Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Über monströse Geldverschwendung im Allgemeinen und Geisteswissenschaftler im Besonderen

Hadmut
27.7.2017 1:35

Wir fahren gerade gegen voll gegen die Wand, und Geisteswissenschaftler sind ein zentraler Grund für das Platzen des Staates.

Das Handelsblatt berichtet, dass unter Kanzlerin Merkel die Sozialausgaben immer weiter steigen, und die Kosten für Rente, Gesundheit und Pflege demnächst 1 Billion Euro erreichen werden:

Und so sind alle Parteien der Versuchung erlegen, im Wahlkampf mit sozialen Wohltaten zu punkten. Die SPD will das Rentenniveau stabilisieren, die CSU die Mütterrente erhöhen, die CDU das Kindergeld. Die Grünen werben damit, Familien mit zwölf Milliarden Euro zu fördern. Jedes dieser Sozialversprechen kostet für sich zig Milliarden Euro.

Und gleichzeitig werden natürlich die Steuern immer weiter erhöht. Die SPD redet ja ständig von „Umverteilen“, was ja nichts anderes als „Wegnehmen“ heißt.

Das wird Platzen. Das kann so nicht stabil weiterlaufen.

Dazu trägt natürlich der enorme Sozialbetrug bei, wie gerade in Berlin am Beispiel der Verica J. berichtet wird, die sich in Deutschland nicht aufhalten dürfte, aber ständig wieder reinkommt und sich hier fett bezahlen lässt. Ist gerade mit dem siebten Kind schwanger, und die Behörden zahlen das alles immer wieder, obwohl sie schon ausgewiesen wurde und Deutschland nicht mehr betreten dürfte, prüft aber keiner nach.

Das Land zahlt – außer fürs Wohnen und die Verpflegung – jedem Kind rund 80 Euro Taschengeld, der Mutter rund 130 Euro im Monat. Als ihr Asylantrag im September 2016 abgelehnt wird, weil Serbien als sicherer Drittstaat gilt, hat das Land Berlin die Familie bereits mit mehr als 14.000 Euro unterstützt – ohne die Kosten fürs Heim und das Essen.

Kinder zwischen 3 und 14 bekommen vom Staat 80 Euro Taschengeld. Soviel habe ich nie an Taschengeld bekommen, das ist ein Vielfaches. Nicht mal als Grundwehrdienstleistender hatte ich wesentlich mehr. Als Student auch nicht. Und das müssen wir alles mit den Steuern zahlen. Überlegt mal, wie lange Ihr arbeiten müsst, um die 14.000 Euro plus Heim und Essen zu erwirtschaften. Da wird mir durchaus klar, warum die Finanzämter immer heftiger Steuerrecht verletzen und überhöhte Steuern einfordern. Ich bekomme vom Finanzamt inzwischen nicht mal mehr eine Begründung.

Es geht nur noch darum, denen die arbeiten, möglichst viel wegzunehmen, und es denen, die nichts arbeiten, hinterherzuwerfen. Prinzip Merkel, Prinzip SPD.

Noch schlimmer sind aber Geisteswissenschaftler. Die betrügen mindestens genauso, kriegen dafür aber einen Doktor und können nicht abgeschoben werden.

Das bayerische Provinzschundblatt Die Süddeutsche empfiehlt inzwischen durch eine gewisse Larissa Holzki, bei der Studienwahl nicht mehr auf Eltern und Berater zu hören. Stattdessen solle man einfach studieren, was man wolle, es sei sowieso egal, man müsse ja nichts mehr können.

Für Journalisten mag das stimmen, aber halt nicht für alle. Sie begründet das aber so:

Wer Prognosen über den Arbeitsmarkt der Zukunft betrachtet, stellt fest: Nichts wird bleiben, wie es ist. Globalisierung, Digitalisierung und Robotisierung verändern die Berufsbilder. Es werden Jobs wegfallen, die es immer gab und neue entstehen, die wir uns noch nicht vorstellen können. Was der Arbeitnehmer der Zukunft braucht, ist vor allem Anpassungsfähigkeit. Einen Studiengang, der so heißt, gibt es allerdings noch nicht.

