Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

“Vermeidbares journalistisches Versagen”

Hadmut
6.4.2015 13:28

Tja, das haben sie von der Veränderung des Journalismus.

Es gab Zeiten, in denen galt saubere Recherche noch als Voraussetzung für Artikel und Journalistenberuf. Immerhin gibt es dort noch Gegenstimmung und wenigstens etwas Aufklärung. Bei uns nicht mehr.

Nachtrag:

Rolling Stone selbst bringt dazu einen Artikel unter What Went Wrong? – An anatomy of a journalistic failure.

Bemerkenswert daran: So ziemlich alles das, was sie fahrlässig oder absichtlich unterlassen haben, entspricht Vorgehens- und Denkweisen, die Feministen als typisch männlich brandmarken und abschaffen wollen, und alles das, was sie verbockt haben, wird von Feministen gerne als weibliche Talente hingestellt und gefordert.


20 Kommentare (RSS-Feed)

Der Rolling Stone Artikel wurde von einer Frau geschrieben. Sagt eigentlich schon alles. Die Rape Hysteria geht ebenfalls von Frauen aus.

Beides also die üblichen Symptome der Verotzung, und deshalb eben NICHT vermeidbar.

http://i.imgbox.com/9vHtYIVt.jpg
http://i.imgbox.com/T1eZV3z2.jpg


Bär
6.4.2015 13:59
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man beachte: daß jemand falsch beschuldigt wurde was gesellschaftliche Ächtung nach sich zieht bzw. Existenzen vernichten kann interessiert nicht. Nur andere (weibliche) Opfer sind interessant.


Emil
6.4.2015 14:09
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@Frauenhaus
> Der Rolling Stone Artikel wurde von einer Frau geschrieben. Sagt eigentlich
> schon alles.

Nicht nur das: auch die Person an der Uni, die den Kontakt vermittelt hat und der “Faktenchecker” des Rolling Stone, der keine Fakten gecheckt hat, waren ebenfalls Frauen.


wollepelz
6.4.2015 14:24
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Klingt nach einem Fall für Heiko Maas.

Sorry, konnte nicht widerstehen. Es wird immer unbegreiflicher. Frauen bekommen so langsam die ultimative Waffe gegen den Mann in die Hand:
Der Vergewaltigungsvorwurf.

Hier wird es doch auch wieder deutlich:
Es gab keine Vergewaltigung und man entschuldigt sich nicht bei den Falschbeschuldigten, bei den wahren Opfern, nein, man entschuldigt sich bei möglichen anderen Vergewaltigungsopfern. Das ist doch pervers.


xyz
6.4.2015 15:10
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Was ich sehr interessant finde, ist, dass bei dem Spiegel Artikel die Kommentarfunktion wieder abgeschaltet ist.
Denn natürlich werden wieder ausschließlich nur die armen Frauen bemitleidet, denen man jetzt vielleicht nicht mehr glauben könnte.
Die Opfer der Falschbeschuldigungen interessieren offenbar keinen!
Und die im Artiel angegebene Falschbeschuldigungsquote von 2 bis 8 Prozent dürfte auch sehr kritikwürdig sein, da es hier nach meinen Kenntnissen nur um die Quote geht, die zu garantiert 100% gelogen waren. Die Falschbeschuldigungsquote liegt daher mit Sicherheit noch deutlich höher, da nur einem sehr kleinen Prozentsatz die VErgwaltigung nachgewiesen werden kann und beim ganz großen Prozentsatz einfach nicht weiß, wer die Wahrheit sagt und wem man glauben soll.
Die Falschbeschuldigungsquote könnte somit auch bei 80% liegen.
Die abgeschaltete Kommentarfunktion ist für mich inzwischen eigentlich immer ein sicheres Indiz dafür, dass ideologische Propaganda betrieben wird und man alle benannten Fakten sehr stark hinterfragen sollte, was durch die abgeschaltete Kommentarfunktion gerade verhindert werden soll.


Thomas
6.4.2015 15:47
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Aus dem Rolling Stone Artikel:

“We would like to apologize to our readers and to all of those who were damaged by our story and the ensuing fallout, including members of the Phi Kappa Psi fraternity and UVA administrators and students.”

