Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Einbrecherbande geschnappt

Hadmut
4.12.2017 17:17

Noch so’n Ding…

Hier in der Wohnsiedlung, in der ich wohne, gab es eine ganze Reihe von Einbrüchen. Unterschiedlicher Art. Einmal haben sie hier im Haus im obersten Stockwerk eine Wohnungstür mit roher Gewalt aufgebrochen, aber meistens sind es solche Gelegeneheitseinbrüche ohne Gewaltanwendung. Bei mir sind sie mal eingebrochen (während ich in der Wohnung geschlafen habe), als ich mal versehentlich das Küchenfenster nach spätem Kochen am Abend hatte schräg stehen lassen, allerdings ohne jede Beschädigung, nur das Fenster ausgehängt. Und dann Geldbeutel, Umhängetasche und eine Schachtel mit Fotos (stand nicht nur drauf, es waren auch tatsächlich Fotos drin) geklaut, die Schachtel stand dann in der Küche, Geldbeutel und Tasche und deren Inhalt lagen draußen verstreut im Gras, fehlte eigentlich nur das Bargeld aus dem Geldbeutel. Notebook im Wohnzimmer hatten sie übersehen, dem Nachbarn, bei dem sie in der gleichen Nacht eingestiegen sind, hatten sie aber das Notebook geklaut.

Offenbar sehr schnell und vor allem sehr leise. Ich bin nicht aufgewacht, und da normalerweise sehr empfindlich. Und da ich – zwar früher nicht, aber inzwischen leider schon – gelegentlich schnarche, werden sie das wohl gemerkt haben, dass ich in der Wohnung war, und sich vermutlich auch nur sehr kurz darin aufgehalten und nur das genommen haben, was gerade offen herum lag und leicht zu nehmen war. Außer alles mit Kohlestaub abzupinseln (ich habe den Fensterrahmen davon nicht mehr ganz sauber bekommen, ironischerweise war bei mir der Schaden durch die Spurensicherung größer als durch den Einbruch selbst) konnte die Polizei da auch nichts machen.

Deshalb fiel das schon auf, dass wir neben den eher seltenen Fällen von richtigen Einbrüchen mit Gewaltanwendung (Aushebeln der Eingangstür) und der Inkaufnahme von langen Fluchtwegen, die nur mit Gewalt zu begehen wären, viele solche „Einbrüche light” hier hatten. Es gab diverse Besprechungen, und alle Nachbaren waren natürlich übervorsichtig. Ich habe mich mal fast eine ganz Nacht regungslos im dunklen Zimmer an das Fenster gesetzt, um – selbst von außen unsichtbar – zu beobachten, was da draußen nachts eigentlich so abgeht, aber nur einige Kaninchen und einen Fuchs gesehen.

Eine Nachbarin erzählte dazu bei einem Treffen mal, dass ihr hier – das sind Privatwege, normale Fußgänger kommen hier kaum durch – ein Mädchen oder eine junge Frau entdeckt habe, die hier nicht wohnte, so auffällig unauffällig um die Häuser schlich und sich so benahm, als würde sie hier auskundschaften und in die Wohnungen schauen, was da zu holen wäre. Sie habe sie angesprochen und sie nach ihren ausweichenden Antworten und ihrer Sprache als Roma eingestuft. Was sie hier auf Privatgrundstück eigentlich mache und zu wem sie wolle, konnte oder wollte sie nicht beantworten, sie ist dann davongelaufen. Sie sei sich dem Gesamtbild nach ziemlich sicher, dass das mit Einbrüchen in Zusammenhang stehe, weil es auch keine andere Erklärung für das seltsame Verhalten gebe, zu beweisen war da aber nichts, und politisch kann man ja gleich gar nichts sagen, ist ja klar, wie das dann läuft.

Nun gab es heute eine Meldung und – wie üblich – schrieb FOCUS von SPIEGEL Plus ab, dass die Polizei wohl eine größere Einbrecherbande ausgehoben habe, die – angeblich – für jede fünften Einbruch in Deutschland verantwortlich sei.

Stellt sich raus: Ein Roma-Clan, der das von Kroatien aus steuerte und – Treffer! – vor allem mit jungen Frauen arbeitete, die sich bei Festnahmen als 13-Jährige ausgaben und so zierlich waren, dass sie etwa durch schräg stehende Fenster greifen und die öffnen können. Da hatte die Nachbarin offenbar den richtigen Riecher.

Der Clan soll etwa 500 Menschen umfassen.

Das ist sicherlich nicht generell auf alle Roma zu verallgemeinern, aber die political correctness-Fraktion, die da ja auch immer jeden Zusammenhang verbieten und als „Volksverhetzung” verfolgen will, muss sich da wohl auch mal die ein oder andere Frage gefallen lassen.