Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Berliner Lehrer stellen sich gegen Bildungsreform und Verblödung

Hadmut
2.4.2015 10:46

Anscheinend eskaliert der Streit um Lehrinhalte an den Schulen gerade.

Ich habe da drei Stellungnahmen von Lehrern des Berliner Kant-Gymnasiums in die Finger bekommen, nämlich zu Geographie-, zu Geschichts/Sozialkunde- und zu Latein-Unterricht.

Echtheit der Dokumente unbestätigt, aber sie zu bloggen ist ja eine bewährte Methode, die Echtheit zu prüfen.

Auffallend ist, dass die Lehrplanänderungen, gegen die man sich da wehrt, komischerweise aber anscheinend auch die Gegenwehr selbst immer vor dem ideologischen Hintergrund Immigration/Inklusion stehen. Sollten die Texte, wie angegeben, tatsächlich von Lehrern stammen, bin ich allerdings da auch gerade etwas konsterniert, denn so ein richtig lesbarer Text, aus dem klar (und ohne Kontext) hervorgeht, was die da eigentlich sagen wollen, ist das nun auch nicht.

  • Wesentliche Bildungsinhalte werden entfernt, sieht man beispielsweise am Text Geographie: Geographische „Sachverhalte” scheinen da irgendwie rauszufallen,
  • Dafür werden andere Themen wie „Migration und Bevölkerung” und „Demographischer Wandel” reingedrückt. Man hat den Eindruck, dass das Fach Geographie inhaltlich gezielt ausradiert und durch ein Fach „Migrationskunde” ersetzt wird.
  • Es fällt auf, wie stark da von „Kompetenzen” und „fächerübergreifend” die Rede ist – Vokabular, auf das ich bei Gender Studies ständig und immer wieder gestoßen bin und das Merkmal einer Verdummungsideologie ist, weil beides dafür steht, sich überhaupt nicht mehr mit einem Fach oder Thema zu befassen, sondern nur noch politisch daherzufaseln. In den Gender Studies will man ja auch Methoden durch „Methodenkompetenz” (wir können nichts mehr, können aber rhetorisch sagen, warum wir das politisch so wollen) und „interdisziplinär” (wir können nichts mehr, also faseln wir, was uns gerade passend erscheint) ersetzen.

Beispielhaftes Zitat aus der Geo-Stellungnahme:

Die physisch-geographischen Inhalte sind (fast) durch humangeographische Aspekte verdrängt. So scheint es unmöglich, durch z.B. die Vernachlässigung des Klimas in seinen Ursachen oder die fehlende Gebirgsbildung eine umfassende Raumanalyse mit den SuS durchführen zu können. Vernetztes und systemisches Denken ist in den Rahmenlehrplänen gefordert, aber es weicht somit additiven Strukturen.

Ratlos (wohl auch, weil mir der Bezugstext fehlt) hinterlässt mich dieser Absatz aus der Latein-Stellungnahme:

4. Die auf S. 14 postulierte gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben der Schüler*innen in all ihrer Komplexität (sexuelle Orientierung, Religion etc.) findet in der Themenauswahl (siehe 3.1 und 3.2) bedauerlicherweise keinerlei Entsprechung.

Ich verstehe da erstens nicht, was das mit Latein zu tun hat (außer dass Sexualthemen häufig lateinische Fachbegriffe haben, a tergo, coitus interruptus, virgo intacta usw.), und zweitens nicht, ob die Lehrer nun dafür oder dagegen sind (oder ob das Ironie sein sollte).

Spontanter Gedanke von mir: Was bin ich froh, dass ich keine Kinder habe, die ich diesem Schwachsinn ausliefern muss.

Ich sehe mittlerweile die politisch induzierte Volksverblödung gegenüber der Überalterung als das viel größere wirtschaftliche Problem an.

Ich habe den Eindruck, dass die Politik Deutschland wegen des Bevölkerungsschwundes gerade wirtschaftlich gegen die Wand fahren sieht, das Problem durch Migration zu beheben oder abzumildern versucht, und sich dabei ideologisch verblendet so dämlich anstellt, dass sie das Problem verschärft, anstatt bekämpft.


65 Kommentare (RSS-Feed)

Manfred P.
2.4.2015 11:13
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Ideologische Verblendung ist neben dem Maschinenbau die große Spezialität in Deutschland.

Es ist doch bezeichnend, dass Skeptizismus und Empirismus aus England kommen (Hume), Rationalismus aus Frankreich (z.B. Descartes), aber aus Deutschland der Idealismus (“Die Welt als Wille und Vorstellung”. Die Welt als Wille und Vorstellung!!)

Das ist eben der Unterschied zwischen den Kulturen. Bei den Anglos muss man in der Erfahrung prüfen, ob etwas überhaupt stimmen kann. Bei den Franzosen muss man seinen Verstand richtig gebrauchen können und überhaupt erstmal schlüssig denken lernen. Und in Deutschland macht man sich die Welt, wie sie einem gefällt!

Ist jetzt natürlich etwas überspitzt und stereotypisch, aber man kann einfach nicht abstreiten, dass dieser Ansatz von der “Welt als Wille” in unserer Kultur immer noch übermäßig präsent ist.


Wolfgang T.
2.4.2015 11:30
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So gehts in Berliner Grundschulen ab.
Die haben 6 Jahre Grundschule:
https://www.youtube.com/watch?v=ljmyG1D49p8
https://www.youtube.com/watch?v=EizhIF_AWcI


Alex Schwarzer
2.4.2015 11:36
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Sind wohl echt, alles in den Dokumenten genannte bezieht sich auf das “Projekt zur Neu- und Weiterentwicklung des Rahmenlehrplans für die Jahrgangsstufe 1-10 in Berlin und Brandenburg”

Dort findet sich unter Latein: “Die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, unabhängig von ethnischer und
kultureller Herkunft, sozialem und wirtschaftlichem Status, Geschlecht und sexueller Orientierung, Alter und Behinderung sowie Religion” genau der in der Stellungnahme sinnentsprechend wiedergegebene Teil.

Zu finden ist das Projekt hier:

http://www.bildungsserver.berlin-brandenburg.de/11680.html

Gut zu sehen, dass sich die Lehrerschaft dagegen ausspricht auch wenn manche Kritik wahrscheinlich von bereits Gendergestörten geübt wird die gern eine Handlungsanweisung Schritt für Schritt hätten, anstatt in Totalopposition zu gehen.


Frank
2.4.2015 11:44
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@Hadmut

Ich versteh Dich nicht.
Einerseits erkennst Du die gezielte Verblödung und die Destruktivität die dahintersteckt.
Im selben Atemzug unterstellst Du ihnen aber Guten Willen und den Wunsch Probleme mit Zuwanderung zu lösen?
Daß die unkontrollierte Zuwanderung bisher ein Gesellschaftszerstörerisches Minusgeschäft ist, ist aber wohl mittlerweile Jedem klar -trotzdem werden grade unter Umgehung verschiedener Gesetze Massen von Asylanten ins Land gepresst.
Da will garkeiner Probleme lösen -die werden doch erst künstlich geschafft!
Wir werden geplant zerstört.


petpanther
2.4.2015 12:28
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Hierzu auch

Dankesrede von Norbert Bolz anlässlich der Verleihung des Tractat Preises

http://frankfurter-erklaerung.de/2015/03/dankesrede-von-norbert-bolz-anlaesslich-der-verleihung-des-tractat-preises/

Ein sehr artikulierter und deutlicher Vortrag.

Und m.E. sehr gut das darstellend, was passiert.


ST_T
2.4.2015 12:37
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@Hadmut

Ich habe drei Leute befragt. Eine Lehrerin (Mutter), zwei Lehrämtler, die in dem Fach studiert haben und im Referendariat sind.

Alle drei haben mir – unabhängig voneinander – bestätigt, dass diese Quellen durchaus wahr sein könnten, da da unter anderem Vokabular verwendet wird, das unter Lehrern üblich ist. Außerdem ist eine versuchte Zusammenstreichung von Schulstoff bei Gesellschaftswissenschaften wie PoWi, Geschichte etc. schon seit Jahren üblich.

Lediglich meine Mutter meinte, dass es aber wohl sehr wenige Schulen gäben, die soviel Mumm hätten, solche Missstände so offen auszusprechen.


WikiMANNia
2.4.2015 12:40
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@Frank
Solange deutsche Frauen bei Geburten abstinent sind, ist das Zuwanderungsproblem ein sekundäres. Den Herrschenden ist es recht, wenn das Volk gegen Asylanten demonstriert, denn damit ist es abgelenkt von den Primärproblemen…

Wir werden geplant zerstört.

Nein, wir zerstören uns schon selbst.

Und jeder, der nicht zwei Kinder gezeugt und aufgezogen hat, ist aktiv an der Selbstzerstörung beteiligt!


