Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Hirndurchblutung

Hadmut
27.5.2014 20:45

Oh je, das auch noch…


21 Kommentare (RSS-Feed)

joachim
27.5.2014 21:00
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so´n quatsch.
wie war das, korellation und kausalität?


erikoangelo
27.5.2014 21:27
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Hahaha, ein Kommentar im Spon- Forum dazu:

“es ist wie bei Stromsparlampen

Eine Stromsparlampe (LED) braucht weniger Strom und produziert viel mehr Licht.
Die Glühlampen verheizen die meiste Energie sinnlos und erhellen weniger.
Aber, sie verbrauchen mehr.”
(von “nixda”)


Ron
27.5.2014 22:01
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Es gibt Hinweise, dass Hormone und andere Wachstumsfaktoren einen Einfluss auf die Vaskularisierung des Gehirns haben, die allgemein im Alter abnimmt. Da die Konzentration eben dieser Faktoren sich geschlechtsspezifisch unterscheidet, kann es dort einen direkten Effekt geben.

So kann man die kognitive Funktion von alten Mäusen verbessern indem man ihnen Plasma von jungen Mäusen verabreicht:
http://www.sciencemag.org/content/344/6184/630.full.html


Alexander Roslin
28.5.2014 1:27
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@ Hadmut

Typisch, wie in unserer weiblichkeitsvergötzenden Epoche diese Findung sofort als weiblicher Vorteil gedeutet wird nach der schlichten Formel “Mehr Durchblutung muss besser sein!”

Ohne empirischen Hinweis, dass dem tatsächlich auch so ist.

Ich kann nämlich keinen Vorteil bei der Verarbeitung von Emotionen weiblicherseits erkennen.

Schlimmer noch:

Intelligentere Gehirne arbeiten sehr wahrscheinlicher energieeffizenter als weniger leistungsfähige.

Darauf gibt es empirische Hinweise.

*More studies will be needed to disentangle and confirm the above findings. At this time, however, we can say with a certain amount of confidence, that smarter brains require less energy to perform various tasks. We can also say that practice can lead to increased brain efficiency, again eventually requiring fewer resources. So keep practicing that guitar – with time you will literally need less brainpower to play like a pro!*

http://www.psychologytoday.com/blog/finding-butterfly/201006/oxymoron-intelligent-people-use-less-their-brain

Vielleicht wird das Gehirn der Jungs deshalb geringer durchblutet, weil in der Pubertät ihr Gehirn zur vollen Leistungsfähigkeit ausreift und sie dann, IM SCHNITT, geringfügig leistungsfähiger ist als das der jungen Frauen, denn der durchschnittliche (!) geringe (!!) IQ-Vorsprung der Männer zeigt sich erst ab Pubertät.

Der Unterschied in den Extrembereichen ist nebenbei gesagt, sehr viel relevanter und signifikanter (WESENTLICH mehr sehr dumme und sehr kluge Männer als Frauen).

Es sollte mich nicht wundern, käme heraus, dass die Gehirne der sehr intelligenten Männer geringer durchblutet werden als die der sehr dummen.

Daraus zu folgern, ad hoc, ohne weiteren empirischen Hinweis, dass dann ja die Dummen eigentlich die Klugen sein müssten, wäre nonesense.

Wahrscheinlich hat jedes Gehirn genau die Durchblutung, die es braucht, um an seinem jeweiligen Optimum zu funktionieren.

Und dass die Optima von männlichen und weiblichen Gehirnen sich unterscheiden, das halte ich für wahrscheinlich, denn Männer sind nun mal von Anfang an keine Frauen und umgekehrt.

Was gut ist für die einen, muss es nicht auch für die anderen sein.


Alexander Roslin
28.5.2014 1:31
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@ erikoangelo

*Hahaha, ein Kommentar im Spon- Forum dazu:

“es ist wie bei Stromsparlampen

Eine Stromsparlampe (LED) braucht weniger Strom und produziert viel mehr Licht.
Die Glühlampen verheizen die meiste Energie sinnlos und erhellen weniger.
Aber, sie verbrauchen mehr.”
(von “nixda”)*

Dieser Kommentar ist weniger haha als er sich anhört, s.o.


Heinz
28.5.2014 5:35
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Hirnblutung nicht Hirndurchblutung!


Heinz
28.5.2014 5:39
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Es fällt natürlich mal wieder auf, dass hier alles auf die “Soft Skills” abzielt (Sozialverhalten) und dass der Artikel ausschließlich Jungs schlecht schreibt, indem er nur die Dinge erwähnt, die bei Jungen angeblich schlechter sein sollen.


