Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

The missing link

Hadmut
12.4.2014 10:15

Ein Hinweis eines Leser liefert mir gerade eine Antwort auf eine ganze Reihe offener drängender Fragen.

In diesem ganze Gender-Gleichstellungs-Komplex gab es in dem, was ich bisher geschrieben (und nicht geschrieben) habe, noch ein paar offene, unlogische oder widersprüchliche Punkte:

  1. Ich habe den Standpunkt vertreten, dass hinter dem Genderismus nicht die Gleichberechtigung der Frau steckt, sondern hinter dieser Gleichberechtigungsfassade ein brachial-kommunistischer oder -sozialistischer Ansatz. Gleichzeitig habe ich geschrieben, dass der Genderismus eindeutig und offensichtlich aus den USA betrieben und gesteuert wird.

    Viele Leser haben mir das vorgeworfen, denn das sei doch widersinnig. Die USA seien doch bekanntlich energische Gegner von Kommunismus/Sozialismus.

  2. Leser weisen mich immer wieder darauf hin, dass der Feminismus von der Rockefeller-Familie bzw. deren Stiftung betrieben, gesteuert und finanziert würde. Viele schreiben darüber. Siehe etwa Schall und Rauch, Weiterdenkerin. Andere behaupten, es wäre eine antiimperialistische Propaganda.

    Die These von den Rockefellers ist interessant, zumal sich Belege dafür finden, dass der Feminismus in Deutschland nach dem Krieg von der CIA gefördert und finanziert wurde. Aber wo liegt der Zusammenhang mit den Rockefellers? Welche Belege gibt es für deren Verstrickung und warum sollten die das tun? Welches Motiv könnten die dafür haben?

  3. Ich habe oft geschrieben, dass die „Gleichberechtigung der Frau” oder auch deren „Gleichstellung” nur die rhetorische Fassade sind. Im Kern geht es da um etwas ganz anderes. Eines der Ziele ist die Zersetzung von Bildung und Wissenschaft, die ja systematisch als unglaubwürdig abgelehnt werden. Auf Lernen, Leistung und Qualität wird verzichtet.

    Aber warum? Welches Interesse sollte jemand daran haben?

  4. Genderismus ist so eine Art Rinderwahnsinn der Soziologen. Soziologen sind die, die sich da am stärksten reinhängen, die am stärksten durchdrehen, die da kollektiv und völlig durchknallen und den übelsten Mist auftischen.

    Aber warum? Warum drehen ausgerechnet die Soziologen am meisten durch?

Ein Kommentator liefert mir nun einen entscheidenden Hinweis, nämlich auf die Autorin
Charlotte Thomson Iserbyt, die Senior Policy Advisor im Department of Education unter Ronald Reagan war, also an der Quelle saß.

Und sie beschreibt, dass es in den USA einen massiven Einfluss auf das Bildungswesen gibt, dessen Ziel es war, elterliche Einflüsse wie Religion, Moral, Patriotismus aufzulösen und ein sozialisitsch-kollektivistisches Proletariat aufzubauen. Mit diesem Ziel würde das amerikanische Bildungswesen systematisch zerstört. Aus ihrer Sicht stünden die Andrew Carnegie Foundation und eine Rockefeller-Organisation dahinter.

Hört sich zunächst wie amerikanische anti-links-Propaganda an, zumal unter Reagan. Allerdings hat sie ein ziemlich dickes, nüchtern trockenes Buch darüber geschrieben: „The deliberate dumbing down of america” (kostenloser PDF-Download), in dem sie in zeitlicher Reihenfolge die Vorgänge, Gesetzesänderungen usw. aufzählt. (Sie verweist dabei auf das Buch „The Leipzig Connection: The Systematic Destruction of American Education”, in dem darum geht, dass man durch Stiftungsgelder das Modell des Menschen als “stimulus/response machine” umsetzen will.) Zumindest Vorwort und Einleitung sollte man mal lesen. Es geht darin darum, wie eben – vor allem unter Beteiligung dieser Rockefeller Organisation – der Umsturz in der amerikanischen Bildung schon seit etwa 1900 betrieben wird. Trocken und strikt chronologisch listet sie die Änderungen und Einflüsse auf.

Ziel des ganzen sei, aus individuellen Menschen eine art verblödete Einheitsmasse zu formen, die einfach tut, was man ihr sagt, und darauf trainiert ist, der jeweils vorgegebenen Mode blind und vorbehaltlos zu folgen. Es gehe im Bildungssystem nicht mehr um Ausbildung und Wissen, sondern um Sozialisierung. Um das zu bewerkstelligen habe man im großen Umfang Soziologen eingespannt.

Wie passt so etwas zu Amerika?

Eigentlich passt es ganz genau. Denn Amerika spaltet sich ja sehr drastisch in eine kleine, extrem reiche Elite, dann vielleicht noch eine dünne Oberschicht gut verdienender Eliteabsolventen, und dann den großen ganzen armen oder verarmenden Rest. Das erleben wir ja schon seit Jahren, dass sich das in den USA immer stärker ausbreitet und die Kluft immer größer wird. Ein immer kleinerer Bevölkerungsanteil der Ultrareichen hat einen immer größeren Anteil am Gesamtvermögen. Und wer Amerika kennt, weiß, dass man dort die Arbeiter im wesentlichen blöd hält. Die haben keine große Berufsausbildung, sondern werden nach dem Prinzip Hire-and-Fire mal eben schnell eingestellt, „Du ziehst jetzt hier an jedem Flugzeug diese Schraube da fest!” und auch wieder gefeuert. Die amerikanische Wirtschaft beruht darauf, dass man einen großen Haufen dummer, willenloser, einheitlicher Arbeiter hat, die massiv abhängig davon sind, dass man sie anstellt, wie man sie braucht. Siehe nur mal den Aufstand dort um das Gesundheitswesen.

Insofern sind USA und sozialistische/kommunistische Ansätze überhaupt kein Widerspruch, was viele als gegen die Gender-Steuerung aus den USA Gegenargument heranführen. Im Gegenteil. Der Brachialkapitalismus beruht ganz wesentlich darauf, dass man eine große dumme einheitliche Masse an Arbeitern hat.

Und damit wird auch die ganze Sache rund. Damit passt es zu den Rockefellers, und damit erklärt es die ganzen Seltsamkeiten auch in Deutschland. Den ein zentrales Ziel des Genderismus ist ja die Zerstörung der Familienstruktur. Deshalb der ganze Hokus-Pokus mit Patchwork, Schwulenehe, Abschaffung von Vater-Mutter-Kind usw.

Deshalb auch der starke Drang, Kindergärten und Schulen von Bildungs- zu Sozialisierungseinrichtungen umzubauen und Kinder schon in den Kindergärten mit Genderismus zu malträtieren.

Was ist Genderismus? Genderismus ist die Behauptung, dass wir von Natur aus gar nichts sind, sondern dass wir nur kulturell geformt, und beliebig konstruierbar, dekonstruierbar, umerziehbar sind. Geschlecht und Sexualität nur als extremstes Beispiel. Wenn’s damit geht, geht’s mit allem. Menschen sollen von vornherein darauf abgerichtet werden, eine einheitliche, identitäts- und individualitätslose, jederzeit umerziehbare Masse zu bilden.