Kaiser
2.4.2015 12:57
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Gibt es eigentlich Inhalte für das Fach “Erdkunde”? Meine Schulzeit liegt jetzt gerade einmal ca. 10 Jahre zurück und ich hatte in fast jeder Schulepoche Erkunde, kann mich aber bei bestem Willen nicht an irgendeinen relevanten Inhalt davon erinnern. Ich weiß nur noch was eine A- und was eine V-Spalte ist und in der Abiturprüfung ging es ums Ruhrgebiet, aber sonst? Nix davon ist entfernt hängengeblieben. Da weiß ich ja mehr von Religion und das, obwohl ich das so schnell wie möglich abgewählt habe.


peter
2.4.2015 13:17
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@Frank: korrekt, Immigration wird als Waffe eigesetzt. Ganz nach Joschka Fischers feuchtem Traum.
Endziel: eine auf Wissens- und IQ-Basis homogen-blöde, degeneriert geschlechtslose Masse zu haben, die aufgrund ihrer heterogenen Abstammung über keinerlei Zusammengehörigkeitsgefühl mehr verfügt.


Krischan
2.4.2015 13:31
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Anstatt “mit den Schülern” heißt es jetzt “mit den SuS”. Die Verblödung ist doch schon viel zu weit fortgeschritten.

Aber siehe auch der Brief zu Sozialkunde:

Die Zusammenfassung der Fächer Geschichte, Politische Bildung und Geografie zu Gesellschaftswissenschaften
in der Jahrgangstufe 5/6 ist in mehrfacher Hinsicht problematisch.

WTF?!?

Witzig auch: in dem Zusammenhang muß man ja mal erwähnen, wie viele (v.a. auch im Osten) nach der Wende die Schulpläne in Ostdeutschland von allem ideologischen Ballast* befreien wollten. An sich ein hehres Ziel, aber wieder mal über’s Ziel hinausgeschossen, die POS und EOS waren nämlich in der DDR damals schon tatsächlich besser als die Schulen und Gymnasien im Westen, insbesondere im Hinblick auf Naturwissenschaften. Aber über die letzten 20 Jahre scheint sich das Bild komplett gewandelt zu haben; die gesamtdeutsche Schulpolitik ist noch ideologisierter als es die der DDR selbst in schlimmsten Zeiten war, und sie ist noch viel schlechter geworden.

Geschichte, Politische Bildung (vulgo Staatsbürgerkunde) und Geographie zusammenzulegen (in der 6. Klasse!), auf so einen Schwachsinn war man nicht mal unter Stalin gekommen.

Die gravierendsten Probleme liegen jedoch im Fach Geschichte. Längsschnitte als einzige zugelassene Makromethode im Unterricht führen dazu, dass Schüler bis zum Beginn der 9. Klasse keinerlei chronologischen „Durchlauf“ durch die Geschichte mehr erhalten und somit die zentrale Kompetenz des Geschichtsunterrichts […] nicht gefördert wird.

Ach Du Scheiße…

*Neben den üblichen Fächern wie Staatsbürgerkunde, Einführung in die sozialistische Produktion, Wehrerziehung etc. (also Fächer, die eindeutig als Ideologie erkennbar und ignorierbar oder hinnehmbar waren) gab es auch die üblichen kleinen Episoden, z.B. Landkarten blendeten Westeuropa und Westberlin aus, im Geschichtsunterricht wurden insbesondere die 2 Weltkriege etwas einseitig behandelt, und im Matheunterricht gab es auch gerne einmal militarisierte Sachaufgaben und -beispiele, wie sonst nur im wilhelminischen Reich.


Krischan
2.4.2015 13:38
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@Kaiser,

naja, mein Fach war das auch nie, aber es ging um Topographie, Plattentektonik, Böden, Eiszeiten, Vulkane, Geysire, Naturereignisse und -katastrophen, Wetterphänomene, extensive/intensive Landwirtschaft, Bodenschätze etc.


Heinz
2.4.2015 13:45
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“Raumanalyse mit den SuS durchführen zu können.”

Wer, der sich gegen solchen Schwachsinn wehren will schreibt bitte “SuS”?
Sieht, zusammen mit Hadmuts Verdachtsmomenten, ziemlich nach False Flag aus.


Heinz
2.4.2015 13:48
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> @Frank: korrekt, Immigration wird als Waffe eigesetzt. Ganz nach Joschka Fischers feuchtem Traum.
Endziel: eine auf Wissens- und IQ-Basis homogen-blöde, degeneriert geschlechtslose Masse zu haben, die aufgrund ihrer heterogenen Abstammung über keinerlei Zusammengehörigkeitsgefühl mehr verfügt.

Und mit dieser dummen Masse (Bevölkerung) kann man alles machen.
Und es kann sich auch Niemand wehren, da jeder Vernünftige von der dummen, ferngesteuerten Masse “demokratisch” überstimmt wird.


Andy
2.4.2015 14:47
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> Ich habe den Eindruck, dass die Politik Deutschland wegen des Bevölkerungsschwundes gerade wirtschaftlich gegen die Wand fahren sieht, das Problem durch Migration zu beheben oder abzumildern versucht

Der Eindruck ist definitiv richtig, hat doch gerade die Regierung Schritte eingeleitet um die ausländischen Berufskenntnisse und Abschlüsse von Flüchtlingen anzuerkennen um den Menschen so eine bessere Chance auf dem Arbeitsmarkt und somit auch eine bessere Chance auf Integration zu ermöglichen. Eine sehr sinnvolle Sache IMO.

> trotzdem werden grade unter Umgehung verschiedener Gesetze Massen von Asylanten ins Land gepresst.

Massen? In welches Land denn? Deutschland kann es ja nicht sein, mit den mickrigen, teils schon peinlichen Mengen an Syrern die wir aufnehmen.


EinInformatiker
2.4.2015 14:54
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Ich habe den Eindruck, dass die Politik Deutschland wegen des Bevölkerungsschwundes gerade wirtschaftlich gegen die Wand fahren sieht, das Problem durch Migration zu beheben oder abzumildern versucht, und sich dabei ideologisch verblendet so dämlich anstellt, dass sie das Problem verschärft, anstatt bekämpft.

Es macht keinen Sinn mehr, die deutsche Politik zu interpretieren oder Interpretationsversuche zu unternehmen. Man muß den Irrsinn, die Verblödung, die Korruptheit, die Perversität, die Geistesgstörtheit,die Gemeingefährlichkeit, die Lüge die Hetze, die Niedertracht einfach beim Namen nennen. Eine angeblich gesittete Diskussion mit dieser Gesellschaft ist nicht mehr möglich. Das wird sich anders entscheiden. Ich habe dieses Land aus den 50-er und 60-ern als normales Land in Erinnerung. In den Siebzigern wurde es “modern”, aber war noch erträglich. Nie hätte ich gedacht, dass irgendwann der Wahn und die Niedertracht dieses Land regieren würden. Andererseits wieso nicht, ich habe die 12 Jahre vor meiner Zeit auch immer als die Zeit eines Irren angesehen. Wenn ich auch mittlerweile darüber Ursachenforschung betreiben würde,obwohl es dafür für mich auch schon ein wenig spät ist.


Flash
2.4.2015 15:04
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Man sollte nie den Untergang des Abendlandes voreilig an die Wand malen. Eine “Veränderung” des Abendlandes läßt sich jedoch sehr deutlich ausmachen.

Ihre Herkunft hat diese Veränderung, nennen wir sie “Bekloppten-Bingo” aus den Unis. Denn dort wird unsere gesamte Elite, aka Führungs- und Pädagogenschicht, herangezüchtet. Theatermacher, TV-Macher, Journalisten et al sind ja auch “nur” Pädagogen, also Erzieher für die breite Masse.

(Ganz früher gab es “nur” den EINEN großen, flächendeckenden Volkserzieher: die Kirche. NUR den.)

Wenn wir dank Herrn Danisch wissen, WAS an den Unis Priorität genießt und WAS dort gelehrt wird (siehe 240 gender_professuren), dann muß einem schon einleuchten, daß alle Studis, di dort “mit den Wölfen heulen” eine Fähigkeit zu kritischem, auch zu realitätsbasiertem Denken NICHT haben können.

Diese also der Realität völlig entfremdeten Akademiker, selbstverständlich alles Linke, wollen dann anfangen, überall in Medien und in Lehranstalten die Welt auf den Kpf zu stellen. Hier treffen sie dann auf besonders merkbefreite Einwanderer, die ihre eigenen Ansichten über die Dinge haben.

Das Ergebnis ist ein Clash, der ungefähr so ausschaut wie die Einschlagstelle von Germanwings Flug soundso. Eine Halde voller “debris” wie die Briten sagen würden.

Das ist insoweit aber bogey, weil jeder Begabte und Leist8ungswillige sich sein Wissen eh SELBST aneignet. Der Rest darf sich ans Band stellen.