Gast$FF
28.5.2014 7:12
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Frauen haben also bessere Hirndurchblutung als Männer. So what? Dafür ist bei den Männern deutlich mehr Blut im Schwellkörper. Und damit kann man(n) ja auch denken. Sagen doch die Feministinnen immer (v.a. die optisch unterprivilegierten).


_Josh
28.5.2014 7:32
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@joachim: Naja, wie schon anderen Ortes erwähnt, das übliche “Corbis”-Bildchen, das übliche “boj”-Gelalle — übrigens ein abgerbochener Geologe –, an”gelernt” beim Springer und dem “Stern”, schreibt auch für ein Däniken-Fanblog…

Damit dürfte der “Artikel” im ehemaligen Nachrichtenmagazin ausreichend klassifiziert sein, findest Du nicht?


Fx
28.5.2014 7:41
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Alles nur sozial konstruiert.


beeblebrox
28.5.2014 8:54
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Evtl. hätte mal jemand auch die Hirndurchblutung der Journalisten und ggfs auch der Forscher messen soll. Vermutlich wäre dabei aber nicht viel Nennenswertes herumgekommen.


Missingno.
28.5.2014 9:12
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Typisch, wie in unserer weiblichkeitsvergötzenden Epoche diese Findung sofort als weiblicher Vorteil gedeutet wird nach der schlichten Formel “Mehr Durchblutung muss besser sein!”

Angenommen, es wäre so, wäre dann nicht die Konsequenz Jungen mehr zu fördern? Bzw. endlich mal mit der Bevorzugung von Mädchen aufzuhören? Das geht mir nämlich auf den Zeiger: jetzt sind die schon “wissenschaftlich erwiesen” in allem besser, bekommen aber trotzdem mehr Förderung und es werden (extrem) geringere Anforderungen an sie gestellt (Sport!).


Stef
28.5.2014 10:00
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Auwei, wie die Kommentatoren hier alle ganz bitter persönlich beleidigt zu sein scheinen. Vielleicht ist auch einfach etwas dran? Die Kommentare lesend entsteht bei mir eher der Eindruck, dass es genauso darum geht, alles so zu deuten, dass Männer besser, schlauer, effizienter und wasnichalles sind. Kaum ein Unterschied zur Verhaltensweise vieler Feministen.

Ich sehe jedenfalls überhaupt keinen feministischen Unterton in dem Artikel, es wird nirgendwo suggeriert, dass die Durchblutung mit der Intelligenz zusammenhinge. Und es wird auch keine Kausalität unterstellt, die Formulierung ist: “‘Wir vermuten, dass […] zu tun haben könnten’, spekulieren sie” Viel vorsichtiger geht es ja wohl nicht.

Das ist glaube ich das größte Problem des “Antifeminismus”, die ganzen frustrierten Männer, die nicht aus intellektuellen Gründen dabei sind, sondern weil sie ein Weltbild brauchen, indem sie etwas überlegenes sind.

Ich kann mir bei vielen Kommentaren auf diesem Blog nicht vorstellen, dass die Autoren weibliche Freunde oder Partner haben. Sonst wüssten sie ja, dass so gut wie alle intelligenten Frauen genauso wenig von Gender halten wie wir. Wenn man sich nur mit Feministen beschäftigt mag man das vergessen, aber Frauen sind nicht dumm. Ich kenne einige, die es richtig böse auf dem Kasten haben (und keine davon hält etwas von Gender).


Ron
28.5.2014 11:06
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@Stef
>> Ich kenne einige, die es richtig böse auf dem Kasten haben (und keine davon hält etwas von Gender).

Diese Frauen BRAUCHEN auch kein Gender und sind wahrscheinlich bei durch die Quote ihnen zur Seite gestellten, aber nicht ausreichend qualifizierten MItarbeiterinnen genauso genervt wie ihre männlichen Kollegen. Wenn man für diese nämlich Mehrarbeit leisten muss, dann hört es ganz schnell auf mit der Geschlechtersolidarität.


joachim
28.5.2014 16:37
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@Josh_

Für Däniken-Fanblog schreibt er? Auweia.
Man weiss da nie, ob da Iditoten oder einfach nur pfiffige Kriminelle am Werk sind.
Allein, so eine These auszustellen und zu untersuchen, ist schon krass.


joachim
28.5.2014 16:41
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@Stef:

In meiner Familie fahren alle Frauen seit Jahrzehnten unfallfrei Auto, managen den Beruf, Familie und haben sich und andere in schweren Zeiten durchgebracht. Meine Großmutter hat 4 Kinder aufgezogen und war auch Geschäftsfrau.
Viele meiner platonischen Frauen-Freunde haben studiert und packen alles, ohne durch Gesetze oder Main-Stream bevorzugt zu sein. Die finden das eh alles albern.


