Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Raucher

Hadmut
20.4.2015 0:55

Der Tagesspiegel behauptet, dass Raucher den Staat enorm Geld kosten. 25,4 Milliarden Euro jährlich.

Männliche Raucher kosten durchschnittlich 90.483 Euro, weibliche kosten 529.481 Euro.

1,2 Milliarden Euro kostet allein die Behandlung von tabakbedingten Erkrankungen bei Passivrauchern.


72 Kommentare (RSS-Feed)

Herbert
20.4.2015 1:05
Kommentarlink

ich finde es immer ein wenig verlogen davon zu reden, dass irgendetwas “den Staat” kostet, das zahlen letztendlich immernoch alles Steuerzahler

Wie kommt der unglaublich riesige Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Rauchern zu Stande? “Nur” durch die höhere Lebenserwartung?


Jens
20.4.2015 1:09
Kommentarlink

Wieso sind Raucherinnen soviel teurer?


Nobby
20.4.2015 1:26
Kommentarlink

da sieht man doch, wie teuer uns Frauen sind. 🙂


shockley
20.4.2015 1:49
Kommentarlink

Zumindest so wie die Zeitung das schreibt, werden da wieder wild Korrelationen zu Kausalitäten erklärt. Das riecht verdammt nach einer Müllstudie, die einzig zum Zweck erstellt wurde, den moralischen Kampf der Volkspädagogen gegen das böse Rauchen zu stützen.

Leute, die zur Zigarette greifen und nicht davon loskommen, unterscheiden sich im Schnitt (psychologisch,etc.) deutlich (!) von Menschen, die nie geraucht haben oder schnell wieder davon loskommen. Die Mehrkosten, die sie verursachen, kann man nicht alle dem Rauchen anlasten.

Um mal zwei Aussagen herauszugreifen: Raucher verdienen weniger und zahlen weniger Sozialbeiträge, Raucher gehen früher in Rente.
Rauchen ist ein schicht-spezifisches Phänomen. Nicht in allen gesellschaftlichen Gruppen wird gleich viel geraucht. Vielleicht gibt es unter Bauarbeiter mehr Raucher als unter Ärzten. Manche Berufe hinterlassen eben stärker Spuren, die zu einer frühen Rente führen. Und in manchen Berufen verdient man eben weniger als in anderen.

Selbst wenn man nur Raucher der gleichen Berufsgruppe miteinander vergleicht, verwundert mich die Gehaltsdifferenz nicht: Wer nicht mit dem Rauche aufhören kann, hat einen schwachen Charakter. Seine Kräfte zur Selbstbeherrschung, zum zielstrebigen Arbeiten auf ein Ziel hin, sind vermutlich schwächer ausgeprägt als bei Ex-Rauchern. Fähigkeiten, die auch im Beruf gefragt sind und Gehaltsunterschiede erklären können. Hätte er nie mit dem Rauchen angefangen, hätte er trotzdem den gleichen schwachen Charakter.


_Josh
20.4.2015 1:58
Kommentarlink

Öhem, Die Kostenvergleichsstudie des Hamburger Wirtschaftswissenschaftlers Tobias Effertz […].

Tobias Effertz & Wissenschaftler in einem Satz, ’nuff said.


habsch
20.4.2015 3:07
Kommentarlink

#nichtraucheraufschrei #gesundheit #vegan #derSauerstoffFürMeinSuvIstHeilig #SAUER!!!11!!einself!1

oder mit true fruits.
wir haben eure studie überflogen und sie als pseudomoralischen bullshit abgetan. …

alleine wer von tabakkonsum auf den lohn schliesst, ist eine niete. korrelation, kausalität, …. (andersrum wird eher ein schuh daraus, menschen rauchen wegen der schlechten jobs.)
ebenso ist das frühere renenalter oft mit den berufen verbunden, und ist bei nichtrauchern (in den selben berufen) ähnlichen. diese zahlen sind immer die, die man haben will, statistisch sind die methoden vielleicht formal richtig, wissenschaft geht aber anders. das sind nur zahlenspiele. (im prinzip der selbe käse wie die 23% gender-pay-gap.)

auf die selbe art könnte man dachdecker abschaffen, die kosten auch zu viel.


mî†õm²
20.4.2015 4:00
Kommentarlink

da sind ein paar rechenfehler drin. der offensichtlichste besteht darin, dass bei erhöhten preisen auch die schmuggelrate ansteigen wird, was wiederum die einnahmen senkt. um das auszugleichen braucht man an den außengrenzen eine lückenlose grenzüberwachung. da kommt dann die nähste frage dazu: die außengrenzen Deutschlands – was die de fato abschaffung der EU-reisefreiheit bedeutet – oder die außengrenze der EU – was bedeutet, dass die länge der grenze umso größer wird, der aufwand auf mehrere EU-staaten aufgeteilt wird, und sich die problematik der unkontrollierbaren mittelmeergrenze (siehe diverse hunderte tote alle paar tage) auch abseits der menschenschlepper bemerkbar macht.

zweiter rechenfehler: das durchschnittsalter. ob man mit der paläo-diät tatsächlich gesünder lebt, wird sich erst herausstellen. vom essen abgesehen war die lebenserwartung des menschen zur steinzeit bei etwa 35 jahren. deshalb haben viele leute etwa ab diesem alter beginnenden haarausfall – rein medizinisch betrachtet, hat es keinen sinn, energie auf wachstum / färbung der haare aufzuwenden, wenn man statistisch gesehen bald stirbt. nun hat sich die medizin immer mehr weiterentwickelt. wir sitzen mit 90 jahren im rollstuhl, lassen uns von einem zivi von einer bühne zur nächsten schieben, und atmen abwechselnd sauerstoff und mentholzigaretten. neben Helmut Schmidt gibt es noch genügend andere zombie-raucher in seinem alter. die € 11,30 / packung sind eine momentaufnahme. in anbetracht der zu erwartenden ansteigenden lebenserwartung wird auch das net reichen – falls man blauäugigerweise tatsächlich davon ausgeht, dass die leute das auch zahlen würden.

der dritte rechenfehler mißachtet die krankheitskumulation. eine extra-abgabe auf zigaretten für die krankenkassen, damit diese später die rauchgeschädigten behandeln können? schön und gut, aber da gibt’s ja noch andere gifte. alkohol, zucker, salz. einzig fett sollte keine extra abgabe haben, woran auch wieder die vorfahren schuld sind. wer in der Würm (wp: Würm-Kaltzeit) lebte und fettreserven aufbauen konnte, hat überlebt; die fettpolsterlosen menschen verhungerten. wir sind opfer unserer eigenen evolution. wir bringen uns selbst um. und wir haben zu zeiten von Lucy (Australopithecus afarensis) ein sozialsystem entwickelt. deshalb verfahren wir net nach dem logischen system von Logan’s Run (suizid bei erreichen eines bestimmten alters), sondern versuchen, andere prinzipiell am leben zu halten. diabetes typ zwei resultiert von zuviel zucker. das geht einher mit morbide adipositas (krankhaftes [bzw. töfliches] übergewicht), was wiederum zu couchpotatoes führt, die dann noch bewegungsmangel haben.

wenn wir unfähig sind, sämtliche zivilisationskrankheiten auf einmal und kombiniert anzugehen, dann wird uns das tabaksystem noch lange ein paar milliarden kosten – und es wird zwangsläufig mehr werden statt weniger. wenn sich also demnächst mal wieder wer aufregt, dass keine jugend nachkommt, welche die rente bezahlen könnt’, dann sagt den leuten einfach, dass die renten das kleinste problem sind, aber die pflege(r) der folgen der zivilisationskrankheiten das gesundheitssystem kollabieren lassen werden.

am 01. 03. 2015 hab’ i von einem tag auf den anderen mit dem rauchen aufgehört. die zuckerfreien Ricola-kräuterbonbons helfen bei verlangen der bewegung des mundraums. als ehemaliger raucher sollt’ man keinesfalls die noch-raucher zum aufhören drängen, oder einen auf überempfindlich machen, wenn man sich in einer raucherrunde befindet. wer die leute so nervt, bringt eh nix weiter.

am 19. 01. 2011 war meine gastric sleeve (magenverkleinerung, “schlauchmagen”). der BMI war damals 40. hätten wir (Österreich) ein gutes gesundheitssytem, dann wär’ es nie soweit gekommen, dass man mich in der schule mit Schwarzwälder Kirschtorte gefüttert hätt’, um mit dem schulpsychologen zu reden. die situation Deutschlands is da keinen deut besser.

die gesellschaft wird sich eben entscheiden müssen: entweder keine süßigkeiten, keinen alkohol, keinen tabak für leute unter 25 jahren (ja, ernsthaft: fünfundzwanzig), oder ein immer teurer werdendes gesundheitssystem. humoristisch aufbereitet wurde das thema schon 1992 im LTB 184.

> http://www.ltb-online.de/high130.htm

CU TOM


pjüsel
20.4.2015 7:33
Kommentarlink

Aus den Kommentaren dort:

Im Artikel steht: “Raucher verdienen aber auch pro Monat im Schnitt 200 Euro weniger als Nichtraucher, zahlen dadurch also niedrigere Sozialbeiträge.”

Diese Angabe ist völlig wertlos, solange nicht klar ist, ob zwischen Rauchen und Verdienst auch eine Kausalität besteht. Nicht alles was korreliert, ist auch kausal miteinander verknüpft!

Also Rauchen zumindest einmal eher Menschen aus den niedrigeren Einkommensschichten, diskutabel wäre hier natürlich eine Kausalität zwischen Rauchen und Intelligenz.