Dazu passen eben auch die Social Media und diese Meinungskriege um die political correctness, die eine Einheitsmeinung vorgibt und auf jeden eindrischt, der davon abweicht. Es geht nicht darum, ob irgendwas sexistisch ist. Es geht darum, dass antrainiert wird, eine beliebige ideologische Meinung vorzugeben und dann Millionen von Idioten zu haben, die auf alles als *-istisch einprügelt, was davon abweicht.

Dazu passt, dass Primärziele des Feminismus die Bildungseinrichtungen und Unversitäten, die Presse und die Aufsichtsräte sind.

Und dazu passt ebenfalls, dass hier ausgerechnet die Soziologen so aktiv sind, denn laut dieser Darstellung wurden die in den USA explizit damit beauftragt und dafür bezahlt. Mir ist schon bisher immer wieder aufgefallen, dass die Soziologen bei Gender völligen Schwachsinn daherreden, aber die Verbreitung von Gender selbst sehr sorgfältig nach soziologischen Erkenntnissen verläuft. Ganz so, als würden Soziologen selbst gar nicht an Gender glauben, aber sagen, wie man Gender installiert. Und da die deutschen Soziologen zuallermeist doof wie Stroh sind und den Amis alles nachmachen…

Es passt alles ziemlich gut. Es erklärt die offenen Fragen. Es liefert eine Motivlage. Es beschreibt die diversen Erscheinungen des Genderismus zutreffend.

Und es erklärt, warum dieser Genderismus und die Gleichstellung mit dieser flächendeckenden Verblödung einhergeht. Weil es genau umgekehrt ist. Verblödung ist das Ziel, und Genderismus nur die Methode.

Daraus ergibt sich nun aber ein Bogen zur NSA-Affäre: Denn in der NSA-Affäre zeigte sich ja, dass es da noch immer Geheimverträge gibt, die den USA hier in Deutschland weit mehr Einfluss zusichern, als der Öffentlichkeit bekannt ist, und dass unsere Bundesregierung den USA praktisch keine Gegenwehr gegen deren Penetration leistet. Es zeigt ebenfalls, wie wichtig es den USA ist, Deutschland zu überwachen und zu kontrollieren, und wie starken Einfluss sie hier nehmen. Dann werden sie es im Feminismus ebenfalls tun, und es zeigt sich ja auch, dass der deutsche Hochschulgenderismus nicht eigenständig ist, sondern ein hirnloses Nachplappern der aus den USA zugelieferten Materialien. Ein Bindeglied zwischen Informationstechnik und Feminismus bilden zweifellos die Social Media, vor allem Twitter, aber auch die vielen Elemente zur Massenüberwachung und automatischen Charakterisierung von Menschen. Da kommen dann solche Aktionen wie #Aufschrei zustande.

Und es erklärt, wie und warum der Feminismus eingesetzt wurde, um FDP und Piratenpartei zu zerstören.

Ich glaube, ich komme meinem Ziel, durch diesen ganzen Mist, diesen Schwachsinn und dieses Ideologiegebilde durchzusteigen, inzwischen nahe. Ich fange gerade an, Feminismus und Genderismus zu verstehen. Nach zwei Jahren intensiver Beschäftigung damit.

Die Webseite der Frau ist hier, PDF-Downloads bietet sie hier an.

42 Kommentare (RSS-Feed)

CFR
12.4.2014 10:59
Kommentarlink

Mittlerweile weiß dieser Danisch zu viel über die Hintergründe. Nur solange der keine Präsenz in unseren Massenmedien hat, kann es egal sein. Einfach zu Tode ignorieren.


Die dumme und steuerbare Masse, die da hin gehen muss, wo der Staat sie hinzwingt (ARGE), die flexibel und damit bindungslos sein müssen (Familienrecht), genau die hat man mit der AGENDA2010 von Rot-Grün begonnen zu formen. Die anderen Parteien sehen wortlos zu, profitieren sie doch von diesen Vorgängen ebenfalls auskömmlich.

Es ist unter diesem Aspekt auch nicht verwunderlich, dass es in Deutschland keine Familienpolitik gibt, der Staat massiv in Familien eingreift und zudem eine Diktatur der Minderheiten aufbaut, statt eine demokratische Interessenvertretung.

Derzeit ist man dabei, diese Ideologie via Osten zu exportieren. Die Konrad-Adenauer-Stiftung, die Heinrich-Böll-Stiftung, das Goethe-Institut sind dazu schon lange vor Ort.

Das ist keine gute Entwicklung, denn als Begleiterscheinung müssen wir leider erkennen, wie die deutsche Außenpolitik immer militärischer geprägt wird.


Donald Duck
12.4.2014 11:45
Kommentarlink

“Ziel des ganzen sei, aus individuellen Menschen eine art verblödete Einheitsmasse zu formen, die einfach tut, was man ihr sagt, und darauf trainiert ist, der jeweils vorgegebenen Mode blind und vorbehaltlos zu folgen”

Das ist doch schon sehr weitgehend erreicht.
Frauen begreifen Mode als Uniformierung mit “individualistischen” Tendenzen.
“Muß” man Stiefel haben, tragen sie alle Stiefel, “muß” man flache Ballerinaschuhe haben tun sie alle das.

Ein sehr erheblicher Teil der Gesellschaft hält die Weltbilder, die in “Tatort” und “Tagesschau” vermittelt werden für real, vor allem Rentner.

“Bildung” heißt für 95% oder mehr der Menschen Ausbildung:
“Fachkraft” sein, um dann in einem “Fachbereich” um Anstellung zu betteln, Lohnabhängiger zu sein. “Akademiker”, um etwas besseres zu sein, um “reich” (hehe) zu werden – als ob Akademikertum so viel bedeutet … heute ist es vor allem Fachidiotentum.
Was befähigt einen Elektrotechniker, Informatiker oder Arzt plötzlich, völlig fern seiner universitär erworbenen Kompetenzen, plötzlich auch auf vielen anderen Gebiten, z.B. der Bevölkerungssteuerung (Politik, Marketing, Propaganda) plötzlich kompetent zu sein? Nichts.
Wahre Bildung hat mit Ausbildung nicht viel gemein.
Es ist mehr ein lebenslanger Prozeß, keine Sache von der man irgendwann sagen kann: “Jetzt bin ich gebildet”.

Daß die Mächtigen die Masse gern als Marionetten hätten, ist nichts neues; und die sind damit im großen und ganzen schon immer weitgehend erfolgreich der Fall.
le Bons “Psychologie der Massen” funktionierte und funktioniert.
Natürlich werden die Waffen zur Steuerung der Menschen weiterentwickelt- siehe z.B. “Neuro Marketing”.
Gleichzeitig wird durch die “Entertainment”-Schwemme die Widerstandsfähigkeit gegen diese Angriffe zerstört.

Nicht daß die Politk und die Grauen Eminenzen dahinter, dies nicht alles benutzen würden.
Aber allein die Werbeindustrie, und ihre eigentlich beängstigende Effektivität machen mehr als deutlich, daß die Menschen, und ja, auch fast alle der hier Lesenden (und sich für “besser” und “schlauer” haltend, obwohl das nichts als unreflektierter intellektueller Narzißmus ist) bereits sehr gut ferngesteurte Marionetten sind. Niemand gibt Abermilliarden für Werbung und “Weltbildformung” aus, wenn es nicht effektiv wirkt. Und hier sind gerade oft die subtilsten Effekte die stärksten, z.B. der “mere-exposure-effect”. Coca Cola weiß schon, warum sie überall für sehr teuer Geld ihr Logo draufpappen, obwohl mittlerweile wohl jeder CocaCola kennt.

