Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Untersuchung zu Frauen in der Wissenschaft und zur “Gläsernen Decke”

Hadmut
14.4.2015 20:42

CNN berichtet (Danke für den Hinweis) über eine Untersuchung der Benachteiligung von Frauen in der Wissenschaftskarriere (Stichwort: Gläserne Decke).

Ergebnis: Sie werden nicht benachteiligt, sondern sogar deutlich bevorzugt (sind gleichwohl dünn gesät), und für die Behauptung, sie würden aus sexistischen Gründen benachteiligt, fand sich überhaupt kein Beleg. Frauenbenachteiligung ist ein Mythos. (Auf deutsch: erstunken und erlogen) Gut, war jetzt nur ne ganz kleine Studie, aber immerhin mal ein Anfang der Kritik.


8 Kommentare (RSS-Feed)

Alex
14.4.2015 21:26
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Ist es nur bei mir so, oder kommen da in dem Link bei jedem erstmal 10 berühme Frauen bevor bei CNN der eigentliche Artikel kommt?


Duschbrauser
14.4.2015 22:00
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Aber kein Grund das Professorinnenprogramm einzustampfen, nehme ich mal an.


Alex
14.4.2015 22:51
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Ah, war mein Browser 😉

Bzw frauenbevorzugung an Berkeley ist das Paradebeispiel für Simpsons Paradoxon aber das war auch vor über 40 Jahren..


Dirk S
15.4.2015 8:51
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@ Hadmut

> Sie werden nicht benachteiligt, sondern sogar deutlich bevorzugt

Ist nichts neues unter der Sonne. Frauen, besonders wenn sie auch noch hübsch sind, werden oft bevorzugt, zumindest von ihren männlichen Kollegen massiv unterstützt.

> (sind gleichwohl dünn gesät),

Das ist das Problem der Frauen: Fleißige und fähige (beides im Sinne von: Über dem Duchschnitt liegend) sind bei denen halt selten. Damit sind auch Frauen in erarbeiteten Spitzenpositionen selten.
Ist für das weibliche Geschlecht natürlich kein Ansporn sich anzustrengen, sondern nur Motivation zu maulen. Wie war das? Sich über Rollenmodelle beschweren, aber selbst darauf bestehen, wenns dem eigenen Vorteil dient.

> und für die Behauptung, sie würden aus sexistischen Gründen benachteiligt, fand sich überhaupt kein Beleg.

Ach komm, natürlich sind Frauen aus sexistischen Gründen benachteiligt, das ist wissenschaftlich erwiesen und die Studienersteller haben keine Ahnung. Schließlich stellt auch Bevorzugung eine Benachteiligung dar und zwar eine negative (also – * – = +). So die feminstisch-offizielle Sichtweise.

> Frauenbenachteiligung ist ein Mythos.

Und? Mythen sind besonders haltbar, noch heute speisen Mythen (Artussaga) ganze Wirtschaftszweige (Hollywood). Den Mythos der Frauenbenachteiligung werden wir in Jahrzehnten trotz permanenter Widerlegung nicht los.

> Gut, war jetzt nur ne ganz kleine Studie, aber immerhin mal ein Anfang der Kritik.

Vor allem mal ein fundierter. Aber das wird nichts nützen gegen eine Ideologie, denn Ideologien zeichen sich daduch aus, realitätsresistent zu sein. Ideologien sprechen irgendwie das Religionszentrum im Hirn an. Da hilft eigentlich nur noch eine Mutation, also eine evolutionäre Weiterentwicklung des Hirnes…

Evolutionäre Grüße,

Euer Dirk


Martin
15.4.2015 9:15
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Aber Hadmut, da steht doch ganz eindeutig das Frauen doch diskriminiert werden. Wie du selber schreibst “sondern sogar deutlich bevorzugt”. Das ist positive Diskriminierung!!!11!111
Und die ist besonders perfide, weil es jetzt so aussieht als ob Männer diskriminiert werden, Opfer sind. Und das gibt es auf dieser Welt nicht!


Maesi
15.4.2015 9:43
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Im Grunde genommen ist es immer dasselbe mit den feministischen Mythen. Sobald sie wissenschaftlich untersucht werden, fallen sie in sich zusammen. Weshalb sollte das bei der gläsernen Decke anders sein? Wo doch schon die Mythen ‘Frauen bekommen weniger Lohn für dieselbe Arbeit’, ‘Häusliche Gewalt ist männlich’, ‘Kindesmisshandlungen sind Männern zuzuschreiben’, ‘Männer und Frauen sind gleich und sämtliche Geschlechterunterschiede sind sozial konstruiert’, ‘Frauen wurden seit Jahrtausenden durch das Patriarchat unterdrückt’, ‘Jeder Mann ist ein potentieller Vergewaltiger’ und ähnlicher Unsinn schon längst als solcher entlarvt wurde.

Wer Feministen auch nur ein Wort glaubt ohne eine neutrale Überprüfung, ist selber schuld.


Missingno.
15.4.2015 11:44
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Ja, die “gläserne Decke” – man sieht sie nicht; nicht, weil sie durchsichtig ist, sondern weil sie nicht da ist. Trotzdem werden viele nicht müde sich pantomimisch daran zu stoßen.


Benutzername
15.4.2015 13:35
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