Studolio
20.4.2015 7:46
Kommentarlink

… unter der Prämisse, das Nichtraucher einen billigen Tod sterben und nicht an Alzheimer zugrunde gehen.
Wundert mich, dass Du einen Artikel undokumentiert verlinkst, bei der Korrelation und Kausalität in einer Tour verwechselt wird.


der eine Andreas
20.4.2015 8:12
Kommentarlink

Dafür entlasten sie die Rentenkasse 🙂


der eine Andreas
20.4.2015 8:16
Kommentarlink

o.T.
In Afghanistan werden Mädchen wie Jungen erzogen, wenn kein Sohn geboren wird.
https://www.freitag.de/autoren/juloeffl/vieles-ist-fliessender-als-bei-uns

Bei Eintreten der Menstruation werden sie dann wieder als Frau behandelt:
“Für andere ist es wirklich schwierig. Vor allem, wenn ihre Bacha-Posh-Zeit in die Pubertät hineinragt. Dann wird es sehr verwirrend. Und es hat sogar physische Auswirkungen. Mädchen bekommen etwa ihre Tage nur unregelmäßig oder kommen verspätet in die Pubertät. Ich kenne nur Einzelfälle, aber man sieht auch an diesen, wie sehr die Psyche den Körper beeinflusst. Diese Mädchen gewöhnen sich etwas an, etwa mit tieferer Stimme zu sprechen, und irgendwann übernimmt ihr Körper das als etwas Normales.

Sie beschreiben auch, wie eine Bacha Posh ohnmächtig wird, als sie das erste Mal ihre Tage bekommt, und hinterher immer wieder sagt, dass sie keine Frau sei. Sie vergleichen das mit dem, was wir in Europa „Geschlechtsidentitätsstörung“ nennen.”

Ich dachte, Geschlecht sei nur anerzogen? Hier klappt es offensichtlich nicht.


Heinz
20.4.2015 8:25
Kommentarlink

Völlig OF-Topic, aber interessant:

Teilnehmer der jährlichen Konferenz der Schriftsteller und Verlage AWP (Association of Writers & Writing Programs, https://www.awpwriter.org/awp_conference/) wurden aufgefordert, mittels dem heute üblichen Schildchenhaltens ihre Meinung dazu kundzutun, daß die meisten erfolgreichen Verleger Weiße sind (oder habe ich if they had any messages for the predominantly white publishing industry falsch verstanden?):

http://www.buzzfeed.com/isaacfitzgerald/be-honest#.neao2ReX5

Ironischerweise übersahen die meisten Schreiberinnen, daß weiße Frauen am meisten verkaufen und kaufen (man schaue sich nur die vorherrschende Frauen-Pseudohistorien-Literatur in Buchhandlungen an), sondern meinten, sich irgendwie gegen weiße Männer äußern zu müssen. Das führt zu selbstentlarvenden Äußerungen wie “Read less straight white men”, “Sit down and let us abolish you” oder “We don’t need you”. Hübsch auch das überaus Klischeehafte Femme-Butch-Pärchen (“Take a vacation (a long one)”) oder die “Food-Poetry”-Künstlerin Annelies Zijderveld mit dem Schild “Hire women. Diversity makes you strong”.


Heinz
20.4.2015 8:29
Kommentarlink

Nachtrag zum OT, falls sich jemand fragt, wie ich darauf komme, daß sich die bösen Äußerungen gegen weiße Männer richten würden, obwohl das so konkret nicht da steht. Die asiatisch aussehende Frau mit dem Schild “Sit down and let us abolish you” erklärt sich z. B. auf Twitter:

I’m not calling for the end of white people but rather the end of white str8 male control of the publishing world. #whitemantrum


Dirk S
20.4.2015 9:03
Kommentarlink

@ mî†õm²

> neben Helmut Schmidt gibt es noch genügend andere zombie-raucher in seinem alter.

Mal abgesehen von deiner Wortwahl: Wenn jemand ohnehin in einem Alter ist, wo jede Sekunde die letzte sein kann, warum will man den Leuten noch mit Gewalt etwas !legales! wegnehmen? Um auch den letzten der Hilfebedürftigen bevormunden zu können? Lasst den Leuten ihre Laster, jeder bringt sich auf seine Art und Weise um. Auch das ist Freiheit.

> diabetes typ zwei resultiert von zuviel zucker.

Das ist falsch. Viel behauptet, aber falsch. Diabetis Typ 2 ist eine zunehmende Unempfindlichkeit der Körperzellen gegenüber dem Zucherspiegel regulierendem Insulin, daher wird immer mehr Insulin benötigt, die Langerhansschen Inselzellen (die produzieren das Insulin) laufen bis zum Anschlag und geben irgendwann auf. Im Prinzip hat ein Betroffender von Geburt an Diabetis Typ 2, nur wird es erst sehr viel später entdeckt (meißt eben erst im Alter, daher Altersdiabetis).
Den einzigen Einfluss, den ein hoher Zuckerkonsum hat, ist, dass der Typ 2 eben früher zutage tritt, abwenden kann ein Zuckerverzicht den Altersdiabetis nicht, egal, was Medien und “Gesundheitsexperten” immer wieder behaupten. Einzig und allein frühes sterben schützt bei entsprechender Veranlagung vor Diabetis Typ 2.

Dazu noch kurz etwas zum Diabetis Typ 1 (Jugenddiabetis): Der ist die Folge einer Autoimmunerkrankung, die sich gegen die Langerhansschen Inselzellen richtet und diese zerstört. Also auch nix mit zuviel Zucker.

Zuckerfreie Grüße,

Euer Dirk


m
20.4.2015 9:48
Kommentarlink

I’m not calling for the end of white people but rather the end of white str8 male control of the publishing world. #whitemantrum

Da muss dann nur noch „jewish“ hinzugefügt werden, dann spart man eine ganze Menge Zeit. ^^ Frage mich sowieso, wie das vergessen werden konnte, das ist doch normalerweise immer immer da. o.O


Zaphod B.
20.4.2015 9:52
Kommentarlink

Egal wie man zu dieser Studie stehen mag. Fest steht – Rauchen stört viele Mitmenschen, ist sehr sehr teuer, kostet u.a. die Gesundheit und am Ende das Leben.


Norbert_G
20.4.2015 10:17
Kommentarlink

Lieber Herr Danisch,
ich habe nach Lektüre dieses Beitrags gerade ein Fluppe vom letzten Kneipenabend angezündet. Ich bin Genußraucher, sprich: ein Zumeist-Nichtraucher, der jedoch in der Kneipe und zum Bier gerne mal etwas pafft und habe deshalb für militante Nichtraucher kaum Verständnis.

Das mit der Gefährlichkeit des “Mitrauchens” nämlich ist ähnlich stimmig, wie die Mär von der Giftigkeit, sich eine Fluppe am Kerzenlicht anzuzünden (entspricht angeblich dem Rauchen einer ganzen Schachtel). Die meiste Zeit seiner geschichtlichen Entwicklung hat der Mensch in völlig verrauchten Räumen überlebt.

Das ganze Gekeife um die Schädlichkeit von Diesem oder Jenem und dem damit verbundenen Gejammere über die Kosten für “die Allgemeinheit” könnten wir uns sparen, wenn wir statt einer sozialistischen Einheitskrankenkasse eine freie Kassenwahl hätten.
Sie versicherten sich dann bei einer, die garantiert keine Raucher aufnimmt und ich wählte eine, die keinen Psychofirlefanz bezahlt und keine Asylanten aufnimmmt.

Wer frägt z.B. nach den Kosten, die die ganzen Asylbetrüger der “Versichtengemeinschaft” bereiten? Die werden nämlich zum Mindestbeitrag vom “Vater Staat” mitversichert und können dann diskriminierungsfrei das ganze Füllhorn der Leistungen in Anspruch nehmen – und sind, wenn sie mit besonders teuren Krankheiten zu uns kamen praktisch nicht mehr abschiebbar …


Hadmut
20.4.2015 19:16
Kommentarlink

@Norbert_G: So ein Quatsch!

> Das mit der Gefährlichkeit des “Mitrauchens” nämlich ist ähnlich stimmig,

Ich spüre dies unmittelbar.

> Die meiste Zeit seiner geschichtlichen Entwicklung hat der Mensch in völlig verrauchten Räumen überlebt.

Erstens hat der Mensch in dieser Zeit reines Holz verbrannt und keinen chemischen Giftcocktail, dem künstlich Drogen und Aromastoffe zugemischt werden, die zu Giften verbrennen.

Zweitens hatt der Mensch den meisten Teil dieser geschichtlichen Entwicklung eine Lebenserwartung von 20 bis 30 Jahren. Und das lag auch an solchen Lebensumständen.

Der Mensch hat auch über Generationen lang Wasser durch Bleirohre geführt. Und das ist auch giftig.


Norbert_G
20.4.2015 10:39
Kommentarlink

Nachtrag, zum Nachdenken:

Psychotherapie und Religion – Über Risiken und Nebenwirkungen der Gesundheit (Manfred Lütz)

https://www.youtube.com/watch?v=yGR5N5JCNJc


enrico
20.4.2015 10:59
Kommentarlink

Etwas Prinzipielles zu dieser Art Nachrichten:
Egal wieviele Milliarden das sind – die sind ja nicht weg, sondern ernähren Horden von Ärzten, Pharmaangestellten, Krankenschwestern und Rauchersatzkaugummi Herstellern.

Insofern könnte die Meldung also sein:
Raucher in Deutschland sichern umgerechnet 2 Füßballfelder voll mit Ärzten den Lebensunterhalt.

