogar noch explizit gefördert wird, etwa wenn Hochschulen extra Geld bekommen, wenn sie Genderisten-Professuren einrichten.


JochenH
21.4.2015 9:55
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Ich habe das gelesen und frage mich anschließend ganz platt, ob die Damen dort nicht einfach geistesgestört sind? Heutzutage rennt doch jeder zum Psychiater, ist depressiv oder sonstwas – aber das im Bericht Geschilderte sieht mir aus wie eine schwere Persönlichkeitsstörung etwa wie Schitzophrenie.


CountZero
21.4.2015 10:01
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@Männerstreik:
>weil Du mit einem Handstreich all den Quatsch beiseite gewischt hast, den es als “Forschung” bezeichnet wissen will.

Ich würde mir zwar sehr wünschen, dass diese Leute überhaupt noch Argumenten zugänglich wären. Wie Hadmut aber ja auch bereits mehrere Male bemerkt hat, interessieren die sich gar nicht für Inhalte, sondern analysieren gleich den Kontext des Argumentes. Da ein ‘antifeministisches’ (oder jedenfalls als solches wahrgenommenes) Argument ja höchstens dargebracht werden kann mit der Intention, ‘fortschrittliche gesellschaftliche Strömungen’ zu bekämpfen oder zu diskriminieren, braucht man sich ja zum Glück mit Wahrheitsgehalt oder gar Inhalt des Argumentes nicht auseinandersetzen…


Rox
21.4.2015 10:02
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Dazu habe ich keine Meinung mehr, sondern eher eine Diagnose 😉


CountZero
21.4.2015 10:12
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[Zitat]Ein Raum also von »reinste[r] Akzeptanz«, der die Indoktrinierung noch beschleunigt und die vermeintlich Diskriminierten in ihrer Ich-Schwäche noch bestärkt.[/zitat]

‘Resonanzraum’ für ihre ‘Psychotherapie’ (–> DefMa). Leider wird hier die Funktionsfähigkeit des Individuums in der GBWDD (‘großen bösen Welt da draußen) ja nicht wiederhergestellt, sondern die soziopathischen Defizite werden verstärkt…

> Wenn Leute solche Probleme haben, ist das Ende nahe.

Tja, da hat der Guido von der FDP tatsächlich mal ‘was Wahres ausgesprochen damals. Auch wenn er ja ganz ‘was anderes gemeint hatte damit… 🙂


Der (r)echte Staat
21.4.2015 10:31
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Irgendwann werden dann Veranstaltungen zum bewegten harten Leben von Profx&Cox. geben. Im Fernsehen und einfach überall! Es werden die großen Kämpfe beschrieben, wie es denn so war, als plötzlich das Namensschild an der Tür ausgewechselt wurde. Der Kramx, welcher aus ärztlicher Sicht zurecht als Psychose oder sexuelle Störung (ICD F65.x) bezeichnet wird. Lese zum ersten mal von diesem “Morgends Frau und Abends Mann” – dabei gibt es, wie doch jede (ein-) gebildete Gender-Hexe weiß, Tausendeins und mehr Geschlechter.

Laut Gender-Logik müßte sich jeder Mann (oder männlich fühlendes Lebewesen!) von jedem beleidigt fühlen, welcher “Sie”-tzt. Was sagen männliche Gender-Gläubige zu dieser alltäglichen Milliardenfachen Diskriminerung des männlichen Geschlechts? Die sollten dazu eine schriftliche “diskriminierungsfreie” Antwort liefern… LOL


erik
21.4.2015 10:48
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Aber am lustigsten ist ja:

Wider meine Erwartung, gibt es dazu eine Wortmeldung. Allen Ernstes beschwert sich eine junge Dame, dass ihr bei den X-Endungen unweigerlich Bilder von Asterix und Obelix in den Kopf kommen und diese ja, wie wir alle wissen, männlich sind. Hätte von mir sein können!


