Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Fifty Shades of Black

Hadmut
7.4.2015 0:05

Zentrales Karriereelement ist heute, einer bevorzugten Personengruppe anzugehören. Wir sind wieder im Kastenwesen, man könnte auch sagen einer Art Neo-Adel.


26 Kommentare (RSS-Feed)

Emil
7.4.2015 1:01
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Das Thema ist nicht neu. Ich kann mich an die Kommödie “Soulman” aus den 80ern erinnern, in der ein weißer Student seine Haut dunkel färbte, um an ein Harvard-Stipendium speziell für Schwarze zu kommen.


peter
7.4.2015 9:28
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Da war doch gestern ein Bericht in den Nachrichten von einem Schwarzen, Einwanderer-Sohn aus Nigeria, der von allen 8 Elite-Unix in US eine Zusage bekam. Sozusagen wie ein 6er im Lotto. Schwarzer Einstein oder doch nur Quoten-Neger? Wer weiß mehr darüber?


JochenH
7.4.2015 10:24
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Mir wird ganz schwindelig derzeit. Die früher diskriminierten Gruppen werden nun derart hofiert, dass es wieder besser wird, zu diesen zu gehören, wenn man zB einen Job beim Staat oder einen Studienplatz braucht.

Die Piraten waren auch hier Vorreiter. Ich kann mich erinnern, dass bei Pöstchenvergabe der Abstand zum “bürgerlichen Mainstream” eines der Hauptkriterien war.


patzer
7.4.2015 10:53
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@peter
Zitat:
Elmar • vor 16 Stunden
Vor ein paar Jahren wurde ein Ostasiate namens Jian Li mit einem perfekten SAT (2400 Punkte) von Princeton, Harvard, Stanford und dem MIT abgelehnt.

Der SAT von Harold Ekeh beträgt 2270.

Im Durchschnitt haben schwarze Studenten an Ivy League Schulen einen SAT der ca 440 Punkte unter dem Durchschnitt für Asiaten liegt. Das sind mehr als 2 Standardabweichungen.
8 Elmar • vor 16 Stunden
Vor ein paar Jahren wurde ein Ostasiate namens Jian Li mit einem perfekten SAT (2400 Punkte) von Princeton, Harvard, Stanford und dem MIT abgelehnt.

Der SAT von Harold Ekeh beträgt 2270.

Im Durchschnitt haben schwarze Studenten an Ivy League Schulen einen SAT der ca 440 Punkte unter dem Durchschnitt für Asiaten liegt. Das sind mehr als 2 Standardabweichungen.


Manfred P.
7.4.2015 11:02
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Ja nun, früher hatte man Maximalquoten.

Richard Feynman z.B. durfte nicht an der Columbia University studieren, weil er Jude war. Die hatten in jenem Jahr schon ihre 5 Juden aufgenommen.

Also musste er ans MIT – was natürlich auch keine schlechte Schule war.

Bis 1965 durften Schwarze in den USA nicht wählen, wurden aber eingezogen und durften sich in Vietnam abknallen lassen.

Das ist schon eine haarsträubende Ungerechtigkeit, wenn man wehrpflichtig ist, aber nicht mal die Politiker wählen darf, die einen in Übersee verheizen.

Und es ist menschlich verständlich, dass man versuchte, solche Ungerechtigkeiten wenigstens ein wenig wieder gut zu machen, indem man per Affirmative Action auch Schwarzen eine Chance zu sozialem Aufstieg durch Bildung zu geben.

Das ist aber überhaupt nicht zu vergleichen mit dem albernen Geseier heutiger Frauen, die ja ach so benachteiligt und unterdrückt sein wollen.


Manfred P.
7.4.2015 11:04
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Ach Mist. Ich meinte natürlich:

>Und es ist menschlich verständlich, dass man versuchte, solche Ungerechtigkeiten wenigstens ein wenig wieder gut zu machen, indem man per Affirmative Action auch Schwarzen eine Chance zu sozialem Aufstieg durch Bildung zu geben versucht.


peter
7.4.2015 11:11
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in der Mode-Welt sagt man doch schon lange “… ist das neue Schwarz”, womit man sagen möchte … ist gerade in Mode 🙂


yasar
7.4.2015 11:33
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wenn ich das richtig verstehe, hat er sich mit den “Vorteilen” der Hautfarbe auch die Nachteile eingehandelt. Müßte man mal im einzelnen schauen, was da mehr wiegt.