Heißt: Eigentlich soll man gar nichts sein und können, sondern heute das und morgen jenes machen, egal ob man’s gelernt hat. Als Entschuldigung dafür, dass man nichts mehr lernt und auch nicht will. Am besten kann man gar nichts, dann ist man nämlich nicht festgelegt. Flexibilität heißt, alles gleichmäßig nicht zu können.

Personaler wählen ihre Bewerber nach eigenen Angaben schon heute weniger nach ihren Vorkenntnissen aus als nach Persönlichkeit. Entscheidend für die Einstellung sei, ob jemand teamfähig ist, die Unternehmenswerte lebt und gute Ideen hat. Fertigkeiten könnten sich gute Kandidaten dann im Unternehmen aneignen.

Berufliche Qualifikation und Tätigkeit haben oft nichts mehr miteinander zu tun. Geografen führen Unternehmen. Physiker beraten Manager. Unternehmer bringen Schülern das Rechnen bei. Die Technische Universität Dresden experimentiert sogar mit der Ausschreibung von Professuren, bei denen das Fachgebiet der Kandidaten gleichgültig ist, wenn die Bewerber nur außerordentlich innovativ und exzellent forschen.

Ja. Geografen führen Unternehmen. Und Soziologen fahren Taxi. Kennt Ihr den? Was sagt ein Geisteswissenschaftler ohne Arbeit zu einem mit Arbeit? „Ne Pommes mit Mayo, bitte!“ Und dass Professoren heute oft keine Ahnung vom Fach mehr haben, ist bekannt. Anders als mit solchen ahnungslosen Kandidaten können sie ja auch ihre Frauenquoten nicht erfüllen. Fragt sich, wofür dann eigentlich noch eine Promotion als Befähigungsnachweis gut sein soll. Die Universitäten werden zur völligen Geschwätzbude. Dass sich der Zugang zum Amte nach Eignung, Befähigung und Fachlicher Leistung richte (Art. 33 Abs. 2 GG) hat sich im Osten noch nicht rumgesprochen, spielt ja aber auch seit Gender keine Rolle mehr. Solche Ausschreibungen sind eigentlich verfassungwidrig, aber wen interessiert das heute noch? Hauptsache, irgendwelche Quotenweibseln bekommen ihre lebenslange Beamtenstelle auf Steuerzahlers Kosten. Der Steuerzahler zahlt’s und muss sich selbst mit Arbeitslosigkeit und niedriger Rente herumschlagen, während die leben wie die Made im Speck.

Wozu führt das dann?

Zu so pathologischen Fällen wie Anna Beckmann. Die nämlich jammert bei Campus 0511 darüber, dass man sie als Politikstudentin fragt, was sie später damit anfangen wolle:

„Hey, ich bin Anna. Ich studiere Politikwissenschaft.“ Wenn ich mich jemandem auf diese Weise vorstelle, antwortet mein Gegenüber mit sehr großer Wahrscheinlichkeit: „Ach echt, und was kannst du dann später damit machen?“ Ich kann diese Frage einfach nicht mehr hören, sage aber meist einfach: „Ich möchte gerne Journalistin werden.“ Mein Gegenüber fragt sofort skeptisch nach: „Aber kannst du nicht besser Bundeskanzlerin werden, wenn du schon Politikwissenschaft studierst?“ Spätestens an diesem Punkt fühle ich mich unwohl, bin genervt und will das Gespräch am liebsten beenden.

Mittlerweile studiere ich Politikwissenschaft im Master, und Szenen wie diese passieren mir ständig. Die Frage „Was kann man später damit machen?“ treibt mich regelmäßig zur Weißglut. Ja, auch mit einem Master in Politikwissenschaft kann man etwas Vernünftiges werden. Und: Nein, ich möchte nicht Bundeskanzlerin werden. Übrigens Angela Merkel hat einen Doktortitel in Physik.

