Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Krach auf der Calgary Expo

Hadmut
19.4.2015 0:31

Bei mir häufen sich gerade die Hinweise zu einem Vorfall in Kanada.

Es ging ja kürzlich schon mal rum, dass in der amerikanischen Spielebranche so ein Gender-Krieg zwischen Gegnern und Befürwortern ausgebrochen ist. Nun scheint das auch in der Comic-Branche loszugehen. So ganz blicke ich durch den Vorfall noch nicht durch.

Da findet auf der Calgary Expo gerade so eine Comic-Messe statt, die Calgary Comic & Entertainment Expo.

Auf dieser Messe hatte eine Gruppe namens Honey Badger Brigade einen Stand gemietet. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das eine Gruppe von Frauen, die aber nichts von Feminismus halten und für Männerrechte eintreten (es scheinen aber auch zwei Männer in der Gruppe dabeigewesen zu sein). Sie behaupten aber, sie hatten da nichts ungewöhnliches vor und wollten da eben ihren Comic-Stand betreiben. Anscheinend kam dann kurz vor Eröffnung der Messe plötzlich die Security-Truppe an und hat sie im Eiltempo von der Messe geworfen.

Die Darstellungen gehen nun etwas auseinander. Irgendwie hatte es was mit einer Pressekonferenz zu tun, auf der sie am Vortag teilgenommen haben und dabei irgendeine Frage zwar in ihrer politischen Meinung, aber angeblich zahm beantwortet haben. Dann hat es wohl irgendwem nicht gepasst, dass man anderer als feministischer Meinung sein könnte, und man hat sie rausgeworfen.

Momentan bekomme ich die Informationsfetzen aber noch nicht so richtig zusammen.

Es gibt welche, die einen Zusammenhang mit einer Gruppe namens GamerGate behaupten. Keine Ahnung, wer das sein soll, aber könnte mit dem Gender-Streit bei den Spielern zu tun haben.

A voice for men hat einen Artikel dazu. Die beschreiben den Vorgang (mit Tonaufnahme) bei der Pressekonferenz so:

After a question involving “Men’s Rights Activitist types” (MRAs) comes up, Alison asks politely “Would you like us to field that question?” twice, and then added “…because I am a Men’s Rights Activist…”

The feminist on the panel interrupts to give her enthusiastic consent: “Okay!”

Alison: “…and you can hate on me. The reason why I don’t like feminism is because you promote this idea that women are defined by being victims. If you look at the context of all of your issues, men also face considerable problems as well, and they need to be brought into the story and not just for men’s sake – because this hides men’s vulnerability – [but] also for the sake of challenging the notion that women are defined as victims.”

Das waren also Frauen, die sich nicht als Opfer sehen wollten.

Laut Genderama wurde ihnen das als „harrasment” und „verbal violence” ausgelegt, aber ich habe die Stelle dazu in den Quellen noch nicht gefunden (oder irgendwie überlesen). Laut ihrer Pressemitteilung gab es dazu aber nicht die geringsten Beweise.

Auf einer (anscheinend feministischen) Webseite heißt es dazu „Members of Gamergate Planned to “Infiltrate” Calgary Expo to Actively Disrupt Panels, Calgary Expo Has Evicted Them”. Was aber wenig glaubwürdig klingt, denn die Pressekonferenz war ja schon, und laut Berichten haben sie dort nicht gestört, sondern nur innerhalb ihrer Redezeit Fragen beantwortet. Weiter heißt es da, Honey Badgers als GamerGate-nahestehende Gruppe hätte mittels einer Crowdfunding-Aktion das Geld für einen Messestand zusammengekratzt, um „nerd culture” zu unterwandern. Deren Ziel sei die Botschaft rüberzubringen, dass die Szene so, wie sie ist, geradezu wunderbar wäre und nicht verändert werden sollte. Und ganz schlimm:

Their show is broadcast by A Voice For Men, one of the biggest men’s rights website on the internet.

und

Less specific plans for Calgary Expo were also detailed on that group’s site, which is classified as a “women-hating” site by the Southern Poverty Law Center, and said in part: “The Honey Badgers are a diverse group of female gender apostates–women who oppose outdated ideas of gender, particularly the association of womanhood with weakness. We offer an alternative to the damaging portrayal of women as victims of geek and gamer culture.”