Genderismus ist, denke ich, aber etwas harmloser:
Es geht schlicht um Geld und Macht.
Der Westen überaltert, und die asiatischen und teils afrikanischen Milliardenheere an Arbeitern und Wissenschaftlern sind eine Bedrohung im Machtgefüge.
Extrem verkürzt könnte man sagen:
Wenn wir alle Frauen bei uns zu arbeitenden Männern machen, verdoppeln wir unsere Wirtschfts- und Wissenschaftsleistung und behalten dank diesem Potenzial an neuen Arbeitskräften/stärkerer Bevölkerungsausnutzung global den Machtvorsprung.
Die Idee hat einen gewissen Sinn; leider stehen dem auch einige Dinge entgegen, z.B. die geringere Hochbegabungsquote bei Frauen, das fast nicht vorhandene technische Interesse, die mangelnde Fähigkeit, sich für etwas fanatisch zu begeistern.
Weiterhin gilt: Frauen akzeptieren nur dann wirklich einen Partner, wenn dieser sozial höher steht, wie auch immer.
Wenn mehr Frauen “aufrücken”, dann müssen Männer noch härter als bisher leisten, “um eine abzubekommen”. Das hat Grenzen, und deshalb fragen sich immer mehr Frauen “wo all die guten Männer sind” – d.h. Männer, die sozial höher stehen als all die arbeitenden Fachkraftfrauen – was natürlich nicht klappt, denn es kann nur wenige Chefs, Leiter, Vorsitzende, Millionäre und Stars geben.
Die Frauen werden nun zwar – angelockt mit “gehe Arbeiten, steige sozial auf, bekomme einen Prinzen weil du fast eine Prinzessin bist” – aber, oh Wunder, es gibt keine Abermillionen an Prinzen. Ergo beruflich erfolgreiche alternde alleinstehende Frauen, die nicht begreifen, warum “es nicht klappt”.

Für die Wirtschaft ist es aber super.
Frauen erhalten derzeit ca. 50% aller Einkünfte, geben aber 80% dieser aus.
Man gehe in ein Einkaufszentrum oder eine Innenstadt und zähle die Läden: Wie hoch ist der Anteil jener, die sich nur an Frauen richten?
Da staunt mann…
Frauen brauchen als Status- und Sexersatz Luxusartikel, und immer neue Mode, immer neue Dekorationen, immer mehr Luxus, um sich selbst mehr glitzern zu lassen. Das ist bei Frauen ein sexuell motivierter Trieb, ebenso wie die Status/Kraft/Kompetenzdemonstrationssucht bei Männern.
Männer sind soviel Wert wie ihre Leistungskraft, Frauen soviel wie ihr Körper.
Luxus findet kein Ende, und gerade sexuell frustrierte Frauen, also “Fackkraft”Frauen die einen “guten Job” haben und viel Geld verdienen sind
sexuell frustriert, denn sie haben extreme Schwierigkeiten, den von ihnen sexuell unbedingt gewollten noch reicheren/erfolgreicheren/höcherstatusbesitzenden Mann zu finden.
Was Männer mit Pornos und NUtten kompensieren gleichen Frauen mit Konsum aus.
Das bedeutet:
Treibt Gender Frauen in die Arbeit, geben diese Frauen, nur wenig übertriebe gesagt, all ihren Verdienst gleich wieder für Schuhe und anderen Sexersatz, wie Dekos, Kleidung, Fühl-gut-Dinge, aus.
Männer sind Konsummuffel, sie kaufen vor allem viel in Statuskonsummmotivation, um Frauen flachzulegen oder zu bekommen.
Kein Mann würde hart für einen teuren Mercedes arbeiten, wenn es keine Frauen mehr gäbe (alle tot als Gedankenexperiment).
Welcher Anteil an Verhalten sozial oder sexuell bei einem selbst motiviert ist kann man ermitteln, indem man sich intensiv vorstellt, wie man handeln würde, wäre man der letzte Mensch oder der letzte Mann unter Frauen oder aber man wäre nur noch unter Männern, weil alle Frauen für immer weg wären.

Gender ist nichts weiter als eine Methode der Sozialingeniuere, die Arbeitsquote der Frauen zu maximieren, den Konsum zu maximieren und damit nicht nur die Schulden- und Rentenproblematik, sondern auch das globale Machtgefüge in ihrem Sinne zu beinflussen – 2 Millionen mehr arbeitende Frauen z.B. könnten nach Besteuerung usw. z.B. ja gleich 5 weitere Flugzeugträger oder Antisatellitenwaffen finanzieren.

Hart arbeitende Menschen (um mit den jetzt arbeitenden Frauen mitzuhalten müssen Männer NOCH mehr leisten) fallen abends auch gleich ins Bett oder glotzen nur noch TV, und sie neigen zu Trostkonsum, schließlich haben sie Geld, aber keine Zeit und keine Zeit zum Nachdenken.
Das ist sehr wirtschaftsförderlich und gesellschaftsstabilisierend, denn wer vor lauter Arbeit keine Zeit für anderes hat ist leicht zu beinflussen, da
er die Zeit und Kraft für Nachdenken oder Aufsuchen von nicht-Mainstream-Informationsquellen schlicht nicht mehr hat.

Natürlich wird das von ein paar Hanseln, die auch als Marionetten benutzt werden, als nützliche Idioten, vorangetrieben:
Linke Fanatiker, männerhassende Lesben, hässliche Frauen (=Feministen, sie neiden Männer und attraktive Frauen, das motiviert), schwache Männer, die endlich mal Vagina wollen und doof genug sind zu glauben mit “freundlicher Unterwerfung” würden sie plötzlich für Frauen so attraktiv daß diese für die die Beine breitmachen. Diese Gruppen sind emotional -Neid,Haß,”Gerechtigkeits”drang – so hitzköpfig motiviert, daß sie sich gut als Werkzeuge für die primär wirtschaftlichen Eliten im Hintergrund eignen.


Fredi
12.4.2014 11:46
Kommentarlink

Das heißt, das Trimmen auf eine möglichst individuelle Selbstdefinition führt zu einer einheitlichen Masse von gesichtslosen Proletariern?
Kann ich mir gerade schlecht vorstellen wie das gehen soll. Die ganze Gender-Queer-Wasauchimmer Bewegung ist für sowas schon vom Grundsatz her viel zu zersplittert und uneinheitlich.


Hadmut
12.4.2014 11:51
Kommentarlink

> Das heißt, das Trimmen auf eine möglichst individuelle Selbstdefinition führt zu einer einheitlichen Masse von gesichtslosen Proletariern?

Nein, es geht gerade nicht um die individuelle Selbstdefinition, sondern darum, dass das Geschlecht die Gesellschaft bisher in zwei große, ganz unterschiedlich agierende Gruppen teilten, die der Vereinheitlichung im Wege stand.

Bringt man aber diesen Gender-/Queer-Nonens da in die Gruppe und sagt, jeder soll sich selbst was aussuchen, es gibt ganz viele, läuft das letztlich darauf hinaus, dass es bedeutungslos wird. Dann gibt es zwar 3 oder 17 oder 54 Geschlechter, aber sie bedeuten nichts mehr. Es gibt keine Trennung, kein Männer- und kein Frauenklo mehr. Man darf sich individuell jedes beliebige Geschlecht erfinden und sich zuschreiben, solange es im Ergebnis zu einer Vereinheitlichung der Masse und einem Bedeutungsverlust führt.


