Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Warum heißt das eigentlich immer noch “Straftäter” ?

Hadmut
11.1.2014 19:57

Und nicht »Straftuende« ?

25 Kommentare (RSS-Feed)

Emila
11.1.2014 20:29
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Warum fragen Sie?

http://de.wikipedia.org/wiki/Generisches_Maskulinum

Das Problem dieses Feministischen Krieges und Feldzug ist nicht auf welcher Seite man steht, sondern das überhaupt dieser Krieg geführt wird. Ergo macht man sich zum Kombatanten wenn man hier meint mitschießen zu müssen.

Würd ich lassen, an Ihrer Stelle.


Hadmut
11.1.2014 20:41
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@Emila: Das war »Satire«.


aga80
11.1.2014 20:29
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Weil es unseren Femastasen gelungen ist die Hirnwäsche solange durchzuziehen, bis viele glaubten das es Nur Männer = Täter und Frauen= Opfer gibt.


tuk
11.1.2014 21:17
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Würd ich lassen, an Ihrer Stelle.

Und ab 20:30 wird zurückgeschossen. :p


Striesen
11.1.2014 22:16
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Die Einwohnenden kommt demnächst!

Luther Disput in Erfurt mit Wolf Schneider:
http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Luther-Disput-in-Erfurt-1003990437


Bücherwurm
11.1.2014 22:38
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> @Emila: Das war »Satire«.

Große Unterhaltung! Sehr gut! 🙂

Davon abgesehen, d.h. zum Inhaltlichen Punkt Emilias kommend: wenn man angegriffen wird, und nichts tut, weil man ja sonst Kombatant wäre, dann hat man ja auch irgendwie verloren (bzw. muss dann sich den Besatzer(inne)n fügen). Manchmal hilft es durchaus den Angreifer mit den eigenen Waffen zu bekämpfen (Feuer mit Feuer)…


Bert
11.1.2014 22:39
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Hehe, dabei fällt mir ein:

Wenn es dem internationalen Feminismustum in und außerhalb Europas gelingen sollte, die Völker noch einmal in einen Idiologiekrieg zu stürzen, dann wird das Ergebnis nicht die Genderisierung der Erde und damit der Sieg des Feministinnen sein, sondern die Vernichtung der feministischen Idiologie in Europa.


Missingno.
11.1.2014 22:58
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http://blog.br.de/quer/unisex-der-7-sinn-politisch-korrekt-05042013.html

Aber auch in der Neufassung muss man nur Anweisungen von Polizisten (und “de facto” nicht Polizistinnen) Folge leisten.


Ich bin auch da
11.1.2014 23:11
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@Emilia: Es wurden schon viele Begriffe umgegendert. Das gilt allerdings nicht für Begriffe, die negativ besetzt sind. Da bleibt man lieber beim Maskulinum weil “der Mann” ja immer schuldig ist.

Wer Sarkasmus findet darf ihn behalten 😉


Neeeeeeein!!!

Hadmut, was hast du getan?

Das wird bestimmt in ein paar Jahren von der EU abgesegnet, wie bislang jeder feministische Quatsch.


Horst
12.1.2014 1:47
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Ich habe kürzlich in einem Presseerzeugnis, weiß leider nicht mehr wo, “die Bauarbeitenden” gelesen. Es ging um Straßenbau. Schon etwas merkwürdig, da dies ja doch eher kein prestigeträchtiger Bereich ist, in dem es besonders hohe Bezahlung gibt und in dem daher eine Quote gefordert wird…


erich
12.1.2014 1:52
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naja das man aus respekt beide geschlechter nennt z.b bei einer jobbeschreibung oder einer rede ist doch sicher zu begrüßen. solang es nicht verhunzt klingt oder das -I verwendet wird.

lg


Gerd
12.1.2014 7:26
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DerdieBuchstabenzählt
12.1.2014 8:02
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Machen sich der Blogbetreibende* und die Kommentierenden etwa über die geschlechtergerechte Sprache lustig? Ganz ohne Triggerwarnung für die Mitlesenden?

*Was wäre/ist eigentlich mit Straftuenden/Zufußgehenden** gewonnen? Sowohl der Tuende als auch der Gehende sind doch wieder nur männlich! 🙂

**Können wir den Bürgersteig denn dann einklappen, wenn der Zufußgehende zum Zuhauseseienden oder Autofahrendem geworden ist? Und überhaupt, was macht der Studierende denn auf der Semesterparty? Doch nicht etwa die Studentinnen studieren?