Aber die hauptfrage ist doch: Wäre er wirklich abgelehnt worden, wenn er sich als Asiate udn nicht als Afrikaner beworben hätte?

Interessant würde ich es finden, wenn man mal ein soziologischr SDtudei machen würde mit mehreren hundert weißen, die sich mal als Wießer und dann als Schwarzer bewerben. Kosmetisch soltle das ja heutzutage kein Problem sein.

Udn das gleiche nochmal als MAnn/Frau. Da könnte man testpersonen raussuchen, die als beides druchgehen.


EinInformatiker
7.4.2015 12:07
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Ja was ist die Ursache. Ich würde weder eine Verschwörung noch durchweg Bösartigkeit oder Dummheit oder sonstwas dafür verantwortlich machen. Es ist m. E. letztlich die Folge einer Ideologie.
Des Mechanismus des Humanismus. Der wiederum konnte sich als Mechanismus (als Ideologie) in seiner heutigen Variante in der Folge des Übergangs von der Herrenmoral zur Sklavenmoral (Nietzsche) etablieren. Sicher wird der Humanismus heute (von Opfergruppen und deren Helfern) gezielt ausgenutzt, aber eine grundlegende Verpflichtung darauf steckt in fast jedem und daher wird jede Abweichung davon jede Thematisierung des Humanismus als Verstoß gegen das Gruppendenken (die meisten Menschen laufen halt in der Herde hinterher, selbst wenn es zu ihrem Nachteil ist, dazuzugehören ist wichtiger und am Ende auch vorteilhafter) gewertet und der Renegat als Unmensch diskreditiert.
Natürlich ist Humanität nicht mehr hintergehbar, aber wenn Humanismus zur (Staats)Ideologie wird, dann zeitigt das halt dieselben Folgen wie jede Ideologie.

Sehr gut ist das in diesem Aufsatz beschrieben:

http://journalistenwatch.com/cms/der-mechanismus-des-humanismus/

Es mag auch Verschwörungen geben, aber die allgemeine Problematik ist der Ideologie des Humanismus geschuldet.

http://journalistenwatch.com/cms/der-mechanismus-des-humanismus/


Stannis Baratheon
7.4.2015 13:07
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Schwarzer Einstein oder doch nur Quoten-Neger? Wer weiß mehr darüber?

Quoten-Neger in dem Sinne bezweifel ich, da er als Sohn von afrikanischen Immigranten keinen Anspruch auf “affirmative action” für Afro-Amerikaner hat. Trotzdem liegt höchstwahrscheinlich Bevorzugung vor da er dank seiner Hautfarbe (im Zensus gilt er als “black”) die Diversität erhöht.

Aber selbst wenn er nicht an einer Ivy League-Uni gelandet wäre würde er später nicht im Ghetto darben, da mittlerweile soziale Herkunft>andere Faktoren in den USA gilt. Als Anhaltspunkt: Er lebte und ging in Long Island zur Schule. Zum Vergleich: Einkommen (Median) für Long Island: 91000$; USA gesamt 51000$; Deutschland 33000$.


Marcus Junge
7.4.2015 13:37
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Manfred P.

Quoten bei solchen Dingen sind immer Irrsinn und öffnen wohl grundsätzlich Tür und Tor für weiteren Irrsinn, auch und gerade die Affirmative Action. Schließlich ist der Weg zur Hölle immer mit guten Absichten gepflastert und die AA (passende Abkürzung für den Mist) sollte doch “guter” (ja ja, Steigerungsform ist “besser”, paßt nur nicht so gut) als gut sein.
Die alte Ungleichbehandlung der Schwarzen kompensieren durch eine neue Ungleichbehandlung der Weißen / Gelben. Rezepte direkt aus der Küche des Sozialismus oder eines Irrenhauses, sofern man da einen Unterschied sehen kann / will.


patzer
7.4.2015 13:39
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@stannis
Doch,hat er.Interessanterweise nutzen Schwarze aus der Karibik und Schwarzafrika diese Vorteile aber besser aus.Scheint mit der sozialen Schicht und der Motivation der Einwanderer zusammen zu hängen.


