Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Warum Millenials verhungern werden

Hadmut
25.1.2019 1:07

Oder zumindest zu dekadenten Drittwelt-Hungerleidern.

Es zuckt nicht mehr lange.

Es ist bald vorbei.

Heute bin nich auf zwei Webartikel gestoßen (bei einem: gestoßen worden), die das Problem genau beschreiben.

Die WELT schreibt über die Babyboomer (die Generation, zu deren letzten ich gerade noch gehöre): Die letzte Generation der Leistungsbereiten

Die geburtenstarken Jahrgänge sind ein kräftiger Konjunkturmotor. Ihre Leistungsbereitschaft ist enorm, und ihre Energie noch lange nicht verbraucht. Doch am Ende geben sie dem Staat mehr, als sie je zurückbekommen. Schuld daran sind sie selbst.

Das ist der Punkt. Dieser Staat ist längst ein Verlustgeschäft für die Bürger. Man zahlt immer mehr, und bekommt letztlich gar keinen Staat als Gegenleistung mehr. Dieser Staat ist mehr und mehr nur noch eine Raub- und Plünderorganisation. Und er wird es umsomehr, je mehr Einfluss die Millenials haben. Eine verhätschelte Generation, die gar nichts mehr anderes kann, als auf Kosten anderer zu leben.

Natürlich sind Aussagen über eine ganze Generation immer pauschalierend. Es handelt sich schließlich um Millionen Menschen, die alle eine einzigartige Persönlichkeit haben. Doch die gesellschaftlichen und demografischen Rahmenbedingungen prägen. Und im Vergleich zu der vor dem oder im Krieg geborenen Aufbaugeneration oder den jüngeren Kohorten weisen die Babyboomer Eigenschaften auf, mit denen sie sich insgesamt als Gruppe deutlich von dem Rest der Gesellschaft abheben.

So ist ihre große Leistungsbereitschaft kein Wunder, denn ihr Dasein war von früh an geprägt vom Konkurrenzkampf. Immer lebten sie in dem Gefühl, viele zu sein. In den Grundschulen saßen damals oft mehr als 40 Kinder. Später platzten die Universitäten aus allen Nähten. Und im Berufsleben wie bei der Wohnungssuche musste man sich gegen viele Bewerber durchsetzen, um zum Zuge zu kommen.

Dieser permanente Wettbewerbsdruck hat die Babyboomer zu einer Bevölkerungsgruppe geformt, die mehr Biss hat als jede Generation, die danach kam. Denn nur mit Leistung konnte man sich profilieren. Die Wirtschaft profitiert davon enorm.

Wir waren einfach die Allerbesten. Die vor uns haben den Laden nach dem Krieg wieder aufgebaut, so das grobe, die Grundversorgung. Und wir haben einen modernen Industriestaat draus gemacht, denn in den Siebzigern sah das hier noch ziemlich altbacken aus. Stimmung gut, aber insgesamt noch rückständig.

Und heute kommt so eine Generation daher, die gar nichts mehr kann außer sich permanent über alles zu beschweren und Forderungen zu stellen.

Letztlich ist ja deren Forderung nach Bedingungslosem Grundeinkommen (gerade pupt mich da auf Twitter einer deshalb an) mit der Begründung, dass uns Maschinen ernähren werden, ja auch nichts anderes als dir Erwartung, dass einen jemand anderes füttern und ernähren soll, ohne sagen zu wollen, wer das sein soll. „Maschinen” als Platzhalter für „Egal, irgendwer, Hauptsache ich werde gefüttert und muss mich nicht bewegen”.

„Die Babyboomer haben entscheidenden Anteil daran, dass die deutsche Konjunktur brummt“, sagt der Direktor des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, Reiner Klingholz. Sie sorgten für Rekordbeschäftigung und seien zudem besser ausgebildet als jede Generation vor ihr. Wachstum und sprudelnde Steuereinnahmen seien die Folge, sagt der Bevölkerungsexperte. Er findet: „Die Babyboomer haben einen Applaus verdient.“

Stimmt. Aber den Millenials fällt nichts anderes ein, als alles als selbstverständlich anzusehen und uns zu beschimpfen. Nehmen sich das gemachte Nest und schimpfen über Klimaerwärmung.

Jetzt zahlt sich aus, dass die Bildungspolitik in Deutschland in den 60er- und 70er-Jahren die Weichen für einen millionenfachen Bildungsaufstieg stellte. In der Aufbaugeneration, die vorm und im Krieg geboren wurde, machte nur jeder 20. Abitur. Doch die Bildungschancen für die geburtenstarken Jahrgänge verbesserten sich rasant: Zwischen 1970 und 1985 kletterte die Abiturientenquote unter den Schulabgängern von elf auf 28 Prozent.

Heute ist sie irgendwo über 50 Prozent, und die allermeisten davon nutzlos. Für die meisten ist das Studium gleichbedeutend mit der Überzeugung, niemals für den eigenen Unterhalt arbeiten zu wollen.