(Die anderen nationen sind in dieser Hinsicht auch nicht besser dran, was uns somit auch keinen Wettbewerbsnachteil verschafft.)


Svenska
2.4.2015 15:16
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@petpanter: Der Vortrag ist nicht zu ertragen, auch wenn der Inhalt gut ist.

Man schreibt kein wissenschaftliches Paper und liest es dann als Vortrag vor. Damit erreicht man in erster Linie, dass man nicht verstanden wird. Er behauptet, Kommunikationstheoretiker zu sein. Wie man aber verständlich kommuniziert, hat er nicht verstanden. Ich vermute, 60% der Zuhörer sind vor Ort eingeschlafen.

Gibt’s die Lesung schriftlich? Dann kann man das wenigstens Hochintelligenten zum Lesen geben (die kennen den Inhalt aber schon).


CountZero
2.4.2015 15:30
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@Kaiser:
> ich hatte in fast jeder Schulepoche Erkunde, kann mich aber bei bestem Willen nicht an irgendeinen relevanten Inhalt davon erinnern.

Epoche? Warst Du Waldorf-Schüler?


Frank
2.4.2015 15:43
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@Peter

Ja das hab ich schon vor Jahren begriffen, war schwer von softeren Erklärungen wie Inkompetenz,Dekadenz, Dummheit (das mag noch teilweise für die Politschauspieler gelten) loszulassen und einzusehen das die Eliten gezielt gegen das Volk arbeiten.


Frank
2.4.2015 16:02
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@WikiMANNia

Die deutsche Geburtsabstinenz ist aber nicht gekommen wie schlechtes Wetter (zum Vergleich -die DDR hatte ne gesunde Alterspyramide),sondern Frucht von destruktiven Machenschaften.
Insofern läuft alles nach Plan.


Reinhard
2.4.2015 16:20
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@Kaiser:
Was ist eine A- und eine V-Spalte? Hab ich noch nie gehört (ich hab so das Gefühl dass man die nicht braucht).
Ich denke Erdkunde ist inzwischen etwas besser als bei dir – manchmal vermisse ich auch Inhalte aber zumindest gibt es jetzt einiges was hypothetisch sinnvoll ist.

Beispiel: Ich war kürzlich in Brasilien. Aufgrund von Geographie (hey, es heißt jetzt Zeichnung der Erde statt Kunde der Erde – gezeichnet habe ich dabei aber noch nie) (ich muss schon uralt sein wenn ich -graphie immer noch mit ph schreibe) zumindest Grundkenntnisse über die klimatischen Verhältnisse dort.

Ja, die könnte ich mir auch über Wikipedia / Internet aneignen. Damit ist Geographie aber höchstens genauso schlecht wie die meisten anderen Wissenschaftlichen Fächer. Es gibt zumindest Fakten, die vermittelt werden.

Ich persönlich fand Geographie eines der interessanteren Fächer in der Schule. Das mag auch daran liegen dass ich mich nie mit A- und V-Spalten rumschlagen muss – ob es grundsätzlich, d.h. bei jedem Lehrer so (=relativ) angenehm war wie bei uns, kann ich nicht beurteilen.

Die Kritik der Lehrer kann ich vollumfänglich nachvollziehen – sie ist kohärent mit allen meinen Informationen aus Gesprächen mit verschiedensten Lehrern aller Schularten in Deutschland.
Zudem sind die Stellungnahmen sprachlich und argumentativ exakt das, was ich von einem Lehrer(konsortium) erwarten würde.


Werner
2.4.2015 16:39
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Gewollt oder nicht gewollt?

Das Thema “evolutionär erfolgreich” hatten wir hier schon mal. Es gibt da ein seltsames Paradoxon. Erst einmal zur Definition: “evolutionär erfolgreich” ist eine Gruppe, die zeitgleich(?) mehr oder länger Nachkommen hat als die Konkurrenz im selben Lebensraum, oh, Pardon, im selben “Environment” – Gruppen wie Bienen und Wale kann man da schwer miteinander vergleichen (obwohl es geht, wenn eine davon ausstirbt, beispielsweise). “Lebensraum” bzw. “Environment” ist dabei variabel zu definieren.

Mein Eindruck ist nun, daß die Geschichte zeigt, daß Menschengruppen, die einer “modernen”, d.h. über das rein heidnische hinausgehende Religion (oder vielleicht auch einer pseudo- Religion) anhängen, mehr Nachkommen haben als streng säkulare. Vielleicht liegt das daran, daß sie sich im Leben sicherer fühlen (fühlen!). Säkulare, aufgeklärte Gesellschaften neigen zwar zu wissenschaftlich- technischem Fortschritt (auch wenn religiöse zu gewaltigen Leistungen fähig sind – Pyramiden, Kathedralen, Kunstwerke), und können sich so unmittelbar durchsetzen, und das Leben in ihnen ist eine Zeitlang ganz angenehm; aber sie bekommen nach einiger Zeit so wenig Nachwuchs, daß es irgendwann schlicht nichts mehr durchzusetzen gibt-; wobei auch noch die Armen und Hilflosen mehr Nachwuchs bekommen als die Reichen und Mächtigen. Nachkommenslose “verschwinden” ganz einfach ins Nichts, innerhalb weniger Generationen, vielleicht etwas mehr als einem Jahrhundert. Daß ihre Ideen manchmal weiterleben, ist hier auch schon erwähnt worden, ändert aber an der Aussage nicht viel. Aufklärung hat sich, so gesehen, als langfristig selbstmörderisch erwiesen. Norbert Bolz erwähnt in seiner obigen Dankesrede etwas Ähnliches.

Und jetzt kommt’s: So lange ausschließlich Frauen den Nachwuchs bekommen, ist deren Schutz und Umsorgung, die unweigerlich mit einer empfundenen und /oder tatsächlichen Unterdrückung einhergeht, das A und O für Nachkommenschaft. Insofern wären religiöse Gemeinschaften mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn sie diese aufgeben, bevor sie sich durchgesetzt haben. Danach vielleicht, für zwei, drei Generationen, bevor auch sie sich wieder in Luft auflösen wie die Etrusker, von denen man eigentlich nur noch weiß, daß ihre Frauen emanzipiert waren und in der Gesellschaft etwas zu sagen hatten. So geben die Emanzipierten grundsätzlich den Löffel ab und an die unemanzipierten Sabinerinnen weiter.

Nun könnte man meinen, ein Ausweg wäre, wie jetzt (zum wievielten Male?) versucht wird, in einer säkularen, aufgeklärten Gesellschaft den Frauen allgemein die Macht über sich und ihre Reproduktion gegenseitig zu geben, aber damit scheint man regelmäßig die Ziege zur Gärtnerin zu machen und Frauen regelrecht an der Fortpflanzung zu hindern; vielleicht auch, weil man dabei auf die Hilfe der anderen Hälfte der Bevölkerung verzichtet, die zur Konkurrenz (um was eigentlich?) gemacht wird. Dieser Effekt wird, wie auch schon gesagt, gezielt eingesetzt, aber ich vermute, daß selbst bei einer Gesellschaft aus 98% Frauen die notwendigen 1,1 Tochter pro Frau nicht erreicht werden. Zu anstrengend. Zu perspektivlos, um es gewollt herbeizuführen. Wie hier auch schon geschrieben wurde, erreicht man Kinderzahl durch Männerförderung, nicht durch Frauenförderung.

Möglicherweise wird der selbe Fehler immer wieder wiederholt, da ausgestorbene Gesellschaften sich nicht mehr an den Grund ihres Aussterbens erinnern können; sie scheinen den Prozess selber nicht einmal als solchen wahrzunehmen oder als bemerkenswert zu empfinden; sonst hätten wir Berichte, Theaterstücke, Balladen etc. darüber: “Und sehet, das Weyb übernahm die Herrschaft im Volke, wie in der Familie; und da sie gebar nun keyne Kinder mehr, starb das Urvolk der Aufklehrthen aus. Oh Weh und Ach! Und seine Feinde triumphiereten und trampelten über seine Felder, bis auch sie verfielen der Völlerey und dem Zank der Weyber.” Oder so etwas. Gibt es nicht. Religiöse Schriften, so spinnert sie sein mögen, halten da länger. Sie scheinen tatsächlich evolutionär erfolgreicher zu sein.

Kurz gesagt: Es gibt offensichtlich einen beiderseitig wirkenden Zusammenhang zwischen Religion, Armut und Kinderreichtum mit Hunger und Krieg auf der einen, Aufklärung, Reichtum, Kinderarmut mit Überfluß und Dekadenz auf der anderen Seite. Die Chinesen haben das mit ihrer Ein- Kind- Politik = von Hungersnot zu Reichtum in nur einer Generation (meiner) vorgeführt. Wie ginge etwas Ähnliches umgekehrt? Von Reichtum zu Kinderreichtum? Vielleicht sollte man da mal ansetzen. Wieso können sich ausgerechnet reiche Völker keine eigenen Nachkommen leisten?