Manfred P.
7.4.2015 15:19
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@ Marcus Junge

Was für den einen menschlich verständlich ist, ist für den anderen Irrsinn.

Was wäre denn Deiner Ansicht nach eine angemessene Wiedergutmachung für Versklavung und Unterdrückung?

Man kann darüber streiten, aber es ist eine Tatsache, dass auf diese Weise eine schwarze Mittelschicht entstehen konnte, wenn auch eine schmalere als bei der weißen Bevölkerung.

Vom Denkansatz her finde ich das nicht so schlimm.

Während sich Frauen “Empathie” zugute halten, so ist Fairplay eine männlich konnotierte Eigenschaft. Ich finde an Fairplay nichts auszusetzen.

Allerdings verlässt man den Bereich dessen, was recht und billig ist, wenn man sich komplett vom Leistungsprinzip verabschiedet. Das ist aber nicht der Fall.

In der Ivy League bewerben sich jedes Jahr zehnmal so viele Studenten, alle mit Top-Noten, als die Unis dort aufnehmen können. Die abgelehnten Bewerber sind zum großen Teil auch nicht leistungsschwächer als die, die genommen wurden.

Im Grunde wäre da das gerechteste eine Lotterie um die Plätze.

Ein ehemaliger Bekannter von mir ist auf diese Weise sehr erfolgreich gewesen. Aufgrund seiner Abi-Noten konnte er keine Psychologie studieren. Er gewann aber einen Studienplatz in der Lotterie, schloss sein Studium unter Regelstudienzeit ab, promovierte binnen zwei Jahren und ist heute Professor.


patzer
7.4.2015 16:00
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Henriquatre
7.4.2015 16:15
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@Manfred P.
Bis 1965 durften Schwarze in den USA nicht wählen, wurden aber eingezogen und durften sich in Vietnam abknallen lassen.

Das ist schlicht falsch. Schwarze dürfen in den USA seit 1870 wählen, seit der Einführung des 15. Zusatzartikel zur Verfassung nämlich. Der Voting Rights Act von 1965 war nur deshalb nötig, weil einzelne Bundesstaaten die Durchsetzung des verfassungsgemäßen Wahlrechts für Schwarze durch kreative Verwaltungsvorschriften unterlaufen hatten.


Stannis Baratheon
7.4.2015 17:27
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Doch,hat er.

Echt? Ich dachte immer das ganze funktioniert analog zu den Indianern wo man Ahnen- und Abstammungsnachweise braucht.

Interessanterweise nutzen Schwarze aus der Karibik und Schwarzafrika diese Vorteile aber besser aus.

Nicht verwunderlich, sind die Immigranten aus diesen Gegenden doch recht stark gefiltert, Armutsmigration in die USA kommt eher aus Mexiko und Mittelamerika. Außerdem sollen die Immigranten sogut wie keinen Anschluss an die Kultur der einheimischen Schwarzen haben, zu ihrem Vorteil.


Manfred P.
7.4.2015 20:10
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@Henriquatre

Danke für den Hinweis, da war ich im Irrtum.

Allerdings macht es die Sache für mich noch schlimmer, wenn man Teilen der Bevölkerung absichtlich ihre verfassungsmäßigen Rechte verweigert.

Das ist nicht nur ungerecht, sondern auch noch rechtswidrig. In einem Rechtsstaat ist das eine sehr schlimme Sache, wenn sich der Staat nicht an geltendes Recht hält.

Schließlich ist der Rechtsstaat in erster Linie dafür da, um die Bürger vor willkürlichen Übergriffen des Staates zu schützen.