Gruß
Eno.


jck
20.4.2015 10:59
Kommentarlink

“1,2 Milliarden Euro kostet allein die Behandlung von tabakbedingten Erkrankungen bei Passivrauchern”

Merke: Wenn man sich völlig unbelegbare Zahlen ausdenkt, sollte man das immer mit Nachkommastellen tun, dann wirken sie glaubwürdiger.


michael
20.4.2015 11:18
Kommentarlink

@Herbert “ich finde es immer ein wenig verlogen davon zu reden, dass irgendetwas “den Staat” kostet, das zahlen letztendlich immernoch alles Steuerzahler”

Arme Sau. Die allgegenwärtige Bedröhnung durch “laß das mal den Staat zahlen”-Linke hat bei dir dazu geführt, daß du Synonyme nicht mehr erkennen kannst.

NATÜRLICH ist “der Staat” dasselbe wie “der Steuerzahler” oder “wir alle”. Eigentlich sollte das auch jedem klar sein…

Wer vom “Staat” in der dritten Person Plural redet, hat den Schuss nicht gehört!


Dirk S
20.4.2015 11:30
Kommentarlink

Wer sich die Studie ansehen will, kann die unter https://www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/download/Publikationen/AdWfP/AdWfP_Die_Kosten_des_Rauchens_in_Deutschland.pdf finden.

Zitat aus der Studie:

> Dabei wurden Raucher als solche klassifiziert, wenn sie im Laufe des beobachteten Zeitraumes die Diagnose F17 aufwiesen, mit der sowohl Nikotinabhängigkeit als auch durch Rauchen herbeigeführte Gesundheitsbeeinträchtigungen erfasst werden.

Wenn ich mir dann die F17-Definition ( http://www.icd-code.de/icd/code/F17.2.html ) durchlese, dann trifft davon nichts auf mich zu, also dürfte ich in der Studie nicht als Raucher gewertet worden sein (obwohl ich Raucher bin).

Daraus dürfte sich schlussfolgern lassen, dass es sich mal wieder um eine Müll-Studie des DKFZ handelt, bei der die sich über ihr Lieblings-Hassobjekt, den Raucher auslassen. Würde deren Mist nicht so oft für Gesetzesvorhaben mißbraucht werden, dann könnte man über deren Unfähigkeit mit Statistiken zu arbeiten, lachen. Nur wird leider deren neuester Erguss wohl mal wieder für Steuererhöhungen oder schlimmeres (Freiheitsbeschneidungen) genutzt werden und das ist nicht mehr lustig.

Warnende Grüße,

Euer Dirk


quer
20.4.2015 11:32
Kommentarlink

Wenn der letzte Raucher (einschließlich mir) hingeschieden ist, fällt also ein großer Kostenblock weg. Wie schön. Da wird es nicht lange dauern, bis die nächsten Kostenblöcke ausgemacht werden: Wie steht’s mit Dicken, Sportlern, Weintrinkern, Fleischfressern, Vegetariern und (wg. bewußter Mangelernährung) Veganern? Wann, ab welchem Alter der Bürger kippt die Ertragsbilanz des Staates in’s Minus? Wann wird dann das sozialverträgliche Ableben zur Pflicht?

Wer jetzt das dreiviertel Jahrhundert gesund erreicht hat, wird einer der Letzten sein, der sein verbleibendes Leben noch in vollen Zügen genießen kann. Berichte darüber, daß dergleichen einmal tatsächlich möglich war, werden künftig nicht mehr zugänglich sein.


nelli
20.4.2015 11:42
Kommentarlink

Raucher gibt es auch unter Ärzten nicht zu knapp.
Und die Raucherecke war auch immer ein klassenübergreifendes Business-Netzwerk.
Keiner rechnet die “Einsparung” an Rente aus dem früher Sterben gegen (s.o.)

Aber letztlich ist es nur Statisik Müll
Der Rauchertod ist neben anderen von Wohlstandkrankheiten verursachten Krankheiten eine sehr häufige und die Todesursachen direkt einen “schädlichen” Verhalten zuzuordnen.
Da aber wir alle sterben und die Krankheitskosten in unserem letzten Lebenjahr bei fast allen am höchsten sind (>50.000€) sind das IMHO keine Kosten des Rauchens sondern des “Sterbens”.
Die Briten wollten daher schon todkranke klassifizieren und von weiteren teueren Behandlungen ausschließen.

d.h. Ohne Rauchen würde diese Menschen noch ein paar Jahre von Ihrer Rente leben können und dann zu ähnlichen Kosten an einer anderen Krankheit sterben…

Was aber als sicher gelten kann:
Der Rauchertod ist sicherer als jede Rente und gegen viele Formen der Pflegebedürftigkeit hilft es auch (Statistiken liefere ich gerne nach)
Also auch eine Form von Vorsorge
Bin seit langem glücklicher und toleranter Ex-Raucher


Werner
20.4.2015 12:12
Kommentarlink

Insgesamt kostet ein lebenslanger Raucher der Studie zufolge allein die gesetzliche Krankenversicherung bis zu seinem Tod 90 483 Euro. Eine lebenslange Raucherin – zugrunde gelegt ist jeweils ein Beginn mit 15 Jahren – verursacht wegen deutlich geringerer Beitragszahlungen und längerer Lebenserwartung unterm Strich sogar Krankenkassen-Kosten in Höhe von 529 481 Euro.

Was kostet eigentlich zum Vergleich eine lebenslange NICHTRaucherin wegen ebenfalls geringerer Beitragszahlungen und noch längerer Lebenserwartung?

Und wie sieht die Gegenrechnung bei Nichtrauchern(m) aus?

Fragen über Fragen!


DarkynanMP
20.4.2015 12:37
Kommentarlink

Keine Panik Leute!

Da geht es hin:

“Um die direkten Kosten für die Allgemeinheit auszugleichen, müsste die Schachtel Zigaretten 7,80 statt fünf Euro kosten, heißt es in der Studie. Sämtliche Folgekosten wären erst mit 11,30 Euro kompensiert – und natürlich auch nur, wenn die Erhöhung komplett den Sozialkassen zugute käme.”

Die Sozialkassen wollen mehr Geld für ihre Etats, (…das sie dann in aberwitzigen Quotenförderungsprojekten verballern können?)


Wolf-Dieter
20.4.2015 13:08
Kommentarlink

Und wieder kommen die Weiber zu kurz! Hier der genderpolitisch korrekte Teaser (Korrektur in Versalien):

Raucher UND RAUCHERINNEN kosten jährlich 80 Milliarden Euro


Wolf-Dieter
20.4.2015 13:13
Kommentarlink

So und nun der realpolitische Kappes, der dahinter steckt:

Es fehlt eine Aufstellung, wieviel gesellschaftlichen GEWINN (in Mark und Pfennig bzw. Euronen) der Raucher einbringt. Denn außer gesundheitsschädigen besänftigt das Rauchen das Gemüt dergestalt, dass der rauchende Mensch die Birne frei hat für kreative und nützliche Tätigkeiten!

Übrigens, dass ich es vor Jahren aufgegeben habe, ist Privatsache und bedeutet nichts; z. B. in der Kneipe sitze ich prinzipiell zwischen den Quarzstengeln, also dort, wo richtige Kultur noch stattfindet. Nicht bei den Gesundheitsheinis, die können gerne unter sich bleiben.


tuka
20.4.2015 16:18
Kommentarlink

Da gab es doch mal was satirisches auf Sciencefiles:

mit Hilfe von Statistik wurde nachgewiesen, dass Nichtrauchen schädlich für die Gesundheit ist und somit schädlich für Krankenkassen und die Rentenkassen:

http://sciencefiles.org/category/gesundheit/rauchen/

Methodik: Es gibt eine direkte Korrelation zwischen Rauchen und Leibesfülle. Nichtraucher (insbesondere Ex-Raucher) sind signifikant fetter. Da dicke Leute früher sterben, müsste Rauchen somit der Gesundheit zuträglich sein…

Die fachlichen Aspekte dieser “Studie” werden bereits in den Kommentarspalten des Tagesspiegels zerfetzt. Mehr als dort gesagt wird, gibt es IMO auch nicht zu sagen.


Küstennebel
20.4.2015 16:31
Kommentarlink

Über Raucherjunkies und Tabakdrogenkonsum – Seuftz. Staaten haben versucht es zu verbieten, das Problem ist, das Substanzmißbrauch einfach nicht möglich ist auf Dauer, wenn die Konsumenten auf die Gesetze nicht hören und es lassen.

Das der Staat irgendwann hingeht und das mit einer Steuer belegt, um den Konsum zu reduzieren oder die Staatskasse woanders zu entlasten, oder auch nur um zu strafen oder die Folgekosten eines Substanzmittelmißbrauches zu bekämpfen, das ist doch egal.

Es geht einzig und alleine darum, ob du zu den Sucht-Opfern gehörst oder nicht. Tabakdrogenkonsum ist keine Freiheit, sondern Sklaverei. Man wird zur Geld-Druckmaschine und Arbeitssklaven der Tabakdrogenindustrie, die Ihnen ein Kotelett an die Backe labert von wegen Kultur, von wegen so schädlich isses nich von wegen Identität und wildes Leben.

Wer das nicht akzeptiert, ist schon ein Tabakdrogenopfer und Suchtkrank. Das bedeutet in erster Linie das das eigene Urteilsvermögen im Eimer ist und man sich selbst in die Tasche lügt und die Angebote zum Selbstbeschiss der Industrie / Hersteller-Propaganda gerne aufgreift, um seine Verlustangst gegenüber dem Suchtmittel unter Kontrolle zu bekommen.

