Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Der CCC und die Gewalt

Hadmut
31.12.2018 18:35

Die scheinen sich gerade selbst so ganz langsam zu zereskalieren.

Beim Chaos Communication Congress des Chaos Computer Clubs sind sie alle ganz schrecklich links-tolerant. Deshalb trauen sich echte Hacker dort angeblich nicht mehr, mit ihrer Flagge von einem Hacker-Wettbewerb in Korea dort aufzutauchen. Denn bei diesem Hacker-Wettbewerb in Korea traten die Teams nach Ländern an, wie auch bei Sportwettbewerben, und deshalb stand auf ihrer offiziellen Teamflagge aus Korea GERMANY und eine Deutschlandflagge.

Am ersten Tag kam dann die 35C3-Security und meinte wir sollen bitte das Banner wegpacken, weil sie Beschwerden erhalten. Nachdem wir sie über die Herkunft des Banners aufklärten meinten sie nur: “Uns macht das nichts aus. Wir wollen nur verhindern, dass euer Assembly verwüstet/das Banner zerschnitten wird wenn ihr nicht da seit.”

Den Rest des CTFs mussten wir also unser Team-Banner verstecken… Wir als Hacker haben uns also sehr wohl gefühlt auf dem HACKERCONGRESS.

So sieht’s da aus. Antifa-Flagge kein Problem, hängt groß im Eingang. Aber wehe, irgendwo steht Germany drauf, da muss man mit gewaltsamer Verwüstung rechnen.

Hacker haben auf dem CCC Angst, körperlich angegriffen zu werden und ihre Ausrüstung zerstört zu bekommen.

Da kann man mal sehen, was für ein Gesindel sich da einbildet, die technisch-digitale Kompetenz des Landes darzustellen. Und dann, und das muss man sich klarmachen, jammern sie über digitale Gewalt gegen Frauen, weil irgendwer in irgendeinem Forum was geschrieben hat, was einer nicht gefiel. Schon das qualifiziert als Schwachsinnsveranstaltung.

Und das ist ja nicht das erste mal. Schon Ende 2012 wurden auf dem CCC die Creeper Move Cards verteilt, in denen Leute direkt Schläge ins Gesicht angedroht wurden.

Letztlich wird man den CCC mehr und mehr als kriminelle Vereinigung betrachten müssen, und unter amerikanischem Recht wären sie da schnell alle zusammen wegen Conspiration dran.

Beachtlich daran ist, dass sie gerade auf ihre eigenen Leute losgehen.

Mehrere Leute weisen mich gerade darauf hin, dass sie da jetzt auf ihren Fefe losgehen. Auf Twitter betreibt ein gewisser the aSak den großen Rundumschlag. Nennt sich Anarchist… ★ Strong language. Natürlich anonym und ohne Impressum, und da werfen die Linken den Rechten immer vor, sie würden sich in der Anonymität verstecken. Ich empfehle da eine einfache Impressumsbeschwerde an die zustände Landesmedienanstalt, dann werden die Webseiten zwangsabgeschaltet, wenn der kein Impressum vorhält.

Wer der Antifa nicht untertänig gehorcht, der wird bedroht. So einfach.

Ich greife mal einige der Tweets raus:

Ach. Weil einer meint, dass in einer Demokratie auch andere Meinungen als die staatlich verordnete Einheitsmeinung möglich wäre, gerät er gleich ins Schussfeld.

Eine „prototypische weißdeutsche Perspektive”.

Wird gleich auf alle verallgemeinert, weil „prototypisch”. Wer andere Meinungen zulassen will, ist „weißdeutsch”. Es gab mal eine Zeit, da nannte man das Toleranz.

Wehe dem, der sich noch für freie Rede einsetzt.

Wehe dem, der dem verordneten Glauben an eine Hetzjagd nicht glaubt. Man hat da keine Wahlfreiheit mehr, ob man das, was man da sah, für eine Hetzjagd halten wollte. Das wird verordnet, und dann hat man das gefälligst widerstandslos zu glauben. So wie auch die „digitale Gewalt”.

Was fällt ihm ein? Er gendert nicht…

Heißt: Wer sich nicht dem linken Schwachsinnskanon unterordnet, wird an die Wand genagelt.

Natürlich anonym, keine Debatte oder Gegenwehr.

Da geht’s nur noch um linke Ideologie und darum, auf jeden einzuprügeln, der sich ihnen nicht unterordnet. Virtuell oder physisch.

Mich würde mal interessieren, ob sie sowas eigentlich als „digitale Gewalt gegen Männer” ansehen, wenn sie so über digitale Gewalt gegen Frauen jammern. Da hieße es ja auch, dass es um Anonymes in den Social Media geht.

Sollte man sich notieren: Derselbe linke Dunstkreis, der sich über digitale Gewalt beklagt, bedient sich selbst eben dieser Mittel.

CCC kann auf den Müllhaufen der Geschichte. Sondermüll.