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/9/9a/Students_at_an_end_of_semester_party.jpg


Niko L.
12.1.2014 11:19
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Keine Ahnung warum, aber beim anderen Blogbeitrag, den ich davor gelesen habe, ist mir irgendwie das Wort “Biertrinkende” in den Kopf gekommen, speziell beim Überfliegen des verknüpften “Die Welt” Artikels.


euchrid eucrow
12.1.2014 13:55
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Wenn es dem internationalen Feminismustum in und außerhalb Europas gelingen sollte, die Völker noch einmal in einen Idiologiekrieg zu stürzen, dann wird das Ergebnis nicht die Genderisierung der Erde und damit der Sieg des Feministinnen sein, sondern die Vernichtung der feministischen Idiologie in Europa.

das wäre dann aber ein krieg, der den namen blitzkrieg wirklich verdient. zumal die schreihälse, dank eindeutiger identifikatoren, schnell ausfindig gemacht sein dürften. 😉
https://www.danisch.de/blog/2014/01/09/identifikatoren/


Skeptiker
12.1.2014 14:28
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@Bücherwurm
> Sowohl der Tuende als auch der Gehende sind doch wieder nur männlich!

Ja! Und ist das nicht eine phantastische Ironie? Dass die ganzen angeblichneutralen Ausdrucksformen, hier halt die Gerundien, (sind sie nicht, weil oft ideologiebeladen) nur in der Mehrzahl funktionieren und in der Einzahl doch wieder die grammatisch männliche Form annehmen?

Genau deshalb versuchen ja jetzt ein paar ganz Bewegte, das allein zu diesem Zweck selbsterfundene “generische Femininum” zu etablieren… wenn man mehrere Formen hat, hat man ja welche zum Abschaffen, gerne auch gegen das unter den Sprechenden etablierte Sprachverständnis. Verbote sind immer gut! Sprache formt ja angeblich die Realität, nein sie bildet, nein: sie ist ja die Realität! *kotz

Dass das biologische und das grammatische Geschlecht nichts weiter miteinander zu tun haben, außer dass sie dummerweise den Namen teilen, und vor allem dass Sprache der Verständigung dient und das nur dann kann, wenn man die impliziten Konventionen einhält, das ist den ideologischen Sprachpanschern egal.

Wozu muss man sich denn auch noch kontrovers äußern können, nachdem sich die gewünschte Mehrheitsmeinung erstmal durchgesetzt hat?


Leif
12.1.2014 15:08
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Straftuende ändern ihr Verhalten nicht mal im Gerichtssaal.


Erna
12.1.2014 21:37
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Die eigentliche Frage ist, weshalb sich niemand für ein Straftäter*Innen oder ähnliche Zeichensetzung stark macht.
Oder Verbrecher*Innen. Oder Mörder*Innen.


Michael
13.1.2014 3:48
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@Erna
Für die Zeichensetzung “Straftäter.I.nnen” würde ich mich schon stark machen.

Selbst der taz ist nämlich die phallokratische Symbolik aufgefallen: “Die Erektion im Text”, http://www.taz.de/!31423/

Da steckt viel E-Mann-zipation im Feminismus drin. Nur merken tun sie’s nicht: http://www.heise.de/tp/blogs/10/155558


Stefan W.
13.1.2014 6:20
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Der Gehende, die Gehnende, das Gehende.
Der Gähnende, die Gähnende, das Gähnende.


brak
13.1.2014 15:13
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Doch: Die Mörderinnen sind unter uns! Soviel zum Thema Abtreibung!


otto
15.1.2014 0:31
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Nach dem Lesen der blogs von vorne: Also, Hadmud:
Nimm Deine Serverinnen, Festplattenninnen und Programminnen und Computerinnen und halt alles mal mit deinem kopf(innen) unter eine Wasserhenne.


Hadmut
15.1.2014 0:33
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Ein Wasserhuhn. Ja.


DerdieBuchstabenzählt
15.1.2014 10:17
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@Stefan W.

>Der Gehende, die Gehnende, das Gehende.
Der Gähnende, die Gähnende, das Gähnende.

Du hast es erfasst. Der Straftuende kann natürlich auch die Straftuende sein. 🙂