Joe
28.5.2014 17:58
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Wenn man für diese nämlich Mehrarbeit leisten muss, dann hört es ganz schnell auf mit der Geschlechtersolidarität.

Deswegen bin ich ein richtiger Fan der Frauenquote und freue mich über ihre Durchsetzung. Das gesellschaftliche Problem ist nicht der Leyerkasten, sondern die alltägliche Opportunistin und Mitläuferin, die gern all die selbstverständlichen Vorteile mitnimmt und linksgrünversifft wählt.

Der muß man eine richtig unfähige, dumme Nuß vor die Nase setzen, unter der sie täglich zu leiden hat und die auf ihren eigenen Ruf abfärbt. Lernen am praktischen Beispiel. Dann hört das weibliche Überlegenheitsgeschwafel von ganz von allein auf.


erikoangelo
29.5.2014 9:21
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@Stef : “Ich kenne einige, die es richtig böse auf dem Kasten haben (und keine davon hält etwas von Gender).”

Um so wichtiger ist es doch gegen diesen Unsinn anzugehen!

Ich habe fünf Kinder, davon sind drei Jungs.
Glaub mir, meine Frau hats auch richtig böse auf dem Kasten und hält nichts von Gender.
Genau das wird aber in die Kindergärten und Schulen von “oben” zwangsweise reingedrückt. Die Erzieherinnen werden auf Schulungen geschickt, obwohl die meisten die ich gesprochen habe auch dagegen sind.

Wie soll man nun deiner Meinung nach vor gehen? Einfach den Mund halten?
Das einzige was man machen kann ist doch diesen Schwachsinn mit Argumenten ins lächerliche zu ziehen und dies so öffentlich wie möglich zu machen.


Andreas
29.5.2014 9:41
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Na ja – sagen wir es mal so:
Der Verbrauch sagt nichts aus über die Leistung eines Motors 🙂

“Die Forscher konnten allerdings nicht der Spekulation widerstehen, die zumeist besseren sozialen Fähigkeiten der Frauen auf die stärkere Durchblutung ihres Gehirns zurückzuführen. Zwar seien sie in diesem Bereich den Männern zumeist überlegen, dafür könnte die intensivere Durchblutung aber das Risiko für Depression, Schizophrenie und Angststörungen erhöhen, vermuten die Neuroforscher um Satterthwaite.”

Könnte das den Feminismus erklären?


Heinz
29.5.2014 14:38
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S.h. Kommentare unter dem Artikel wie:

> Das Hirn von Männern ist schwerer als das von Frauen. Da heisst es aber gleich, dass die Weiblichen dafür effizienter denken und so. Jetzt wo ihr Hirnchen aber mehr Energie verbraucht da ist das natürlich wieder gut. Logik pur.


Georg_B
29.5.2014 16:03
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@ “Meine Oma war voll die dolle Geschäftsfrau”

Ja auf dem Niveau von Mittelalter. Das ist ja das Problem. Diese angeblich ach so tollen “Geschäftsfrauen” schaffen es nie zu einem Betrieb, das auch nur halbwegs eine höhere zweistellige Zahl an Angestellten erreicht. Ich behaupte weil es ihre natürliche Kogitive Grenze überschreiten würde.

Gibt doch ganz nette Studien über solche “Geschäftsfrauen” (die man lieber nicht zum Chef haben möchte, mit ihrer kruden Weltanschauung und Chefmentalität). 99,99999% haben nie mehr als 20 Mitarbeiter. Tendenz eher bei 4 und davon die meisten wie immer Teilzeit oder 400 Euro.

Also wie viele Jobs von denen MANN leben kann, erzeugen denn diese Superfrauen? Und wie nachhaltig sind diese Jobs? Muss man oder will man schon wieder nach 1-2 Jahren kündigen?

Deine Oma war sicherlich ne nette Frau, aber es gibt einen Unterschied zwischen “Geschäftsfrau” und “Geschäftsmann”! 😉