Ist auch jedem Selbst überlassen.

Das sich Menschen über Ernährungsfragen, Sport und vieles mehr Gedanken machen ist sicher gut, aber wer Raucht, trägt dasselbe statistische Gesundheitsrisiko wie es ein BMI 50+ Patient trägt. Das heißt die allerdicksten, wirklich massiv krankhaft dicken Menschen, mit denen teilt sich jeder! Raucher nur weil er Raucht.

Das Aufhören ist schwer, aber vor allem weil die meisten glauben wollen das es schwer ist. Am Ende kann jeder aufhören, der das Problem wirklich erkannt hat und Gründe findet eine ehrliche Riskio, Kosten -Nutzen Analyse aufzumachen.

– Gesundheitsrisiko statistisch so schlecht wie bei BMI 50+ (das sind ca. 175 Kilo bei 175 cm Körpergröße!) Patienten
– Tabakdrogenkonsum ist größtes Risiko für Krebs überhaupt
– Fast alle Raucher bekommen im Laufe des Lebens ein Lungenproblem Sehr oft COPD.
– Tabakdrogen-Industrie ist nicht besser als verruchte Drogendealer am Bahnhof. Die widerlichsten Typen, die man je gesehen hat: Kinder anfixen, Jugendliche einfangen, Dealen mit Krankheit und Tod. Das ist das Gebahren der Tabakdrogenindustrie. Dabei von Würde, Freiheit, Abenteuer und Leben fantasieren, was in Wirklichkeit eine große Lüge ist: Die Warheit über Tabakdrogenkonsum ist Sucht, Identitätsverlust, Konsumidentität, Sklaverei
– Die tatsächlichen Kosten für Tabakdrogenkonsumkarriere liegt bei ca. einem kleinen bis mittleren Einfamilienhaus. Da kann sich jeder überlegen, ob er sein Geld nicht doch lieber in sein Eigenheim investiert.

__

Die Frage, wieso das bei Frauen soviel Teurer sein soll, erklärt sich für mich nicht so ohne weiteres. Warscheinlich korrliert da einiges mit dem höheren Durchschnittsalter. Bei solchen Kostenstudien werden viele undurchsichtige Annahmen gemacht, ich trau solchen Studien lange nicht mehr.

Interessant ist es allemal zu wissen, das es warscheinlich Unterschiede gibt.

@Dirk S

Danke für die Richtigstellung gegenüber dem Diabetes-Unsinn. Dieser Schwachsinn aus der Bruker-Ecke “Zucker ist gefährlich wie Heroin!!!” geht einem nur noch auf den Zeiger.


Hmm, das wären 41k Raucher+innen, falls ich mich nicht mal wieder um paar Potenzen verhauen habe. Klingt nach nicht viel Tabaknutzern.


yasar
20.4.2015 19:29
Kommentarlink

@Norbert_G

> Das mit der Gefährlichkeit des “Mitrauchens” nämlich ist ähnlich stimmig

Die gefärhlichkeit ist Tatsache. Ich bekomme akute Atembeschwerden, wenn jemand in meiner Nähe raucht.


Windreiter
20.4.2015 19:56
Kommentarlink

> Staaten haben versucht es zu verbieten

Das ist der falsche Ansatz. Besser: Bei Raucherlunge und ähnlich eindeutigen Dingen verfallen Leistungen der Krankenkasse. (Ähnlich wie auch Vollkasko- und Haftpflichtversicherungsleistungen bei Vorsatz wegfallen).

> Hätte er nie mit dem Rauchen angefangen,
> hätte er trotzdem den gleichen schwachen Charakter

Oder er hätte einen starken Charakter, WEIL er nicht angefangen hat und dem Gruppendruck etc. standgehalten hat.


Gedöns
20.4.2015 19:56
Kommentarlink

@Nelli
„Die Briten wollten daher schon todkranke klassifizieren und von weiteren teueren Behandlungen ausschließen.“//
Ich habe mal irgendwo gelesen, daß die Hälfte der im ganzen Leben beanspruchten medizinischen Kosten in den letzten zwei Lebensjahren anfallen, ob man nun Raucher ist oder nicht. Ein riesiges Potential …
Dummerweise lässt sich eine wirksame Altersmedizin nicht allein auf der Basis weniger zahlungskräftiger Privat-Patienten entwickeln und diese wollen auch, wenn möglich, zwei Jahre (Durchschnittswert) länger leben. Ohne die Behandlung und damit ermöglichter Forschung auf breiter Basis nützt es dann auch nichts, viel Geld zu haben …
Freilich, als einzelnes Land kann man ausscheren und einfach die Forschungsergebnisse der anderen Länder bei der Altersmedizin nutzen. Da müßten dann also alle anderen Länder schreien: O.K., wir dann auch alle nicht mehr … Ja, auch die Playboys müßten sich dann noch ein paar Jahre eher wegen nicht hinauszögerbarem Alzheimer u.ä. erschießen, weil es eben niemand erforschen konnte!


RichardT
20.4.2015 20:21
Kommentarlink

Ach ja, mal wieder ne Auftragsarbeit. Bei dem Auftraggeber hätte ich das Ergebnis vorhersagen können, da reicht der Titel.
Gibt es eigentlich in anderen Ländern auch so viel “Studien” die eigentlich doch völlig überflüssig sind?
Was völlig übersehen wird, ist, daß jeder denn nicht der plötzliche Tod dahinrafft gegen Ende seines Lebens horrende Kosten verursacht. In solchen Studien wird ja immer so getan, als wären Raucher die einzigen die am Ende des Lebens krank werden.
Geringere Produktivität von Rauchern? Ich hab auch schon Chefs getroffen die meinten ihnen wären Raucher lieber, di machen alle stunde 5 min Pause und arbeiten die restliche Zeit konzentriert, während andere den ganzen Tag dahin dödeln.
Ich hab übrigens vor über 10 Jahren das Rauchen von Zigaretten aufgehört, meinen Nikotinspiegel auf 0 gebracht und mir nach drei Monaten die erste Zigarre angesteckt und gepafft. Und das mache ich heute noch. Mal mehr mal weniger Zigarren, aber immer nur schön paffen, der Nikotinspiegel soll nahe 0 bleiben.
Das Nikotin und die Gewöhnung daran ist ja auch ein Hauptgrund fürs rauchen. Ist einfach ein anregendes Gift. Wie Kaffee. Ist übrigens meine jetzige Hauptsucht. Ich hab mir sogar eine italienische Siebträger Maschine gekauft. Und früher war ich auch deutlich schlanker.
Ich würde das Nicht Aufhören übrigens nicht einem schwachen Charakter zuschreiben. Tabakwaren können ja auch ein Genußmittel sein, sollten es sogar. Und jetzt stellt sich einfach nur die Frage wie wichtig ist mir der Verzicht aufs rauchen? Was nehme ich dafür in kauf? Wie wichtig ist mir eine Idealfigur, wieviel Diät mache ich um sie zu erreichen? Nix anderes.


anon
20.4.2015 20:29
Kommentarlink

Studie: Passivrauchen am Arbeitsplatz, 2011
http://publikationen.dguv.de/dguv/pdf/10002/report_passivrauchen.pdf

Wie zu erwarten Korrelation zw. Einkommen, Bildung, Berufsstatus und Rauchen. Je höher Einkommen, Bildung oder Berufsstatus, umso weniger wird geraucht. Mit dem Alter sinkt die Rate der Raucher (Seite 32).
Ab Seite 75 wird’s dann interessant: Raucherquoten nach Beruf und Geschlecht…
Über 40% bei Männern: Metallarbeiter, Monteure, Bergleute, Drucker, Dreher, Mechaniker, Erzieher, Verkäufer, Maurer, Köche, Alterpfleger, Friseure, Maler usw. usf.
Unter 20% bei Männern: u.a. Zahnärzte, Ärzte, Apotheker, Ingenieure, Lehrer, Hochschullehrer, Physiker also hohes Ansehen, hohes Einkommen, hoher Status d.h. aber auch viele Beamte und/oder Privatversicherte, die gerade nicht in der GKV sind und später wenig oder gar nichts aus der Rentenkasse erhalten.


RichardT
20.4.2015 20:40
Kommentarlink

@ Hadmut: Ich schätze Dich sehr, aber hier verrennst Du Dich etwas. Glaub mir, der Rauch von reinem Holz ist genauso schädlich wie der Rauch von einem Tabakblatt. Egal was Du dazu tust. Es werden auch keine Drogen zugesetzt, das was reinkommt unterliegt dem Lebensmittelrecht.
Man muß auch eigentlich nix reintun. Meine Zigarren schmecken am besten wenn sie reiner Tabak sind.
Nur die Zigarettenindustrie hat da ein Problem, die haben relativ geringe Höchstwerte was Nikotin betrifft. Und Tabak hat die Eigenschaft, dass er, je mehr Geschmack er hat, auch umso mehr Nikotin hat. Ist wie beim Fleisch. Ein mageres Schnitzel schmeckt nach nix, ein gut durchwachsenes Steak ist ein Gedicht.
Es gibnt inzwischen naturreine Zigaretten, die sind aber keinesfalls weniger schädlich als die herkömmlichen. Ausser für den Geldbeutel, die naturreinen sind teurer.
Wie gesagt, die Hersteller müssen eigentlich nichts zusetzen, die haben schon mehr als genug Nikotin im Tabak. Deren Problem ist eher, daß sie aus geschmaklosem weil nikotinarmen Tabak Zigaretten machen sollen die nach was schmecken.
Was bin ich froh, daß ich Zigarren schmauch!

