Ansichten eines Informatikers

Geniale Sparidee: Frauen nicht mehr studieren lassen

Hadmut
11.6.2010 19:33

Wow. Es gibt doch enormes Sparpotential.

Laut Focus hat eine Wagniskapitalmanagerin (!) ausgerechnet, daß Frauen ihre Ausbildungskosten nicht wieder hereinspielen. Die Ausbildung von Frauen kostet mehr Geld als die nachher erwirtschaften.

Na, wenn dies schon so deutlich sagen, dann können wir doch gleich Milliarden einsparen, indem wir Frauen nicht mehr studieren lassen (oder deren Studiengebühren auf die tatsächlichen Kosten erhöhen, dann lassen sie es auch bleiben).

Wir können die Universitäten verkleinern, die Männer finden wieder alle einen Job, und die Küchenherdindustrie wird auch jubeln.

Hätt ich jetzt zwar nicht gedacht, aber wenn die Frauen das auf einer Frauenkonferenz schon selbst so feststellen – wer bin ich, daß ich es wagen würde denen zu widersprechen?

Was mich zu der interessanten Frage überleitet, ob an den gesunkenen Reallöhnen der letzten Jahre und der hohen Arbeitslosigkeit nicht die Emanzipation schuld ist. Wenn nämlich auf einmal – so vom Zustand der 60er, 70er Jahre aus betrachtet – jede Menge Frauen in die ursprünglich den Männern vorbehaltenen Berufe drängen, gibt es einen Inflationseffekt. Es wird ja nicht mehr konsumiert, nicht mehr gearbeitet, aber es stehen plötzlich mehr Arbeitskräfte auf dem Markt zur Verfügung. Bei unserer hochtechnisierten Welt mit ihrer hochgesteigerten Produktivität braucht die Gesellschaft nur relativ wenig Arbeitskräfte im Vergleich zu früher. Trotzdem stehen mehr Arbeitskräfte zur Verfügung. Das kann ja nicht gut gehen.

7 Kommentare (RSS-Feed)

Bildung ist halt nicht nur aus wirtschaftlicher Perspektive zu betrachten. Es ist ein Grundrecht. Diese Gesellschaft ist reich, es sind aber Idioten, die das Sagen haben. Die Klüngelklusb müssen bekämpft werden.

Aber solche Auswüchse sollten gestoppt werden:
http://www.freiewelt.net/blog-1905/m%E4nnerdiskriminierung.html

Carsten

verbotene Werbung
http://www.youtube.com/watch?v=kcZLuvNCzWM


grisu
12.6.2010 9:22
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Vorzurechnen das sich das Studium bei Frauen oft nicht lohnt ist natürlich nur ein Testbalon. Wenn es da keinen großen Aufschrei gibt, sind natürlich als nächstes die Männer dran.

Die Absicht dabei ist auf das amerikanische Modell umzustellen, d.h. jeder muß selbst zusehen wie er sein Studium finanziert bekommt. Die Folge daraus ist, das man nach dem Studium mit $ 250.000 Schulden ins Erwerbsleben startet. (bei uns halt €) Da gibt es für die Finanzindustrie noch große Märkte zu erschließen. Spätestens jetzt sollte auch klar sein, warum sich ausgerechnet eine “Wagniskapitalmanagerin” damit beschäftigt.


Hadmut
12.6.2010 9:25
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Interessanter Gedanke…


grisu
12.6.2010 9:40
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Die Hochschulen werden natürlich auch privatisiert. Das hat die Bertelsmannstiftung schon vor einiger Zeit ausklamüsert.
Diese Stiftung scheint in unserer Staatssimulation (BRD-GmbH) für Privatisierungen und Bildungseinrichtungen zuständig zu sein.

Die Krankenhäuser werden natürlich auch nach und nach alle privatisiert. Das ist ja genau der Grund dafür das der Gutenberg in Amt und Würden gekommen ist. Die Familie hat ja ein Vermögen von um die 500 Millionen und soll in der Rhön Klinikum AG investiert sein.


grisu
12.6.2010 10:08
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Ach so, falls jemand mit der Anspielung “BRD-GmbH” nichts anzufangen weiss:

Schauen sie doch einfach mal bei http://www.brd-schwindel.com oder http://brd-gmbh.blogspot.com/ vorbei, da erfahren Sie, was für eine Organisation IHRE BRD ist, deren Personal SIE sind, was es mit der Staatsangehörigkeit “DEUTSCH” in Ihrem “Personalausweis” auf sich hat.


pepe
13.6.2010 11:44
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grisu: Die Gedanken zur Privatisierung unserer oeffentlichen Infrastrukturen und damit unseres Volkseigentums sind absolut richtig. Schade dass du dich mit der anschliessenden BRD-GmbH selbst diskreditierst.

