Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Eine weibliche Sicht auf Gender

Hadmut
29.7.2017 13:09

Eine fleißige Leserin meines Blogs sprach mich an…

Als ich zufällig gerade den vorangegangenen Blog-Artikel schrieb, sprach mich eine Leserin meines Blogs an, die ich zwar nicht kannte, die mir aber versicherte, täglich alle meine Artikel zu lesen (und die auch kannte).

Sie sei in einem Aspekt nicht zufrieden mit meinem Blog und wolle mir ihre Kritik antragen.

Ich würde Gender immer als Krieg der Frauen gegen den weißen Mann hinstellen. Das sei falsch.

Ich warf zu meiner Verteidigung zwar ein, dass ich eigentlich immer Wert darauf lege, dass sich meine Kritik nicht gegen Frauen im Allgemeinen, sondern gegen Feministinnen und Genderistinnen richte (was verdammt schwer abzugrenzen ist, denn auch wenn nur eine Minderheit dieses Schwachsinn aktiv vorantreibt, sind es immer mehr Frauen, die als Profiteurinnen den Mist zumindest duldend unterstützen, das dumme Geschwätz übernehmen und sich die Vorteile ranziehen – und bekanntlich ist bei Diebstahl und Korruption auch der, der das annimmt oder damit hehlt, ebenso kriminell und strafwürdig, insofern muss man schon sagen, dass die Mitläuferkorruption unter Frauen inzwischen schon sehr verbreitet ist, und die Verblödung durch die ständig sinkenden Anforderungen schreitet auch voran, denn nur wenige Frauen treiben intellektuell mehr als sie müssen).

Der Leserin ging es aber um etwas anderes. Denn der Genderismus richte sich nicht gegen Männer. (Ach…?) Die seien nur Ablenkung.

Der Genderismus richte sich gegen Mütter. Und deren Kinder. Und Frauen im Allgemeinen.

Vor 20 Jahren habe sie sich als Frau noch ziemlich gut gegen Vergewaltigung geschützt gefühlt. Praktisch jeder Mann in der Öffentlichkeit sei bereit gewesen, auch fremden Frauen zu helfen, sie zu verteidigen, jeder sei bereit gewesen, „mit dem Stein nach Vergewaltigern zu werfen“.

Das sei heute nicht mehr so.

Heute interessiere es keinen mehr, es kämen höchstens noch Gaffer. Der Schutz gegen Vergewaltigung sei praktisch weggefallen. Es glaube einem auch niemand mehr.

Was ja zunächst widersinnig wirkt, denn jahrelang wurde ja Vergewaltigung als das größte Drama und deren Bekämpfung als höchste Staatsaufgabe hochgedonnert, aber dann mit reihenweise falschen Vorwürfen usw. wieder entwertet.

Liege da eine Dramaturgie vor, deren Ziel es sei, Vergewaltigung nur vordergründig zu dramatiseren, sie in Wirklichkeit aber quasi zu legalisieren, indem man den Schutz erodiere? Und eine Gewöhnung gezielt herbeiführe?

Sie habe das Gefühl, dass das alles auf Vergewaltigung, besonders der Kinder hinauslaufe.

Genderismus nämlich würde nicht nur den traditionellen Schutz, die Familie, systematisch zerstören und den Kinderen deren Schutz nehmen, sondern auch den (als letztes schützenden) Einfluss der Mütter abbauen und blockieren, indem Kinder ihren Müttern sowohl körperlich, als auch erzieherisch immer früher weggenommen und möglichst früh unter ideologischen Einfluss gestellt werden.

(Man könnte jetzt die Frage stellen, ob man Frauen deshalb so massiv in die Berufe drückt und gleichzeitig auf höhere Kinderzahl bügelt, weil man vielleicht besonders viele Kinder haben will, die von Familie, Vätern, Müttern möglichst tiefgehend getrennt sind.)

Ziel sei, die Kinder zum einen ideologisch möglichst früh zu kriegen und zu formen, zum anderen aber ganz banal sexueller Kindesmissbrauch, der dadurch erleichtert werde und enorm ansteige.

Und das ginge eben am leichtesten mit kaputten Familien und alleinerziehenden berufstätigen Müttern. So komme man am leichtesten und mit möglichst wenig Störeinflüssen an deren Kinder ran. Ideologisch und körperlich.

Sind das am Ende die beiden zentralen Motivationen unserer modernen linken Gesellschaft? Ideologie und Ficken?