Karl Marx
12.4.2014 12:14
Kommentarlink

– „Denn Amerika spaltet sich ja sehr drastisch in eine kleine, extrem reiche Elite, dann vielleicht noch eine dünne Oberschicht gut verdienender Eliteabsolventen, und dann den großen ganzen armen oder verarmenden Rest.“

Ist die Bezeichnung “extrem reich” im Vergleich zu “reich” nicht nur graduell (quantitativ)? Was wäre die neue Qualität, die bei den “extrem” Reichen in den USA auffindbar ist, nicht aber bei den Bertelsmännern oder bei den russischen Oligarchen?

– „Das erleben wir ja schon seit Jahren, dass sich das in den USA immer stärker ausbreitet und die Kluft immer größer wird.“

a) Was wir erleben, sind Medienberichte, dass dem so sei. Das Größerwerden einer Kluft erleben wir nicht, das Gegenteil ist – in real terms – der Fall. Favelas werden saniert, die Morbidität und Mortalität sinkt usw. Der Fall liegt hier genauso wie beim Equal-Pay-Day. Das “Stärkerwerden der Kluft” ist ein rein monetaristisches Phänomen, kein Reales, das sich m.E aus der Bewertung der Assets zwingend ergibt. Sinken die Werte der Assets gibt es Krise.

b) Mit der Kluft ist übrigens die Stärke der Abweichung von einer irreführend als “totale Gleichverteilung” [1] bezeichneten Verteilung gemeint. “totale Gleichverteilung” bedeutet in diesem Zusammenhang: Jeder hat das gleiche Einkommen bzw. Vermögen, während Gleichverteilung normalerweise bedeutet, dass jedes Einkommen gleichhäufig vorkommt. Da muss man sich als nicht-Egalitarist schon fragen lassen, ob man sich an diese Kritik ranhängt, weil man dann begründen können muss, warum eine “gewisse” Ungleichheit trotz alledem in Ordnung geht.

[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Gini-Koeffizient


Pessimist
12.4.2014 13:05
Kommentarlink

Die Gender-Studenten von heute sind die Politkommissare von Morgen. Überall anzutreffen und streng darüber wachend, dass die Doktrin nicht verletzt wird.


Jim
12.4.2014 13:36
Kommentarlink

Auch die Bill and Milinda Gates Foundation ist führend bei der Entwicklung und Propagierung der Common Core State Standards Initiative, die den Umbau des Amerikanischen Schulsystems zum Ziel hat.
And dieser Stiftung ist ja nicht nur Bill Gates, sondern auch Warren Buffet und das Who-is-Who des Silicon Valley beteiligt. Die Lobeshymnen der Presse über diese Milliardäre, die einen Teil ihres Vermögens in diese Stiftung einbringen, blenden völlig aus, dass die Spender über die Stiftung weiterhin die Kontrolle über dieses Vermögen behalten und mit dem Geld vielfach politische Ziele verfolgen.


euchrid eucrow
12.4.2014 14:24
Kommentarlink

auf gender und feminismus angesprochen reagiert der überwiegende teil gleich: totaler stuss!
ich habe aber die erfahrung gemacht, dass es gerade in linken kreisen, vor allem unter jugendlichen und jungen erwachsenen, punkern und hausbesetzern, extrem schick ist, dieser ideologie verfallen zu sein. vielleicht sehen es gerade diese, die normalerweise gegen alles und jeden sind, als chance leistungslos in die mitte der gesellschaft vorzustoßen, ähnlich den feministen, die hohe posten im auge haben.


Jim
12.4.2014 15:11
Kommentarlink

Die Suche nach dem “Drahtzieher” hinter der Genderideologie bringt allerdings meiner Meinung nach nichts. In den USA gibt es auf linker wie auf konservativer Seite viele Stiftungen, die politische Think Tanks betreiben und entsprechenden Einfluss nehmen wollen. Selbst wenn einige davon Vorreiter der Genderidiotie sind, kann das nicht deren rasende Ausbreitung erklären.
Ein solches Glaubenssystem muss erst auf fruchtbaren Boden fallen, sonst kann es sich nicht ausbreiten. Vom Islam wissen wir, dass ihm in aller Welt die Ölmilliarden der arabischen Halbinsel zufließen. Trotzdem haben diese offensichtlich nur einen begrenzten Anteil an seiner Ausbreitung und Radikalisierung. Wie viel geringer muss dann der Anteil dieser amerikanischen Elitistenstiftungen am Erfolg von Gender sein?
Wenn wir dem Phantom des “Masterminds” mit dem “Masterplan” hinterher jagen, lenkt uns dass nur von den wirklichen Mechanismen ab, die die Genderideologie befördern. Meine Vermutung ist, dass diese Mechanismen weniger auf psychologischer Beieinflussung, sondern auf rationalen Überlegungen und praktischen Vorteilen vieler Akteure beruhen.
Kurz: Bei der Analyse des Genderphänomens – weniger Verschwörungstheorien, weniger Psychologisierung, mehr Spieltheorie.


Hadmut
12.4.2014 16:01
Kommentarlink

@Jim:

> Kurz: Bei der Analyse des Genderphänomens – weniger Verschwörungstheorien, weniger Psychologisierung, mehr Spieltheorie.

Mach mal…


NullProzent
12.4.2014 18:06
Kommentarlink

Hadmut, hast du eine Theorie, warum es die Juden sind?

– Die Juden im Großen, Rockefeller, dein Artikel hier

– Die Juden im Kleinen, Sandra Korn https://www.danisch.de/blog/2014/02/24/harvard-university-feministin-fordert-abschaffung-der-wissenschaftsfreiheit/

– Die Juden im Speziellen, ECTR’s Vorschlag Antifeminismus unter Strafe zu stellen: https://www.danisch.de/blog/2013/09/19/eu-recht-meinungsverbrechen-frontalangriff-auf-die-meinungs-und-wissenschaftsfreiheit/ Der Chairman vom ECTR ist “President of the European Jewish Congress”

– Die Juden in der Politik, siehe Rede von Dianne Feinstein (US Senatorin), die behauptet, dass Meinungsfreiheit nicht für Blogger gelten sollte, sondern ein Privileg sein sollte

– Die Juden im Feministischen: Andrea Dworkin, Judith Butler

– Die Juden im Allgemeinen, siehe die Dankesrede von US-Vizepräsident Joe Biden von vor einem Jahr:

“You can’t talk about the civil rights movement in this country without talking about Jewish freedom riders and Jack Greenberg,” he said, telling a story about seeing a group of Jewish activists at a segregated movie theater in Delaware. “You can’t talk about the women’s movement without talking about Betty Friedan”

“I believe what affects the movements in America, what affects our attitudes in America are as much the culture and the arts as anything else,” he said. That’s why he spoke out on gay marriage “apparently a little ahead of time.”

“It wasn’t anything we legislatively did. It was ‘Will and Grace,’ it was the social media. Literally. That’s what changed peoples’ attitudes. That’s why I was so certain that the vast majority of people would embrace and rapidly embrace” gay marriage, Biden said.

“Think behind of all that, I bet you 85 percent of those changes, whether it’s in Hollywood or social media are a consequence of Jewish leaders in the industry. The influence is immense, the influence is immense. And, I might add, it is all to the good.”

Hast du dazu eine Theorie, Hadmut?