Frauen nicht als Opfer zu sehen ist also bereits „women-hating”. Wobei sich „Southern Poverty Law Center” irgendwie nach Oberlandesgericht anhört, tatsächlich aber eine feministische Hetzseite, wobei nicht mal aus deren Selbstbeschreibung klar hervorgeht, wer und was die eigentlich sind. Ihr Programm ist aber, alles, was nicht passt, als „Hate Speech” zu brandmarken.

Das würde exakt zu dem passen, was ich schon anderenorts beobachtet habe. Genderisten schaffen sich nicht etwa ihre eigenen Comics und Spiele, darum geht’s denen nicht, sondern es geht darum, anderen die Spiele und Comics wegzunehmen bzw. diese zu verändern, weil sie ja – Poststrukturalismus – der Auffassung sind, dass Geschlecht und Benachteiligung der Frau nur kulturell erzeugt wären, und Comics und Spiele seien eben ein zentraler Bestandteil dieser „sexistischen” Kultur. Es geht also um Zensur.

Auch der Calgary Herald berichtet darüber, allerdings auch in einer Weise, die nicht zu den anderen Berichten passt. Eine erhellendere Aussage findet sich in der Presseerklärung der Honey Badger:

Security staff approached the HBB booth, ordered us to leave, and refused to state the reason why unless Alison Tieman agreed to speak to them away from the other members of the group, without recording. They informed Alison that they had received complaints on social media, including 25 allegations of harassment. No evidence was presented, no request was made for information from HBB, and no specific incident was cited until further questions were asked of security.

Upon further questioning, security mentioned the Women in Comics panel discussion from the previous day, where Alison was given permission to speak.

Das heißt, die hatten gar keinen greifbaren Grund, sondern reagierten einfach auf Beschuldigungen in den Social Media. Und dass der Feminismus Massenbewegungen in den Social Media organisiert, um Leute niederzumachen (z. B. Twitter-Accounts zu sperren, Leute aus Google zu schießen), dass kennen wir ja schon zu Genüge.

Mal gespannt, was da noch rauskommt.

26 Kommentare (RSS-Feed)

Collin
19.4.2015 1:33
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@Hadmut:
Anscheinend hatten die auch ein Gamergate-Poster am Messestand hängen.

Bei den Hugo-Awards der World Science Fiction Society gibts übrigens auch Ereignisse in diese Richtung.

Für kurzes reinschnuppern in die Ereigniskette Gamergate ist Encyclopedia Dramatica (eher aus Gamergate sicht) und die Wikipedia (für Gendersicht) zu empfehlen.

Aktuelles:
8ch .net/gamergatehq/catalog.html

Fernaufklärung oder harmlose Umfrage:
tinyurl.com/vgcs2015

Es scheint auch, als ob im Hintergrund jemand 4chan gekauft hat, was im Vorfeld des Verkaufs zu einigen Bans geführt hat (s.a. Encyclopedia Dramatica 4chan).


Joe
19.4.2015 3:42
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Jetzt genügt es also, daß jemand über Twitter

Ketzer!

Eine Hexe! Verbrennt sie!

schreit und die Maschinerie legt los.

Der Mechanismus ließe sich doch sicher auch herrlich mißbrauchen, um die Feministen-Meute vorzuführen…


phaidros52
19.4.2015 5:05
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Erinnert das Verhalten nicht auch stark an die 50er Jahre und die amerikanische Jagd auf Kommunisten? Das ging bis hin zur Behandlung mit Stromstößen durchs Gehirn, um die Abtrünnigen wieder zu “sozialisieren” (siehe Statement von Autor Robert M. Pirisg “Zen und die Kunst ein Mototrrad zu warten”, “Leila”).