Hm, wer außer den Falschbeschuldigten (und den Lesern dieses Schmierenblattes) wurde denn sonst noch geschädigt?

“Sexual assault is a serious problem on college campuses, and it is important that rape victims feel comfortable stepping forward. It saddens us to think that their willingness to do so might be diminished by our failings.”

Das Hauptproblem der falschen Berichte soll also nicht die Hexenjagd auf völlig Unschuldige sein, sondern bloß die unbelegte Befürchtung, damit der Glaubwürdigkeit weiterer (vermeintlicher) Vergewaltigungsopfer zu schaden.

Aus solchen Passagen wird deutlich, dass die Korrektur nur eine Pflichtübung zur Gesichtswahrung ist, und die verantwortlichen Journalisten eigentlich nichts verstanden haben.


Joe
6.4.2015 17:21
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Die Falschbeschuldigungsquote könnte somit auch bei 80% liegen.

Die liegt bei über 90 %. Nur sind die meisten Fälle so offensichtlich, daß erst gar kein Ermittlungsverfahren eröffnet wird.


Fx
6.4.2015 17:41
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@wollepelz

Allerdings ist das ein Fall für Heiko Maas, der ja nach Alice Schwarzers Absturz Deutschlands neue Top-Feministin ist. Als nächstes wird Heike wohl auch die bloße Vermutung einer Falschbeschuldigung unter Strafe stellen, außerdem gibt es ja auch schon Forderungen, Angehörige des Opfergeschlechts überhaupt nicht mehr in Gefängnis zu stecken. Frauen als Täter oder Männer als Opfer – diese abwegige Idee wird in 20 Jahren ausgerottet sein – und wehe dem Mann, der gegenüber einer Frau nicht stets unterwürfig auftritt…


_Josh
6.4.2015 17:49
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@Frauenhaus – Von Frauen. Für Frauen: So weit würde ich persönlich nicht gehen, denn es gibt auch Frauen, die guten Journalismus drauf haben.

Ganz sicher recht hast Du allerdings mit Deiner Einschätzung, um welche Art Kaliber es sich bei der Autorin dieses the Worst Journalism of 2014 Sabrina Rubin Erdely handelt, der entsprechende Artikel bei der englischen Wikipedia ist, mit Verlaub, ein echter Klopper.

Wäre sie mal bei ihrem Medizinstudium geblieben…


Frauenhaus - Von Frauen. Für Frauen.
6.4.2015 17:57
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@Joe (((“Die liegt bei über 90 %. Nur sind die meisten Fälle so offensichtlich, daß erst gar kein Ermittlungsverfahren eröffnet wird.”)))

Die Falschbeschuldigungsquote liegt noch höher, weil deine 90% nur die offiziellen Fälle beinhalten (also wo die Frau zur Polizei gegangen ist). Man muss aber auch die inoffiziellen Fälle einkalkulieren, also dort wo Frauen im Freundinnenkreis mit Vergewaltigung kokettieren:

“Also ich wurde auch schon mal vergewaltigt, Susanne. Bestimmt so um die fünf Mal”.
“Echt? Von wem?”
“Du kennst doch meinen Nachbarn, den Manfred.”

http://i.imgbox.com/TaVz6azU.jpg
http://i.imgbox.com/tO51xUgZ.jpg
http://i.imgbox.com/TRor78c5.jpg


petpanther
6.4.2015 18:01
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Das ist Herrschaftsstrategie. Und hier gibt es Herrschaftswissen, dass nicht ans Tageslicht kommen soll.

Die rechtliche Unantastbarkeit des Verwaltigungsvorwurfs. Ausserhalb unseres, gar eines Rechtsstaats. Ein Denunziationsgesetz Marke Witch-Hunt (um Godwin zu vermeiden)

Wem nützt es denn noch?