Hadmut
12.4.2014 18:13
Kommentarlink

@NullProzent:

> Hadmut, hast du eine Theorie, warum es die Juden sind?

Nein. Weil es mir erstens bisher nicht aufgefallen wäre und ich zweitens bisher nicht in meiner Sichtweise hätte, dass das mit denen näher was zu tun hat. Man wird in den USA in jeder x-beliebigen Personengruppe Juden finden. Auch unter Schokoladenherstellern. Und sollte sich deshalb verkneifen zu fragen, ob die Schokoladenindustrie jüdisch kontrolliert ist.

Weil es zweitens statistisch nicht aussagefähig ist, nur da ein paar Juden aufzuzeigen. Man müsste darlegen, dass deren Anteil signifikant höher als in anderen Bereichen ist.

Weil es drittens so ist, dass eine Korrelation keine Kausalität ist.

Weil ich mit viertens damit nicht genug auskenne.

Und weil ich fünftens jetzt schon nicht genug Zeit habe, um mich um meine bestehenden Fragestellungen zu kümmern und mir nicht auch noch sowas aufladen kann. Irgendwann bekomme ich dann gar nichts mehr gebacken.

Und weil ich sechstens auch nicht alles allein machen kann. Kann halt mal jemand anderes machen.

Könnte aber siebtens damit zu tun haben, dass sich Juden deutlich stärker intellektuell betätigen als Christen und Moslems. Deshalb haben uns die Nazis ja praktisch alle brauchbaren Wissenschaftler damals verjagt. Seither war nicht mehr viel mit Nobelpreis und so.


Knorka Kinte
12.4.2014 19:35
Kommentarlink

“Aber allein die Werbeindustrie, und ihre eigentlich beängstigende Effektivität machen mehr als deutlich, daß die Menschen, und ja, auch fast alle der hier Lesenden (und sich für “besser” und “schlauer” haltend, obwohl das nichts als unreflektierter intellektueller Narzißmus ist)”

Die Konstruktion von Tautologien ist eine veritable Immunisierungsstrategie.

Wenn man auf die Werbeindustrie rein fällt, fällt man drauf rein. Wenn man darlegt, warum man nicht drauf reinfällt, fällt man auch drauf rein, es ist einem nur nicht bewusst.

Solche wissenschaftstheoretisch schwachsinnigen Aussagen werden auch oft von Menschen konstruiert, die sich für sehr schlau halten und es nicht sind.


Knorka Kinte
12.4.2014 19:38
Kommentarlink

@nullProzent:

Ja, die deutsche Politik ist auch von vielen Christen unterwandert. Überall Christen! Hast du dazu auch eine Theorie? Eine Verschwörung des organisierten Weltchristentums ?


irgendeiner
12.4.2014 20:41
Kommentarlink

Hadmut, die Theorie klingt so natürlich erstmal stichhaltig, aber gibt es auch Möglichkeiten, sie zu überprüfen / falsifizieren?

Wie wäre es damit: Wenn die Theorie des Dumbing Down stimmt, dann will die Elite, die diese betreibt, natürlich nicht den eigenen Nachwuchs verdummen.

Sind also die Kindergärten, Grundschulen, High Schools und Ivy-League-Colleges frei von diesem Genderismus, Gender Mainstreaming, Frauenquoten und Zwang zu politisch korrekter Sprache?

Wenn ja, dann hast Du zumindest ein starkes Indiz, daß die von der Elite propagierten Ideen (wie die “Common Core State Standards Initiative”) eben nicht ernstgemeint sind. (“Eat your own dogfood”, wie es drüben heißt).

Wenn nein, wenn also der Eliten-Nachwuchs auch dem Genderismus ausgesetzt wird, dann sieht das nach einer falsifizierten Theorie aus.

Ich geb zu, daß ich mich dort überhaupt nicht auskenne, Du hast aber die amerikanische Gender-Studies-Szene schon intensiv studiert, gibt es so etwas nur an staatlichen Universitäten oder auch an Ivy-League-Hoschschulen?


Hadmut
12.4.2014 20:56
Kommentarlink

@irgendeiner:

> Hadmut, die Theorie klingt so natürlich erstmal stichhaltig, aber gibt es auch Möglichkeiten, sie zu überprüfen / falsifizieren?

Nicht am ersten Tag, an dem ich von dem Buch höre und mir die Kette zusammengefügt habe. Ich muss dazu jetzt erstmal noch einiges lesen und überprüfen, zumal ich hier inzwischen per E-Mail noch einige Hinweise von Lesern bekommen habe, die das ganze mehr aufhellen. Ich scheine auf dem richtigen Weg zu sein, aber auf dem Weg sind noch Dinge, die ich noch nicht gesehen habe. Aber es bildet sich eine plausible Kette.

> Sind also die Kindergärten, Grundschulen, High Schools und Ivy-League-Colleges frei von diesem Genderismus, Gender Mainstreaming, Frauenquoten und Zwang zu politisch korrekter Sprache?

Dazu müsste man mal untersuchen, wo diese extrem-reichen Leute ihren Nachwuchs hinschicken. Bezüglich der Universitäten hat mir ein Leser dazu was geschickt, was genau das erklären würde. Muss ich erst mal vertieft drüber nachdenken.

Gib mir mal noch ein paar Tage Zeit, um darauf zu antworten.


NullProzent
12.4.2014 21:12
Kommentarlink

@Hadmut

> Weil es zweitens statistisch nicht aussagefähig ist, nur da ein paar Juden aufzuzeigen. Man müsste darlegen, dass deren Anteil signifikant höher als in anderen Bereichen ist.

http://thezog.info/who-controls-television/

@Kinte

>Ja, die deutsche Politik ist auch von vielen Christen unterwandert.

Christen sind keine Rasse.

http://www.haaretz.com/jewish-world/jewish-world-news/dna-links-prove-jews-are-a-race-says-genetics-expert-1.428664

Meine Frage war sowieso etwas off topic. Mich hat das nur interessiert, ob Hadmut dazu eine Idee hat, weil ja auch Universitäten, Hadmuts eigentliches Gebiet, unglaublich viele Juden an höchsten Positionen haben, mit seit Jahren steigenden Anteilen, während der Anteil der Weißen eingebrochen ist.

http://www.theamericanconservative.com/articles/the-myth-of-american-meritocracy/

Just as striking as these wildly disproportionate current numbers have been the longer enrollment trends. In the three decades since I graduated Harvard, the presence of white Gentiles has dropped by as much as 70 percent, despite no remotely comparable decline in the relative size or academic performance of that population; meanwhile, the percentage of Jewish students has actually increased. This period certainly saw a very rapid rise in the number of Asian, Hispanic, and foreign students, as well as some increase in blacks. But it seems rather odd that all of these other gains would have come at the expense of whites of Christian background, and none at the expense of Jews.

Na ja, wahrscheinlich hat der US-Vizepräsident unrecht, und die Juden haben nicht wirklich etwas mit der Förderung von Feminismus und Homoehe zu tun.


Hadmut
12.4.2014 22:12
Kommentarlink

@NullProzent:

> Christen sind keine Rasse.
>
> unglaublich viele Juden an höchsten Positionen haben, mit seit Jahren steigenden Anteilen, während der Anteil der Weißen eingebrochen ist.