Benutzername
21.4.2015 11:12
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Spätrömische Dekadenz. Leute mit solchen Macken hat es immer gegeben, wird es immer geben. Nur heutzutage lässt man sie so einen Unsinn verbreiten und die Politik beeinflussen. Das ist ja das Problem. Wenn die da in ihrem feministischen Zirkel sich gegenseitig bemitleiden wollen, sollen sie doch. Aber sie sollen doch bitte andere Menschen nicht belästigen.

@hadmut: Muss schön sein zu sehen, daß Du nicht der einzige bist, der sich diesen hirnerweichenden Wahnsinn antut und davon berichtet. 🙂


Henriquatre
21.4.2015 12:13
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In den dekadenten Endzeitgesellschaften des Westens geht es nur noch darum die gesellschaftlich effektivsten Opferrollen zu finden und zu besetzen, um diese dann politisch und finanziell ausschlachten zu können. Das geht weit über die bloße Beseitigung bzw. Linderung tatsächlicher Mißstände hinaus und ist längst zum Selbstzweck mutiert. Ein Ausdruck dessen findet sich z.B. in Konzepten wie der „Intersektionalität“, wo es darum geht möglichst viele angebliche oder tatsächliche „Diskriminierungen“ zu bündeln. Damit ist das Finden und Erfinden immer neuer „Diskriminierungen“ zu einer eigenen „Wissenschaft“ geworden. Politisch und medial flankiert von einem regelrechten Opferkult sind die Vorbeter und Profiteure dieser „Wissenschaft“ quasi unangreifbar, denn wer würde es schon wagen einem „wissenschaftlich anerkannten“ Opfer zu widersprechen?


Missingno.
21.4.2015 12:13
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https://derzaunfink.wordpress.com/2015/04/15/antilopen-die-loewen-fressen/

Ich dachte ja zuerst, dort wird gezeigt, wie lächerlich und unsinnig das Gender-Gekreische ist, indem man den Spieß umdreht. Aber irgendwie habe ich den Eindruck bekommen, dass versucht wurde zu zeigen, wie lächerlich und unsinnig es ist, wenn man den Spieß umdreht. Eben indem man zeigt, wie lächerlich und unsinnig das Gender-Gekreische ist. Jetzt bin ich verwirrt. Ist das pro, contra oder x?


Mike
21.4.2015 12:46
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Danish, Du lernst es nie.

Waehrend der gescheiterte Doktorand sich ueber Professx Lann Hordscheidt aufregt, sitzt diese schenkelklopfend zu Hause mit Ihren drei Katzen bei einem Glass Rotwein und umuesiert sich koestlich, dass sowohl Ihr Gehalt, als auch Ihre Rente von Leuten wie Dir alimentiert wird.

Du verstehst die Frau nicht. Sie ist keine Wissenschaftlerin, sondern Kuenstlerin. Leben als gelebter Dadaismus.

Und das Einzige, was Du der Humboldt Uni vorwerfen kannst, ist, dass sie die Frau nicht den Kunststudiengaengen zugeordnet haben. Das waere dann aber weniger Dadaismus. Ich koennte mit die Tusse auch gut in der medizinischen Fakultaet vorstellen. Dann aber im Bereich Psychatrie, als Patientin mit gestoerter sexueller Identitaet.


Emil
21.4.2015 13:04
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@ vortex

Das die Menschen mit gestörter Identität ihres Geschlechtes aus politischen Kalkül instrumentalisiert werden, ist keine neue Feststellung an dieser Stelle. Die Betroffenen sind dabei nur die Bauernopfer auf einem Schachbrett. Sie sind lediglich der Bestandteil der Spielfiguren eine Teile-und-herrsche-Strategie von Mächtigen. Genau wie das einfache Volk gerne über Rassen-Ideologie gegeneinander ausgespielt wurden und werden.

Ein wichtiges Ziel dieser Strategie ist es, die Kernfamilie in der Gesellschaft mehr und mehr schwächen, damit der Staat mehr Macht über die Menschen erlangt. Frauen werden mit aller Macht in die Rolle Arbeitnehmer forciert, um die Lohnkosten zu drücken.