Wie gesagt, das ist meine sehr persönliche Sicht der Dinge. Ich habe keine Ahnung, ob es dazu Untersuchungen gibt.

Und nun schlaget zu, meine Brüder. Der HERR will Blut sehen!


Steffen
2.4.2015 17:42
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Das, was heute unter Genderismus läuft, gibt es schon seit über 40 Jahren unter “Pädagogik”. Es ist nur kaum jemandem aufgefallen, weil es nur die Lehramtler betraf.


freigeist
2.4.2015 18:04
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janndh
2.4.2015 19:06
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völlig OT

http://www.heise.de/tp/artikel/44/44518/1.html

ADB versucht mal wieder Qouten usw schönzureden


petpanther
2.4.2015 19:21
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@Svenska

Ich fand ihn gar nicht so schlecht vorgetragen. Vor allem aber fand ich den Inhalt hervorragend. Sollte sich jeder eigentlich ‘mal anhören.

Hier der Link zum schriftlichen Essay dazu:

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/essay/-/id=9034720/property=download/nid=659852/1grwfi9/swr2-essay-20120123.pdf


Frank
2.4.2015 20:08
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Ja klar Andy, eine “sehr sinnvolle Sache”,funktioniert super, die Gemeinden reißen sich um die Asylanten.
Deutschland ist Asylland Nr1,der Bund rechnet optimistisch mit 300000 alleine dieses Jahr, die Gemeinden eher mit realistischen 500000 plus X.
Wo fängt ne Großstadt an -bei 100000?
Und zu Deinem Beschämungsversuch vonwegen den paar Syrern -ist schon was Anderes ob ich Menschen bei Wasser und Reis in abgesperrten Zeltstädten unterbringende oder bei totaler Rundumversorgung in Hotels,Turnhallen,Mietwohnungen, Jugendherbergen und Berufsschulen.
Daß wir hier den ZigeunerClans daß klauen und den Schwarzen das dealen finanzieren ist total sinnvoll -nur so retten wir die überalterte Gesellschaft!


michael
2.4.2015 20:33
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April April 🙂


petpanther
2.4.2015 21:43
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@Werner

Ganz und gar nicht … das mit deonem Vorschlag zuzuschlagen, meine ich 🙂

Sieht ganz so aus als ob du aus der Matrix heraustrittst.


janndh
2.4.2015 21:59
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@frank

klar es gibt probleme beim Integrieren der asylbewerber. das erste ist das Arbeitsverbot. wer viel freizeit und wenig geld hat, der kommt schnell auf dumme gedanken. was die also brauchen ist beschäftigung. Sei es als Hausmeister in der Unterkunft, im sprachkurs etc,

Und es ist ebenso ein Märchen das Deutschland die mehrheit der flüchtlinge aufnimmt, das stimmt weder in absoluten zahlen noch in Prozenten.

Fehlt nur noch der Satz die sehn aber gesund und nicht verfogt aus! wie muss man aussehen im auf die idee zu kommen ne danke ich hau hier ab?

Na Klar sind unter den neuen auch volldeppen die es nur dirch Dussel geschafft haben hier anzukommen.

eine asylpolitik die sinnvoll währe:

die Leute diue hier sind wirklich ausbilden, und zwar nach dem Motto jeder in seim Fach, und nen Dachdecker aufs dach, gleichzeitig muss die Aussenpolitik versuchen das eben der Asylgrund wegfällt. Ein Teil der Leute wird nach hause gehn.

Ein Teil wird hier bleiben.

und ganz nebenbei, das deutsche Reich damals war um einige quadratkilometer größer, hatte aber weit weniger einwohner als Deutschland jetzt.

wenn Deutschland in ein paar jahren also nur noch 70 Millionen einwohner hat? hey wen sollte es stören?

Das mit dem abschieben ist ja leider auch oft nicht so einfach. uns sind die australiens ausgegangen ( wer s nicht weiß, australien war mal quasi ne strafkolonie)
Und nebenbei, an der nationalität die auf meinem perso bzw Pass steht, daran mach ich gar nix fest. da stecht deutsch, toll

ist für mich schon der erste fehler 🙂
da wo ich herkomm heist das Daitsch.
wie definieren sich den die meisten? erstmal den Ort / die region wo man geboren und aufgewachsen ist, dann die region wo man lebt liebt und usw,


Andy
2.4.2015 22:17
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> Deutschland ist Asylland Nr1

Bei gestellten Anträgen – ja.
Bei bewilligten Anträgen – nein.
In Relation zur Bevölkerungsdichte – nein.
In Relation zur Wirtschaftskraft – nein.

> nur so retten wir die überalterte Gesellschaft!

Sieht ganz so aus. Die Schulen und Unis produzieren extrem viel Ausschuß. Die Industrie jammert über Fachkräftemangel. Und über 50% der Asylbewerber haben einen Uni-Abschluss oder eine einem deutschen Facharbeiter vergleichbare Ausbildung. Das Pflegesystem würde heute schon ohne die Arbeitnehmer aus dem östlichen Ausland zusammenbrechen.

Mal 2 und 2 zusammenzählen. Das Ergebnis muss einem nicht gefallen, aber es läßt sich nur schwerlich ändern.


Frank
2.4.2015 23:41
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Bewilligte Asylanträge… wen interessiert das wenn die nichtbewilligten trotzdem bleiben (sollen)?
Über 50% sind also bestens Qualifiziert, da hätte ich doch gern die Quelle dieser blumigen Behauptung.


Frank
2.4.2015 23:55
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@janndh

Wieso sollten Asylbewerber integriert werden?
Damit sie nach Verfahrensverschleppung durch vom Steuerzahler finanzierten Anwälten “hier ihren Lebensmittelpunkt” gefunden haben?
Wie hoch ist denn die Anerkennungsquote -im einstelligen Prozentbereich!
Der “Rest” bleibt aber unter allerlei Ausreden hier -das ist faktisch Einwanderung unter vorspiegelung falscher Tatsachen , das hat nichts mit politischen Asyl zu tun.
Jeder der über die Grenze gepurzelt ist darf vollfinanziert bleiben.


Paule
3.4.2015 0:01
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Also von einer Ente kann man erwarten dass sie watschelt, quakt und scheißt wie es eine Ente tut.

Soll heißen was ist das Ergebnis all dieser Bemühungen der Genderisten, schwul/lesbischen/queren grüne-roten Bildungsfaschisten und Kulturerneuerer.
Es ist die Zerstörung der Identifikation der Menschen mit sich selbst, beginnend mit ihren Familien (Eltern, Geschwister) mit ihrer Sippe (Tanten, Onkel, Neffen, Nichten…) mit ihrer Kultur, Moralvorstellungen (Religion) und Sprache und mit ihrer Geschichte (in Deutschland besonders einfach).
http://www.tagesschau.de/ausland/grossbritannien-babys-drei-eltern-101~magnifier_pos-1.html

Die Mittel dafür sind die Negierung der Rolle von Mann, Frau und Kinde (es sei an den Mönch Girolamo Savonarola erinnert), das Beseitigen des Primats der natürlichen Zeugung und die Aufzucht des Menschennachwuchses mittels künstlicher Befruchtung und Leihmutterschaft. Wer Reagenzgläser, Petrischalen und Mietuterus als Eltern hat, hat auch keine Verwandte, und damit keine Traditionen und keine moralische Verpflichtungen. Er ist ein leeres Blatt und kann von der Matrix fehlerfrei bedruckt werden.

Die Mittel der Zerstörung von Moral, Kultur und Geschichte sind nicht nur die Umdeutung geschichtlicher Tatsachen und die Umwertung der Bedeutung historischer Persönlichkeiten, wunderbar zum Zeitpunkt am Beispiel Luther oder Bismarcks zu verfolgen, sondern auch das einfache Verschweigen (Wer nichts weiß stellt keinen Fragen oder wer nichts weiß glaubt jeden Scheiß!) und das anpreisen fremder Religionen, Kulturtraditionen und Moralvorstellungen.
Schöne aktuelle Beispiele dafür: der Versuch der Feier des islamischen Beschneidungsfestes am Karfreitag mit viel Musik und Tanz, aber dafür mit getrennten Geschlechtern und das Kopftuchurteil. Kreuze werden abgehängt, muslemische Kopfe werden zugehängt.

PS: Karfreitag mal googeln lohnt sich und ich bin Atheist, aber ein kultureller Traditionalist.