EinInformatiker
7.4.2015 22:24
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@Manfred P

Grundsätzlich kein Problem, wenn humanes Handeln nicht zur Ideologie also zum Humanismus wird. Selbst Quoten kann man unter diesem Aspekt einführen. Es darf nur nicht zur Ideologie werden. Ob der hier geschilderte Fall bereits Ausfluß einer Ideologie unterliegt (oder flexible Handhabung ist), habe ich nicht geprüft. Ohne Humanität kann ich mir die Welt freilich auch nicht mehr vorstellen (auch Nietzsche hat die Sklavenmoral nicht generell angelehnt)

ich zitier aus dem Artikel den ich verlinkt habe:

Doch ebenso hat die Menschenfreundlichkeit in einer evolutionären Gesellschaft zu enden, wenn Ungerechtigkeiten begangen oder sogar kultiviert werden. Ebenso, wenn sie per Dekret entgegen den vorhandenen Möglichkeiten verordnet wird. Oder wenn aufgrund verdrehter Heilslehren von der Inquisition über den Sozialismus bis zur Political Correctness von grundguten Menschen bei negativen Entwicklungen im besten Fall geschwiegen und im schlechtesten gegen die eigene Absicht gehandelt wird. In all diesen Fällen wird Widerstand zur Pflicht des Demokraten und der Bürger. Oder wie es der olle Plato gesagt hat: „Wenn die Guten nicht kämpfen, werden die Schlechten siegen.“


Roland S.
7.4.2015 23:08
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Wartet mal nur, bis die ersten Geschlechtsumwandlungen kommen, um einen der Quoten Manager Jobs zu kriegen. Wenn ihr dann noch eine schwarze, behinderte Frau seit, könnte ihr euch vor Angeboten kaum noch retten.


peter
8.4.2015 0:10
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aargh, diese seit-seid-Schwäche muss ich in letzter Zeit immer öfter lesen. Sogar in Geschäftsmails.


Küstennebel
8.4.2015 1:52
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peter
7.4.2015 9:28
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Da war doch gestern ein Bericht in den Nachrichten von einem Schwarzen, Einwanderer-Sohn aus Nigeria, der von allen 8 Elite-Unix in US eine Zusage bekam. Sozusagen wie ein 6er im Lotto. Schwarzer Einstein oder doch nur Quoten-Neger? Wer weiß mehr darüber?

Der hat auch schon seine Leistungen gebracht um aufgenommen zu werden.
Ohne entsprechend die anspruchsvollen Einstellungstests zu schaffen und die Leute dort zu beeindrucken, geht nix. Die Unis sind privat und stellen ein wie sie wollen.
Nur wer die Tests alle besteht, wer einen interessanten Lebenslauf und ansprechende Projekte schon in jungen Jahren auf die Beine stellt, der ist für solche Unis auch interessant. Leisten können muss man sich die dann auch noch …

Also mal keinen falschen Neid Kameraden, der Mann ist ein Leistungsträger. Und das, das wird hier einige vielleicht schocken, obwohl er in Schwarzer ist und aus Ghana stammt. AUS AFRIKA!? Der kann halt was :o)


patzer
8.4.2015 9:09
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@stannis
Bei den Indianern geht die Ahnenforschung von ihnen selber aus,weil sie viel zu verteidigen haben.Z.B. freie Heilfürsorge,Selbstverwaltung,eigene Polizei und Gerichtsbarkeit,Quoten für alles und jedes und vor allem Anderen eine
Leibrente bei den Casino-Indianern,die locker mal 3000$ pro Monat und Nase betragen kann.Da wird schon mal genauer hingeschaut.Bei Schwarzen reicht gemeinhin die Selbsteinschätzung.
http://www.nativelegalupdate.com/2011/09/articles/cherokee-nation-banishes-africanamerican-members/
Auch schön!!


Manfred P.
8.4.2015 9:16
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@EinInformatiker

Da bin ich dabei. Was Du da nach meiner Ansicht ansprichst, wäre in meinen Worten der Unterschied zwischen kognitiver Intelligenz und Urteilskraft.