Nun muss zugleich angemerkt werden, dass das alles nicht möglich wäre, wenn die Gesellschaft nicht durchdrungen wäre von einer sexuellen Massenneurose, welche letztlich die Folge der christlichen Sexualmoral und dem Aufbegehren dagegen ist. Sexualität als solches ist kein Thema über das offen und frei gesprochen wird. Es unterliegt ideologisch-neurotischen Denkverboten und kann damit im Allgemeinen nicht aus der nüchternen Perspektive der Evolution gesehen werden. Daran krank auch die gegenwärtige Gesellschaft. Die 68-Bewegung ist ebenso wenig den Weg der Rationalität gegangen, wie die christlich geprägte Doppelmoral.

Das alles gehört zu den Ursachen weswegen das Thema irrational behandelt wird und Wissen aus der Biologie nicht herangezogen wird.


Ingo5
21.4.2015 14:34
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Eines war mir bisher immer nicht klar. Wenn man die Unterschiede zwischen den Geschlechtern beseitigen will, warum wird anstatt von “Studentinnen und Studenten” nicht einfach nur das neutrale und alle umfassende “Studenten” verwendet?
Aber so langsam dämmert es mir. Die glauben ja tatsächlich daran, dass das Denken die Realität ändert. Also nicht im philosophischen Sinne sondern so wie Telekinese.
Und durch die Flutung mit eigenen Konstrukten, sollen die angeblichen gesellschaftlichen Geschlechtskonstrukte ad absurdum geführt werden. Das erinnert mich irgendwie an Erwachsene, die krampfhaft versuchen, mit der aktuellen Jugendsprache total swaggy rüberzukommen und sich nur peinlich machen. Oder beispielsweise die Werbeindustrie. Woran erkennt man bei einem neuen TV-Format, dass es höchstwahrscheinlich floppen wird? Es wird alles massiv und penetrat mit Werbung innerhalb der Senderfamilie, großflächigen Plakaten und Anzeigen in Zeitschriften vollgeballert. Weil sie schon vorher wissen, dass es eigentlich niemanden interessiert und dass es scheisse ist, was sie da machen.
Meine persönliche Konsequenz ist, vollständig auf sämtliche Binnen-Is und Gender_Gaps zu verzichten und nur noch die originale Hauptformen zu verwenden. Das ist die einzig wirklich geschlechtsneutrale Lösung, die auch im Rahmen der deutschen Sprachregeln umsetzbar ist.

Zum Thema – Gespräche abbrechen, wenn man merkt, dass beim Gegenüber nichts ankommt oder sich das Gespräch im Kreis dreht:
Ja, das hab ich mir auch inzwischen angewöhnt. Es gibt zu viel Spannendes und Interessantes im Leben, um mich da für nichts in irgendetwas reinzusteigern.
Allerdings bin ich auch heftigen Streitgesprächen nicht abgeneigt, solange sie sich auf argumentativen Ebenen bewegen.


weisses rauschen
21.4.2015 15:13
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http://belleslettres.eu/artikel/genus-gendersprech.php

Sehr interessanter Artikel zum Thema Genus und Gendersprech.


Joe
21.4.2015 18:01
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Update zum Thema Piratenpartei: Da scheint sich jemand nach ausgeführtem Zersetzungsauftrag nun seinen Judaslohn abzuholen:

http://meedia.de/2015/04/21/ex-pirat-lauer-ist-neuer-leiter-der-strategischen-innovationen-von-axel-springer/

😉


emannzer
21.4.2015 19:05
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Als kleine Ergänzung und Parodie auf diesen sprachlichen Irrwitz:

M@nn sucht Türöffnx für Drucka

Wie, diese Übaschrift hat jetzt ‘niemensch’ verstanden (Auflösung im Appendix und bei den Kommentaren)? Sollte aba jed@, denn nur so kann d@r Versuch eina Rettung vor dem Untexgang des Abendlandes dx Fachgruppe für “Feministisch Gleichhandeln” von da Berlin@ Humboldt-Univasität vastanden w@den. Das haben sie so allen anstes (oda @nstes) ‘vorgeschlagen’, damit jeda Studiex seinen Dokta in feministischa Gleichstellung und Gend@-Mainstreaming machen kann:

https://emannzer.wordpress.com/2014/04/23/mnn-sucht-turoffnx-fur-drucka/

Der Workshop-Bericht von Frauke Zimmermann ist wirklich klasse und sie greift so einige Themen auf, die nicht nur hier besprochen werden. Schön auch ihr Résumé:

“Als ich die Irren der Hilfe zur Selbsthilfe aka den »Workshop« verlasse, fühle ich mich tatsächlich so, als hätte ich schwere geistige Arbeit geleistet. Mein Kopf glüht. Das war doch eindeutig ein Übergriff auf meine Ratio!”


Horsti
21.4.2015 20:26
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Der Vortrag ist ein weiterer glasklarer Beleg dafür, daß “Genderismus” eine ernstzunehmende und, im Falle von Hornscheidt” dringend therapiebedürftige Krankheit ist.


FocusTurnier
21.4.2015 20:55
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Leicht OT, aber feminismusnah:

Jetzt fängt das ge-triggere an deutschen Schulen an. Flugzeuge sind was schlimmes:

http://www.tagesspiegel.de/berlin/abituraufgabe-in-berlin-mathe-pruefung-erinnert-an-germanwings-unglueck/11668648.html


Michael Vogt
21.4.2015 20:56
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Nicht wirklich etwas neues:

1845Edgar Allan Poe “The System of Doctor Tarr and Professor Fether”


tane
21.4.2015 21:01
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Also dieses “Dix studierx” beinhaltet gleich eine ganze Menge Phalli. Did anyone say dicks?


WikiMANNia
21.4.2015 22:36
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Also ich habe beim Märchen von “Des Kaisers neue Kleider” mich als Kind immer gefragt, ob es denn wirklich möglich ist, dass erwachsene Menschen so dumm sind und für das Aussprechen einfacher Wahrheiten ein Kind benötigen. Ich konnte mir das wirklich nicht vorstellen.

Ich musste 50 Jahre alt werden, um zu begreifen, warum dieses “Märchen” geschrieben wurde und weshalb es tatsächlich so ist.

Den naiven Rekruten wird ein gezieltes Abblocken von Kritik als unschuldige Konfliktvermeidung, die vorgibt auf Wohlfühlatmosphäre und Harmonie aus zu sein, verkauft.

Man müsste mal über Hofintrigen forschen und mit der Gender-Gesellschaft von heute vergleichen. Da dürften sich erstaunliche Parallelen ergeben…


WikiMANNia
21.4.2015 22:39
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Ich habe das gelesen und frage mich anschließend ganz platt, ob die Damen dort nicht einfach geistesgestört sind? Heutzutage rennt doch jeder zum Psychiater, ist depressiv oder sonstwas – aber das im Bericht Geschilderte sieht mir aus wie eine schwere Persönlichkeitsstörung etwa wie Schlitzophrenie.

Offensichtlich gibt es zuwenige Psychiater (oder die haben auch kein Mittel gegen den Wahn) und der Genderquatsch ist sozusagen eine Art Notlösung als Therapieersatz.


WikiMANNia
21.4.2015 22:46
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Du verstehst die Frau nicht. Sie ist keine Wissenschaftlerin, sondern Kuenstlerin. Leben als gelebter Dadaismus.

Joho, überbezahlte Dummheit. 😉

Das die Menschen mit gestörter Identität ihres Geschlechtes aus politischen Kalkül instrumentalisiert werden, ist keine neue Feststellung an dieser Stelle. Die Betroffenen sind dabei nur die Bauernopfer auf einem Schachbrett. Sie sind lediglich der Bestandteil der Spielfiguren eine Teile-und-herrsche-Strategie von Mächtigen. Genau wie das einfache Volk gerne über Rassen-Ideologie gegeneinander ausgespielt wurden und werden.