Sorry, wenn ich Dir das mal so sage, aber mit dem Thema bist Du bei mir falsch, das ist nicht mein Thema. Dafür musst Du Dir ne andere Stelle suchen. Das Thema will ich auch überhaupt nicht hier haben. Schon allein deshalb, weil die Feministen/Genderisten ja intensiv versuchen, jeden, der nicht ihrer Meinung ist, als rechtsradikal hinzustellen. Und damit spielt man ihnen massiv in die Hände. Ich frage mich auch gerade, ob das hier vielleicht eine false flag operation ist.

Davon abgesehen halte ich es für völlig normal und nachvollziehbar, dass immer mehr Israelis in die USA emigrieren, weil das Leben in Israel nicht mehr schön ist. Ich hab mal auf einer Reise einen sehr netten Israeli kennengelernt, der auf der Reise nie richtig Ruhe hatte, weil er ständig anrufen musste, ob er nicht als Reserve einberufen wird. Und der danach innerhalb weniger Jahre im Militärdienst dreimal angeschossen wurde. Da würde ich auch nicht bleiben wollen, zumal die sich dort kaputt arbeiten, um den exzessiven Militärhaushalt zu finanzieren. Deshalb haben viele keine Lust mehr, dort zu bleiben, was ich sehr gut nachvollziehen kann.

Aber wie gesagt, das ist nicht mein Thema, und ich möchte mich auch nicht angreifbar machen, indem sowas hier in meinem Blog auftaucht. Such Dir für sowas bitte eine andere Stelle, oder mach ein eigenes Blog auf. Ich möchte mir hier nicht gerne fremde Themen reindrücken lassen, zumal wenn sie mich in schlechtes Licht stellen.


Emil
12.4.2014 21:24
Kommentarlink

Letzlich geht der ganze Wahnsinn auf die “Frankfurter Schule” zurück, womit wir wieder bei den Themen “Soziologen” und “Juden” angelangt wären:

http://de.wikimannia.org/Frankfurter_Schule

Eine Ursache könnte darin bestehen, dass Juden eine homogene, wehrhafte Bevölkerung (nicht ganz unberechtigt) als Bedrohung sahen. Durch Multikulti wird die Homogenität beseitigt, Juden sind dann nur noch eine von vielen Gruppen und fallen nicht mehr besonders auf. Durch Feminismus werden Jungen in ihrem natürlichen Verhalten unterdrückt und verweichlicht, die Geburtenrate sinkt, Zuwanderung wird gefördert, alles wiederum zu Lasten der Homogenität.


[…] The missing link – http://www.danisch.de […]


O.
13.4.2014 3:00
Kommentarlink

“Wie passt so etwas zu Amerika?”

Das passt selbstverständlich zu Amerika.
Nur das andauernd mit Kommunismus Gleichzusetzen,
der ja Feindbild in Amerika ist, das passt nicht.
Insofern wundert es mich, daß es erstaunlich sein sollte,
wieso das Genderzeugs nicht zu Amerika passen sollte.

Das Genderzeugs dient ja gerade dazu, soziale Themen
wie Einkommensungleichheiten NICHT mehr zu thematisieren
und stattdessen Gendergefasel abzulassen.
Das steht aber konträr zum Sozialismus/Kommunismus,
wo Einkommensunterschiede thematisiert werden.

Daß es auch im “realexistierenden Sozialismus” ala UdSSR
Gleichschaltung und Idologisierungsprogramme gab, ist damit ja nicht verneint.

Die Gleichschaltung und Propaganda ist aber auch anzutreffen, wenn andauernd vom markt geredet wird, oder merkel’sch sogar von “marktkonformer Demokratie”.

Im Markt ist auch jeder Teilnehmer nur kleines Rad im Getriebe.
Und die Marktregeln stellt ohnehin eine Oligarchenclique auf, die sich aufgrund ihres großen Einflusses die Politiker im Zaume hält.

Alles zu privatisieren, was vormals staatlich organisiert (und in Demokratien indirekt wenigstens per Wahlen vom Volk bestimmt wird)
wurde, bedeutet, daß der politische Einfluß der Menschen zurück gedrängt wird, und statt politisch gerichteter Wählerstimme nur noch ungerichtete Marktteilhaberschaft übrig bleibt.

Und dieses zu kritisieren soll unterbunden werden.
Dazu ist die Genderdebatte angetreten.
Denn es wird dann über Gender gelabert, nicht mehr darüber nachgedacht, daß es eine kleine Clique von Superreichen gibt, und der rest der Menschen nur die Hamster sind, die im Hamsterrad laufen.

Das immer mit sozialistisch/kommunistisch zu titulieren scheint mir eher dazu geeignet, nicht klar zu sehen daß die Marktfetischisten (also USA, UK usw.) dies voran treiben.

Es ist nicht verwunderlich, daß das USA-konform ist.
Es macht IMHO nur keinen Sinn, das immer mit UdSSR gleichzusetzen.

Ausser man geht noch einen Schritt weiter und nennt den ehemaligen “realexistirenden Sozialismus” das, was er war: Staatskapitalismus.


NurSo
13.4.2014 3:08
Kommentarlink

Zu “Rockefeller”: Da schreibt nur ein blog von nächsten ab, – wie es aussieht schon seit einigen Jahren – nicht wenige davon vom ganz-ganz rechten Rand. Kommen ja auch hier schon welche aus den Löchern gekrochen. Davon aber mal ab – es wird immer “Nicholas Rockefeller” zitiert, but – “there is no such person”:

https://www.youtube.com/watch?v=2GfOIPVVRNw

Ich hab schon viel mit “Rechten” bzw. Verschwörungstheoretikern diskutiert – und die agieren oft nach dieser (immer gleichen) Masche. Da werden Zitate herbeigeholt die sich schlecht bis gar nicht prüfen lassen und falls doch wird nur das zitiert, was in den Kram passt – und der Kontext fällt einfach mal unter den Tisch. Wie bei dem ganzen Feministen/Genderkram eben auch. In dem Fall scheints von den 9/11-Truthern zu kommen, was auch erklärt warum das schon so lang im Netz rumschwirrt.

Fazit: Immer schön den Nebelkerzen ausweichen. 🙂


O.
13.4.2014 3:09
Kommentarlink

“Daraus ergibt sich nun aber ein Bogen zur NSA-Affäre: Denn in der NSA-Affäre zeigte sich ja, dass es da noch immer Geheimverträge gibt, die den USA hier in Deutschland weit mehr Einfluss zusichern, als der Öffentlichkeit bekannt ist, und dass unsere Bundesregierung den USA praktisch keine Gegenwehr gegen deren Penetration leistet. Es zeigt ebenfalls, wie wichtig es den USA ist, Deutschland zu überwachen und zu kontrollieren, und wie starken Einfluss sie hier nehmen. ”

Schau doch mal die Videos mit dem Daniele Ganser-Interview/-Vortrag.
Hatte ich doch letztens hier als Kommentar abgelassen.
Das erklärt das alles ganz gut.
Was früher mal das Römische Reich war, und was deutschkand in den 30ern mal versucht hatte, die USA sind es: das Imperium.
Und wenn Du dem blöde kommst, gibt’s “The Empire Strikes Back”.
Zumindest bei Star wars gibt’s ein Happy End, oder?


O.
13.4.2014 3:23
Kommentarlink

“Ein Bindeglied zwischen Informationstechnik und Feminismus bilden zweifellos die Social Media, vor allem Twitter,”

Wieso das?
Weil “twittern” weiblich ist (wegen der Kommunikationsfähigkeiten)?