Der soziale Fahrstuhl sei für die Babyboomer meist nach oben gegangen, sagt Klingholz. „Entsprechend groß ist deshalb auch ihr Selbstbewusstsein. Und auch die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, sei es im Job, im Verein oder bei der Organisation eines Bürgerprotests, ist bei ihnen sehr ausgeprägt“, beobachtet der Wissenschaftler.

Ja.

Und jetzt der Hammerpunkt:

Ob sich so viel Fleiß heutzutage allerdings immer lohnt, ist fraglich. Denn die Babyboomer zahlen über ihr gesamtes Berufsleben hinweg mehr Steuern und Abgaben als jede andere Generation vor ihnen. Zum einen verdienen sie auch mehr als ihre Eltern und Großeltern. Zum anderen verlangt der Staat aber auch einen immer größeren Anteil der Einkommen für sich.

So kletterten die Sozialabgaben nach der Wiedervereinigung und der Einführung der Pflegeversicherung in den 90er-Jahren in die Höhe. Auch wurde damals der Solidaritätszuschlag eingeführt, den der Fiskus bis heute kassiert. Und weil Meese ledig und kinderlos ist, langt der Fiskus hier besonders hart zu. „Die Hälfte des Gehalts ist immer weg. Das schmerzt, aber man verdrängt es meist“, sagt Meese.

Weil zu viele auf anderer Leute Kosten leben. Und es werden immer mehr.

Die Generation der Babyboomer habe das demografische Problem verursacht, weil sie so wenig Nachwuchs bekommen hat, sagt der Leiter des Forschungszentrum Generationenverträge an der Universität Freiburg, Bernd Raffelhüschen. „Deshalb kann sie nicht erwarten, dass sie die gleichen Sozialleistungen bekommt wie ihre Elterngeneration. Man wird den Verursachern erklären müssen, dass sie die demografischen Lasten nicht den eigenen Kindern aufbürden können.“

Nein, das waren die Linken mit dem Feminismus.

Und was machen wir, wenn die Babyboomer in Ruhestand gehen?

Die hier beschreiben schön, wie doof die Millenials sind:

How many millenials does it take to change a lightbulb?

Eighty-four percent of millennials admit that they don’t know how to change a lightbulb. When asked what they do if one goes out, most either said that they call the landlord to fix it, or just accept having less light in future.

Die werden einfach so verhungern. Vegan und glutenfrei zwar, aber verhungern.

There can be no doubt that my generation (the baby boomers) have done more to create this crisis than any other. So, who will be the ones that will have to deal with the crisis, once it’s under way?

Mal abgesehen davon, dass der Nachwuchsmangel nicht von uns im Allgemeinen, sondern frauengemacht ist (wer demonstriert schließlich ständig für Abtreibung? Männer sieht man da selten.), ist die Frage müßig. Denn wenn sich das auswirkt sind wir im Ruhestand oder tot. Da ist nichts mehr mit „deal with”. Schuld oder nicht, sie werden verhungern.

The next generation – the millennials – have, so far, proven to be a generation that not only does not wish to take on responsibility, they are literally unable to do so.

With notable exceptions, it’s a generation of people who blindly expect that their parents, the government and perhaps the tooth fairy, have the full responsibility to take away all of their problems and inconveniences. This has reached the perverse degree that students at even the best universities have “safe spaces,” where no one may say anything that upsets them. Harvard now has rooms where students who are feeling stressed can play with Play-doh.

Was ich immer sage: Feministinnen machen immer auf emanzipiert, aber tatsächlich geht es um nichts anderes als darum, jegliche Verantwortung für ihr Wohlergehen, jegliche Lebensentscheidungen auf den nächtsgreifbaren, auch fremden, unbeteiligten Mann, abzuwälzen. Für die ist einfach jeder Mann, der vorbeikommt, Vater oder Ehemann, der für alles zu sorgen hat.

Rules are established based not upon what is practical or workable, but on “How I feel at the moment.”

This is not just a generation that’s a bit spoiled and needs a shot of hard reality to aid their maturing process.

Kann man machen, solange es sich um Luxus-Gefühle dreht. Wenn das Gefühl kommt, dass sie noch nicht kennen, klappt das nicht mehr: Hunger.

Those from older generations tend to say, vaguely, “Well I suppose they’ll just have to grow up. If there’s a crisis, they’ll just have to get on with it.”

Well, no, unfortunately, neither the mindset nor the skillset exists for millennials to take on the job. At best they will fail to act. Just as they now accept darkness rather than figure out how to change a lightbulb, they’ll fail to roll up their sleeves to rebuild a working market during and after a crisis.

Eben. Sie werden eher verhungern, weil niemand sie füttert, als einzusehen, dass Bedingungsloses Grundeinkommen nicht funktioniert. Und auch niemand kommt, um ihnen die Windel zu wechseln und sie trockenzulegen.