Peter Gerber
19.4.2015 8:17
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Es wundert mich, dass du dich noch nicht näher mit GamerGate befasst hast. Die anti-GamerGate-Leute sind eine wahre Fundgrube für dümmsten Social Justice- und Genderbullshit.
Hier ist eine Timeline der Ereignisse.
http://wiki.gamergate.me/index.php?title=Timeline
Da gibt es Sachen wie
“Maya Kramer and Zoe Quinn discover the The Fine Young Capitalists women-only game development contest. Within a short time, they and several followers take issue with the project, believing that it excludes transgender people and asks its entrants to work for free.”
Auch haben sie antiGGler sich einen Bot zusammengecodet, der eine Twitter-blocklist erstellt, die jeden betrifft, der bestimmten GGlern folgt.
Der Admin konnte allerdings die “kill all men” hashtags nicht lassen, was dann politische Folgen hatte.
http://www.reddit.com/r/KotakuInAction/comments/32s86n/blockbot_admin_suspended_from_liberal_democrat/


Hadmut
19.4.2015 9:53
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> Es wundert mich, dass du dich noch nicht näher mit GamerGate befasst hast.

Den Gender-Krach bei den Computerspielern hatte ich schon diverse Male hier erwähnt.

Ich muss aber auch sagen, dass mich Computerspiele eigentlich so gar nicht, so im Sinne von überhaupt nicht interessieren, so wie Fußball und Formel-1, mir da jeder Bezug fehlt, mir die Produkte und Namen überhaupt nichts sagen, und ich da weder Wissen, noch Anlass oder Grundlage habe, über die zu schreiben.


Peter Gerber
19.4.2015 8:19
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Hier nochmal direkt der Artikel, ich hatte nur die Diskussion auf Reddit verlinkt. https://hequal.wordpress.com/2015/04/16/liberal-democrat-executive-committee-member-suspended-over-kill-all-men-hate-tweets/


Wolfgang
19.4.2015 8:23
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Karen Straughan ist GirlWritesWhat.
Die macht schon eine ganze Weile sehr viel in Richtung Antifeminismus…


der eine Andreas
19.4.2015 8:33
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o.T.
Die Genderistas schreiben auch schon Drehbücher:
http://www.sat1.de/tv/auf-streife/video/169-inflagranti-erwischt-clip
Die Alte vögelt fremd und der Mann wird aus der gemeinsamen Wohnung geschmissen.

Und dann wird behauptet, die gescripten Formate entsprächen nicht der Wirklichkeit 🙂


Jens
19.4.2015 8:44
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der eine Andreas
19.4.2015 10:16
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o.T.
Wenn “Netzfrauen” zu Impfgegnern werden 🙂
Auf den Seiten der gwup http://blog.gwup.net/2015/04/18/impfgegner-wenn-sich-einfalt-gegen-das-gemeinwohl-wendet/#comments bzw. auf Psiram https://blog.psiram.com/2015/04/netzfrauen-das-geschaeft-mit-der-angst/ beschäftigt man sich aktuell mit dem Blog “Netzfrauen” http://netzfrauen.org/.
Das Blog wird von Doro Schreier betrieben und es schreiben – hoppla – fast nur Männer:
“Trotz des Erfolgs habe ich es leider nicht geschafft, Frauen zu motivieren, sich den Netzfrauen anzuschließen. Viele sind gekommen um zu helfen, aber als sie merkten, dass es ist mit Arbeit verbunden sein würde, verließen sie die Idee wieder. Man habe ja schließlich keine Zeit. Heute sind wir ein kleines Team, bestehend, wer mag es glauben, hauptsächlich aus Männern, also Väter und Großväter, die etwas bewegen wollen.”