Was auch in Baden Württemberg sehr schön zu sehen ist wie die Nichtraucherkneipen ums Überleben kämpfen. Angeblich hat ja nur der böse Qualm alle von täglichen Kneipenbesuchen abgehalten. Und jetzt, wenn du in ne Nichraucherkneipe gehst, eine Stimmung wie inn nem Film von Ingmar Bergmann: todlangweilig!


Hadmut
20.4.2015 21:40
Kommentarlink

@RichardT:

> @ Hadmut: Ich schätze Dich sehr, aber hier verrennst Du Dich etwas.

Ich habe kaum was gesagt, und davon sind 3 Zeilen Zitat aus einer Zeitung. Und das soll schon „verrennen” sein? Also darf man jetzt gar nichts mehr sagen?

> Glaub mir, der Rauch von reinem Holz ist genauso schädlich wie der Rauch von einem Tabakblatt.

Dreifach falsch.

Denn erstens hat die Tabakpflanze zur Abwehr von Schädlingen ein starkes Gift entwickelt. Tabak ist im Gegensatz zu allgemeinem Holz eine Giftpflanze.

Zweitens bestehen Zigaretten aus viel mehr als nur Tabak, da wird jede Menge Dreck und Chemie mit reingemischt, um Geschmacksnerven zu betäuben, süß zu schmecken, süchtig zu machen. Wenn Du es schon vergleichst, dann eher mit einer brennenden Mülltonne.

Drittens brennt ein Lagerfeuer normalerweise heiß unter genug Sauerstoffzufuhr. Eine Zigarette hingegen gibt die meisten Schadstoffe ab, wenn sie nur glimmt und man nicht dran zieht, es also zu einer dreckigen Verbrennung kommt.

> Was auch in Baden Württemberg sehr schön zu sehen ist wie die Nichtraucherkneipen ums Überleben kämpfen.

Weil die Leute alle süchtig sind.

In Ländern, in denen das härter gehandhabt werden und die Leute weniger rauchen, funktionieren auch die Kneipen ohne Raucher. Ich kann in USA, Australien, Neuseeland problemlos in die Kneipe gehen, und die sind gerappelt voll. Weil viel weniger Leute süchtig sind.

Übrigens gehen die Leute dort in die Kneipe um sich zu unterhalten.

Dass die Leute hier nur in die Kneipe gehen um zu rauchen zeigt, wie jämmerlich das ist.


Gedöns
20.4.2015 21:02
Kommentarlink

Ich glaube auf Initiative der grünen gibt es ja schon von der EU anerkannte rauchfreie Zonen (Schulen und so – man kann sich für diesen EU-Titel bewerben). Und die grünen kämpfen ja vehement um die Legalisierung von Gras – da muß man dann aber auch Grünenfreie Zonen schaffen …


Jockel vom Sockel
20.4.2015 22:02
Kommentarlink

Also wirklich interessant ist doch wohl die Infografik am Ende von Seite 3 in der Studie:

https://www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/download/Publikationen/AdWfP/Ad
WfP_Die_Kosten_des_Rauchens_in_Deutschland.pdf

Demnach kosten selbst die NichtraucherINNEN ab ca. 58 Jahren mehr Geld als sie in die GKV einzahlen! Im Grunde zahlen also nur die nichtrauchenden Männer ALLES 😉


Pete
20.4.2015 22:09
Kommentarlink

Lustig, wie sich die Qualmis hier ihre Qualmerei schoenreden.
Ich kann mir nicht vorstellen, was die Qualmerei in Kneipen mit “Kultur” zu tun hat.
Ich habe in der Vergangenheit jede Minute gehasst, die ich wegen eines Treffens etc. in einer Gastwirtschaft zubringen musste. Man kommt danach nach Hause und stinkt wie eine Sammlung Aschenbecher.
Jetzt kann man wenigstens so eine Oertlichkeit aufsuchen, ohne danach die Klamotten wechseln zu muessen.
Passivrauchen: Ein Jahr lang habe ich in so einer Raeucherbude gearbeitet. Seitdem habe ich Reizhusten, die Toleranzschwelle gegenueber Tabakrauch ist gesunken.
Mir soll keiner ezaehlen, der bei der glimmenden Verbrennung entstehende Qualm, besonders der einer “leerlaufenden” Zigarette, sei harmlos. Unvollstaendige Verbrennung bei niedrigen Temperaturen erzeugt die meisten Gifte im Abgas.


Gedöns
20.4.2015 22:32
Kommentarlink

@Hadmut
„Denn erstens hat die Tabakpflanze zur Abwehr von Schädlingen ein starkes Gift entwickelt. Tabak ist im Gegensatz zu allgemeinem Holz eine Giftpflanze.“//
Ich habe mir das mal zum „Tag der offenen Tür“ einer Lungen- und Palliativmedizin-Klinik erklären lassen. Beim Verbrennungsvorgang – egal was – entstehen tausende krebserregende und lungenschädigende Stoffe. Und Nikotin selbst ist – was Krebs anbelangt – harmlos (deshalb ja die Nikotin-Pflaster sogar von der Apotheke).
Noch mal: Verbrennungsvorgang mit tausenden Verbrennungsprodukten – ihr strunzdoofen grünen!
Ansonsten: Sport treiben – gerade Raucher werden dabei wohl noch mehr herausrotzen als morgens …


DrMichi
20.4.2015 23:14
Kommentarlink

Lieber alle paar Monate ne dicke Havanna oder Dominikanische, als Kettenrauchen. Schmeckt besser und kommt günstiger.
Zigarren, keine Frauen, natürlich.


michael
20.4.2015 23:46
Kommentarlink

@Norbert_G: “Ich bin Genußraucher”

Nein, Raucher. Vielleicht kein Kettenraucher, aber schönreden muß man’s auch nicht…


janndh
20.4.2015 23:48
Kommentarlink

Ich bin selber Raucher.

den Satz ich rauch aber gerne! den lass ich lieber weg. es ist ne scheiß sucht. Punkt

angefangen aus dummen Gründen, und nie wirklich zeit und nerven gehabt um wirklich aufzuhören.

Das es auch ohne geht: langstreckenflüge, lange arbeitschicht usw beweisen ja es geht doch auch ohne.
Für mich sind die Absoluten Rauchverbote zb in der Bahn eher ein Grund am Umsteige Bahnhof extra zu rauchen. ( ja ist wirklich unlogisch, ich weiß) oft genug bin ich auch so dämlich das ich mir eine Ziggi anzünde, dran ziehe, und die sich dann selbst aufraucht.

Wenn ich sportlich unterwegs bin, und so 20 bis 30km mit dem Rad fast täglich sind meiner meinung nach schon Sport. da ist nix mit husterei, aber egal ich bin auch nicht der Maßstab.

ja ich weiß es selber, Nichtrauchersein wär besser. naja auch nur bedingt. mit nikotin aufhöhren bedeutet ja meist schokiholiker zu werden vom regen in die traufe….

Deswegen, das Rauchen nicht komplett verbieten, was jemand in seiner wohnung oder in seinem Gartem oder Haus macht, ist uninteressant.

auf öffentlichen strassen? hmm ähnlich der deutschen Bahn, Raucherinseln. Raucher können da rauchen, nichtraucher können problemlos ausweichen. gleichzeitig das Ordnungsamt schärfen auf weggeworfene Kippen. das kann ruhig teurer werden.

Ich hab das recht zu rauchen, aber ich hab nicht das recht andere gewollt oder ungewollt einzunebeln jedenfalls nicht in der Öffentlichkeit.

Das einzige was ich seh: Raucher sind etwas toleranter bzw entspannter. kann auch nur Einbildung sein, oder die Auswirkung dessen was ich so denke, leben, und leben lassen.

Einzig ärgerlich werd ich in so momenten am erfurter Hbf, in der Raucherinsel. Da kommt wirklich eine reingetreten und verlangt das man jetzt aufhören muss zu rauchen, den sie ist nichtraucher, und rauchen stört sie.

Da fehlt mir dann auch jegliches Verständnis


Küstennebel
21.4.2015 1:00
Kommentarlink

Jens
20.4.2015 1:09
Kommentarlink

Wieso sind Raucherinnen soviel teurer?

Der Satz impliziert das Frauen, die ja angeblich soviel weniger verdienen, auch weniger Beiträge zahlen. Niedrigere und darum ein höheres Minus in den Kassen verursachen. Tatsächlich kann man die Einnahmen und Ausgaben zwar so in diesem Sinne Verursachergemäß kommunizieren, ist aber Schwachsinn. Es ist eine soziale Versicherungsgemeinschaft. Viele Menschen haben einen Lattenschuss, Krankheiten und Sucht ist eine Krankheit. Wären Alle Raucher “nur” geringfügig Raucher, wäre es in aller Regel nicht so eine Gesundheitskatastrophe. Insofern muss man “Sucht” als Faktor “Krankheit” zum Aufgabenspektrum der Krankenkassen zählen.

Dieses Abrechnen ist selten dämlich und gefährliche Propaganda für die Gesellschaft.

Wenn Frauen mehr Kosten, so what? Raucher kosten auch im Durchschnitt mehr, Autisten, ADHSler, chronisch Kranke, Behinderte kosten im Durchschnitt auch mehr und können das nicht alles zahlen, was sie brauchen. Früher bei den Nazis gabs ja diese Propagandabilder

Nazipropaganda kosten Krankheit/Behinderung

Insofern geht man heute zwar nicht mit Behinderten mehr so um, das ist ja politisch Inkorrekt. Aber man geht mit Kranken und chronisch Kranken so um. Man erzählt den Leuten sie seien selbst schuld, das sie Diabetes bekommen, Dick seien, Allergie hätten, etcetc. Diese belliebten Eigenverantwortungs-Thesen halt. Da wird gerne dann eine Einzelgruppe genommen, die Kosten zusammengerechnet und als Sau durchs mediale Dorf geprügelt.