Die Zerstörung der Sprache erfolgt durch Verballhornung, wie Binnen-I, xx oder *, Entmännlichung, der Profexx von der feuchten Futt ist sicherlich das Standardbeispiel dafür, aber auch die Verdenglischung und was ich für am schlimmsten halte, der Versuch die deutsche Sprache zu versimplifizieren; man beraubt sie damit ihrer Einzigartigkeit, aber auch Präzision, Nützlichkeit und Schönheit und macht die Menschen dumm, nimmt ihnen eines ihre Werkzeuge, um im Konkurrenzkampf mit anderen erfolgreich zu sein!
Allerdings muß man das Denken und das Sprechen üben, üben und nochmals üben.
Deutsche Ingenieurskunst ohne deutsche Sprache gibt es nicht.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/beispiel-porsche-sprache-in-firmen-schlechtes-deutsch-besser-als-gutes-englisch-1.292633

Wer seine Sprache nicht beherrscht, kann auch nicht denken! Unsere Fähigkeit präzise, zielgerichtet, logisch und folgerichtig zu denken, hängt unmittelbar von unsere Fähigkeit ab genauso zu sprechen, oder „Ich nix spracken, ich nix schnallen“.
https://www.psychologie.uni-heidelberg.de/ae/allg/enzykl_denken/Enz_12_SpracheDenken.pdf
(Für Eilige: ans Ende des Dokuments gehen.)
Mein Fazit: die Maßnahmen die im Artikel beschrieben sind dienen einem Ziel: Die Diktatur des Genderismus – Die Schaffung des neuen Menschen durch Gender.
Zur Anregung: http://de.wikimannia.org/Die_Diktatur_des_Genderismus_-_Die_Schaffung_des_neuen_Menschen_durch_Gender#Zusammenfassung
Das ist insoweit also nicht überraschend, allerding die Tatsache dass die Kritiker mindesten genauso Genderisten sind wie die, die die Rahmenlehrpläne bearbeitet haben finde ich Furcht erregend.
Eine Ente watschelnd, quakt, und scheißt… Ein Genderist …
PPS: Meine Rechtschreibfehler sind von mir geschrieben, aber nicht von mir gedacht. 😉


Andy
3.4.2015 0:03
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Quelle: http://www.handelsblatt.com/politik/international/jung-studiert-fluechtling-asylbewerber-als-fachkraefte-von-morgen/10064638.html

Seite 2

Ist aber auch offensichtlich wenn man mal über den “Bild Dir Deine Meinung”-Horizont herausblickt. Da ist eine Zivilbevölkerung auf der Flucht vor Krieg. Reisen, flüchten, wie auch immer man es nennen will, der Akt sich und seine Famile physikalisch von A nach B zu transportieren benötigt Ressourcen. Da ist es folgerichtig das aus diesen Ländern überwiegend diejenigen bei uns aufschlagen die es sich leisten können, die dort eine qualifizierte Stelle hatten und etwas ansparen konnten. Diejenigen also die (aus)gebildet und arbeitswillig sind.


Küstennebel
3.4.2015 4:17
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Flash
2.4.2015 15:04
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Ihre Herkunft hat diese Veränderung, nennen wir sie “Bekloppten-Bingo” aus den Unis. Denn dort wird unsere gesamte Elite, aka Führungs- und Pädagogenschicht, herangezüchtet. Theatermacher, TV-Macher, Journalisten et al sind ja auch “nur” Pädagogen, also Erzieher für die breite Masse.

Psychologen muss man (leider) auch dazu zählen. Das ist ein sehr konkretes Feld das dort beackert wird. Die Seelsorgerischen Einrichtungen werden nunmehr auch mehr von Psychologen als wirklichen Seelsorgern wahr genommen. Das muss nicht schlecht sein, aber woanders (hier im Blog mein ich) schrieb grade erst jemand den kritischen Gedanken das die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit erklärtes Ziel der Psychotherapie ist, die ursächliche Abklärung der zu Grunde liegenden Störung / Beziehungsstörung aber gar nicht mehr angesprochen wird.
Da waren die früheren Seelsorger jedenfalls mehr am Menschen interessiert.

(Ganz früher gab es “nur” den EINEN großen, flächendeckenden Volkserzieher: die Kirche. NUR den.)

Richztig und vieles was früher die Kirchen übernahmen, erledigt der Psychologe heute, der ethisch korrekte Konsum übernimmt den Ablasshandel … 😉

Wenn wir dank Herrn Danisch wissen, WAS an den Unis Priorität genießt und WAS dort gelehrt wird (siehe 240 gender_professuren), dann muß einem schon einleuchten, daß alle Studis, di dort “mit den Wölfen heulen” eine Fähigkeit zu kritischem, auch zu realitätsbasiertem Denken NICHT haben können.

Bei aller Kritik! Die Genderistas sind besonders laut und wenn man sich den ganzen Tag mit diesem Thema befasst sieht man bald nur noch eine Genderarmee durch die Flure tappen. Muss man aber auch in Relation zu den Professuren insgesamt sehen. Entspricht also irgenwas um 0,55 Prozent der Professuren.
Vielleicht sollte man das aber sinnigerweise am Anteil der geisteswissenschaftlichen Fächer berechnen oder sogar noch spezifischer wieviele Stellen der Soziologie Professuren sind das?

Ka, da bin ich jetzt nicht mehr so sicher… Trotzdem relativieren ist wichtig damit man nicht einer Wahrnehmungsstörung unterliegt.

@Hadmut Haben Sie den Gedanken schon mal genauer recherchiert?

http://de.wikipedia.org/wiki/Professor#Deutschland

2012 gab es an den 428 Hochschulen in Deutschland 43.862 Professoren (34.905 männliche, 8.957 weibliche), davon 23.163 an Universitäten, 17.536 an Fachhochschulen, 2.309 an Kunsthochschulen, 353 an Pädagogischen Hochschulen, 353 an Verwaltungsfachhochschulen und 148 an Theologischen Hochschulen.[2] Daneben gab es 2012 3.618 Dozenten und Assistenten, 167.722 wissenschaftliche und künstlerische Mitarbeiter, 9.912 Lehrkräfte für besondere Aufgaben, 1.509 Gastprofessoren und Emeriti, 90.009 Lehrbeauftragte und 37.058 wissenschaftliche Hilfskräfte.[2]

Die Gesamtzahl der Professoren betrug 2003 37.965, 2004 38.443, 2006 37.694, 2008 38.654, 2010 41.462, 2012 43.862, 2013 45.013 und hat sich damit zwischen 2003 und 2013 in 10 Jahren um fast 19% erhöht.[2]

MFG


Thomas
3.4.2015 6:40
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Hi Hadmuth,
wegen “sex/gender issues” in Latein, halt good old
Catull lesen (google may help the younger generation…)
Das “glubit” hat viele Generationen fasziniert…

Caeli, Lesbia nostra, Lesbia illa,
illa Lesbia, quam Catullus unam
plus quam se atque suos amavit omnes,
nunc in quadriviis et angiportis
glubit magnanimi Remi nepotes.

Cheers
Thomas


Schwärmgeist
3.4.2015 8:55
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Schüler “SuS” zu nennen, auf diese Idee muß man erstmal kommen. Das sind doch gar keine Menschen mehr, nur noch SoldatXen. Ein schreckliches Menschenbild verbirgt sich dahinter.

Und, liebe Genderistinnen: Laßt bitte die Informatik in Ruhe. Wie schonmal ein Vorrdedner sagte: Gender-Tussis interessieren sich nicht für Informatik, und Informatiker interessieren sich nicht für Gender-Tussis. Gesche Jost, wenn ich das schon höre. Diese Frau kann keine zwei BASIC-Zeilen zusammenhauen.


Schwärmgeist
3.4.2015 8:56
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Die Linkensprache ist immer verspult, nie natürlich.


Methodenkompetenz
3.4.2015 10:03
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Aber in allen Dokumenten werden ziemlich konsequent die “KollegInnen” mit Binnen-I oder die “Schüler*innen” mit diesem komischen Stern beschreiben. Da drängt sich mir die provokante Frage auf: Geht es dem Lehrkörper vielleicht gar nicht so sehr um die Aufweichung der Lehrinhalte an sich, sondern eher darum, es nicht zu offensichtlich zu tun?


Jens
3.4.2015 10:42
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“An die Rahmenlehrplan Projektleitung”. Wie wäre es mal mit korrektem Deutsch, beispielsweise bei der Bindestrichsetzung?


Jens
3.4.2015 10:56
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“Gibt es eigentlich Inhalte für das Fach “Erdkunde”?”

Ich erinnere mich daran, dass wir Raumordnung und Regionalplanung durchgenommen haben, System der zentralen Orte und so …


Schwärmgeist
3.4.2015 12:58
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Binnen-I ist ja auch so eine Schwachsinnserfindung. Ich habe noch nie ein Wort gesehen, daß dadurch irgendwie besser ausgesehen hätte. “SchülerInenn”, “LehrerInnen” – nein danke. Das ist TechnokratInnengefasel.

Den Schülern wurde in 20 Jahren medialem Dauerfeuer eingehämmert, daß “Studenten” angeblich nur männlich sei. Mir ging das nie so. “Studenten”, das waren immer Männlein wie Weiblein. Ich halte ja auch die Karotte nicht für weiblich.