Man hat das GG so gebaut weil man eigentlich gar nicht das Recht dazu hatte und weil es nur eine voruebergehende Loesung darstellen sollte. Man durfte keinen Staat errichten, man war noch unter Fremdverwaltung. Und man hoffte auf Vereinigung mit dem Osten. So ist die Rede von Schmid zu verstehen.


grisu
14.6.2010 8:34
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Hallo pepe,
das man sich durch Ausprache der Wahrheit diskreditieren kann höre bzw. lese ich heute zum ersten Mal. Ich möchte sie aber für den zweiten Abschnitt nochmal ausdrücklich loben, da haben sie sich viel Mühe gegeben. Es war sicher für sie nicht einfach, ganz ohne Begriffe wie “Alliierte” und “besetztes Gebiet” auszukommen. 🙂 Darüber ob die BRD nun eine GmbH, AG oder NGO ist können wir gerne diskutieren. Was sie aber definitiv und zu 100% nicht ist: Ein Staat! Die BRD ist kein Staat. Und weil das so ist, gibt es auch keine Staatsangehörigkeit Bundesrepublik Deutschland.

Die deutsche Volkszugehörigkeit kann man – entgegen der landläufig falschen Auffassung – nicht aufgrund der Aushändigung eines Personalausweises der de jure erloschenen Bundesrepublik Deutschland erhalten. Gemäß Bundesverfassungsgerichtsurteil vom 21. Oktober 1987 zu 2 BvR 373/83 (BverfGE, Bd. 77, S. 137 ff.) ist man Deutscher ausschließlich und nur auf Basis des RuStG bzw. kann man Deutscher nur auf der Rechtsgrundlage des Reichs­ und Staatsangehörigkeitsgesetzes werden. Das RuStG ist ein Gesetz des Staates Deutsches Reich, es regelt nur die Staatsangehörigkeit Deutsches Reich, die vermeintlichen „ Staats­angehörigkeiten“ der DDR und BRD kennt das Gesetz nicht.

Das habe ich auch schwarz auf weiß:

http://vordenkseiten.files.wordpress.com/2010/06/brd-staatsangehoerigkeit.jpg

Die versteckte Kernaussage dieses Schreibens vom Landkreis Demmin ist folgende: Das deutsche Reich ist durch die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht nicht untergegangen und besteht fort. Dazu gibt es ein guten Dutzend höchstrichterlicher Entscheidungen die das bestätigen.

Ich zitiere mal aus einem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 31.7.1973 (2 BvF 1/73):

“Das Grundgesetz – nicht nur eine These der Völkerrechtslehre und der Staatsrechtslehre! – geht davon aus, dass das Deutsche Reich den Zusammenbruch 1945 überdauert hat und weder mit der Kapitulation noch durch Ausübung fremder Staatsgewalt in Deutschland durch die alliierten Okkupationsmächte noch später untergegangen ist. Das Deutsche Reich existiert fort, besitzt nach wie vor Rechtsfähigkeit, ist allerdings als Gesamtstaat mangels Organisation, insbesondere mangels institutionalisierter Organe selbst nicht handlungsfähig. Mit der Errichtung der BRD und drüben in Mitteldeutschland der DDR wurde nicht ein neuer west- oder ostdeutscher Staat gegründet, sondern ein Teil jeweils Deutschlands neu organisiert. Die BRD ist also nicht „Rechtsnachfolger“ des Deutschen Reiches. Sie beschränkt staatsrechtlich ihre Hoheitsgewalt auf den Geltungsbereich des
GG.”
Zitat Ende

Ich weiß jetzt auch schon genau was sie als nächstes antworten werden: “Ja aber, seit der Wiedervereinigung ist ja alles anders.”

Und ich werde darauf antworten:”Die behauptete Wiedervereinigung hat nie stattgefunden!”

Das jetzt hier auch noch hier aufzurollen würde zu weit führen, daher möchte ich für Interessierte nur auf sehr aufschlußreiche Dokumente verweisen (diese und noch viele weitere finden sie u.A. bei BDR-Schwindel.com):

http://vordenkseiten.files.wordpress.com/2010/06/geschwindigkeitsuebertretung.pdf

http://vordenkseiten.files.wordpress.com/2010/06/voelkerrechtslage.pdf