Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Der Küchenlappen in der Mikrowelle

Hadmut
25.1.2007 22:55

Man vergleiche den Artikel im SPIEGEL mit diesem Beitrag auf SlashDot. Irgendwie sollte es sich herumgesprochen haben, wie sich Mikrowellen verhalten. Bin mal gespannt wann die erste Klage kommt, weil sich einer an seinem Küchenlappen die Finger verbrannt hat. Oder irgendein Armleuchter auf die Idee kommt, Schnuller/Kleidung/sonstwas in der Mikrowelle zu desinfizieren und dem Baby sofort zukommen zu lassen.

Nein, es geht tatsächlich noch abgedrehter: In den USA sind seit einiger Zeit Dildos aus bruchfestem Glas in Mode gekommen, die natürlich viel hygienischer, schadstofffreier und leichter zu reinigen, außerdem schöner sind als ekliges Gummi oder billiges Plastik. Der besondere Kick soll wohl sein, die Dinger vorher heiß oder im Tiefkühlschrank kalt zu machen. Auf was die Leute halt so alles kommen, wenn sie Langeweile und nichts vernünftiges zu tun haben. Es soll wohl schon mehrfach zu schweren Unfällen gekommen sein, weil irgendwelche Leute die Dinger in der Mikrowelle (zu) heiß gemacht haben. Es entzieht sich jedoch meiner Kenntnis, ob die Unfälle durch Explosion in der Mikrowelle, schreckhaftes Fallenlassen und Fingerverbrennen oder Gebrauch verursacht wurden. Ich will’s auch gar nicht wissen. Ebensowenig, wieviele Leute ihre Haustiere in der Mikrowelle gekocht haben.

Gerüchteweise (urban legend?) hat sich auch mal jemand mit einem Staubsauger in die Luft gesprengt: Am Haus war ein übles Wespennest. Also Staubsauger an und die Viecher mit dem langen Rohr eingesaugt (geht prima, ich pflücke so auch manchmal irgendwelche Viecher aus der Luft). Weil die aber dann im Sauger rumort haben, hat besagte Person den Staubsauger auf den Gasherd gehalten, mit Gas gefüllt und die Viecher damit umgebracht. Na, und dann den Sauger wieder eingeschaltet um zu saugen. Darwin hatte doch recht.