Schwärmgeist
3.4.2015 13:09
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Wie Bastian Sick ja auch mal ganz treffend schrieb: Man liest immer nur von “PolitikerInnen”, “LehrerInnen”, aber nie von “TrickbetrügerInnen”. Hier soll ganz eindeutig Vorteil für die Frau genommen werden. Denn daß auch Frauen mal Trickbetrügerinnen sein können, das kommt in dieser männerfeindlichen Welt nicht vor. Frauen sind ja automatisch und per se gut.


Frank
3.4.2015 14:12
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@Andy

Ah, das Handelsblatt -und hat natürlich die Kommentar Funktion nach einem Einzigen Kommentar gesperrt, tja man lässt sich nichmehr so gern die “Alles Wunderbar ” Propaganda in der Luft zerfetzen.
Zum einen geht aus dem Text nicht hervor ob es sich da um ALLE Asylanten oder nur die im Modell Projekt handelt.
Zum anderen halte ich diese Zahlen für Augenwischerei, bloße Behauptungen wie etwa später im Text :”Ich habe NOCHNIE einen Asylbewerber erlebt der nicht arbeiten will! “.
Bei uns im Ort ist das Asylantenheim voller Zigeuner,da ist kein syrischer Arzt bei.
Und in Berlin ham sicher Ingenieure von der Schule auf die Polizei gepinkelt.
Frag mich nur wozu Kanada dieses Punktesystem hat, wenn all die Hochqualifizierten von selbst in Land purzeln.


Hosea
3.4.2015 14:34
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@ Andy

>Deutschland ist Asylland Nr1

Bei gestellten Anträgen – ja.
Bei bewilligten Anträgen – nein.

Klassische Nebelkerze, denn es ist bekannt, sicher auch dir, dass sowieso jeder bleiben kann, egal ob aberkannt oder nicht, nur ein winziger Bruchteil wird abgeschoben. Das ist politisch gewollt, aus welchen Gründen auch immer.

Und über 50% der Asylbewerber haben einen Uni-Abschluss oder eine einem deutschen Facharbeiter vergleichbare Ausbildung.

Ja klar doch: die Kosovo-Albaner, die jungen Afrikaner, die in Lampedusa anlanden, der Roma-Clan aus Rumänien, alles angehende Atomphysiker, neeh brauchen wir ja nicht mehr, ich mein natürlich: Windkraftphysiker und dringend gesuchte CNC-Techniker..

Das ist erstens so offensichtlich gelogen, dass man sich garnicht bemühen muss, die angewandten statistischen Taschenspielertricks näher zu beleuchten.

Zweitens, falls es sich wirklich um die ein oder andere supi Fachkraft handeln sollte, wie sollen denn dann diese Länder wie Kosovo, Rumänien oder in Afrika jemals auf die Beine kommen, wenn sämtliche ausgebildeten Fachkräfte in deutschen Asylbewerberheimen vor sich hindösen..

Wie solche Statistiken getürkt werden siehe dieses Interview:

https://www.youtube.com/watch?v=7v38y028o6g

Mal 2 und 2 zusammenzählen. Das Ergebnis muss einem nicht gefallen, aber es läßt sich nur schwerlich ändern.

Genau.. ;-))


Benutzername
3.4.2015 14:54
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Wozu Bindestrich?
“Rahmenlehrplanprojektleitung” ist ein korrektes deutsches zusammengesetztes Wort. Dafür ist Deutsch berühmt, bekannt und berüchtigt. 😀
Wozu Bindestrich?


peter
3.4.2015 14:58
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@janndh: du willst die also alle ausbilden. Was ist denn, wenn die zu dumm für eine Ausbildung sind? Oder wenn sie keinen Bock auf eine Ausbildung haben, weil sie doch so schon alles bekommen, was sie wollen und fürs Taschengeld gehen sie dann in den Stadtpark oder nutzen ihren 5-Finger Rabatt. Oder wenn sie schon in ihrer Heimat kriminell waren und das einfach bleiben möchten? Oder alles zusammen? Und wenn du sie alle ausgebildet hast, wo kommen denn die vielen Jobs her? So viele Handwerker/Facharbeiter braucht kein Land zusätzlich. So viele braucht höchstens die Industrie, wenn sie die Löhne drücken will. Diese ganze Ausbildungsgelaber ist dümmer Gutmenschen-Quatsch.


Grobi
3.4.2015 15:55
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> Einführung in die sozialistische Produktion … (also Fächer, die eindeutig als Ideologie erkennbar und ignorierbar oder hinnehmbar waren)

Kleine Anmerkung. ESP war mitnichten ein ideologisches Fach, es sei denn Binärcode ist eine Ideologie. Jedenfalls wir hatten in der achten Klasse Digitaltechnik, Grundschaltungen mit dem Transistor und solche Dinge. Parallel dazu gab es noch PA (Produktive Arbeit). Dort haben wir gelernt wie man Metall richtig feilt, bohrt und sägt, übrigens auch die Mädchen.
Genderprofessorx von und zu Hastenichjesehn würde jetzt natürlich anmerken, dass die Lehrpläne männlich dominierend waren, weil bohren eine typische Männlich-Phallusfixierte Tätigkeit ist und Binärcode die, für Frauen wichtigen, Nuancen zwischen Richtig und Falsch ignoriert. Aber wir wussten es ja nicht besser, damals im Osten 🙂


Keats
3.4.2015 16:17
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Isoliert betrachtet macht der Erfolg der Gender Mainstreamer keinen Sinn. Sie haben ein Motiv, aber die Macht dazu hatten und haben sie nicht. Warum wird so etwas Abstruses an Universitäten und Schulen durchgedrückt, auch von CDU-Ministern wie Schavan?

Warum Gender Mainstreaming?

Eine sehr gute, allgemeine Erklärung liefert Voltaire.

Kurzfassung: “Those who can make you believe absurdities, can make you commit atrocities”.

Lang: “Formerly there were those who said: You believe things that are incomprehensible, inconsistent, impossible because we have commanded you to believe them; go then and do what is unjust because we command it. Such people show admirable reasoning. Truly, whoever is able to make you absurd is able to make you unjust. If the God-given understanding of your mind does not resist a demand to believe what is impossible, then you will not resist a demand to do wrong to that God-given sense of justice in your heart. As soon as one faculty of your soul has been dominated, other faculties will follow as well. And from this derives all those crimes of religion which have overrun the world.”

Original: “Il y a eu des gens qui ont dit autrefois: Vous croyez des choses incompréhensibles, contradictoires, impossibles, parce que nous vous l’avons ordonné; faites donc des choses injustes parce que nous vous l’ordonnons. Ces gens-là raisonnaient à merveille. Certainement qui est en droit de vous rendre absurde est en droit de vous rendre injuste. Si vous n’opposez point aux ordres de croire l’impossible l’intelligence que Dieu a mise dans votre esprit, vous ne devez point opposer aux ordres de malfaire la justice que Dieu a mise dans votre coeur. Une faculté de votre âme étant une fois tyrannisée, toutes les autres facultés doivent l’être également. Et c’est là ce qui a produit tous les crimes religieux dont la terre a été inondée. – Questions sur les miracles, Onzième Lettre (1765)

“Gesunder Menschverstand” gilt heute den entsprechend indoktrinierten Leuten als typische Nazi-Formulierung.