😉

Aber dann müsste die Nachrichtenlänge doch größer sein, damit das Geplapper da rein passt?!

😉

“Und es erklärt, wie und warum der Feminismus eingesetzt wurde, um FDP und Piratenpartei zu zerstören.”

Wenn etwas anderes besser funktioniert hätte, hätte man das anders genommen…

Bei allem “wird gesteuert durch” ( = Verschwörungstheorie, womöglich aber eine zutreffende … ) darf man nicht vergessen, daß die involvierten Lemminge die Ideologie wohl meistens wirklich 100% glauben.

Man darf also nicht den Fehler begehen, bei jedem dieser Gendertrottel auch immer eine Rockefeller’sche Denke zu vermuten.
Viele denken vermutlich wirklich, daß das ein “Weg zur Berfreiung” ist. Findet man doch bei religiösen Fanatikern (islamisch, christlich, jüdisch, …) auch.
Die gehen in den heiligen Krieg, weil sie denken, sie tun was Gutes und merken garnicht, daß sie nur Kanonenfutter sind.

Oder anders herum: manch eine Idiotie existierte schon, bevor jemand kam, und sie für sich nutzbringend einsetzte (und dann folglich sponsorte). Aber das schliesst auch nicht aus, daß nicht ThinkTanks auch mal was neues sich ausdenken, und die Lemminge dem einfach folgen.


Hadmut
13.4.2014 9:15
Kommentarlink

> Wieso das?

Weil Twitter ein vortreffliches Mittel ist, um alle die zu erreichen, denen Mail zu langwierig ist und die nicht viel über das nachdenken, was sie hören und lesen. Siehe die bisherigen Blogposts zur Manipulation durch Twitter und das Ding mit Kuba.


O.
13.4.2014 3:38
Kommentarlink

“Und es erklärt, wie und warum der Feminismus eingesetzt wurde, um FDP und Piratenpartei zu zerstören.”

Also, die FDP wurde sicherlich nicht nur durch #Aufschrei zerstört.
Die haben einfach viel zu viel Schwachsinn gemacht.
#Aufschrei hat vielleicht den Fall sogar noch gebremst, da es so offensichtlich war, daß das ein Affentheater war.

Was wollte/war die FDP denn?
Wirtschaftslobbyistentum als Programm, zusammen mit Merkel “marktkonforme Demokratie”, also letztlich den austauschbaren Menschen, das kleine, marktgetriebene, unpolitische Individuum (Dein Rockefeller-Thema). Staat (und bei Demokratien damit (wenigstens indirekte) Richtungsvorgabe durch Wahlen) ausmergeln, und stattdessen das atomisierte Marktindividuum.

Die waren einfach fällig.

Und ob bei den Piraten das Genderthema der Hauptgrund war, daß die so abgesackt sind, ist auch nicht klar. Die haben doch einfach auch sonst zu viel Murks gemacht.

Wie es eben ist bei einem geschwcähte Organismus: da kommt dann schnell mal so eine Infektion daher und gibt dem organismus den letzten Rest.
Wäre aber nicht erfolgreich gewesen, hätte das Immunsystem noch funktioniert.
Das war weder bei FDP oder Piraten noch der Fall.
Bei den Piraten war es irgendwo auch das “wir lassen jedem Idioten die Möglichkeit, sich öffentlich zu artikulieren”.
Das wurde in den medien auch breiutgetreten, und ich habe auch bei manchem Berichtgedacht: ist das eine Liveübertragung aus der Irrenanstalt?!
Da hatten die Genderideologen halt leichtes Spiel.
Und die Unis werden doch auch schon seit langem ausgeblutet, auch hier kommen die Genderleute zum Zuge.
Aber waren die Unis wirklich gesund und strotzden vor Kraft, bevor die Genderisten kamen?
Denk’ ich mal nicht.
Die waren dann bloß diejenigen, die gut genug organisiert waren, da rein zu gehen und den Laden umzukrempeln.


O.
13.4.2014 3:55
Kommentarlink

“She is known for writing the book The Deliberate Dumbing Down of America. The book reveals that changes gradually brought into the American public education system work to eliminate the influences of a child’s parents (religion, morals, national patriotism), and mold the child into a member of the proletariat in preparation for a socialist-collectivist world of the future.”

(Wikipedia über Iserbyt)

Klingt für mich wie die typische US-Antikommunismushetze,
und daß das mit Reagan zusammen hängt, kein Wunder.

Was wird da bedauert?
Daß es gegen “religion, morals, national patriotism” geht.
Na toll.
Also sind “religion, morals, national patriotism” ganz wichtig.

Nur weil die ein Buch geschrieben hat, das da “The Deliberate Dumbing Down of America” heisst und sie dies beklagt, heisst noch lange nicht, daß sie gege Verdummung ist.
Schon alleine Religion als wichtig anzusehen und es als Werkzeug gegen Verdummung anzusehen ist ja vollkommen abstrus.


Hadmut
13.4.2014 9:16
Kommentarlink

> Nur weil die ein Buch geschrieben hat, das da “The Deliberate Dumbing Down of America” heisst und sie dies beklagt,

Es ist kein von ihre selbst ausformuliertes Buch, es ist eine Chronik mit Zitaten, Gesetzesänderungen usw., weshalb der Vorwurf so verfehlt ist.


Thomas Bliesener
13.4.2014 4:02
Kommentarlink

Gibt es eigentlich eine Verbindung zur Rechtschreibreform? Man hat schließlich ohne Not die einheitliche Schreibung zerstört, just zu einer Zeit, als es mit den Schreibkünsten und dem Leseverständnis der Schöler nicht zum besten stand. Konnte man sich vorher noch durch eine saubere Rechtschreibung hervortun und Bildung durchschimmern lassen (oder meinetwegen auch vortäuschen), so herrscht nun Beliebigkeit.

Wenn man bedenkt, was dabei an Ressourcen versenkt wurde, nicht nur hunderte oder gar Milliarden DM, sondern auch unzählige sinnlos vergeudete Unterrichtsstunden, so war dies auch ein heftiger Schlag gegen das Bildungswesen, dessen Folgen immer noch gegenwärtig sind.


Herrmann
13.4.2014 7:29
Kommentarlink

Ein bisserl stichhaltiger wäre schon schön.
Sonst landet man im selben Topf wie die ganzen “Friedensforscher”, die ihre Infos von amerikanischen Neonazis beziehen – so wie der Nestor dieser ehrenwerten Clique, Herr Johan Galtung.

Am meisten von der postmodernen Erosion betroffen ist in den USA übrigens das konservative Judentum. Wer schon an die Weltverschwörung glaubt, muss wenigstens eingestehen, dass das böse nach hinten losging.


ganther
13.4.2014 9:32
Kommentarlink

Das hat aber lange gedauert bis sie das jetzt gecheckt haben. Da muss erst so eine reagannahe Trulla ein Buch schreiben, vorher war man ja nur ein linker Spinner wenn man auf die Zusammenhänge hingewiesen hat. So ist das halt wenn man eine hysterische Linksphobie hat, das klingt in dem anderen Artikel über die Professorenstelle wieder voll durch.

Na wenigstens hat es jetzt Hadmut verstanden wohin die Reise geht.


Herrmann
13.4.2014 9:51
Kommentarlink

Ähem. Ganser ist nicht gerade dafür bekannt, sauber zu arbeiten.
Narrative und Fakten trennt er nicht.