Die Erfahrung zeigt, dass sich das NICHT gegenseitig bedingt, ja fast unabhängig scheint. Wie oft haben hochintelligente Menschen sehr dumme Urteile gefällt?

Nehmen wir McGeorge Bundy, ein brillanter Intellektueller und Berater von Kennedy/Johnson. Er hat sie vollgelabert, dass man in Vietnam gewinnen könnte. Und dabei haben kluge Leute, die vielleicht nicht ganz so superschlau waren, von Anfang an ein viel besseres Urteil abgegeben: Diesen Bürgerkrieg können die USA unmöglich für Südvietnam gewinnen.

Ich glaube nicht, dass es ein Zufall war, dass Kant der “Kritik der Urteilskraft” einen eigenen Band gewidmet hat. Ich kann das nur bestätigen.

Und da sehe ich die Parallele humanes Verhalten/Humanismus als Ideologie.

Humanes Verhalten wird bedingt durch Urteilskraft: Welches Verhalten ist in einer bestimmten Situation angebracht, was ist als human zu werten?

Humanismus als Ideologie wäre schablonenhaftes Vorgehen, stumpfes Nachbeten von Glaubenssätzen ohne eigenes Urteil, ohne eigenes Nachdenken.

So etwas bedingt aber Menschen, die urteilen können. Auch diese Fähigkeit ist nicht allen Menschen in gleichem Maße gegeben.

Und vor allem bedeutet das, dass man den postmodernen Relativismus als einen Haufen verranzter Pferdescheiße verwerfen muss. Denn im Relativismus gibt es keine richtigen und falschen Urteile; in der wirklichen Welt schon.

Das ist das Problem der akademischen Verwahrlosung, die bis in alle Gesellschaftsschichten ausstrahlt.

Schließlich kann man scheinbar heute alles googeln, auch das richtige Beurteilen.


der eine Andreas
8.4.2015 13:48
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Die FAZ reibt sich jetzt auch am Mohren/Neger:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/menschen-wirtschaft/neger-logo-werbung-oder-schon-rassismus-13526056.html

Da wird natürlich auch wieder fleißig politisch corrigiert:
“Tatsächlich wird noch häufig mit Stereotypen geworben: Vom Voralberger Bier „Mohren“ bis zum Stadtwappen von Coburg.”

Dabei zeigt das Coburger Wappen einen Mohren, weil es auf den heiligen Mauritius zurückgeht. S.a. hier: http://www.coburg.de/startseite/950Jahre/demografie/Stadtwappen-und-Coburger-Mohr.aspx
Das Voralberger Bier heißt so, weil 1784 Josef Mohr in Dornbirn eine Gaststätte mit angeschlossener Brauerei eröffnete.
Wenigstens 3 min googlen hätten dem Schreiber des Artikels gut getan.
Aber wer weis, vielleicht hat er ja auch gegoogelt, aber die Hintergründe passen nicht in sein Weltbild?


Leo
8.4.2015 22:40
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Peter:

“aargh, diese seit-seid-Schwäche muss ich in letzter Zeit immer öfter lesen. Sogar in Geschäftsmails.”

Ja, das scheint zuzunehmen.

Dabei ist es eigentlich ganz einfach: Immer, wenn das “seit” mit einem Zeitablauf zu tun hat, schreibt es sich mit “t” am Ende.

Eben genau wie “Zeit”.

“seit” wie “Zeit” :

– Seit dem Jahr 1879
– Seit letzten Dienstag
– Seit die Uschi den Schlüssel verloren hat
– Seit Politiker überlegt handeln (Ja, es gilt auch für Witze)

Wenn das “seid” auf “sind” zurückgeht, schreibt es sich mit “d”

– Seid ihr alle da? (Sind alle da?)
– Seid Ihr bescheuert, ey?

Und so weiter.


Manfred P.
9.4.2015 9:25
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@Leo, Peter

Noch mehr nervt mich “sie” und “Sie”. Das schaffen teilweise nicht mal “Journalisten”.

Dabei ist die Regel so einfach, dass ich sie schon als Erstklässler kapiert habe.