Frauenhaus hat recht. Da fehlt aber noch diese zweite Hälfte.


dentix07
6.4.2015 18:28
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@ xyz
Bei der WELT ist die Kommentarfunktion – noch – offen!
Schön dieser Satz der Prüfer: “Die Belegschaft sei so erpicht darauf gewesen, ein erschütterndes Beispiel für sexuelle Gewalt zu schildern, dass “grundlegende, routinemäßige” Regeln der Berichterstattung nicht befolgt worden seien.”
Kommt uns das bekannt vor? Und nicht nur bei den Medien!?
Ich erinnere an den Montessori-Prozeß, die Wormser-Prozesse und natürlich die Fälle: Arnold, Türck, Kachelmann, Strauß-Kahn, Dall, Witte, die wahrscheinlich nur die Spitze des Eisbergs sind!


J. Branca
6.4.2015 18:43
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Zwei sehr gute Analysen:

“It is notable that no one at Rolling Stone will be fired or even disciplined as a result of the “Jackie” fiasco. From the establishment’s perspective, they may have erred–published an entirely fabricated story, in fact–but their hearts were in the right place.”

http://www.powerlineblog.com/archives/2015/04/rolling-stones-rape-hoax-why-did-it-happen.php

“Asking “how could this happen?” is not the same as asking, “what could have prevented it?” The authors chose to focus their study on prevention — steps not taken that would have avoided disaster — rather than tracing those mistakes to their origins, which might include, for example, bad ideas or rotten assumptions. It’s a defensible decision, but it does have consequences. These ripple through the report.”
http://pressthink.org/2015/04/rolling-stones-a-rape-on-campus-notes-and-comment-on-columbia-j-schools-investigation/


Emil
6.4.2015 19:53
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@dentix07
Interessanter Leserkommentar zum WELT-Artikel:

FoTu • vor einer Stunde

Das geht noch viel viel tiefer. Die Aktivistin, die Jackie dem ROLLING STONE vorgestellt hat, war vorher mehrere Male zu Gast im Weißen Haus:

http://dailycaller.com/2014/12/22/activist-that-introduced-uvas-jackie-to-rolling-stone-made-numerous-white-house-visits/

Wird das auch in dem Untersuchungsbericht erwähnt? Da steckt viel mehr dahinter, als nur eine schlampig recherchierte Story.

Das Weiße Haus lässt ja seit Monaten die amerikanischen Unis aufgrund des Title IX Act durch das Erziehungministerium drangsalieren. Diese ganze Vergewaltigungsstory sieht nach einer geplanten Aktion aus, die von der Obama-Regierung politisch ausgeschlachtet werden sollte, aber glücklicherweise fehlgeschlagen ist.


petpanther
6.4.2015 20:16
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@Emil

Passt zu meinem vorigen Kommentar oben.

Auch bei uns gibt es ganz offenbar solch korrupte Verbindungen bis in die Ministerien hinein. Speziell SPD, Schwesig und Co., wobei ich Schwesig und Mass noch für Marrionetten halte.

Wird langsam schwierig hier noch Tinfoil zu vermuten. Es riecht zu stark.

Das gilt auch für die brennenden Asylantenheime, Enthauptungsdrohungen, Putins vermeintliche Kommentarschreiber.

Und es kommt immer aus der gleichen Ecke – hier wie auch drüben.

Geht das nur mir so, dass da was nicht ganz koscher ist?


Emil
6.4.2015 22:45
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Auch ganz interessant, die politische Agenda der Reporterin Sabrina Rubin Erdely:

The seething ethnic hostility behind the Rolling Stone scandal

http://www.theoccidentalobserver.net/2014/12/the-seething-ethnic-hostility-behind-the-rolling-stone-scandal/

But there is another dimension which has only so far been mentioned by Jewish convert blogger Luke Ford — that is the undertow of seething Jewish ethnic resentment that permeates the entire affair.

This can be heard in the initial squawks of indignation from Rubin Erdely’s stoutest defenders — Jewish female journalists.

But most of all this anti-White animus can be seen clearly in the previous writings of Sabrina Rubin Erdely herself, who has been described as “militantly Jewish” by VDare.com.