In dieser Betrachtung sinds halt die (rauchenden) Frauen. In der nächsten sinds die Männer weil sie gerne Fußball spielen und sich die Knie ruinieren, beim nächsten mal sinds wieder die Fleischesser/ Fastfoodfans, Couchpotatoes. Die großen Dünnen (Rücken u. teilw. Krebs) die kleinen Dicken (zu hoher BMI, dick). Wahlweise Arbeiter oder Bürostuhlhocker, whatever.

Es ist scheißegal. Eine solidarische Gemeinschaftsversicherung sollte einfach für alle gelten und die medizinische Behandlung ermöglichen für alle, unter allen Umständen. Fertig. Das nutzt der Pharma-Industrie, den Angestellten, den Individuuen, dem Standort, den Ärzten, dem Apothekenkombinat (hahah :-p ) usw.

Es ist nicht statthaft eine Gruppe aus einer Solidarversicherung rauszunehmen und sich ihre “Last” schön (hoch) zu rechnen!

Auch net wenns Frauen sind :p

MFG


HarryHirsch
21.4.2015 1:07
Kommentarlink

Grieshabers Wissenschaftsdialog
https://grieshaber.wordpress.com/

Günter Ropohl, Technikphilosoph und Verfasser von diversen Monographien, hat die Problematik in seinem neuen Buch aufgegriffen. „Besorgnisgesellschaft“ lautet der Titel seines kürzlich im Berliner Parados Verlag erschienenen Werkes. Es handelt von einer – beinahe global entwickelten – German Angst im Allgemeinen sowie von einem in dessen Fahrwasser prächtig gedeihenden Kampf gegen vermeintliche gesellschaftliche Laster im Besonderen. Einem mitunter irrational anmutenden Kampf gegen Süchte und Genüsse jeglicher Couleur – im Konkreten aber: die Tabakwaren.

Grund genug, den Autor um ein Gespräch unter vier Augen zu bitten:


Dirk S
21.4.2015 8:49
Kommentarlink

@ Zaphod B.

> Egal wie man zu dieser Studie stehen mag.

Na ja, ideologisch angehauchte Studien sind eigentlich für alle ein Problem, auch wenn man gerade nicht zur angegriffenen Gruppe gehört. Überleg dir mal, was du so gerne an ungesunden Dingen machst. Glaub mir, wenn Tabak und Alkohol durch sind dauert es nicht mehr lange, bis auch dein Laster dran ist. Auch hier gilt: Währed den Anfängen. Freiheit (auch des Lasters) ist schneller weg, als erkämpft.

> Fest steht – Rauchen stört viele Mitmenschen,

Ja, das stimmt, daher trete ich als Raucher für gegenseitige Rücksicht ein. Ich rauche weit (5 – 10m) von anderen (nichtrauchenden) entfernt (und achte auch noch auf die Windrichtung) und erwarte dafür, dass es akzeptiert wird und mir keiner auf die Pelle rückt. Die gibt es nämlich auch, die fanatischen Rauchverbietenwoller, die jedem Raucher auf die Pelle rücken und sich dann über die “Rauchbelästigung” beschweren. Also Rüchsichtnahme auf allen Seiten und wir können alle gut damit leben.

> ist sehr sehr teuer, kostet u.a. die Gesundheit und am Ende das Leben.

Mein Geld, meine Gesundheit, mein Leben, mein Problem. Ganz einfach.

Einfache Grüße,

Euer Dirk


Dirk S
21.4.2015 8:55
Kommentarlink

@ Jockel vom Sockel

> Demnach kosten selbst die NichtraucherINNEN ab ca. 58 Jahren mehr Geld als sie in die GKV einzahlen!

Frauen kosten die Sozialversicherungen im Scnitt immer mehr als sie einzahlen. Da sollte man die Gerechtigkeitsfrage gestellt werden!

> Im Grunde zahlen also nur die nichtrauchenden Männer ALLES 😉

Achtung, böse Falle in der Studie: Nicht alle Raucher sind für die Studie Raucher. Raucher ohne “Rauchersymdrom” (IDC F17) sind für die Studie keine.

Also gilt wie immer: Männer zahlen alles! Ob sie rauchen oder nicht.

Symdromfreie Grüße,

Euer Dirk


Werner
21.4.2015 9:19
Kommentarlink

@Jockel vom Sockel: Ah. Richtig!

Und nein: Nach dieser Grafik liegen ja RauchER in den Kosten für die Gesellschaft exakt parallel zu NichtraucherINNEN – nämlich neutral bei 0, (bis etwa 75, danach müßte man die NichtraucherINNEN erschießen bzw. außer Landes schaffen). Na, damit ist doch ein rauchender Mann 1:1 bei der Mehrheit der Gesellschaft dabei- nämlich bei der nicht rauchenden Frau. PC in höchster Vollendung! Raucht, Männer, raucht! 😉

Nur der NichtrauchER zahlt nach dieser Grafik für die RaucherIN – schön doof. Das Ganze gilt aber nur dann, wenn das Individuum und nicht die Gruppe gesehen wird, richtig? Denn es rauchen ja unterschiedlich viele Männer und Frauen – übrigens wirft eine Gugelsuche dazu höchst unterschiedliche Zahlen aus, auch was die Folgen angeht. Aber egal!

Schön ist auch die Grafik davor, wonach ein Viertel des Gesamtkosten durch rauchende Arbeitslose verursacht wird – wenn die das Rauchen einstellen würden, wäre der Posten auch weg. Dann hätten sie nämlich eine Arbeit. Klingt sehr nach Kurt Beck, Waschen und Rasieren. Kürzt ihnen die Mittel!

Wahr ist, das ein abschüssiger, rutschiger Hang, auf den man sich da begibt. Als nächstes wird der Teufel Alkohol dran sein. Da wird sich im Hintergrund schon warmgelaufen. Aber Cannabis ist OK, der landet dann in den Schishas. Ganz entspannt im hier und jetzt. Ist doch alles egal was läuft.

Aber: http://de.wikipedia.org/wiki/Franz%C3%B6sisches_Paradox

Dieses Phänomen wurde bereits 1819 vom irischen Arzt Samuel Black – und ein Rauchverbot gibt es dort erst seit 2008. Davor waren in RonkReisch Lungentorpedos wie Gitanes und Gauloises Pflicht, auch in ihren Filmen. Diese Industriemüllverklappung hast du dir als deutsches Weichei nur reinwürgen können, wenn du Rothhändle gewohnt warst! Hat sie aber am anscheinend am Leben nicht gehindert. PS: Das Rauchen gesundheitsgefährdend ist, bestreite ich als ex-Raucher gar nicht. Es spielen anscheinend nur andere Dinge eine größere Rolle.


yasar
21.4.2015 10:13
Kommentarlink

@janndh

> Raucher sind etwas toleranter bzw entspannter.

Dann weise mal eine Raucher freundlich darauf hin, daß auf Bahnsteigen der Bahn Rauchverbot gilt. Solang ekeiern um sie herum ist, könnte man das ja tolerieren, aber sich frech in die wartende menge zu stellen udn dann eien Fluppe anzuzünden udn dann pampig werden, wenn man sie bitten, das doch woanders zu tun, ist alles andere als tolerant und entspannt.


Zaphod B.
21.4.2015 11:24
Kommentarlink

@Dirk S.

Vorweg:
Ich habe selber mehr als 25 Jahre geraucht und weiß nur all zu gut wie stark die Nikotinsucht ist!

“Währed den Anfängen. Freiheit (auch des Lasters) ist schneller weg, als erkämpft.”

Die Ideologie solcher “Studien” ist eigentlich doch kaum zu übersehen. Gerade im Umfeld Pharma / Gesundheit gibt es doch massenhaft “Studien” die XYZ angeblich belegen oder auch – ja nachdem wer’s bezahlt – das genaue Gegenteil. Jeder, der seine Ansichten (z.B. gegenüber Rauchern) bestätigt sehen will, wird eine passende Studie finden. So what!

“Mein Geld, meine Gesundheit, mein Leben, mein Problem. Ganz einfach.”

Was die individuelle Freiheit anbelangt, so stellt sich die Frage wie eine Gesellschaft mit Sucht umgehen will.
Sicherlich hat jeder erwachsene Mensch das Recht sich auf die ihm genehme Art und Weise (Alkohol, Nikotin, Heroin, Kokain, Ecstasy, Chrystal Meth, …) zu schaden. Das Problem bei Nikotin ist jedoch, dass die Sucht hauptsächlich im jugendlichen Alter beginnt. Deswegen gehören z.B. meiner Ansicht nach Zigarettenautomaten verboten. Hochprozentiges gibt es schließlich auch nur am Kiosk oder im Geschäft.

“Also Rüchsichtnahme auf allen Seiten und wir können alle gut damit leben.”
Absolut d’accord ich halte nichts von “Volkserziehung” denn alle Ansätze dies zu versuchen sind bislang immer gescheitert. Entsprechend wenig hilfreich sehe sich die verschiedenen gesetzlichen Maßnahmen.

Raucher die z.B. bei mir zu Gast sind, können selbst in meiner Wohnung qualmen so viel die wollen. Am Ende wird gelüftet und die Sache ist erledigt. Letztendlich muss das jeder für sich selber zur Erkenntnis kommen was ihm wichtig ist und was nicht.