Ein wichtiges Ziel dieser Strategie ist es, die Kernfamilie in der Gesellschaft mehr und mehr schwächen, damit der Staat mehr Macht über die Menschen erlangt.

Das sehe ich in etwa auch so.

Das alles wäre nicht möglich, wenn die Gesellschaft nicht durchdrungen wäre von einer sexuellen Massenneurose, welche letztlich die Folge der christlichen Sexualmoral und dem Aufbegehren dagegen ist. Sexualität als solches ist kein Thema über das offen und frei gesprochen wird. Es unterliegt ideologisch-neurotischen Denkverboten und kann damit im Allgemeinen nicht aus der nüchternen Perspektive der Evolution gesehen werden. Daran krank auch die gegenwärtige Gesellschaft. Die 68-Bewegung ist ebenso wenig den Weg der Rationalität gegangen, wie die christlich geprägte Doppelmoral.

Ähem, über Bankkonten wird auch nicht “offen und frei gesprochen”. Unterliegt das jetzt auch “ideologisch-neurotischen Denkverboten” und ist das Christentum daran schuld?!??


Rechnungsprüfer
22.4.2015 8:42
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@Hadmut die Veranstaltung am 9.5. ist vielleicht was für dich

Wer will die Uhr zurückdrehen? Strategien gegen Anti-Feminismus und Homophobie
http://www.gruene-bundestag.de/no_cache/news/termin_ID_2000125/veranstaltung/wer_will_die_uhr_zurueckdrehen_strategien_gegen_antifeminismus_und_homophobie_terminid_892.html


CountZero
22.4.2015 8:49
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@Michael Vogt:

Ja, aber damals war das zum lachen, weil sich niemand vorstellen konnte, es würde einst Realität werden….


CountZero
22.4.2015 8:50
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> Schlitzophrenie

Freud’sche Fehlleistung? 🙂


Action Jackson
22.4.2015 11:10
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@weisses rauschen: Danke für den Link… Der Text ist herrlich. Es wiederlegt die Genderristen mal schnell mit einem Nebensatz, der kaum auffällt:

“Die Ideo­logen können sich ihm nur entwinden, wenn sie in die Türkei aus­wandern. Im Tür­ki­schen gibt es kein Genus und nur ein Pro­nomen für alles. Die historisch be­grün­dete Domi­nanz des Mannes kann es dort folglich nicht geben.”

Eigentlich müsste man das auf den Veranstaltungen auch mal so nebenbei einwerfen. Mal gucken wie denen die Kinnlade runterfällt.


tuka
22.4.2015 16:29
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ja, ihr habt alle gut lachen, ihr leidet ja auch nicht.

Ich zum Beispiel bin behindert. Ich kann Emotionen zwar wahrnehmen (sowohl bei mir selbst, als auch bei anderen), aber nur auf rein rationaler Ebene darauf reagieren. In Folge meiner Behinderung geht mir eine große Bandbreite menschlicher Erlebensmöglichkeiten verloren. Etwa der Kaffeschwatz meiner Frau über die Wehwehchen ihrer Schwester. Ich kann machen was ich will, ist total langweilig und meine rationale Ratschläge (schick sie in die Wüste) werden überhört.

Aber was noch schlimmer ist (krass schlimm sozusagen). Ich werde neuerdings aktiv diskriminiert aufgrund meiner Behinderung. Am häufigsten es es feminormatives Dominanzverhalten. Die nehmen überhaupt keine Rücksicht auf meine Gefühle.

Aber noch schlimmer ist der offene Sexismus. Da will ich einfach nur lieben und meiner Liebe körperlich äußern (also Penis rausholen und so), aber die Frauen in der Straßenbahn bestrafen mich mit Liebensentzug. Das geht doch so nicht.

Ist total unfair alles. Ich bin voll krass für Gleichberechtigung. Aber hier muss doch mal jemand was machen.


Jens
4.5.2015 0:00
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