Heinz
13.4.2014 10:28
Kommentarlink

“Und es erklärt, wie und warum der Feminismus eingesetzt wurde, um FDP und Piratenpartei zu zerstören.”

Naja die FDP wurde Anfang der 80er zerstört, also genau dann als sie aufhörten eine liberale Partei zu sein.


Gast$FF
13.4.2014 10:31
Kommentarlink

> Also sind “religion, morals, national patriotism” ganz wichtig.

Nun, in der richtigen Dosis (!) gehören – neben einem intakten Elternhaus und Bildung – sowohl Religion und Moral, als sicherlich auch ein Quentchen Patriotismus, zu den tragenden Komponenten genau jenes “Immunsystems” einer Gesellschaft, das so wichtig ist, um “daherkommende Infektionen” erfolgreich abzuwehren, wenn ich das mal unter Anwendung Deiner im Kommentar zuvor verwendeten Diktion so ausdrücken darf:

> Wie es eben ist bei einem geschwcähte Organismus: da kommt dann schnell mal so eine Infektion daher und gibt dem organismus den letzten Rest.
Wäre aber nicht erfolgreich gewesen, hätte das Immunsystem noch funktioniert.


Joe
13.4.2014 10:58
Kommentarlink

Gibt es eigentlich eine Verbindung zur Rechtschreibreform? Man hat schließlich ohne Not die einheitliche Schreibung zerstört, just zu einer Zeit, als es mit den Schreibkünsten und dem Leseverständnis der Schöler nicht zum besten stand.

Das fiel genau in meine Schulzeit und lieferte die Initialzündung zur Emanzipation vom staatlichen “Bildungssystem”, welches sich nun selbst als Verdummungssystem entlarvte.


ST_T
13.4.2014 13:34
Kommentarlink

@Herrmann

“Am meisten von der postmodernen Erosion betroffen ist in den USA übrigens das konservative Judentum. Wer schon an die Weltverschwörung glaubt, muss wenigstens eingestehen, dass das böse nach hinten losging.”

Gibt es für diese Behauptung auch stichhaltige Belege?

Soweit ich das mitbekommen habe ist das Gefährliche an diesem Gender-Kram, das er wirklich jede politische Richtung und -Partei infiltriert, unabhängig von der Religion.


Herrmann
13.4.2014 14:02
Kommentarlink

Genau. Genderama im Islam. Schlaf’ weiter.
Frag’ Hannes Stein, der hat neulich über den Verfall des konservativen Judentums geklagt. Postmoderne Erosion ist aber nicht mit Gender-Kram gleichzusetzen, bitteschön!


nonono
13.4.2014 16:29
Kommentarlink

> Welche Belege gibt es für deren Verstrickung und warum sollten die das tun? Welches Motiv könnten die dafür haben?

Belege weiß ich nciht, aber Motiv ist immer das selbe. Für Feminismus und Geburtenkontrolle, wie du in dem anderen Post verbunden hast, auch, Macht. Viele Geburten stören nur, weil Obama und Konsorten ihre Macht durch die Folgen bedroht sehen.

> Eines der Ziele ist die Zersetzung von Bildung und Wissenschaft, die ja systematisch als unglaubwürdig abgelehnt werden.

Mittel zum Zweck meiner Beobachtung nach, Ziel sind Macht erhalten und ausweiten.

> Aber warum? Warum drehen ausgerechnet die Soziologen am meisten durch?

Weil es Ihr Themengebiet betrifft. Deshalb drehen die auch bei Evolutionsbiologie am Rad, die sehen ihre Felle davon schwimmen. Bei Genderesoterik sehen sie ihre Macht steigen und hängen sich deshalb dran.

> Ziel des ganzen sei, aus individuellen Menschen eine art verblödete Einheitsmasse zu formen, die einfach tut, was man ihr sagt, und darauf trainiert ist, der jeweils vorgegebenen Mode blind und vorbehaltlos zu folgen.

Eben, Macht.

> dass der deutsche Hochschulgenderismus nicht eigenständig ist, sondern ein hirnloses Nachplappern der aus den USA zugelieferten Materialien

War das je anders?

> Mittlerweile weiß dieser Danisch zu viel über die Hintergründe. Nur solange der keine Präsenz in unseren Massenmedien hat, kann es egal sein.

Snowden hat Präsenz über die Massenmedien aber hat sich was geändert? Nein. Erstmal weil nur zensiert veröffentlich wird und dann weil es den Zusehern egal ist. Aus erfolgreicher Konditionierung oder angeborener Dummheit, wer weiß das schon?


Wildlife
14.4.2014 3:56
Kommentarlink

Fredi 12.4.2014 11:46:
“Das heißt, das Trimmen auf eine möglichst individuelle Selbstdefinition führt zu einer einheitlichen Masse von gesichtslosen Proletariern?
Kann ich mir gerade schlecht vorstellen wie das gehen soll.”

Das geht so: Die individuelle Selbstdefinition lehrt den sich individuell selbst definierenden beständig, dass eine Selbstdefinition eben individuell ist, also
a.) nichts mit der gesellschaftlichen, sozialen oder politischen Verortung, die der eigenen Person von aussen widerfährt, zu tun hat;
b.) den Charakter einer individuellen Setzung hat, die, einmal gesetzt, abgeschlossen ist.
Aus a.) ergibt sich, dass der individuell Selbstdefinierte sich nicht mehr einer benachteiligten Gruppe oder Klasse zurechnen kann, wenn er ihr tatsächlich angehört. Damit kann er sich nicht mehr gegen kollektive Benachteiligung engagieren.
Aus b.) ergibt sich, dass der individuell Selbstdefinierte kein Bedürfnis hat, herauszufinden, wo er steht und wer er ist, da er ja schon definiert ist. Damit kommen bei ihm existentielle Unzufriedenheit und der Wunsch nach Horizonterweiterung gar nicht erst auf, und ein im Bewusstsein nicht explizierter Fatalismus und Quietismus stellen sich ein.
Damit ist offensichtlich, dass sich ein Volk individuell Selbstdefinierter leicht regieren lässt, solange es nur genug zu fressen und zu vögeln hat, und – der Raum für Selbstdefinition gross genug ist, sprich: reichhaltig diversifiziertes bezahlbares Angebot an Klamotten, Vergnügungen, Lifestyle- Accessoirs, Designs bei Gebrauchsgegenständen usw., aus dem sich ein jeder durch selektive Nutzung kombinatorisch sein “Ich” zusammensetzen kann.


Wackelpeter
14.4.2014 14:10
Kommentarlink

Am meisten von der postmodernen Erosion betroffen ist in den USA übrigens das konservative Judentum.

Logisch. Der Mohr (USA) hat seine Schuldigkeit getan, der Stamm zieht jetzt weiter nach China (die Industrie ist ja schon umgezogen) und wird verbrannte Erde hinterlassen.


Michael
16.4.2014 13:43
Kommentarlink

Also das ist doch das einfachste der Welt, das Motiv für die amerikanischen Eliten.

Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren. Nach ähnlichem Rezept heisst es Kapital(ismus) für mich, Sozialismus für euch. Sollen sie doch Kuchen essen.

Zersetzung und Individualisierung wirkt hervorragend. Ich kriege das auch mit. Alle Jüngeren, die am Arbeitsplatz aufmucken werden am meisten von ihrer Kohorte zusammengestaucht, während die Alten verwundert die Augen reiben, dass hier noch jemand denkt.