Ein typisches Sammelsurium von “wir werden alle sterben!”


Hannes
19.4.2015 10:32
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Was ich aus einem aufgezeichneten livestream der beteiligten Damen und Herren noch herausgezogen hab ist:
Besagte Alison Tieman hat den Stand gebucht um hauptsächlich ihren Webcomic zu bewerben und das ganze Honeybadger Zeug lief quasi nebenher ab (was aber laut ihr bei den Veranstaltern auch angemeldet wurde). Die Gruppe (also die Honey Badger Brigade) hat das Ganze anscheinend nur deswegen gemacht, da Calgary für einige ihrer Mitglieder in der Nähe lag und so Reise- und Übernachtungskosten gespart werden konnten. Man hat also quasi den Stand benutzt um gleichzeitig Fans und Patreon-Spendern die Möglichkeit zu geben die Leute mal nicht nur übers Internet zu treffen und vielleicht ein bisschen Merchandise zu verkaufen.
Einer der angeblichen Gründe für den Rauswurf war anscheinend, dass Frau Tieman den Stand für und über ihren Webcomic angemeldet hat und gleichzeitig Honey Badger und Gamergate Merchandise verkauft hat/ verkaufen wollte, was irgendwie gegen die Regeln der Con verstoßen haben soll.

Zu der Sache mit dem Zusammenhang zu Gamergate:

So weit ich das mitbekommen habe wurden ein paar Artikel im Zusammenhang mit Gamergate verkauft (Poster oder ähnliches) und ihr booth babe (selbst ein Mitglied der Honey Badgers) war als das Maskottchen der Bewegung, “Vivian James”, verkleidet. Mehr hab ich in der Sache aber auch noch nicht herausgefunden.

Wer sich selbst davon überzeugen möchte, ob die Kommentare von Alison Tieman “harrassment” darstellen, kann sich das gern selbst anhören: https://www.youtube.com/watch?v=ymkIiGRvtBg (so ab 18min).


Arne Hoffmann
19.4.2015 10:40
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Der Daily Caller berichtet weder aus Gender- noch aus Betroffenensicht: http://dailycaller.com/2015/04/18/female-group-ejected-from-comic-expo-for-criticizing-feminism/


Heinz
19.4.2015 11:00
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@Hadmut
“GamerGate” ist die (großteils lose) Gruppe, die (derweil) mehrere Korruptionen in der Videospielbranche aufdeckte und das “GamerGate”, über das du schon berichtet hattest, auslöste.

Das ist auch keine rein ammerikanische Angelegenheit Auch unsere Videospielmedien haben sich stark für Anti-GamerGate (Also für die korrupten (u.A.) Genderisten) eingesetzt.

#NotYourShield gehört übrigens zu GamerGate, das sind verschiedene (Frauen, Asiaten, Behiderte, Schwarze), die sich nicht von AntiGamerGate bzw. den Feministen instrumentalisieren lassen wollen.


emannzer
19.4.2015 12:05
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So fügt sich ein Puzzle-Teilchen in das andere:

https://emannzer.wordpress.com/2015/04/17/die-ruckkehr-der-blockwarte-mw/

“Man konnte ja schon vieles miterleben, wie zum Beispiel solche (Un)Dinge wie “hatr.org”, die Zensurversuche über “Block-Empfehlungen” via Twitter für unliebsame Kommentare, welche nicht einer feministisch-genderistischen Meinung entsprechen – oder sich über einen s.g. “Schluck im Dunkeln” etwas ‘hässlicherer’ aber lieber Menschen aufregen, weil dieses ja sexistisch sei.