Anfangs habe ich noch alle möglichen Optionen aufgezeigt, die einem ein Politikstudium bietet: Man kann beispielsweise in die Politikberatung gehen, bei einer nicht staatlichen Organisation wie Greenpeace oder Amnesty International arbeiten oder eben sein Glück im Journalismus suchen.

Heißt im Klartext: Eine der – weiß nicht wieviel – wohl Millionen von Menschen, die schon mit der Studienwahl festlegen, dass sie in ihrem ganzen Leben ihren Lebensunterhalt niemals selbst erarbeiten und immer nur auf Kosten anderer leben werden. Ich finde leider den Artikel nicht mehr, aber irgendwo habe ich in den letzten Tagen zu irgendeiner Medienposse gerade einen Kommentar gelesen, wonach es allein in Berlin ziemlich viele komplett unfähige und unbrauchbare Geisteswissenschaftler gibt, die auf Hartz IV hängen oder aufstocken, und sich „Journalist“ nennen, weil das kein geschützter Begriff ist.

Gerade erst hatte ich ja wieder einen Artikel über diese Leute, die sich einbilden, dass die Ausübung ihres Hobbys oder ihrer Sexualität ein Studium sei, und die danach den Anspruch erheben, vom Staat, also von denen, die arbeiten und Steuern zahlen, leistungslos durchgefüttert zu werden – ob nun in Form von Forschungsgeldern, die völlig sinnlos verpulvert werden, durch eine Professur oder Hartz IV.

Wir ertrinken in Kosten für Betrüger im Allgemeinen und Geisteswissenschaftler im Besonderen, und es wird höchste Zeit, solchen Leuten wie der früher erwähnten Erdbeerpflückerin oder dem, der sich italienische Kirchen anschaut, oder eben dieser Anna mal sehr deutlich zu sagen, dass ihr Studium so echt ist wie wenn kleine Kinder in einer Plastikküchenattrappe Kochen spielen, und dass sie nichts anderes sind als elende Sozialschmarotzer, die noch nicht mal über den Anstand und die Einsicht verfügen, dabei wenigstens das Maul zu halten.

Und dazu gehört auch klarzustellen, dass Journalisten eine Teilmenge dieser Sozialschmarotzer sind. Insbesondere dann, wenn sowas wie die Süddeutsche noch predigt, dass es doch völlig egal sei, was man studiert, weil das Studienziel ohnehin die Unqualifikation sei und es eigentlich nur darum ginge, sich frühzeitig daran zu gewöhnen, dass man sowieso nur das arbeitet, wovon man keine Ahnung hat.

Habe ich schon erwähnt, dass ich seit meinem Studium, seit fast 25 Jahren (genau: Februar 1994) in genau dem Beruf tätig bin, den ich studiert habe?

Und dass beispielsweise Ärzte auch das machen, was sie studiert haben? Weil sie es sonst nicht dürften?

Man muss sich auch mal klarmachen, dass Journalisten vor ca. 40 Jahren noch als eine Art geistige Elite galten, während sie heute nur noch als Witzfiguren dastehen, die sich einbilden, schlau zu sein und etwas studiert zu haben, in Wirklichkeit aber nur Junknewsjunkies auf Hartz-IV-Entzug sind.

Es wäre zum Lachen, wenn dahinter nicht diese monströsen Kosten für all den Schwachsinn steckten, den wir über Sozialabgaben, Steuern, aber auch mit jedem Produkt, das wir kaufen, das dann über Werbung die Süddeutsche finanziert, die wir alle – nein, nicht wir alle, nur die Minderheit, die noch echt arbeitet – erwirtschaften müssen.

Und dann kommt die SPD daher und wirbt für „Umverteilung“ und „Gerechtigkeit“.

Wer wählt sowas?

Wer kauft sowas?

Wer studiert sowas?