Christian
3.4.2015 16:25
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@Andy:
Bitte etwas genauer informieren. Der Fachkräftemangel ist ein Mythos. https://propagandaschau.wordpress.com/2014/09/04/gastbeitrag-die-mar-vom-fachkraftemangel/ Die Arbeitslosenstatistik ein Witz (dazu schreibe ich die Tage mal auf meinem Blog selber was).
Deutschland hat letztes Jahr etwas über 200.000 Asylanten aufgenommen. Die 10 größten Herkunftsländer waren: Syrien, Serbien, Eritrea, Afghanistan, Irak, Kosovo, Mazedonien, Albanien, Bosnien-Herzegowina, Somalia. http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2015/01/asylzahlen_2014.html
130.000 Asylentscheidungen wurden gefällt, 30.000 Asylanten als Flüchtlinge anerkannt und 2.300 wurde ein Status als Asylant gewährt. Big deal. Die Bürgerkriegsszenarien auf dem Balkan, die diese Leute zum Fliehen veranlassen, habe ich irgendwie nicht mitbekommen. Aber Scherz beiseite:
Dieses Jahr waren es in den ersten 2 Monaten immerhin schon 50.000 Asylanten. Kosovo im Moment das größte Herkunftsland. http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Downloads/Infothek/Statistik/Asyl/201502-statistik-anlage-asyl-geschaeftsbericht.pdf?__blob=publicationFile
Zahlenmäßig hat Deutschland die meisten Asylbewerber von allen europäischen Ländern im letzten Jahr aufgenommen (s. letzte Seite des vorherigen links), prozentual haben die armen Schweden mehr aufgenommen. Dort ist übrigens die statistische Wahrscheinlichkeit eines Irakers, eine Schwedin zu vergewaltigen, 18mal höher als die eines Schweden. Da fehlen offensichtlich noch Integrationskonzepte von schwedischer Seite. http://de.gatestoneinstitute.org/5223/schweden-vergewaltigung
Bei uns hatte ja ein Pfarrer schon mal in die Richtung vorgedacht (ob der an die gute Gloria von TNT gedacht hatte? Der Schwarze schnackselt halt gern?) http://www.stern.de/panorama/pfarrer-will-prostituierte-fuer-asylbewerber-2178389.html
Aber auch hier wieder Scherz beiseite: Dass diese zumeist jungen Männer (fände eine Statistik mal gut, die sich der Alters- und Geschlechtsstruktur der Asylanten widmet – mein Eindruck ist nämlich, dass das zumeist junge Männer sind – hätte das gerne mal statistisch erfasst) sich hier ein gutes Leben aufbauen wollen, dürfte in den meisten Fällen so sein und auch, dass sie eher der Mittel- und Oberschicht ihrer Länder entstammen, sonst könnten die sich die Überfahrt gar nicht leisten.
Nur nützt das insofern nichts, da a) es eben keinen Fachkräftemangel gibt, b) diese Herrschaften in der überwiegenden Mehrheit der Fälle nicht politisch verfolgt sind bzw. aus – vorsichtig ausgedrückt – fremden Kulturen stammen, der Integrationsaufwand also hoch ist und c) dies am Vorabend einer weiteren Krisenrunde a la 2008 geschieht.
Im Besten Falle sind sie also Drücker in der Lohnstruktur, im schlechteren Falle Aufbauhelfer von Ghettos, im schlechtesten Falle künftige Bürgerkriegspartei. Ne danke – das sollte man im Ansatz verhindern. Schon seltsam – man wird bei uns ja nicht müde, dass Existenzrecht eines bestimmten Staates im Nahen Osten zu beschwören (“steht nicht zur Debatte! Nie!”) – dass derselbe Staat bei sich Asylbewerber in der Wüste in Lagern….hm…. “konzentriert” – das ist nur Randnotiz. http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/naher-osten/israels-asylpolitik-fluechtlinge-protestieren-in-tel-aviv-12739877.html
Wer sagte letztens, man sollte sich die Einwanderungsbestimmungen von Kanada und Australien, diesen faschistischen Staaten, anschauen? Waren wohl irgendwelche Faschos bei uns.
Na denn – frohe Ostern
C


Alexi
3.4.2015 19:10
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@Werner
ich glaube, evolutionärer Erfolg hängt heute kaum mehr von der Zahl der Nachkommen ab, zumindest in industriellen Gesellschaften. Damals brauchte man Massen an Leuten die die Felder bestellen und harte Arbeiten tätigten, damit ein verhältnismäßig kleiner Teil für Wissenschaft und Militär abgestellt werden konnte. Dazu noch Kirche und Adel für den bürokratischen Apperat und um allem eine Richtung zu geben. Wenn man davon viel hatte, war man erfolgreich.

Seit der modernen Landwirtschaft und Medizin sieht das aber anders aus. Man kann theoretisch auch mit wenig Nachwuchs überleben. Diese Hochrechnungen wonach jede Frau x,x Nachkommen haben muss, finde ich beknackt. Das wird nie sauber erklärt, sondern für politische Maßnahmen hergenommen.

Bei den heutigen Spielregeln der Welt kann sich eine kleine Familie auch über Generationen an der Macht halten, selbst wenn noch so viele Arme und Hilflose mehr Kinder kriegen. Das geht schon eine Weile so, ich würde sagen, seit es nicht mehr allein auf die Masse keuleschwingender Männer ankommt, sondern auf Kapital.

Außerdem würde ich uns nicht als ausgestorben bezeichnen. Was die Griechen und Römer da angefangen haben, ist schon ziemlich lange erfolgreich.

Aber dein Theaterstück klingt lustig. Es muss halt mal jemand den Anfang machen und sowas inszenieren 🙂 Wie wäre es mit dem Titel: “Die Aufklehrthenx”


Alexi
3.4.2015 19:12
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Nachtrag: Ich glaube wenn man das Hornscheid “x” lange genug satirisch und zum Spaß benutzt, findet es irgendwann wirklich Einklang in die Sprache.


Krischan
3.4.2015 21:26
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@Grobi
Interessant. Kann es sein, daß Du im Süden der DDR zur Schule gegangen bist? Bei uns in MeckPom war ESP meist in der örtlichen LPG oder KIM (=Kombinat Industrielle Mast) rumlungern und PA Steine sammeln auf dem Kartoffelacker.


Werner
3.4.2015 22:17
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@Christian

Alters- und Geschlechtsstruktur der Asylbewerber:

https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/Broschueren/bundesamt-in-zahlen-2013.pdf?__blob=publicationFile#page=21

Asylbewerber im Jahr 2013 nach
Geschlecht und Altersgruppen
Im Jahr 2013 wurde mit 63,4 % die Mehrheit der
Asylerstanträge von Männern gestellt. Der Anteil
der männlichen Antragsteller überwiegt in den Altersgruppen
bis „unter 55 Jahre“, wohingegen in den
Altersgruppen der „55-jährigen und älteren Asylbewerber“
der Anteil der weiblichen Antragsteller größer
ist. Insgesamt sind 71,5 % aller Asylbewerber jünger als
30 Jahre (2012: 71,3 %).


eipram
4.4.2015 8:27
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Die bewusste Senkung des Bildungsniveaus an “allgemeinbildenden Schulen” mit dem Ziel der systematischen Verdummung ist vermutlich nicht nur ein vornehmliches Ziel in Berlin. Selbst in Hessen (Nordhessen) bin ich sprachlos, was an den allgemeinbildenden Schulen Usus ist.

Der mittlere von unseren Dreien musst für Geschichte lernen, Thema 30 jährige Krieg, soweit so gut. Angesprochen auf die beiden letzten Weltkriege, konnte mir mein Stiefsohn keine Antwort geben! Kein Wissen, Null Ahnung!

Dafür am laufenden Band systematischer Lehrerausfall, hauptsächlich Mathe und Physik, mal wegen Krankheit, Arztbesuch, Weiterbildung der Lehrkraft u. o. wegen Aufsicht bei den stattfindenden Prüfungen! Was die Ausfälle von Stunden betrifft, scheinen Lehrkräfte erfinderisch zu sein!

Selbst bei unserem Jüngsten, Grundschule 1te Klasse, machen die Lehrer voll auf “cool”. Es steht zwar gigantisch viel Spielzeug auf dem Schulhof herum – Roller, Wave-Boards etc.etc., aber der Unterricht beginnt “NIE” pünktlich, oder man muss auf dem Schulhof schon richtig Ausschau halten, wo die Aufsichtspersonen stehen! Quasi eine Menge Spielzeug, aber für Lehrkräfte die ca. 80 Schüler auf den Schulhof beaufsichtigen sollen, fehlen Kapazitäten bzw. die finanzielen Mittel!

War darüber regelrecht wütend und forderte von der Schulleitung Auskunft darüber, warum und wieso!

Nun muss man wissen, dass an unserer Grundschule lediglich eingleisig, also von Klasse 1 bis 4 nur jeweils eine Klasse unterrichtet wird.

Bei einer dann stattfindenden Zusammensetzung wurde mir dann vom Schulleiter auf explizite Nachfrage erklärt, dass dies ein Problem des Personals sei!

Es gibt an dieser Grundschule für 4 Klassen, ca. 80 Schüler, lediglich 2 Vollzeitkräfte und 3 Teilzeitkräfte!

Wundert man sich da noch!

Auf meine Einlassung, hinsichtlich Ihrer Vorbildwirkung als Lehrkraft, keine Antwort, großes Schweigen im Raume, ausweichende Manöver, dass man doch alles erdenkliche tut, dass sich die Kinder wohl fühlten in der Schulee!

Dieses Land ist bildungstechnisch gesehen eine Katastrophe! Mir drängt sich hier der Verdacht auf, dass die Kinder sukzessive dem Elternhaus entfremdet werden! Schule soll heutzutage primär kein Ort des Lernens sondern vielmehr ein Ort des Wohlfühlens!!!

Lehrkräft sind heutzutage große Kinderversteher!

Auf eine Nachfrage, warum sich Gesetzgeber zwar einen Bildungs- u. “Erziehungsauftrag” zuschanzen, diesen scheinbar jedoch nicht umsetzen, im Gegenzug jedoch, den Eltern ständig in die Parade fahren!