Und man erträgt stirnrunzelnd schmunzelnd solche Versuche wie den, maskulistische ‘Trolle’ umzuerziehen, worüber neulich auch in der “Welt” berichtet wurde …

Das sind alles bedenkliche Entwicklungen, die das wahre Gesicht des Feminismus’ aufzeigen und neben dieser Fratze auch die Intentionen eines Gender Mainstreamings darstellen. Aber das Folgende schlägt nun dem Fass den Boden aus:

Sexismus-Verdacht: Erster Berliner Bezirk zensiert die Werbung

Die feministische Twitter-Armee kreischt und alle kuschen. Wie auch schon in diesem “Gamer-Gate” beschrieben, wird heutzutage alles eleminiert, was nicht ins Konzept passt.

Und Frauen, die sich für Männerrechte einsetzen gehören selbstredend dazu. Man sehe sich nur die Vorgänge rund um Monikal Ebeling hier in Deutschland an.

Was nicht passt, das wird passend gemacht.


Stannis Baratheon
19.4.2015 13:34
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Es gibt übrigens Hinweise das die oben genannte Maya Kramer wohl auch in den Rausschmiss der Honey Badgers mitverantwortlich ist.

Das ist deshalb pikant weil die Frau unter anderem als PR-Agentin für Zoe Quinn fungiert hat und Verbindungen zu Anita Sarkeesian bestehen (Kramer arbeitet für Silverstring Media, Sarkeesian hat dort eine Stelle als “Beraterin”). Desweiteren bestehen Verbindungen zum sogenannten “Indie-Kartell” was nichts anderes als eine hochkorrupte Verstrickung von Investoren, einigen Entwicklern, Journalisten und Festivalausrichtern ist die einige der prestigeträchtigsten Indieawards kontrollieren.

In der Science Fiction/Fantasy-Szene brodelt es auch gerade massiv, Stickwort “Sad puppies”, “Rabid puppies” und die Hugo-Awards aber das ist ein anderes Thema.


petpanther
19.4.2015 13:44
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Wer mehr über die Zusammenhänge wissen möchte, dem sei die gestrige Netzdiskussion zwischen Sargon of Akkad und Milo Yiannopoulos empfohlen.

A Conversation with Milo Yiannopoulos about #GamerGate

https://www.youtube.com/watch?v=DzK7VqGfGSs

Zu den Honey Badgers:

http://honeybadgerbrigade.com/

Sie sind eine Gruppe von Frauen und Männern aus dem kreativen Schriftsteller (Erotica, SciFi), Comic und Gamer Umfeld, die sich für Männerrechte engagieren. Im Team sind Alison Tieman (Gründerin), Karen Straughan, Hannah Wallen, Rachel Edwards, … und weitere.

Sie haben regelmäßig (meistens Donnerstag) eine Honey Badger Radio Diskussions-Session (auf Youtube unter https://www.youtube.com/channel/UC595wqznMGuY2mi6DKx-qnQ). Sie sind sehr informativ. Und da wird auch Klartext gesprochen. Eine der kürzlichen Sessions war zum Thema “Feminist Mad Science” (https://www.youtube.com/watch?v=VvxOJrWdkpI), das ja auch hier öfter Gegenstand ist.

Kann nur empfehlen da einmal hineinzuhören.

Desweiteren haben sie auch “Nerdcasts”, speziell auch zum Thema #GamerGate mit dem feministischen SJW Angriff maßgeblich ausgehend von Anita Sarkeesian (Feminist Frequency), dass ich für recht wichtig halte, da es stellvertretend für vieles, aber vor allem freie Meinungsäußerung und Gestaltungsfreiheit, ist (siehe Diskussion mit Sargon und Milo oben). Die authoritäre Linke und der Feminismus versucht auch hier nach dem Muster der religiös fanatischen Rechten Inhalte zu bestimmen und zu unterdrücken.

Die feministischen SJWs versuchen so auch in anderen kreativen Feldern durch verlogene Opfer-Sündenbock Unterstellung Bevormundung und Zensur einzuführen und es für sich parasitär, d.h. auch monetär, zu nutzen.