Ich für meinen Teil habe mich vor einigen Jahren gegen das Rauchen entschieden und freue mich schlichtweg über die gewonnene Lebensqualität.


Norbert_G
21.4.2015 14:41
Kommentarlink

> Fest steht – Rauchen stört viele Mitmenschen,

Es haben sicher die meisten Raucher Verständnis dafür, daß Nichtraucher vom Rauch nicht belästigt sein wollen.
Aber Rauchern eigene Kneipen zu verbieten, wo sie unter Ihresgleichen ihrem Laster frönen dürfen, das ist totalitär.
Warum nicht auch Sexklubs verbieten, denn die sind auch unmoralisch und ungesund?

Hier habt ihr eine neues Gift, gegen das möglicherweise demnächst mit Verboten gekämpft wird:
http://euleev.de/lebensmittel-und-ernaehrung/ernaehrungsunsinn-des-monats/569-ernaehrungsunsinn-des-monats-april-2015-who-will-weniger-zucker

Was mich am Blogchef etwas irritiert, ist, was er an meinem Kommentar nicht abgebürstet hat:
Er ist also für sozialistische Zangsgesundheitskassen (also gegen die Koalitionsfreiheit) und will sich damit auch das Recht rausnehmen, anderen vorzuschreiben, wie sie zu leben haben?


Geleerter
21.4.2015 15:25
Kommentarlink

Na, das ist ja wieder eine lustige Be- und Verurteilungsrunde hier. Sind garantiert alle ohne Sünde…


Dirk N.
21.4.2015 21:02
Kommentarlink

Ohne mir die Studie jetzt selbst angeschaut zu haben…Der Staat zahlt erst mal gar nichts an den Rauchern. Denn die gesetzlichen Krankenkassen werden durch Mitgliedsbeiträge und Arbeitgeberanteile finanziert. Was da an Steuern reingeht dient der Finanzierung von versicherungsfremden Leistungen wie z. B. alles was mit Schwangerschaft zu tun hat oder die kostenfreie Mitversicherung von Familienangehörigen. Der Staat verdient also an Rauchern über die Tabaksteuer nur. Und die internen Zahlen der Krankenkassen die ich kenne (bin selber in einer tätig) deuten eher darauf hin, das Raucher eigentlich gute Versicherte sind. Die sterben nämlich überwiegend bevor sie groß Kosten verursachen.


Küstennebel
21.4.2015 21:13
Kommentarlink

Was mich am Blogchef etwas irritiert, ist, was er an meinem Kommentar nicht abgebürstet hat:
Er ist also für sozialistische Zangsgesundheitskassen (also gegen die Koalitionsfreiheit) und will sich damit auch das Recht rausnehmen, anderen vorzuschreiben, wie sie zu leben haben?

Die gibts ja in Deutschland nicht. Das ist nicht mal eine richtige soziale Kasse, denn alle Gutverdiener können sich davon stehlen und schmarozten mit ihren 40 Milliarden Nachrfage an der Infrastruktur, die letztlich die gesetztliche Gesundheitskasse mit 250-300 Milliarden Nachfrage am Gesundheitsmarkt etabliert hat.

Wer nicht genug verdient, um aus der Solidar-Kasse rauszukommen, der soll halt nicht so Maulhelden-Reden schwingen. Der schaffts am Ende im Alter eh nicht seine privaten Versicherungsgebühren noch zu tragen.

Sozialistische Zwangsgesundheitskassen 😀

Deshalb werden kleine Einkommen auch überproportional mit Gebühren belastet, während der “Schutzzaun für die Reichen (V. Pispers)”, die Beitragsbemessungsgrenze, die armen Spitzeneinkommen entlastet.


Juergen Sprenger
22.4.2015 8:05
Kommentarlink

@Küstennebel

Der Sozialbetrug von oben setzt sich durch alle Sozialversicherungen fort.

Bei der Rentenversicherung müßte die Beitragsbemessungsgrenze ebenfalls aufgehoben und Rentenbeiträge auf ALLE Einkommensquellen erhoben werden, also auch auf Einkünfte aus Vermietung, Verpachtung, Zinsen, Dividenden usw. bei gleichzeitiger Deckelung der erworbenen Ansprüche.


Studolio
22.4.2015 8:09
Kommentarlink

Schuster (Hadmut) bleib bei Deinen Leisten. Schreib über Hochschulen, Informatik, aber bleib lieber aus der Biologie/Chemie raus. Denn dort machst Du Dich, mit Verlaub, komplett lächerlich.
Meinst Du ernsthaft, Tabak sei die einzige Pflanze, welche sich mit Giftstoffen gegen Tierfraß wehrt? Welche Drogen werden dem Tabak denn zugesetzt? Und die beste Messlatte für die Giftigkeit ist Dein Empfinden? Die Menschen hatten eine Lebenserwartung von nur 30 Jahren wegen des Feuers? Wie hoch wäre die Lebenserwartung wohl ohne gewesen?

Beim Thema Rauchen zeigen sich bei Dir alle Symptome, die Du den “unterbelichteten” im Hochschulbetrieb so gerne vorhälst.

Tu Dir einen Gefallen und bleib bei Deinen starken Themen. Denn mit den Ausführungen machst Du Dich zum Gespött.


Hadmut
22.4.2015 8:31
Kommentarlink

@Studolio

Dummschwätzer!

Informier Dich erst mal, bevor Du anderen den Mund verbieten willst.

Natürlich gibt es noch mehr Giftpflanzen. Aber keine davon wird öffentlich inhaliert, und kaum eine ist so giftig wie Tabak. Und da wird jede Menge Zeugs mit reingemischt.

Es ist aber typisch für Drogenabhängige, dass sie sich und anderen einreden wollen, das sei ja so natürlich.


Dirk S
22.4.2015 9:07
Kommentarlink

@ Zaphod B

> Die Ideologie solcher “Studien” ist eigentlich doch kaum zu übersehen. Gerade im Umfeld Pharma / Gesundheit gibt es doch massenhaft “Studien” die XYZ angeblich belegen oder auch – ja nachdem wer’s bezahlt – das genaue Gegenteil. Jeder, der seine Ansichten (z.B. gegenüber Rauchern) bestätigt sehen will, wird eine passende Studie finden. So what!

Das Problem beim DKFZ ist, dass sie eine Anti-Tabak Lobbyorganisation sind, die sich als neutrales Forschungszentrum tarnt und versucht, massiven politischen Einfluss zu nehmen (und diesen Einfluss auch bekommt!), ohne sich als Lobby erkennen zu geben. So ein Verhalten ist überaus zweifelhaft (wenn auch leider üblich).
Pharmaunternehmen machen wenigstens keinen Hehl daraus, dass sie verkaufen wollen, auch wenn sie es nicht an die große Glocke hängen und auch so manch zweifelhaften Weg beschreiten.
Ich für meinen Teil sehe da aber schon einen Unterschied. Die einen wollen verkaufen, die anderen bevormunden.

> Was die individuelle Freiheit anbelangt, so stellt sich die Frage wie eine Gesellschaft mit Sucht umgehen will.

Du meinst, inwieweit sich die Gesellschaft bevormunden lassen will.

> Sicherlich hat jeder erwachsene Mensch das Recht sich auf die ihm genehme Art und Weise (Alkohol, Nikotin, Heroin, Kokain, Ecstasy, Chrystal Meth, …) zu schaden.

Das wird dem erwachsenen Menschen abgesprochen. Ich für meinen Teil bin der Ansicht, dass jede Droge in spezialisierten Shops für Erwachsenen (Vorlage des Perso) erhältlich sein soll. Wobei natürlich die Folgen in die Preisgestaltung mit einzufließen haben. Die Folgenberechnung hat natürlich ohne ideologische Einflüsse zu erfolgen.

> Das Problem bei Nikotin ist jedoch, dass die Sucht hauptsächlich im jugendlichen Alter beginnt.

Kann gar nicht sein, Tabak gibt es erst ab 18 zu kaufen. Wobei, da sollte strenger geprüft werden, ob sich die Geschäfte dran halten.

> Deswegen gehören z.B. meiner Ansicht nach Zigarettenautomaten verboten.

Die habe inzwischen alle eine Alterverifikation. Die kann natürlich umgangen werden, aber das ist ein immerwährendes Restrisiko.

> Hochprozentiges gibt es schließlich auch nur am Kiosk oder im Geschäft.

Oder an der Nachtapotheke. 😉

> Absolut d’accord ich halte nichts von “Volkserziehung” denn alle Ansätze dies zu versuchen sind bislang immer gescheitert.

Ooch, beim Führer hat das ganz gut geklappt. Zeigt eben, welche Maßnahmen dazu nötig sind. Und da sollten wir drüber nachdenken, ob wir als Gesellschaft das wirklich wollen.

> Entsprechend wenig hilfreich sehe sich die verschiedenen gesetzlichen Maßnahmen.

Gesetze sollen das Zusammenleben regeln, ggfs. Interessen ausgleichen und nicht bevormunden. Gut, das Wissen ist inzwischen verloren gegangen.

> Raucher die z.B. bei mir zu Gast sind, können selbst in meiner Wohnung qualmen so viel die wollen. Am Ende wird gelüftet und die Sache ist erledigt.

Das ist sehr nett von dir, ich sehe es so, dass der Hausherr bestimmt, was läuft und was nicht. Per Hausrecht Rauchverbot oder nichtraucherfreie Zohne. Da hat der Staat seinen Rüssel rauszuhalten. My Home is my Ashtray (oder eben nicht).