Das Schulsystem in der DDR habe ich jahrelang als Schüler und später als Erwachsener ständig kritisiert, doch später, als man selbst Kinder hatte, und Erfahrungen mit dem Schulsystem Westdeutschland machen musste, kann man nur noch kotzen!

Selbst in der DDR gab es nicht mal annähernd so viel Willkür, Ungerechtigkeit, Borniertheit, selbstgefällige teils überhebliche und regelrecht vor Dummheit strotzende Lehrkräfte!


JochenH
4.4.2015 10:43
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@Christian: deine Analyse ist treffend und deckt sich mit meinen Befürchtungen.

Allerdings überrollt uns die Realität. Bis vor kurzem dachte ich, die Asylberwerber wohnen hier ein paar Monate, 95% werden abgelehnt und dann gehts wieder retour. Das ist nicht so, die Abgelehnten werden nur in geringster Zahl wirklich abgeschoben. Damit haben wir de facto eine schrankenlose Einwanderung. Natürlich auch Einwanderung in die Sozialsysteme.

Die meist jungen Schwarzen und Muslims sind im Grunde für unsere Leistungsgesellschaft nicht geeignet. Kultur und Mentalität passen nicht, hier wären ostasiatische Menschen geeignet, die sich auch anpassen können.

Leider sind die Einwanderer jünger und körperlich stärker als wir. Es ist zu erwarten, dass sie sich in Banden und mafiösen Subkulturen organisieren werden und Druck auf die weißen, alten Deutschen ausüben werden. Dass sie sich integrieren und unser Leistungssystem annehmen, schließe ich direkt aus.

In Dänemark wurde nach 10 Jahren Einwanderung festgestellt, dass 75% dieser Art von Einwanderern arbeitslos sind. Diese Erkenntnisse ignorieren wir.

Ich mag pessimistisch klingen, aber ich sehe am Horizont der Menschheit eine muslimische Gesellschaft aufdämmern, die große Teile der Menschheit zurück ins finstere Mittelalter führt. Klingt übertrieben, aber ich befürchte genau das wird kommen.


Frank
4.4.2015 11:31
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@JochenH

>Diese Erkenntnisse ignorieren wir <

Tun "wir" nicht, natürlich wissen die das -das hat System.
Das Ziel wurde schon von einem anderen Kommentator beschrieben.
Wenn man daß Alles in seiner Gesamtheit sieht muß man sich irgendwann mal von dem Gedanken lösen, das die Irgendwas zu unseren Gunsten tun!


JochenH
4.4.2015 11:48
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Im Grunde würde unsere Demokratie hergeben, dass man Parteien, die sich so gegen das eigene Volk richten, nicht mehr wählt Haften für Griechenlands Schulden, unkontrollierte Zuwanderung, Genfer-Schwachsinn – also einfach neue Parteien wählen!

Aber: welche soll man wählen? Piraten haben es verbockt, Tierschutz, Bibeltreue Christen oder MLPD sind lächerlich, bleiben nur FDP oder AFD. Beide sind aber bei Weitem nicht stark genug, diesem System der Zerstörung ein Ende zu setzen.


Christian
4.4.2015 11:56
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@Werner: Vielen Dank! Passt leider zur Wahrnehmung. Und darauf aufbauend:
@JochenH: Danke für das Lob – und ja, leider stimme ich Deiner Prognose zu, mit der Einschränkung, dass wieder ein “normales” Volksempfinden Einzug halten könnte bzw. die Politik eine Kehrtwendung vollziehen könnte, wenn die sozialen Sicherungssysteme brechen, sprich, the greater depression kommt (Doug Casey). Bzw. ist dann die reale Gefahr, dass das Pendel gewaltig und gewalttätig in die andere Richtung schlägt und wir ggf. einen Fremdenhass sehen, den man zur Zeit auch nicht im Ansatz vermuten würde. Da brodelt’s bei manchen – aber nicht, weil wir eben alle Latenznazis (Lobo) wären, sondern bei den meisten ist das angestauter Frust – nu, man wird sehen. Die Ossis haben noch Reste von dem, was man nationales Empfinden nennt und was nicht per se schlecht ist. Bei uns sind Fragen wie: Was ist denn wirklich gut für unser Land? ja nicht nur latent, sondern ganz konkret nazistisch. 😀
Kommt diese Umkehr nicht, gibt’s in 50 Jahren kein Deutschland bzw. kein deutsches Volk mehr. Da aber die Geschichte nie linear und nie wie prognostiziert verläuft, mag uns noch die ein oder andere (durchaus positive) Überraschung blühen. Kurz- und mittelfristig wird’s natürlich erstmal noch schlimmer werden. Noch haben wir ja keine Ghettos im engeren Sinne – das dürfte das nächste sein, was kommt (und an das wir uns zu gewöhnen haben – dann nebenbei auch Pflichtunterbringungen von Asylbewerbern in Privatwohnungen etc). Irgendwann bricht das dann auf in gewalttätige Demonstrationen, dann Unruhen. Und dann – vielleicht oder hoffentlich – die Umkehr zu einem erneuten Achten von Herkunft und Heimat. Die Frage, wieweit wir dann eine politische Führung haben werden, die das Wohl des Landes im Auge hat, sei mal dahingestellt… etwas Hoffnung soll ja verbleiben. 😉


JochenH
4.4.2015 15:04
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Ich glaube, dass Sarazzin das recht gut analysiert hat. Es gibt diese Mischung aus linker Ideologie, der deutschen Scham ein Nationalgefühl zu haben und der Tatsache, dass wir zahlenmäßig durch die geburtenschwachen Jahrgänge innerhalb von einem Jahrhundert auf ca. 25% der Menschen zusammenschrumpfen, die wir waren.

Eine Umkehr ist derzeit möglich, aber das Pendel schlägt in die Richtung aus, selbst Illegale und Kriminelle hier zu behalten und zu versorgen.

Im Grunde muss jedem klar sein, dass Millionen von versprengten Schwarzen und Muslimen niemals auch nur einen Bezug finden zu einer modernen Industriegesellschaft. Man sieht das bestens in deren eigenen Ländern, die allesamt nicht funktionieren und derzeit vielfach in Anarchie versinken.

Ich halte die deutsche Kultur für einen elemenaren Bestandteil dieser Welt. Andere müssen nicht so sein wie wir, doch gerade im Rahmen der derzeit geforderten bunten Vielfalt sollte deutsche Kultur ihren Platz behalten.

Wenn Tendenzen so weitergehen wie derzeit, dann hat man in der Welt irgendwann ein starkes, autarkes China und eine weitgehend zerstörte Welt, die von totalitären, meist muslimischen Regimes mit Gewalt beherrscht wird. Ich kann froh sein, in einer liberalen Welt gelebt zu haben, meine Nachkommen werden dieses Glück kaum haben.


Frank
4.4.2015 15:05
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@Christian

>dass das Pendel gewaltig und gewalttätig in die andere Richtung schlägt <

Und da haben wir schon einen Grund warum die alle hier sind, obwohl sie nur kosten und die Kriminalitätsstatistik bereichern.
Wenn uns die hohen Herrschaften eröffnen das wir, total unvorhergesehen,pleite sind und nix Rente,nix Krankenhaus, nix Sparguthaben, nix,nix, nix -dann machen sich ein paar Schuldige ganz gut.
Und wen hat man uns da vors Wohnzimmerfenster plaziert?
Richtig -dealende Schwarze, Zigeuner die in Garten kacken und faulfreche Alis die die Doppelkinderwagen durch den Sonnenschein schieben.
Dann kriegen wir uns hier unten schön gegenseitig in die Flicken, während die Zigmilliarden nach ganz Oben abgeflossen sind.
Nur ob unser kastriertes,überaltertes,verschwultes ,als Individuum vereinzeltes und verblödetes Restvolk die Kraft hat sich gegen die robusten Wilden durchzusetzen ist fraglich.


Werner
4.4.2015 17:34
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@Frank
> -die DDR hatte ne gesunde Alterspyramide
Echt? would prove my point – Sicherheit durch Glaubenssicherheit.

@Christian: Ah, da ist noch eyn zweyter Werner unterwegs. Salve!


JochenH
5.4.2015 11:06
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Die jetzige Politik ist so offen gegen die eigene Bevölkerung gerichtet, dass ich fast schon glaube, dass ICH falsch denke. Dadurch, dass die bildungsfernsten, anpassungsunwilligsten und aggressivsten Kulturen bei uns Narrenfreiheit genießen, während die eigene Bevölkerung ausgepresst wird, wird es hier immer ungemütlicher.

Dazu fordert jetzt noch Özdemir ganz ungeniert, dass man im Euroraum einen Finanzausgleich schaffen sollte analog zum deutschen Länderausgleich.

Manchmal denke ich, das ist nur ein Traum und nach Aufwachen passt es wieder!


Christian
6.4.2015 13:51
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@Werner: Es kann nur Eynen geben…. 😀