Es gab im Vorfeld des Calgary Comic Events schon eine Kampagne dagegen, die sog. Sad Puppies Kampagne für kreative Freiheit. Sie hat dafür eine Hugo Award Nominierung bekommen.

#SadPuppies

“The “Sad Puppies” campaign, is a tongue-in-cheek bid by science fiction & fantasy (SF&F) authors to draw attention to an atmosphere of political intolerance, driven by so-called “social justice warriors””

Hugo Awards Nominations Swept by Anti-SJW, Anti-Authoritarian Authors

http://www.breitbart.com/london/2015/04/04/hugo-awards-nominations-swept-by-anti-sjw-anti-authoritarian-authors/


petpanther
19.4.2015 13:54
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Nachtrag:

Milo Yiannopoulos ist britischer Journalist, u.a. für Breitbart. Er war auch der Autor der Sexodus Artikel.


fnord.
19.4.2015 14:35
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Faszinierend hierbei ist das inzwischen die Nerven bei den Dritte-Welle-Feministinnen wohl ziemlich blank liegen weil der Versuch eine Subkultur zu “übernehmen” mit noch immer anhaltender Gegenwehr verbunden ist. Das war in dem bisherigen Usurpations-Drehbuch wohl so nicht vorgesehen.

Früher hat es gereicht die Gegner so lange mit Rassismus-, Sexismus- und/oder Antisemitismus-Vorwürfen in Verbindung zu bringen bis der Widerstand bröckelt. Aber die Gamer haben es tatsächlich geschafft ohne zentrale Führung über jetzt acht Monate nicht nur den Angriffen stand zu halten, sondern auch einiges zu bewirken.


Hadmut
19.4.2015 14:38
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> Früher hat es gereicht die Gegner so lange mit Rassismus-, Sexismus- und/oder Antisemitismus-Vorwürfen in Verbindung zu bringen bis der Widerstand bröckelt.

Nutzt sich halt auch irgendwann ab.


Joe
19.4.2015 15:08
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Das ist auch keine rein ammerikanische Angelegenheit Auch unsere Videospielmedien haben sich stark für Anti-GamerGate (Also für die korrupten (u.A.) Genderisten) eingesetzt.

Das lief auch bis zu Heise und in die Mainstream-Lügenpresse, was schön demonstriert hat, daß da wohl irgendein Transatlantiker versehentlich zuviele Knöpfe auf der Fernbedienung gedrückt hat. Denn Leserkommentare zeigten sich zunächst überwiegend verwirrt, weil keiner wußte, worum es ging. Aber daß Journalisten koordinierte Hetzkampagnen auf geheimen Mailinglisten absprechen kann man ja schlecht in die Artikel schreiben (“Wegen der JournoList erscheint nun dieser Artikel. Die Vorgeschichte haben wir zwar nicht berichtet, aber wir tun einfach mal so, als sei sie euch schon bekannt.”)

Faszinierend hierbei ist das inzwischen die Nerven bei den Dritte-Welle-Feministinnen wohl ziemlich blank liegen weil der Versuch eine Subkultur zu “übernehmen” mit noch immer anhaltender Gegenwehr verbunden ist. Das war in dem bisherigen Usurpations-Drehbuch wohl so nicht vorgesehen.

Jedes totalitäre System benötigt Rückzugsräume. Auch in einer Star-Trek-Tugendterror-Dystopie tut man gut daran, die Leute in der virtuellen Realität auf dem “Holodeck” in Ruhe zu lassen. Sonst hat man plötzlich Leute gegen sich, die einem dann auch das eigene feministische Spielzeug kaputtmachen wollen.


petpanther
19.4.2015 16:12
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Das “Southern Poverty Law Center” ist aus den 60ern mit linken Aktionen gegen Todesstrafe, Rassismus etc. hervorgegangen. Heutzutage ist so etwas wie die Antifa Zentrale der USA mit altruistischem Anstrich. Natürlich radikal- und genderfeministisch.