> Letztendlich muss das jeder für sich selber zur Erkenntnis kommen was ihm wichtig ist und was nicht.

Das ist völlig ok, hat die aber nicht anderen per Ordere de Mufti überzubügeln (also solange es nicht bei ihm zuhause ist).

> Ich für meinen Teil habe mich vor einigen Jahren gegen das Rauchen entschieden und freue mich schlichtweg über die gewonnene Lebensqualität.

Ich für meinen Teil habe den Eindruck, das Rauchen vorsätzlich zur Suchterkrankung erklärt wurde, um der Freiheitsdiskussion aus dem Wege gehen zu können: Raucher sind krank, basta, keine Disskussion. So kann man sich das Thema auch einfach machen und seine Forderungen nach Bevormundung (aus meiner Sicht falsch) begründen.

Heilende Grüße,

Euer Dirk


Dirk S
22.4.2015 9:13
Kommentarlink

@ Hadmut

> Es ist aber typisch für Drogenabhängige, dass sie sich und anderen einreden wollen, das sei ja so natürlich.

Danke Hadmut, dass du mich von der Drogensucht frei gesprochen hast. Ich würde nie behaupten, dass Rauchen natürlich, gesund oder lebensverlängernd ist. So etwas zu behaupten ist objektiver Unsinn. Das weiß ich auch als Raucher (so wie die meisten Raucher auch).

Suchtfreie Grüße,

Euer Dirk


Schwärmgeist
22.4.2015 9:31
Kommentarlink

Ich traue diesen Berichten nicht. Auch der “Tagesspiegel” überzeugt mich so nicht.

Raucher zahlen jedes Jahr 14 Mrd. Euro Steuern in Deutschland. Das ist schonmal ein Drittel von Hartz IV. Die meisten Raucher arbeiten bis zum Tod oder bis zur Rente, rufen diese dann aber nicht oder nur eingeschränkt ab. Vielleicht plappere ich auch nur einen Mythos nach, aber mein Bauchgefühl sagt mir, daß Raucher für die Volkswirtschaft insgesamt nicht schädlich sind, sondern wahrscheinlich sogar ein Gewinn für Finanzminister, Kranken- und Rentenkassen.

Ist nur ein Gefühl. Wie man eine seriöse, überzeugende, ideologiefreie Rechnung aufmachen könnte, das weiß ich allerdings auch nicht.

Ich bin übrigens selbst Raucher, rede mir da aber nichts schön. Ich bin kein Genußraucher, sondern Suchtraucher. Punkt. Ich würde auchmal gerne von dem Dreck loskommen. Meine Versuche in diese Richtung waren bisher allerdings nicht von Erfolg beschieden.


Norbert_G
22.4.2015 9:37
Kommentarlink

“Natürlich gibt es noch mehr Giftpflanzen. Aber keine davon wird öffentlich inhaliert, und kaum eine ist so giftig wie Tabak.”

Aber vielleicht öffentlich gegessen?

Wie wär’s mit dem ach-so-gesunden Honig?
Von der natürlichen Bakterienbelastung wollen wir mal nicht reden, sondern nur von den leckeren Pyrrolizidinen. Das ach-so-hübsche Jakobskreuzkraut, gerne auch schon mal von den Ökos zur naturnahen Renaturierung ausgesäht, hat reichlich davon.
(www.shz.de/schleswig-holstein/panorama/gift-im-honig-minister-habeck-reagiert-id6857751.html)

Ein lebtag nicht geraucht, nicht gesoffen und sich immer nur “gesund” ernährt und dennoch Leberkrebs oder eine kaputte Niere (die Osterluzei aus “naturbelassenem” Getreide oder Kräutertees ist hier richtig gut)? Und was die Veganer sich so alles an “gesundem” reinpfeifen möchte ich gar nicht wissen.

Jaja, das Böse ist immer und überall!


Hadmut
22.4.2015 19:17
Kommentarlink

@Norbert_G:

Aha. Wer Honig isst, muss auch Rauchen akzeptieren. Tolle Raucher-Rhetorik. Rauchen mit Honig gleichzusetzen.

Ich muss aber dagegen halten: Es ist bisher nie passiert, dass mir irgendwer in Kneipen, U-Bahnstationen oder auf der Straße Honig ins Gesicht geworfen und mich zum Schlucken gezwungen hat.


Studolio
22.4.2015 15:35
Kommentarlink

Hadmut, Du amüsierst mich.
Ich versuche sicher nicht Dir den Mund zu verbieten. Das war nur ein guter Rat, ein solches, von Dir ein hochemotional besetztes Thema lieber zu meiden.
Deine “Argumente” erinnern an die der befindlichkeitsgetriebenen Genderistas, bloß in einer anderen Thematik.


Hadmut
22.4.2015 19:12
Kommentarlink

@Studolio: Du bringst überhaupt keine Argumente, sondern stänkerst hier nur rum, um mich von dem Thema abzuhalten.

Verschwinde, Du nervst.


yasar
22.4.2015 20:09
Kommentarlink

@Norbert_G

Du scheinst den wesentlichen Unterschied nicht sehen zu wollen. Honigesser oder Jakobskreuzkrautsäer rücken einem selten auf die Pelle.

Rücksichtslose Raucher hingegen belästigen udn gefährden die Personen in Ihrer unmittelbaren Nähe. das Äquivalent dazu wäre, imemr mit einer Reizgassprühdose herumzurennen und die Umgebung damit einzunebeln.


Dirk S
23.4.2015 9:13
Kommentarlink

@ yasar

> Rücksichtslose Raucher hingegen belästigen udn gefährden die Personen in Ihrer unmittelbaren Nähe.

Na ja, es gibt auch radikale Nichtraucher, die sich ganau neben einen Raucher (z.B in der Raucherzone am Bahnhof) stellen und sich dann lautstartk (bis handgreiflich) über die Rauchbelästigung beschweren und die Raucher zwingen wollen, das Rauchen einzustellen.

Ich für meinen Teil würde sagen, das Problem liegt ganz einfach in der mangelden Rüchsichtnahme untereinander, bedingt durch die heutzutage alfgegenwärtige Egobubble, dass sich alle nach einem selbst richten müssen. Etwas mehr gegenseitige Rücksicht (man muss sich ja als Kommender nicht neben eine bereits dagewesenden Raucher stellen oder als Raucher sich eine Fluppe neben bereits dort Stehenden anzünden) und alle können gut miteinander auskommen. Wobei ich es bedenklich finde, so etwas überhaupt fordern zu müssen. Ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit…

Rücksichtsvolle Grüße,

Euer Dirk


Studolio
23.4.2015 19:43
Kommentarlink

Ich sehe keinerlei Argumente, da muss ich Dir sicher recht geben. Was allerdings auch die von Dir verlinkte Seite.
Du erwartest doch jetzt hoffentlich nicht eine Erklärung von mir, wie Kausalitäten und Korrelationen zusammenhängen; oder eben das nicht.

Die ganze Rechnung ist hanebüchen und an den Haaren herbei gezogen. Schau mal in die Studie und wie Raucher überhaupt identifiziert werden. Es wird nicht einmal geklärt ab wann ein Nichtraucher ein Nichtraucher ist.
Was ist z.B. mit der Grauzone der Ex-Raucher, die nicht einmal ansatzweise betrachtet wird.
Laut Studie gewinnt die Krankenkasse übrigens ausschließlich an männlichen Nichtrauchern, während männliche Raucher exakt die selben Kosten verursachen wie weibliche Nichtraucherinnen (Grafik Seite 3).
Schaut man in Die Grafik, beginnt die “Mindereinnahme” ab dem 20. Lebensjahr. Im Text wird allerdings davon gesprochen, dass es in jungen Jahren keinerlei Unterschied gibt.
So geht das rauf und runter. Ein Haufen Zahlenmaterial welches munter nach eigenem Gusto interpretiert wird. Datenmüll par exellence.

Zur angeblichen Giftigkeit des Nikotins. Die letale Dosis liegt für einen Erwachsenen bei 0,5g. Gewöhnung ist bis Faktor 200! möglich. Es konnte auch bei dauerhafter Einnahme keinerlei dauerschädigende Wirkung nachgewiesen werden. Wie auch, Nikotin wird sehr schnell vom Körper abgebaut. Zu gut deutsch, das Zeug ist verhältnismäßig harmlos.
Wenn Du mal etwas über wirklich neckische, natürlich vorkommende Gifte lesen möchtest, dann schau mal nach Aflatoxinen oder Mutterkorn.
Und wenn wir gerade bei Alkaloiden sind, ein spannendes Thema, in welches Gewächsen selbiges (in den diversen Ausführungen) vorkommt.
Soviel nur zum Thema Verbrennung.


O.
24.4.2015 1:20
Kommentarlink

@janndh: “Deswegen, das Rauchen nicht komplett verbieten, was jemand in seiner wohnung oder in seinem Gartem oder Haus macht, ist uninteressant.”

Es zieht aber – gerade im Altbau – auch in die Wohnung der Nachbarn,
zumindest in deren, die weiter oben wohnen.

Damit ist das Problem eben kein privates mehr.


Dirk S
28.4.2015 15:10
Kommentarlink

@ .O

Es zieht aber – gerade im Altbau – auch in die Wohnung der Nachbarn,
zumindest in deren, die weiter oben wohnen.

Damit ist das Problem eben kein privates mehr.

Sondern ein bauliches…

Sorry Hadmut, ich konnte nicht widerstehen.

Unwiderstehliche Grüße,

Euer Dirk