Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Grammatik-Mörder aus unkündbarer Langeweile

Hadmut
12.6.2013 21:56

Bei Cicero gibt’s noch einen lesenswert-kritischen Artikel über den Gender-Sprach-Unfug der Uni Leipzig. Famoses Fazit:

Es sind letztlich Verteilungskämpfe um Macht und Geld, die eine männerfeindliche Lobbygruppe momentan zu ihren Gunsten entschieden hat. Spätestens aber, wenn die globale Rezession ihr Haupt erhebt und die Armen der Erde auch in Deutschland stranden werden, wird sich diese Operation am offenen Herzen der Vernunft als das entpuppen, was sie heute schon ist: eine Luxusbeschäftigung für verwöhnte, anderweitig unausgelastete Akademiker. Pardon: Akademikerinnen und Herren Akademikerinnen.

Die Universitäten entpuppen sich als Langeweile-Ghettos unkündbarer Dummköpfe, die einfach nichts wichtiges und nichts vernünftiges zu tun haben und nicht wissen, wie und womit sie ihre aus Steuergeldern bezahlte Zeit totschlagen sollen. Also drehen die halt hohl. Das Gehalt ist ja gesetzlich garantiert.

6 Kommentare (RSS-Feed)

Action Jackson
13.6.2013 13:11
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Das ist gut 🙂

In den Kommentaren dazu hab ich irgendwo den Link entdeckt:

http://manndat.de/feministische-mythen/die-hexenjagd-von-goslar.html

Interessante Frau.


Joe
13.6.2013 20:35
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Gesetzlich festgelegt ist das Gehalt, ja. Garantiert ist nichts und das werden die Genderhirnis noch auf die harte Tour lernen.

Ich finde auch globale Rezession etwas zu vorsichtig formuliert. Ich rechne mit einer zünftigen Depression, die 1929 in den Schatten stellen wird und in der Bundesrepublik mit einer weiteren Diktatur (Gender), gegen die der NS wie Kindergeburtstag aussehen wird.

Bisher gilt ja das 20. Jahrhundert als das blutigste der Menschheitsgeschichte. Ich befürchte jedoch, daß das 21. dieses bei weitem nochmal übertreffen wird. Die Entwicklung endet dann möglicherweise mit dem Rückfall ins nächste dunkle Zeitälter (ähnlich Frühmittelalter), weil man eine hochtechnisierte Zivilisation mit global wenigen Millionen Überlebenden nicht aufrechterhalten kann.


JensE
16.6.2013 13:38
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Du weißt aber schon, dass sich alle zwar auf das angebliche “Herr Proffessorin” kaprizieren, dieses aber nicht dem entspricht, was an der Uni eigentlich durchgesetzt wurde!

Der Unsinn entstammt einer humoristisch entgleisten Überschrift von Spiegel Online. Die Meldung an sich besagt nur, dass die Bezeichnungen in den Schriftstücken der Uni nicht mehr mit Binnen-I geschrieben wird, sondern nur noch in der weiblichen Form mit der Fußnote, dass hierbei auch die männliche Form mit eingeschlossen wird.

Wo ist hier wohl die eigentliche Meldung?! Das, wenn alle Medien etwas behaupten, es noch lange nicht der Wahrheit entsprechen muss.

Da bist Du auch drauf reingefallen … kann ja mal passieren. :o)


Hadmut
16.6.2013 13:41
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> Du weißt aber schon, dass sich alle zwar auf das angebliche “Herr Proffessorin” kaprizieren, dieses aber nicht dem entspricht

Ja, weiß ich, weil es oft genug zu lesen war und mir viele Leser geschrieben haben.

Ich weiß aber auch, dass das eine hinterher nachgeschobene Entschuldigung und Abschwächung war und man in diesem Augenblick gar nicht so tief gedacht hat sondern nur an die *-in dachte.

Insofern beschreibt “Herr Professorin” zwar nicht den status quo, aber das, was denen dort im Hirn rumgeht, sehr zutreffend. Und darum ging’s ja. Um die Hirnleere.


JensE
16.6.2013 13:41
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Kaufe ein s für “Das, wenn alle Medien …” und der Smiley sollte ungefähr so ; o) aussehen.


JensE
16.6.2013 13:46
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So schlimm ist es aber mit unseren “unversitären” nicht bestellt. Das kommt mir hier sehr klischeehaft rüber.

PS: Bin über rivva.de hierher gekommen und finde die Beiträge von Dir sonst sehr interessant, weil nicht so konform mit herrschenden Meinungen.