Wird von der heutigen kulturmarxistischen authoritären wie verlogenen Linken gestützt, die eher Ähnlichkeiten mit der ultrareligiösen Rechten hat. Aber auch das ein alter Hut wie z.B. KKK. Wie die von anti-rassistisch wieder in rassistisch hineindrehen und eher den religiösen puritanischen Ultrarechten ähneln ist eigenartig. Sie behalten dabei ihre (Anti-)Maske auf.

Korrupt, rassistisch, antisemitisch, … (nochmal dazu obig gepostete Diskussion zwischen Sargon und Milo, insbesondere ab ca. 2:14:00 … 2:16:00, auch Milo spricht davon).

Da gab es auch einen Funding Skandal etc. für dessen Aufdeckung ein Journalist einen Preis erhielt.


petpanther
19.4.2015 18:44
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Dazu z.B.:

Die farbige vLoggerin Natascha Douglas (“Nurdy Dee”) hat zwei Videos gemacht, die u.a. über ihre Tätigkeit beim SPLC berichten.

The Southern Poverty Law Center
https://www.youtube.com/watch?v=fiFsD1MCl74
The Southern Poverty Law Center 2
https://www.youtube.com/watch?v=0N9evpQ4Mvs

http://niemanwatchdog.org/index.cfm?fuseaction=about.Panel%20Discussion:%20Nonprofit%20Organizations%20May%2099

Weiter unten dann ab

“Attacking a Home-Town Icon

Jim Tharpe, Deputy Metro Editor, The Atlanta Constitution.

While he managing editor of The Montgomery Advertiser, that newspaper won numerous state, regional and national awards, including two national Headliner Awards in one year. The newspaper was a finalist for a 1995 Pulitzer Prize for its reporting on the Southern Poverty Law Center.

I was talking to Doug earlier and he said one of the organizations he reported on accused him of attacking God, one of the nonprofits he’d done some work on. We were accused of attacking essentially the Mother Teresa of Montgomery, being Morris Dees in the Southern Poverty Law Center.

(hier wird’s interessant etc.)

… “


Herbert
19.4.2015 18:56
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Alison Tieman hat einen youtube channel, den ich wärmstens empfehlen kann:
https://www.youtube.com/user/Genderratic/
ich empfehle den Konsum in chronologischer Reihenfolge


petpanther
19.4.2015 19:07
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Hier noch einmal etwas zum SPLC. Erinnert an die inzwischen in die Stiftungen FES, HBS hinein (und ins Familien- und Bildungsministerium?)und um die Humboldt Uni etablierte Antifa Korruption etc.

https://www.youtube.com/watch?v=zPu1_Q6XNF4

https://www.youtube.com/watch?v=E3ocIhLlAyo


der eine Andreas
27.4.2015 18:04
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Twister (Bettina Hammer)
27.4.2015 19:28
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Zur Infiltration:
Die Infiltration wurde aus einem Kommentar der HBB hergeleitet, der imho eindeutig satirischer Natur war.
Siehe hier:
http://www.heise.de/tp/foren/S-Re-Um-auf-den-konkreten-Fall-einzugehen/forum-294565/msg-26729907/spm-eNqrViosTS2qVLJSysxLy8wpKUosSVXSUcpPSytOLQGKGijVAgDfEAvIec8444/read/

“In April of this year, the Honey Badgers plan to put on a booth at
the Calgary Comics and Entertainment Expo! We plan to infiltrate nerd
culture cunningly disguised as their own. ***Each of us has been
carefully crafting a persona of nerdiness through decades of
dedication to comics, science fiction, fantasy, comedy games and
other geekery, waiting for this moment, our moment to slip among the
unaware. Once there we will start distributing the totalitarian
message that nerd and gamer culture is… perfectly wonderful just as
it is and should be left alone to go it’s own way***.