Much of Rubin Erdley’s previous writing has been dedicated to the cult of victimhood. Her worldview seems to encompass the usual bizarre left-wing cosmology in which women and minorities are constantly beset by White hatefulness in the shape of racist cops, Nazi drunks, predatory priests and many other sources of White oppression.

http://www.theoccidentalobserver.net/2014/12/the-seething-ethnic-hostility-behind-the-rolling-stone-scandal/

Auch hier wieder Feminismus als jüdischer Kampf gegen die vermeintlichen Nazis.


Emil
7.4.2015 11:57
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Hier der in einem anderen Kommentar erwähnte Don Alphonso-Beitrag zum Thema:

Schlechte Geschäfte mit falscher Vergewaltigung

http://blogs.faz.net/deus/2015/04/06/schlechte-geschaefte-mit-falscher-vergewaltigung-2513/

Er bringt auch viele Links zu Artikeln in der englischsprachigen Presse.


haeger
7.4.2015 12:41
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@Frauenhaus: “Listen and Believe” ist der Slogan, der bei Feministen gerade mal wieder hoch im Trend ist. Sei es jemand wie Anita Sarkeesian, die behauptet online bedroht zu werden und damit 2014 ganze $400.000 eingenommen hat, seien es Biranna Wu, Leigh Alexander, Randi, oder Quin… all die “professional victims” propagieren insbesondere diesen Slogan, der von Orwell inspiriert scheint. Es hat sich eine regelrechte Feminismusindustrie gebildet, die auch den deutschen #Aufschreierinnen in 2013 schon gute Publicity und damit Einnahmen beschert hat.

Als Mittel zum Zweck hilft da natürlich auch das Blocken von Zweiflern, die Beweise, Fakten statt Glauben und Gefühl fordern. Und Randi unterstützt das tatkräftig, indem sie ein Skript veröffentlicht, mit welchem auf Twitter Followerlistern von “Bad Guys” (also Blogger, Journalisten oder auch andere Personen) automatisch durchgegangen werden und alles automatisch geblockt wird, wer mehr als einem dieser “Ketzer” folgt, was bei einigen freien Bloggern schon zur Sperre der Twitteraccounts geführt hat, nur weil sie sich für Artikel über Gamergate informieren wollten und darum Leuten wie Thunderf00d, InternetAristocrat, Sargon oder Nero gefolgt sind.

Sicherlich hilft es echten Opfern, wenn man ihnen glaubt. Aber das ist ein Prinzip akzeptabel für den Freundeskreis oder die Therapie nicht für die Justiz. Zuhören und glauben, wenn Freunde halt suchen. Leider schaffen es Feministen offenbar, das Prinzip in die Justiz oder in Regeln an öffentlichen Einrichtungen zu bringen und niemand von den Entscheidungsträgern scheint das wirklich zu hinterfragen.


Schwärmgeist
7.4.2015 17:42
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Ich kann dazu wirklich nichts sagren. Der “Rolling Stone” war noch nie ein Hort ernstzunehmendes Journalimus; eigentlich liest man da nur immer wieder in allen Bestenlisten, ob jetzt Rolling Stones, Beatles oder Beach Boys die beste Band war – gähn!. Ich kenne die Geschichte, wie eine Studentin da mit einer Matratze über den Campus läuft und von einer systematischen “Rape culture” spricht – das ist ja alles, was so über den Atlantik kommt. Vielleicht wurde sie vergewaltigt, dann soll sie das verdammt nochmal zur Anzeige bringen oder bitte schweigen. Die ganze Geschichte kam mir von vornherein wie ein Hoax vor.


Gedöns
7.4.2015 23:04
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@dentix07
„Ich erinnere an den Montessori-Prozeß, die Wormser-Prozesse und natürlich die Fälle: Arnold, Türck, Kachelmann, Strauß-Kahn, Dall, Witte, die wahrscheinlich nur die Spitze des Eisbergs sind!“//
Und letztlich dürfte derartiges auch Michael Jackson in den Tod getrieben haben. Demnächst wird man wohl auch noch Sid („Ice Age“ Teil 3) den Kopf abbeißen.
Aber wenigstens kann man neuerdings die Volksverhetzer („Alle Männer sind …!“) eben deswegen vor Gericht bringen.